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Rückehr des Partners?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-1

Hallo zusammen, mir fällt in letzter Zeit vermehrt auf, dass in Diskussionen über Partnerschaften und Krisen oft eine ganz entscheidende Kategorie komplett übersehen wird: die des ehrlichen, bedingungslosen Fundaments nach einem tiefen Vertrauensbruch.

Oft dreht sich alles nur um die Frage: Liebt man sich noch oder nicht? Doch dabei wird völlig ausgeblendet, dass es eine Zwischenkategorie gibt – eine Grauzone, in der eine Frau (oder natürlich auch ein Mann) zwar emotional noch komplett im alten Band hängt und kämpfen will, aber gleichzeitig gegen eine Mauer aus wiederholten Lügen und emotionalem Rückzug anrennt.

Mich beschäftigt dieses Thema, weil das klassische Raster („Entweder man ist zusammen oder getrennt“) für solche komplexen Dynamiken oft viel zu eng ist. Daher stelle ich mir – und euch – dazu folgende Fragen:

 

Die vergessene Kategorie: Gibt es einen Zustand in Beziehungen, in dem man emotional noch voll drinsteckt, obwohl das logische Fundament längst beschädigt ist – und wie nennt man diesen Schwebezustand?

Die Last der Vergangenheit: Reicht der pure Wille, jemanden zurückzuhaben, aus, um die ständige Angst vor erneuten Enttäuschungen zu überwinden, wenn diese spezielle Kategorie nie richtig aufgearbeitet wurde?

Die Täter-Verantwortung: Welche Voraussetzungen müsste ein Partner überhaupt erfüllen, der durch Lügen das Vertrauen zerstört hat, um diesen Fehler wiedergutzumachen?

Der Schutz der eigenen Person: Wo verläuft die Grenze zwischen kämpfen für die Liebe und sich selbst in einer toxischen Schleife zu verlieren?

Mich würde eure ehrliche Einschätzung dazu sehr interessieren – vor allem, ob ihr diese fehlende Kategorie in Beziehungsmodellen auch so seht.

Ehrliche Antwort ,es kommt immer auf die Lügen an! Ich zum beispiel würde nicht zurück gehen zu einem notorischen Lügner.  Denn eine Sprichwort gilt " Wer einmal lügt ,dem glaubt man nicht auch wenn er noch die Wahrheit spricht" und " einmal Lügner immer Lügner " ,aber auf einerseits muss ich sagen  ,dass wenn man sich liebt  und die Gefühle wirklich da waren und sind ,man eine 2 Chance geben sollte ,egal was alles sagen und egal was war, denn die "große Liebe " findet man nur einmal im Leben

(bearbeitet)

Welche Voraussetzungen muss denn der Partner erfüllen, der dafür verantwortlich ist, dass man ihn belügt?
Was tut der, dass man nicht mehr glaubt, ihn  belügen zu müssen? 

bearbeitet von Supernova_69

Darum geht es ja glaub ich, soweit ich verstanden hab, ging es darin ob man jemanden der lügt und es immer wieder tut ,eine chance geben würde ,wenn der aufeinmal ankommt und sagt ja tut mir leid u.s.w

Dino_Haraldino
vor 4 Stunden, schrieb Kikki-3044:

Ehrliche Antwort ,es kommt immer auf die Lügen an! Ich zum beispiel würde nicht zurück gehen zu einem notorischen Lügner.  Denn eine Sprichwort gilt " Wer einmal lügt ,dem glaubt man nicht auch wenn er noch die Wahrheit spricht" und " einmal Lügner immer Lügner " ,aber auf einerseits muss ich sagen  ,dass wenn man sich liebt  und die Gefühle wirklich da waren und sind ,man eine 2 Chance geben sollte ,egal was alles sagen und egal was war, denn die "große Liebe " findet man nur einmal im Leben

aus Liebe flunkern ist nicht gut, aber es scheint normal zu sein 

Sorry, aber ein ehrliches Fundament gibt es für mich nach einem tiefen Vertrauensbruch nicht mehr. Sowas schließt sich gegenseitig aus. Gerade wenn es dieser "tiefer Vertrauensbruch" ist, dann kann man nicht mehr von ehrlich und bedingungslos sprechen.
Für mich gibt es da keine Grauzone und keine "vergessene Kategorie". Das klingt eher wie Schönrederei und die Tatsachen nicht akzeptieren wollen.

@Dino_Haraldino das hab ich ja nicht gesagt ,ich habe gesagt das man echte Gefühle nicht spielen kann. Ich denke schon das man echte Gefühle hat ,und wenn die halt noch da sind sollte man eine chance geben

vor 2 Minuten, schrieb Dino_Haraldino:

aus Liebe flunkern ist nicht gut, aber es scheint normal zu sein 

Man lügt aus Feigheit! Nie aus Liebe 

Dino_Haraldino
vor 1 Minute, schrieb Supernova_69:

Man lügt aus Feigheit! Nie aus Liebe 

das stimmt auch wieder oder aus Schwäche und Kraftlosigkeit

Schwierig, ich persönlich würde es mir gut überlegen eine sonst gute Beziehung Hinzuwerfen.
Ist der Partnerteil gut zu dem anderen, emotional, unterstützt er/sie den anderen, war es eine Lüge, wie schwer wiegt sie... ist sie es wert den Partner zu Verlassen. Gibt der ,,lügner,, sich mühe bzw ist auch gewillt an sich zu arbeiten das die Beziehung wieder besser werden kann als zuvor?

Evtl. kannst du konkret beschreiben was vorgefallen war das man auf so was konkret schlussfolgern kann. Allerdings sollte man so eine Entscheidung NIEMALS von da deren treffen lassen/ sich davon was andere darüber denken Handeln.

Jeder muss für sich selbst herausfinden ob man etwas verzeihen kann und ob man ggf. vielleicht auch selbst eine irgendeine Schuld hat

vor 5 Minuten, schrieb Supernova_69:

Man lügt aus Feigheit! Nie aus Liebe 

Ich habe schon gelogen, um einen geliebten Menschen zu schützen! 

Du fragst nach ehrlichen Meinungen; hier ist meine:
Das „logische Fundament“, sprich, die EIGENEN WerteVORSTELLUNGEN und der EIGENE persönliche moralische Kompass kann niemals beschädigt werden. Es kann nur entdeckt werden, dass jene nicht zusammenpassen, welches zur Enttäuschung führt (Ende der (selbst) Täuschung. Und in das Ende des Vertrautens des MITeinander-kompatibel-seiens. Bevor man sich jedoch selbst eingesteht, red or orange flags übersehen zu haben und dies bei sich selbst zu hinterfragen (warum habe ich es nicht sehen wollen; warum will/brauche ich unbedingt eine Partnerschaft etc), verlangert man dies lieber in‘s Außen (der Partner, der schon inmer so war, dies aber nicht erkannt wurde) und der andere ist Derjenige, der den alleinigen Schaden angerichtet hat. Menschlich, und/aber einseitig.
Wenn man es an der Wurzel anpackt, ist es eine Frage der Eigenliebe/Selbstliebe.
Inwieweit hat man die Liebe (beinhaltet Selbst…-wert, -vertrauen, -schutz etc pp) zu sich selbst, nicht nur erlernt, sondern verkörpert sie auch. Alles was erlernt ist, muss durch Wiederholung gefestigt werden. Etwas was man verkörpert (mit jeder Zelle in jedem Moment lebt) läuft automatisch ab, wie atmen.
Wenn man seine Grenzen/moralische Überzeugungen und so weiter festgelegt hat, sind diese durch die Liebe zu sich selbst automatisch geschützt, da es keiner Diskussion darüber bedarf

Es kommt darauf an um was es da ging bei deiner Beschreibung.
Lüge ist ja nicht gleich Lüge, also es macht nen unterschied ob man den Partner hintergeht oder ob man einen Film mit ihr schaut den man nicht mag.
Im ersten Fall bin ich raus, beim zweiten Fall nicht.

Vor 1 Minute , schrieb Smanw:

Du fragst nach ehrlichen Meinungen; hier ist meine:
Das „logische Fundament“, sprich, die EIGENEN WerteVORSTELLUNGEN und der EIGENE persönliche moralische Kompass kann niemals beschädigt werden. Es kann nur entdeckt werden, dass jene nicht zusammenpassen, welches zur Enttäuschung führt (Ende der (selbst) Täuschung. Und in das Ende des Vertrautens des MITeinander-kompatibel-seiens. Bevor man sich jedoch selbst eingesteht, red or orange flags übersehen zu haben und dies bei sich selbst zu hinterfragen (warum habe ich es nicht sehen wollen; warum will/brauche ich unbedingt eine Partnerschaft etc), verlangert man dies lieber in‘s Außen (der Partner, der schon inmer so war, dies aber nicht erkannt wurde) und der andere ist Derjenige, der den alleinigen Schaden angerichtet hat. Menschlich, und/aber einseitig.
Wenn man es an der Wurzel anpackt, ist es eine Frage der Eigenliebe/Selbstliebe.
Inwieweit hat man die Liebe (beinhaltet Selbst…-wert, -vertrauen, -schutz etc pp) zu sich selbst, nicht nur erlernt, sondern verkörpert sie auch. Alles was erlernt ist, muss durch Wiederholung gefestigt werden. Etwas was man verkörpert (mit jeder Zelle in jedem Moment lebt) läuft automatisch ab, wie atmen.
Wenn man seine Grenzen/moralische Überzeugungen und so weiter festgelegt hat, sind diese durch die Liebe zu sich selbst automatisch geschützt, da es keiner Diskussion darüber bedarf

und sie unumstösslich sind. Was einem nicht gut tut, fliegt aus dem Leben (Drogen, Alkohol, Nikotin, Situationen oder Personen).
Viel Erfolg!🍀

Ich habe in der Vergangenheit Lügen und Vertrauensbrüche sehr oft verziehen, weil ich meinen Partner noch sehr geliebt habe und um die Beziehung gekämpft habe. Leider hat sich nichts geändert und mein Vertrauen wurde wieder missbraucht und ich wurde weiterhin belogen. Ich könnte das Heute nicht mehr verzeihen. Ich würde mich trennen.

Ich habe meine Beziehung beendet, obwohl ich ihn geliebt habe. Die Liebe ist ja nicht plötzlich weg...aber er hat etwas getan,was ich nie für möglich gehalten habe...
Und ich hätte für diesen Menschen alles getan. Aber wenn das Vertrauen weg ist,muss man Konsequenzen ziehen.

Ich würde sie heute nach 1mal lügen und Vertrauensbruch sprich Fremdgehen nicht wieder zurück nehmen . Ich habe es gerade hinter mir . Ich Esel habe ihr aus liebe  sogar 3 Chancen gegeben . Eine motorische lügnerin und fremdgeherin. Sie hat alles in den Sand gesetzt. Ohne Reue 

 

vor 4 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Doch dabei wird völlig ausgeblendet, dass es eine Zwischenkategorie gibt – eine Grauzone, in der eine Frau (oder natürlich auch ein Mann) zwar emotional noch komplett im alten Band hängt und kämpfen will, aber gleichzeitig gegen eine Mauer aus wiederholten Lügen und emotionalem Rückzug anrennt.

Das nennt sich dann Dummheit.

Wie nennt sich das? Toxisch. Entweder man hinterfragt sich und überdenkt die Erwartungen an die Beziehung oder man trennt sich besser.

Für mich gibt es da keine Grauzone. Es gibt klare Absprachen um eine Beziehung als funktionierend zu führen. Wenn einer meint, diese sind nicht wichtig, dann hat dieser kein Interesse an der Beziehung. Klar, man liebt die Person vielleicht noch und versucht zu verzeihen. Das Gefühl geht ja nicht von Heute auf Morgen weg. Aber es funktioniert nicht, wenn nicht beide am selben Strang ziehen. Verzeihen kann man viel, vergessen nicht wirklich. Ein Vertrauensbruch wird immer wieder an der Beziehung nagen. Es wird nie wieder wie davor.

Nein, wer mein Vertrauen mit Füßen tritt, der bekommt mein Vertrauen nicht zurück. Dafür bin ich mir selbst einfach zu Wertvoll.

Wurde das Vertrauen einmal gebrochen, gibt es keinen Weg zurück. Zumindest nicht für mich. Da gibt es auch keine Grauzone. 

Für mich klingt das eher so, als suchst du händeringend nach einer Bezeichnung eines Zustandes, damit du die Ursachen des Zustandes nicht ergründen musst. Das ist es doch, was am Ende des Tages richtig weh tut. Man muss sich dann vielleicht eingestehen, dass man selber Fehler gemacht hat, dass man Signale nicht wahrgenommen hat oder nicht wahrnehmen wollte. Eigene Werte zu haben und sie auch dem Partner gegenüber zu propagieren ist noch relativ einfach. Dann danach zu handeln und mit den Konsequenzen zu leben, könnte für die Einen sehr viel komplizierter sein und für die Anderen befreiend. Dafür gibt es eigentlich kein allgemeingültiges Konzept.

Kurz und knapp, es kommt darauf an wegen was gelogen wurde, wie schwer wiegt es aber vor allem muss man es für sich selbst ohne Fremdeinflüsse entscheiden!!!
ggf. Pro und Contra abwiegen und mit ihm/ ihr noch Mal Reden, vor allem wenn die lüge der Erste Fehltritt war/ ist

Es gibt Paare, welche dies schaffen und in ihre Beziehung investieren, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und aus ihren Fehlern lernen. Voraussetzung ist, dass es beide wollen.
Ob ich dazu bereit wäre: eher nein. Warum? Stolz, Ego und ich wäre zu tief verletzt worden.
Wenn ich betrogen hätte: dann auch nein! Warum? Ich hätte nie betrogen, wenn ich glücklich gewesen wäre, bzw wenn ich vor dem Betrug die Hoffnung gehabt hätte, es würde noch besser werden.
Es ist meine persönliche Einstellung und Meinung. Für diejenigen welche es schaffen, freut mich. Warum? Ich habe nichts davon, wenn sie es nicht schaffen!

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