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Sex Aufklärung


Ki****

Empfohlener Beitrag

Grundschule 2. Klasse im Unterrichtsfach "Sachkunde" (interessanterweise NICHT im Unterrichtsfach "Biologie"), ging über mehrere Wochen, war sehr detailliert (inkl. Praktiken und Stellungen und Benutzung von Kondomen, etc. ohne dabei pornografisch zu werden) und es gab zum Abschluss sogar eine benotete Klassenarbeit dazu. Das ist kein Witz.

Geschadet hat es mir jedenfalls nicht ...

Aufgeklärt sein bedeutet für mich einfach nur, wie man sich Fortpflanzt (Dingen ins richtige Loch, Samen raus, fertig). Je mehr man dann über den eigenen oder fremden Körper rund um das Thema Sex weiss, umso aufgeklärter ist man.

Glaub schon!🤩Denn was ich wissen wollte wußte ich schon lang😉

Worum es geht, wie es geht, welche Risiken, welche Fehler, Erwartungen, "Anmachstellen", etc.

Am 26.8.2026 at 09:34, schrieb Kismet60:

Was versteht ihr eigentlich darunter, aufgeklärt zu sein?

Glaubt ihr, das auch wirklich zu sein?

Und wer oder durch was seid ihr aufgeklärt worden?

Die Epoche der Aufklärung ist doch schon lange her...

Sextapes und Erzählungen können lediglich "Vorstellungen" geben, Erfahrung muss man schon selber sammeln, dazu muss jemand anderes sich aber auch drauf einlassen, dass man diese Erfahrung sammeln DARF..... und genau das geht oft verloren, wohl eher WEIL Sextapes und Erzählungen oft übetreiben.....

Zur Aufklärung gabs damals die Bravo.
Eigentlich für meine Schwester gedacht, bekam sie erst mein Bruder und zum Schluss kam sie auch bei mir an, da war ich 10 oder so.
Und dann hab ich gern die Frauenzeitschriften meiner Mutter gelesen, speziell die "Was Dich bewegt" Seite, in der Frauen ihr leiden mit dem Partner schilderten und eine ominösen Psychologin um Rat fragten. Glich irgendwie Dr Sommer von der Bravo. Kurze Zeit später kursierten dann in unserer Nachbarschaft die ersten Pornohefte, die reichlich bebildert ihr übriges zur Aufklärung beitrugen.
Und so geht man dann als pubertierender Bengel in die Schule.
Das Dekoltee der Bio-Lehrerin wurde plötzlich interessant..

Moin,
meine Mutter hat mich mit technischen Details aus dem Schulbuch aufgeklaert.
Das dazu auch Gefuehle gehoeren und zwei Menschen sich zumindest moegen sollten,kam darin nicht vor.
Bravo war suendhaft und wurde deshalb bei Freudinnen verschlungen,die sie lesen durften.
Bisschen Schulhof,
Jugendgruppen,Freundinnen,alles bisschen merkwuerdig. Und die Aussage "bring mir kein Kind ins Haus".
Mein allererster Freund war 16 und hatte wenigstens bisschen mehr Ahnung mit Kuessen und Petting,mehr passierte da auch noch nicht. Um Verhuetung habe ich mich dann gekuemmert,nachdem ich mich gruendlich informierte,auch ueber Freundinnen.
Meine Mutter kam garnicht auf die Idee mich da zu unterstuetzen.
Dafuer war ich noch "zu jung".
Mit 18 habe ich mir gleich die "Pille " geben lassen vom Frauenarzt.
Da brauchte ich kann keine elterliiche Einwilligung mehr.
Meine Kinder habe ich anders und offener aufgeklaert. Zunaechst mit einem tollen Comic,der sehr gut fuer Kinder aufgebaut war und die Fragen,die noch kamen wurden einfach beantwortet.
Meine Tochter und ich waren damals auch bei "Fliege" im TV als es um die Pille ab 14 J.ging.
So kann man's auch machen.......

Lausbub-2911

Die Klärung kommt mit der Zeit, außerdem gibt es ja einen Mund zum reden ☝️☝️☝️☝️

Unter aufgeklärt verstehe ich, dass man über Wissen verfügt, aber nicht nur was uns als "Wahrheit" verkauft wird, sondern auch das hinterfragen und selber prüfen.

Hier sind jedenfalls die wenigstens aufgeklärt obwohl sie es von sich behaupten.

Ein Beispiel dazu:
Es werden hier immer Männer, die Probleme mit Erektion zu einem Urologen, statt zu einem Andrologen verwiesen...
Und genau diese schreiben hier, sie seien aufgeklärt.....?

Im Grunde ist das Wissen um die Sexualität nie ein Stillstand.
Im Leben,lernt man immer neue Dinge.
Probiert sich aus, kommuniziert miteinander.

Dr. Sommer hat einiges erklärt und auf einiges aufmerksam gemacht. Als Einstieg war es eigentlich ok. Alles andere, also das Allermeiste, war learning-by-doing. Und vermutlich hat jeder eine Menge Lehrgeld bezahlt, bis man hoffentlich da angekommen ist, wohin man wollte.

Vor 8 Stunden, schrieb Petra_66:

Unter aufgeklärt verstehe ich, dass man über Wissen verfügt, aber nicht nur was uns als "Wahrheit" verkauft wird, sondern auch das hinterfragen und selber prüfen.

Hier sind jedenfalls die wenigstens aufgeklärt obwohl sie es von sich behaupten.

Ein Beispiel dazu:
Es werden hier immer Männer, die Probleme mit Erektion zu einem Urologen, statt zu einem Andrologen verwiesen...
Und genau diese schreiben hier, sie seien aufgeklärt.....?

Da legst du die Messlatte aber sehr hoch, denn.... schau doch mal im Web nach. Auf der Homepage der pharmazwillinge, ki, Aok, niemand empfiehlt den Andrologen. Hausarzt, und dann eventuell Urologe steht auf diesen Seiten. Wer soll es also woher wissen?

Ich verstehe unter sexuell aufgeklärt sein ein Grundwissen über Anatomie beider Geschlechter inkl. Funktion der Körperteile. Dazu kommt Wissen über Dinge wie Schwangerschaft, Hygiene,.. Ganz wichtig ist die Offenheit, dass es nicht die eine "richtige "Art, Sex zu haben gibt.

Auf jeden Fall.
Primär durch Selbstaufklärung, sekundär Elternhaus.
Schule kannste vergessen.
Was da versucht wurde, zu vermitteln, war eine Katastrophe, biologisch vielleicht halbwegs richtig aber menschlich, zwischenmenschlich sowas von falsch.

Peace

Ich wurde kürzlich von einem 35jährigen Mann gefragt, wie ich denn verhüte. Denn er will nicht Vater werden. Ich habe den dann wortlos blockiert und den Chat gelöscht. Vorher hatte ich ihm mitgeteilt, dass ich in den Wechseljahren bin und er das nicht mit dem Jahreswechsel verwechseln solle. Er warf mir Verantwortungs- und Rücksichtslosigkeit vor. Ich könne doch wenigstens die Pille nehmen. Ich meinte, er solle online sein Wissen aufbessern. Wollte er nicht und beharrte auf seiner Meinung. Tja.

Dr. Sommer und sein Team wurden schon oft genannt. 

Und learning by doing, zu zweit. Über Fantasien reden, ausprobieren und schauen, was beiden gefällt. 

Ich kann mich dunkel an die lustigen Aufklärung ersuche in der Schule erinnern...
Ich glaube lerning by doing ist dabei eine gute Möglichkeit.
Und wer es in meinem Alter (noch) nicht ist....na dann gute Nacht Marie 😂

Am 26.8.2026 at 09:34, schrieb Kismet60:

Was versteht ihr eigentlich darunter, aufgeklärt zu sein?

Glaubt ihr, das auch wirklich zu sein?

Natürlich nicht!
Ich wäre durchaus für kompetenten Nachhilfeunterricht empfänglich...

Das schlimme an der Sache ist, Eltern überlassen meist der Schule oder dem Net die Aufklärung ihrer Kinder

Aufgeklärt? Ganz einfach: Ich dachte früher, Babys kommen vom Storch, und heute weiß ich, dass man für solche tiefgründigen Fragen im Internet erst mal eine philosophische Grundausbildung braucht.

Wer mich aufgeklärt hat? Das Leben, die Praxis und die Erkenntnis, dass manche Fragen einfach unkomplizierter bleiben sollten. Aber Dr. Sommer hatte zumindest die passenden Heftchen.

Man muss doch nicht aus jeder Banalität eine Doktorarbeit machen.

Meine Kinder werden vernünftig und offen aufgeklärt, ohne so Storys mit dem Storch oder was weiß ich

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