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Wie definiert ihr es "devot" zu sein?


Me****

Empfohlener Beitrag

Ich habe immer geglaubt, dass ich devot bin...bin mir da aber mittlerweile nicht mehr wirklich sicher (ich weiß, das hört sich merkwürdig an)...ich mag es, wenn ein Mann dominant ist, Ansagen macht und wenn ich geführt werde...aber ich denke mittlerweile devot ist nicht gleich devot? Das scheint man unterschiedlich definieren zu können? Wie seht ihr das? Wie definiert ihr "devot" sein? Was gehört dazu, wie verhält sich ein Mensch, der wirklich devot ist, was macht ihn aus?

Und wo ist der Unterschied von devot sein und Sklave sein? Kenne mich da nicht wirklich aus und vielleicht kann mir da ja hier mal jemand auf die Sprünge helfen 9_9

Mich interessiert dabei die Sicht der Frauen und der Männer...Ganz lieben Dank für hilfreiche Antworten :D

 

Ich denke es ist Etikett für eine große Bandbreite. Wichtig ist das Du Dich gut aufgehoben fühlst. Egal ob der Mann Dich benutzt oder mit Deiner Lust spielt. Ich bezeichne mich schon als dominant, achte aber immer auf die Lust / Geilheit meine Partnerin. Ich komme aus Deine Nähe. Melde Dich und wir trinken einen Kaffee. Grüße

Hallo MeTime08,
da hast Du vollkommen recht, genau die eine Definition von devot sein gibt es nicht, so wie die Abmessungen von einem Din A4 Blatt.
Ja devot hat aus meinem Blickwinkel etwas damit zu tun, sich führen lassen. Ich fühle mich im dominanten Bereich wohl, ich führe gerne eine Frau und bestimme auch die Spielarten (Fesslen, Spanking, Ledermanschetten, Schlagwerkzeuge, etc.) aber alles in einem einvernehmlichen Rahmen. Sich devot hinzugeben bedeutet für mich tiefstes & blindes Vertrauen, das niemals ausgenutzt wird. Devot heißt für mich aber auch , dass die devote Frau mir Freiräume gibt, meine Lust und Fantasien auszuleben, mir die Entscheidung über das wie und in welcher Intensivität gibt.
Meine Abgrenzung zu Sklave (mag den Begriff schon von Haus aus nicht) ist, das ein Sklave oder eine Skalvin Dinge tun / erdulden muss, die sie nicht mag. Aber das ist meine ganz persönliche Einstellung, die nicht die anderer Menschen wiederspiegelt.
Für mich generell sind das auch alles "nur" Begriffe, viel entscheidender ist doch, wie offen und authentisch 2 Menschen mit Ihren lustvollen Bedürfnissen umgehen und diese Leben. Wie das dann heißt, ist für mich zweitrangig.

Ich sehe das ähnlich. Eine Frau die devot zu ihrem Partner ist folgt ihm, vertraut ihm und lässt sich führen und kann sich dadurch fallen lassen in dem Vertrauen der Partner kann mit dieser Verantwortung umgehen.
Eine Sklavin ist den Launen des „Besitzers“ ausgeliefert.

devote kann nur EINER erreichen der sich der ganzen Tiefe bewusst ist.

Eines Tages wird jemand da sein, der sich die Zeit nehmen wird nicht nur das Äußere zu spüren.
ER will die Berührung der Seelen leben, mir die Sicherheit geben dass meine Seele niemals tiefer fallen kann als in seine offene Arme.
ER bekommt mich, mein Sein, meine Seele, mein Herz auf ewig geschenkt in Hingabe, Ergebenheit, Gehorsam und Lust.
DIESER dem ich mich so schenke, ist in der Lage mich zu finden und auch zu besitzen.

Und zwar so wie es nur eine starke Frau (O) mit Tiefgang, Stil,
der notwendigen Demut und dem Bewusstsein das es ihre Bestimmung ist geben kann.
Eckpfeiler: Respekt, Aufmerksamkeit, Offenheit, Ehrlichkeit, Direktheit, Erfahrungen, Vertrauen.

Berühre nie ein Herz, wenn du nicht in der Lage bist, es zu ehren und zu schätzen. Verwechsle nie Liebe mit Leidenschaft, denn du könntest dieses Herz so schwer verletzen dass es nicht mehr lieben kann. Denk immer daran, denn dem den du liebst, dem gibst du die Macht dich zu verletzen. Und nur der, der das weiß und diese Macht nicht missbraucht, nur der hat meine Liebe auch verdient und ist sich der Verantwortung bewusst. Und das REAL.

Unterwerfung ist ein Geschenk, geboren aus der Stärke, genährt durch Vertrauen,
erhalten durch Respekt und Achtung.
Wenn das Wort nicht schlägt, dann schlägt auch nicht der Stock (Sokrates)

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