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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Wann wird eine Fantasie unrealistisch?


Pa****

Empfohlener Beitrag

Die Welt ist so , wie sie ist; - wir können sie nicht ändern. Uns selber können wir auch nur in begrenztem Maße ändern. In Folge können wir unsere Träume nur selten in die Wirklichkeit überführen; - wir können aber inmitten der grauen Welt IN UNSEREN TRÄUMEN LEBEN. Lies mal bei Castaneda nach....

Ich war in den letzten 40 Jahren nie ohne Partnerin und habe daher keine Wünsche und Fantasien mehr die unerfüllt sind. Da musst Du schon konkret sagen was Dich bedrückt.

Versuchs einfach einmal mit einem spontanen Gespräch im wahren Leben, wo du Menschen um dich herum hast - da bleibt keine Zeit für Getippsel wie hier im Thread - da zählen nur die echten menschlichen Unterhaltungen und der Rest ergibt sich automatisch.
Wer nur tippselt, verpasst viele Alternativen

(bearbeitet)

Ich persönlich bin eher der klare, pragmatische Typ.
Sexuelle Phantasien, die ich jetzt auf Biegen und Brechen durchsetzen muss/möchte habe ich persönlich jetzt nicht.
Ich bin für vieles zu haben (kleine, aber wichtige eigene Tabu-Liste) und richte mich zu jeder Zeit nach ihren Tabus.
Jede Art von Sex mit einem angenehmen weiblichen Mitmenschen ist extrem achön. Es gibt da bei mir kein Must -Havr von den Praktiken her.

Das einzige was sie mitbringen muss ist den Sex mit mir (und mich)  genauso gut zu finden, wie ich sie...

bearbeitet von SensualMarc

Für mich gibt es keinen Druck von außen, dass ist mir total unbekannt. Weder muss ich mich irgendwie anstrengen, noch ist die Welt schnell. Es komtm doch darauf an, wie man Dinge an sich heran lässt.
Und sexuelle Fantasien können doch etwas sehr schönes sein. Nur weil man sie vielleicht nicht umsetzen kann und möchte, kann man sie doch im Kopf weiter ausleben.
Das Leben ist immer für Überraschungen gut, man sollte nicht zuviel planen oder orakeln. Sowas würde mich mehr verrückt machen, als meinen Fantasien freien Lauf zu lassen.

Alles ist eine Sache des Kopfes... wenn der eine Sache zulässt ist sie auch realistisch erreichbar...Sagt der Nein, aus welchem Grund auch immer ist es besser loszulassen, weil das was man möchte für den Kopf als nicht realistisch, als Glaubensgrundsatz abgespeichert wird.... Glaubensgrundsätze können positiv sein und helfen Ziele zu erreichen aber auch negativ sein und dafür sorgen, dass man einen Traum nicht umsetzen kann und er halt immer ein Traum bleibt... Das ist in der Karriere so, im Privaten, wo der Sex halt im Normalfall hingehört ebenso.... Was der Kopf nicht zulässt wird nie passieren....

Anonymes-Mitglied-1

An einer Fantasie halte ich nur solange fest bis sie erfüllt ist oder bis eine andere Fantasie an ihre Stelle tritt - was im Normalfall nach 3-8 Wochen von alleine passiert.

🤔 also, den Wunsch, finanziell unabhängig zu sein, um mein Leben absolut frei gestalten zu können, ohne irgendeine berufliche Verpflichtung, das wäre schon schön….. 🤔🤓😁 aber ansonsten habe ich tatsächlich keine Fantasie… Weder im Alltag, noch in sexueller Hinsicht… Ich lebe in der Realität. Meine Umwelt kann ich nicht ändern, ich kann nur meine eigene Verhaltensweise beziehungsweise innere Einstellung ändern. Daher betrachte ich das Ganze auch nicht als Druck von außen, viel eher als „Spielregeln des Lebens“, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Würde ich hier einen zu großen Druck für mich empfinden, müsste ich mich ernsthaft fragen, ob ich eben dann aus dem System aussteigen will… Selbst diese Möglichkeit hat jeder! Es gab mal einen, ich glaube, der nannte sich Öfföff, der ist aus dem System ausgestiegen. Hat im Wald gelebt, sich von der Natur ernährt, musste somit soweit ich mich erinnere, keine Steuern zahlen, hatte aber natürlich auch keine Ansprüche auf das soziale System/Leben, das wir in Deutschland haben. 🤷‍♀️  Kann man machen! Wäre jetzt überhaupt nicht mein Ding… Das muss aber natürlich jeder für sich selbst wissen… Jeder ist für sein eigenes Leben und somit auch für seine Zufriedenheit selbst zuständig. 🤷‍♀️

Mir scheint Dein „Problem“ tiefer zu gehen als das man es hier erörtern oder lösen kann. Ich sehe das irgendwie eher als eine Art Hilfeschrei. Sollte ich da falsch liegen?

Loslassen bedeutet nicht unbedingt, dass der Wunsch stirbt. Manchmal bedeutet es nur, ihn in eine Kiste mit der Aufschrift „Wäre schön, muss aber nicht“ zu legen. Das nimmt den Druck vom Kessel und macht Platz für das, was real vor einem liegt.

Ich habe nur dieses eine Leben und das lebe ich so wie es mir gefällt

Ich muss mich auch nicht sonderlich anstrengen, ich hatte viel Glück im Leben und bin dafür auch sehr dankbar

Und was sexuelle Fatasien betrifft, ich habe fast 30 Jahre den Partner an meiner Seite mit dem ich alles so ausleben kann wie ich möchte

Miteinander Reden ist der Weg zum Erfolg 

Und Machen ist erfolgversprechender als davon zu träumen  ;)

Da ich sexpositiv bin und Sexualität analysiere, gibt's keine Wünsche. Ich lebe sie frei und offen aus.
Viele sollten sich mit Freud und Jung beschäftigen, dann wird man im Kopf frei.

(bearbeitet)
vor 17 Stunden, schrieb Paradox:

Wie lange haltet ihr an einer (sexuellen) Fantasie oder einem tiefen Wunsch fest?

In dem Sinne, eine sexuelle Fantasie zu haben, die man unbedingt umsetzen muss, hatte ich nie. Irgendwie hat sich das immer im Miteinander ergeben. 

 

vor 17 Stunden, schrieb Paradox:

Wann ist für euch der Moment erreicht, an dem ihr einen Wunsch als „unrealistisch“ einstuft und versucht, ihn loszulassen?

 Entfällt wegen Antwort zu 1.

 

vor 17 Stunden, schrieb Paradox:

Wie geht ihr mit dem Druck um, sich in einer schnellen Welt „mehr anstrengen“ zu müssen, wenn es eigentlich um sensible, persönliche Bedürfnisse geht?

Empfindest du das als Druck? 

Warum mehr anstrengen? Muss man sich nicht immer anstrengen,  wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte oder auch nur, um ein bereits erreichtes Level auf Dauer zu halten?

Von nichts kommt nichts.

Noch fliegen uns die saftigen Braten nicht in den Mund und soweit ich mich erinnere, war das auch noch nie so.

Man darf sich die Frage stellen,  ob man heute wie eine Checkliste behandelt wird? 

Aber vielmehr sollte man sich die Frage stellen,  ob man sich so behandeln lässt?

Man kann Personen,  die anders ticken, doch auch links liegen lassen und sich auf die wenigen Menschen konzentrieren,  die ähnlich ticken.

Ist mir doch egal, wie schnell der Hase läuft, wenn ich ein Igel bin. Dann suche ich mir eben andere Igel.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Warum findest du es unfair, dass "Man soll sich mehr anstrengen" gesagt wird? Es geht ja nicht nur um deine sensiblen, persönlichen Bedürfnisse, sondern auch um die deines Gegenübers. Und ja, diese Person "verdient" im gleichen Maße Anstrengung wie du. Ich mache mir keinen Druck bei der Erfüllung meiner sexuellen Wünsche gemacht, weil ich genau wusste dass die Erfüllung nur mit dem richtigen Gegenüber gelingt und da ich den nicht herbeizaubern konnte, habe ich mir keinen Druck gemacht. Jetzt habe ich ja einen Partner, mit dem ich vollkommen ohne Druck erforschen kann, was uns begehrt. Insgesamt finde ich deine Überlegungen/Fragen zu dem Thema anstrengend. Es klingt so als würdest du was haben wollen ohne Arbeit reinzustecken bzw als ob du aufgegeben hast, weil dir die Anstrengung zu viel ist für das Ziel. Das ist dann aber auch nicht unfair.

oohhhh ich halte schon seit Jahren an meinen Wünschen und Fantasie hier fest...und leider ist es hier nicht möglich das ansatzweise umzusetzen...dafür gibt's in meiner Gegend einfach zu wenige frauen bis gar keine frauen wo es passt..
Und kopf kino kann auch zur Quälerei werden

 

An Wünschen halte ich natürlich fest und nicht jeder Wunsch muss für mich in Erfüllung gehen, denn oft ist ja die Realität dann auch nicht nur der Verlust des Wunsches, sondern auch anders als der Traum.

Realistisch oder unrealistisch sollte man immer unterscheiden können, aber nicht mit sehr schwer zu erreichbar oder so gut wie unmöglich verwechseln.

Wenn andere meinen, dass ich mich mehr anstrengen muss, um etwas zu erreichen, was ich mir wünsche, haben sie ja nicht automatisch Unrecht und man kann bestimmt einiges mehr tun, um Wünsche wahr werden zu lassen, gerade bei materiellen Dingen.

Leider sehe ich, dass dadurch viele Wünsche entstehen, dass man sieht, was andere haben, aber das, was man selbst hat, sieht man nicht. Und das ist schlecht.

Für mich ist der Grundwunsch doch Zufriedenheit, aber nur die wenigsten wissen wirklich, wodurch sie die für sich erreichen, und viele erwarten, dass andere sie"glücklich" machen“, und das geht in meinen Augen nicht.

Leider kommt im EP nicht ganz zum Ausdruck von welchen "Sehnsüchten und Fantasien" da genau die Rede ist, bei denen die "Realität nicht mitzieht".

Jeder Mensch ist individuell und daraus resultierend sind die Sehnsüchte und Fantasien eines jeden Menschen individuell und da KANN es zu Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Menschen kommen, muss es aber nicht. Die Betonung liegt hier auf "kann".

Des Weiteren stellt sich die Frage wie stark diese sog. "Sehnsüchte und Fantasien" bei jedem einzelnen sind und wie sehr es jemanden runterzieht oder sonst wie negativ beeinflusst wenn diese "Sehnsüchte und Fantasien" unerfüllt bleiben. Und daraus folgt dann die nächste Frage ob diese "Sehnsüchte und Fantasien" überhaupt den ganzen Kummer und Gram wert sind weil sie unerfüllt bleiben.

Was ich damit sagen will:

An "Sehnsüchten und Fantasien" gibt es m. E. grundsätzlich nichts auszusetzen, allerdings wäre es (insbesondere für den eigenen Seelenfrieden) äußerst sinnvoll die Priorität derer regelmäßig zu prüfen, allein schon um sich selbst nicht unter großem Druck auszusetzen (in Bezug auf "Flirten und Kennenlernen", da dieses Thema ja in diesem Bereich eröffnet wurde).

vor einer Stunde, schrieb Alpha-Frau:

Viele sollten sich mit Freud und Jung beschäftigen, dann wird man im Kopf frei.

...aber auch nur, wenn Wilhelm Reich die Erklärungen zu den Erkenntnissen liefert. 

vor 18 Stunden, schrieb Paradox:

Wie geht ihr mit dem Druck um, sich in einer schnellen Welt „mehr anstrengen“ zu müssen, wenn es eigentlich um sensible, persönliche Bedürfnisse geht?

Du solltest deine verkopfte Abstraktionsebene verlassen und mal ins echte Leben eintauchen.

Machen, nicht träumen.

Ich hab jetzt eine Weile über den Fred nachgedacht und verstehe vermutlich immer noch nicht genau, worum es Dir dabei geht.

Aber der wichtigste Satz bzw. die wichtigste Erkenntnis aus Deinem Post ist für mich das Zwischenmenschliche. Ich verabscheue Oberflächlichkeiten und konnte noch nie viel damit anfangen. Das fängt bei der Optik an und geht weiter mit Vorurteilen und Klischees, die man beobachten kann. Ich selbst kann mich leider auch nicht ganz frei davon machen, zumindest ertappe ich mich selbst hin und wieder dabei, aber ich gelobe weiterhin Besserung.

Bei Gesprächen bin ich beim klassischen Smalltalk schnell gelangweilt. Ich mag eher humorvolle Gespräche, bei denen man sich mehrdeutige Bälle zuwirft und kreativ mit Worten umgeht. Oder aber tiefgründige Gespräche, bei denen man aber zumindest einen Teil seiner Seele offenbart, gerne auch eine Kombination aus beidem.
Da ich ein sehr emotionaler Mensch bin, vermutlich durch meinen Menstruationshintergrund, reagiere ich auch empfindlich auf Worte und Gesten, die mir Unbehagen bereiten. Ich habe gelernt, darauf mit Humor zu reagieren. Ich bin schlagfertig genug, um meinem Gegenüber keine Angriffsfläche zu bieten. Aber schade, dass ich das überhaupt muss. Menschen sind nunmal sehr unterschiedlich in ihren Äußerungen und ihrem Verhalten. Ich habe gelernt, damit umzugehen und mich entsprechend zu verhalten.

Für mich selbst habe ich beschlossen, dass ich nur noch Menschen an mich heranlasse, die mir gut tun. Alle anderen habe ich in die Bedeutungslosigkeit verbannt und damit lebt es sich ganz gut. Ich bin froh darüber, Menschen in meinem nahen Umfeld zu haben, denen ich und sie mir besonders am Herzen liegen. 🫶
Dadurch habe ich diesbezüglich keine Wünsche mehr. Ich habe alles, was ich für ein glückliches und zufriedenes Leben benötige.

Alles darüber hinaus ist ein "nice to have", aber nicht so bedeutend wie die Menschen in meinem Umfeld. Wünsche und Träume habe ich eher darauf bezogen, was ich mit dem ein oder anderen gerne noch gemeinsam erleben würde und manches kann ich sicher noch in die Tat umsetzen.

Aber das erzeugt bei mir weder Druck noch Bedauern, falls es doch nicht klappt. Es wäre schön im Sinne von Bereicherung, aber mein Leben hängt nicht davon ab.

Älter zu werden hat bei mir bewirkt, genauer zu wissen, wer oder was mir gut tut und gibt mir die Gelassenheit, mit anderen Widrigkeiten möglichst humorvoll umzugehen. Humor kann so entwaffnend sein und hilft mir in allen Lebenslagen, auch Galgenhumor. Ansonsten hilft nur noch Allohol. Prost! 🤘🍻

vor 18 Stunden, schrieb Paradox:

Wie lange haltet ihr an einer (sexuellen) Fantasie oder einem tiefen Wunsch fest?

Solange ich will 

vor 18 Stunden, schrieb Paradox:

Wann ist für euch der Moment erreicht, an dem ihr einen Wunsch als „unrealistisch“ einstuft und versucht, ihn loszulassen?

Dann, wenn ich will 

Anstrengungen...

Ich lasse mich weder hetzen noch bevormunden...

Ob Sehnsüchte und Fantasien schließlich Erfüllung finden, steht mitunter auf einem anderen Blatt...

Anonymes-Mitglied-2
vor 18 Stunden, schrieb Paradox:

Wie geht ihr mit dem Druck um, sich in einer schnellen Welt „mehr anstrengen“ zu müssen, wenn es eigentlich um sensible, persönliche Bedürfnisse geht?

 

"Von nichts kommt nichts", das Leben ist nun mal kein Ponyhof. Jede Anstrengung hat sich rentiert und macht sich heute bezahlt; meinen persönlichen Bedürfnisse werden immer beachtet und befriedigt.

 

Die Frage ist erstmal, wie definierst du "müssen" und was erwartest du von dir selbst? 

Mir ist das EP etwas zu undurchsichtig. 

Menschen sind wie sie sind, nur wer sich mal reflektiert kann sich ändern, egal in welche Richtung. 

Was Sex betrifft. Entweder realisiert man Wünsche oder eben nicht. Ich sterbe nicht eher wenn ich etwas nicht realisiere. Dafür ist es mir zu unwichtig. 

 

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