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Das Transgirl und der Oberjagdaufseher


Ol****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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Jetzt streiften die Ruten schon mein Top in Höhe meiner aufgerichteten Nippel. Mein Push-up wird den Schmerz kaum abwenden können, wenn sie mich dort treffen sollten, dachte ich, und fast kam es mir vor, als reckten sie sich den zerstörerischen Peitschen durch weiteres gieriges Aufrichten in Erwartung des bald aufkommenden herben Schmerzes noch entgegen. 

Freilich, sie waren ein Teil von mir und somit waren sie genauso paradox in ihren Reaktionen wie ich.

Bei jeder Drehung meines Körpers, verursacht durch den Rotationsmechanismus in der Laufkatze über mir, versuchte ich einen Blick auf den Luststab des mich peinigenden Herrn zu erhaschen, weil er für mich das Zentrum der herrischen Machtausübung in diesem von aller Welt abgeschiedenen, bollwerkartigen Raum war. Hier herrschte sein Recht. Das Recht des Stärkeren.

Aber ich muss zunächst von Anfang an erzählen, wie ich in diese missliche Lage hineingeraten bin.


Mein größter Wunsch war es nämlich gewesen, die Herren in den Autos möchten bei meinem Anblick Gedanken hegen wie: „Diese verdammte Schlampe müsste mal so richtig durchgenommen werden.“ Für den Fall, dass einer von denen direkt zur Tat schreiten wollte, hatte ich mir allerdings noch gar nichts Konkretes überlegt.


Ich muss zugeben, dass mein Outfit damals für einen gemütlichen Abendspaziergang am Waldrand völlig unpassend war, aber mein innerer Drang, mich den auf der Straße vorbeifahrenden Herren als leichtlebige Frauensperson zu zeigen, hatte wieder einmal die Oberhand gewonnen.

Ich lebte erst seit Kurzem in dieser Gegend, in einer eigenen kleinen Wohnung am Stadtrand, und hatte ein Studium an der hiesigen Hochschule begonnen. Das erste Mal im Leben fühlte ich mich so richtig frei, weit weg von den alles bestimmenden, konservativen Eltern, die meine Eigenarten keineswegs hatten tolerieren wollen. Schon der Leute wegen. Hier kannte mich niemand und ich musste mich nicht um irgendjemandes Meinung scheren. Meine neue große Freiheit. Die aber auch durchaus gefährlich werden konnte, wie ich bald erfahren sollte.

Die mächtigen, vom aufkommenden Wind gepeitschten Eichenkronen am Waldrand flackerten immer wieder bizarr auf in den Scheinwerferkegeln neu herankommender Wagen.
Der Verkehr auf der Landstraße war zu dieser abendlichen Stunde schon viel ruhiger als zu Stoßzeiten, aber immer noch regelmäßig.

Jetzt kurbelte ein durch mein Treiben scheinbar besonders aufgebrachter Herr seine Seitenscheibe herunter und rief, dabei verlangsamt weiterfahrend, etwas herüber, das ich nicht verstehen konnte. Dem barschen Tonfall nach zu urteilen, muss es etwas besonders Unanständiges gewesen sein. Aber auch er blieb nicht stehen. Der Zeitplan seines bürgerlichen Lebens gestattete ihm wohl keinen Ausbruch.

Zupackende, rücksichtslose Sexualität hinter seinem Gebaren vermutend, wurde ich abrupt feucht.

Ich trug eine schwarz glänzende, sehr eng sitzende Wetlook-Highwaist-Leggings und ich darf sagen, sie saß und stand mir sehr gut, weil mein Po, meine Hüften und meine Beine im Prinzip schon immer den Körperteilen einer gut gebauten Frau glichen.

Deswegen wurde ich ja früher oft im Sportunterricht von dummen Buben gehänselt.
Was die Buben noch zum Lachen fanden, brachte nun allerdings manche Herren an die Grenzen ihrer Selbstbeherrschung.

Oben trug ich ein ebenfalls schön glänzendes, silberfarbenes, sexy Metall-Crop-Top, das natürlich, um es richtig auszufüllen, darunter einen gut stützenden Push-up-BH zu tragen verlangte, der meinen inzwischen recht üppigen Busen sehr vorteilhaft präsentierte.

Mein Friseur hatte noch versucht zu verhindern, dass ich mein Haar, das ich ja stets schulterlang trug, wie es zu der Zeit in Mode war, blondieren und mit Beach Waves versehen lassen wollte. Er meinte, er müsse mir davon abraten, weil mein feminines Gesicht in Kombination mit der von mir gewünschten Haarpracht bei vielen Menschen, vor allem wohl bei Männern, die Assoziation erwecken könnte, ich sei eine Frau. Ich sagte dann zu ihm: „Na und, ist das ein Problem für Sie? Für mich nicht! Also bitte, walten Sie Ihres Amtes.“

Natürlich waren meine silbernen T-Strap-Pumps mit neun Zentimeter hohen Absätzen keinesfalls das richtige Schuhwerk für einen seriösen Waldspaziergang.

Nachdem ich den Waldrandweg an der Landstraße mehrfach mit keckem Hüftschwung hin- und hergelaufen war, in meiner aufreizenden Aufmachung, und so manche Lichthupe von vorüberfahrenden Herren dafür als Belohnung erhalten hatte, ging ich zurück zu meinem Kleinwagen, um mein stilles Abenteuer für heute zu beschließen und heimzufahren.

Gerade wollte ich in mein Auto einsteigen, da brauste mit einem immensen Karacho ein waldgrüner Riesen-SUV auf den schon langsam duster werdenden Waldparkplatz und dessen Fahrer, den ich hinter der spiegelnden Windschutzscheibe gar nicht erkennen konnte, steuerte sein monströses, mit einem martialischen Bullenfänger ausgerüstetes Gefährt so nahe an mir vorbei auf die Parklücke neben mir, dass ich sogar hastig meinen Po einziehen musste, um nicht mitgerissen zu werden. Es musste sich bei dem Fahrer um einen ganz chauvinistischen, egomanisch rücksichtslosen Herrn handeln, so viel war mir natürlich sofort klar.

Jetzt stieg der Grobian – ein fülliger Herr in den Sechzigern, so schätzte ich –, der in eine derbe grüne Jägerkluft gehüllt war und einen Hut auf dem Kopf trug, aus und ließ hinten aus dem SUV einen stattlichen braunen Jagdhund heraus, schulterte eine lange, doppelläufige Büchse mit schwarzbraunem Kolben und schickte sich an, ohne mich eines genauen Blickes zu würdigen oder gar ein Wort des Bedauerns über sein unangemessen brutales Heranfahren zu verlieren, in den angrenzenden Wald hineinzuschreiten, sicher mit der Absicht, unschuldige Rehlein abzuknallen. Ich muss ja gestehen, dass ich stark gegen die Jagd eingestellt bin. Für mich ist das Mord, sonst nichts, wenn ein wehrloses Tier erschossen wird.

All meinen Unmut hätte ich diesem unflätigen Herrn, der wie alle Herrenreiter über einen respektablen Bauch verfügte, wie mein prüfender Blick mir jetzt verriet, natürlich mit einer möglichst markanten Männerstimme hinterherbrüllen müssen, aber zum einen war dieser Herr bewaffnet und zum anderen, verfügte ich schon damals nicht über eine Stimme, die bei Unholden Eindruck zu schinden in der Lage war. 


Zudem war ich gerade Herren reiferen Alters gegenüber schon seit dem Vorfall mit meinem Großvater ziemlich kleinlaut, ja meist sogar gänzlich stumm. Ich war nämlich als Knabe von meinem Großvater, der gerade Weidenkörbe flocht, wie das Großväter in bäuerlichen Familien oft taten, fürchterlich auf den nackten Hintern mit einer Weidenrute gezüchtigt worden, weil ich ihm, wie er sagte, ein freches Maul angehängt hätte. Seitdem blieb ich meist stumm, wenn es galt, sich gegen Herren zu äußern, was natürlich auf meinem kompletten Ausbildungs- und Berufsweg zeitlebens ein großes Hemmnis war. Ausbilder und Chefs sind ja gewöhnlich älter als man selbst und wenn man dann nicht sein Recht einfordern kann, muss man sich mit dem Wenigen begnügen, was sie einem zu geben bereit sind. 

Mein Großvater war noch härter und strenger als mein Vater, was mir von Anbeginn den Eindruck vermittelte, je älter Herren sind, umso erbarmungsloser sind sie.

Großvater hatte mich fachgerecht übers Knie gelegt, wie es damals in der Erziehung allgemein üblich war. Ich spüre fast heute noch die schneidenden Schmerzen auf meinem nackten Po, die durch die immer und immer wieder herabsausende Weidenrute verursacht wurden. Es surrte und surrte und wollte gar nicht aufhören. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, das aufkommt, wenn man in der Gewalt eines viel Stärkeren ist, der mit einem verfahren kann, wie es ihm beliebt, fühlte ich damals zum ersten Mal. Endlich wurde ich heruntergelassen und stand zu meinem und zu Großvaters Erstaunen mit einem bebenden Körper vor ihm, der deutliche Zeichen der Erregung zeigte.

Der grün gekleidete Herr verschwand jetzt, ohne dass sich eine schlichtende Kommunikation zwischen uns auch nur im Keim hätte entspinnen können, mitsamt seinem großrahmigen Hund in einem hohlwegartigen Waldweg.

Statt jetzt in mein Auto zu steigen und die Sache auf sich beruhen zu lassen, um des lieben Friedens willen, nahm ich auf meinen silbernen T-Strap-Pumps mit neun Zentimeter Absätzen die Verfolgung auf, wobei ich mir selbst gar keine Rechenschaft hätte abgeben können, warum ich dies tat. 

Wie hätte ich, eine schwache, unbewaffnete Person, einem solchen unwirschen, autoritären Herrn Respekt abnötigen können? Unmöglich. Trotzdem bog ich in den Hohlweg ein und sah den Herrn mit Hund schon recht weit vorne zügig marschieren. Die Lust und Vorfreude, hilflose Rehkitze und putzige Wildschweinfrischlinge ermorden zu können, schien die beiden zu beflügeln. 

Ich versuchte, ein bisschen zu rennen, um schneller aufzuschließen, aber wie linkisch und weibisch muss das gewirkt haben. Jetzt hatte ich die beiden schon aus den Augen verloren, dennoch ging ich tiefer und tiefer in den dichter werdenden Hohlweg hinein, nicht bedenkend, dass ich ja doch später auch noch zurückgehen müsste und dafür wenigstens etwas Tageslicht bräuchte. Irgendwie war mein Verlangen, mit diesem unbekannten Herrn eine, wie auch immer geartete Auseinandersetzung führen zu dürfen, sehr groß. Eine Auseinandersetzung, bei der ich doch nur unterliegen konnte. Meine Motive waren mir einfach nicht klar, soviel steht fest. Hätte ich jetzt meine Vernunft befragt, hätte sie mir sicher geraten schleunigst umzukehren. Aber ein dunkler, innerer Drang, ließ mich weiter dem Herrn folgen.

Da waren so diffuse Gefühle in mir, irgendwie bezogen auf Jagd, Schusswaffen, Täter und Opfer, Macht und Ohnmacht, die mein Weitergehen mechanisch machten, ohne dass es von geordneten Gedanken gesteuert werden hätte müssen. 

Das war so ein Moment, wie er oft vorkam in meinem Leben, in dem alles wie von selbst abläuft, als sei mein Ich nur eine Illusion einer Person, die es nie gab. Tief in mir, ob in meinem Kopf oder in meiner Brust, war eine Instanz, die alles, was geschah, stumm beobachtete, ohne zu urteilen.

Und so geriet ich weiter und weiter auf diesem hohlen Weg in den mir völlig unvertrauten Wald hinein. Kaum konnten meine Augen noch, im abnehmenden Tageslicht, die Konturen einzelner Bäume ausmachen. Der mich umgebende Wald wirkte nun schon wie eine graugrüne, undurchdringliche Wand. Irgendwo rief ein Käuzchen Seine Laute hatten nichts Beruhigendes an sich.

Die zwei, die ich ja zu verfolgen beabsichtigte, den Herrn Oberjagdaufseher, wie ich ihn fast spöttisch vor mir selbst titulierte, aufgrund seines dominanten Auftretens, und seinen treuen Hund, konnte ich schon lange nicht mehr vor mir sehen.

Plötzlich musste ich Pipi machen und deswegen ging ich an den Wegrand und zog mir meine Leggings schnell herunter und nahm meinen Pullermann zwischen Daumen und Zeigefinger, für mehr bot er kaum Platz, und ließ einen dünnen, schwachen Strahl gegen einen dicken, weit hinaufragenden Eichenstamm rieseln.

Da verschreckte mich, völlig unerwartet, ein höhnisches Herrenlachen direkt heraus aus einem Busch neben mir, dermaßen, dass ich zusammenzuckte. Es war der Oberjagdaufseher selbst, so erkannte ich jetzt, als ich meine Augen in Richtung des Lachens fokussierte. 

Hatte er sich hier im Busch versteckt, um mich, die nichtsahnend Vorüberlaufende, hinterrücks attackieren zu können? Fast wollte es mir so scheinen, weil mir ein anderer Grund für sein seltsames Verhalten partout nicht einfiel. Warum hatte er gelacht? Weil er mich als Mann in Frauenkleidern entlarvte, oder weil ich wenig männlich bestückt war? 

Schon als Knabe war ich von anderen Buben in der Turnhallenumkleidekabine deswegen ausgelacht worden. Ich gab mir nicht die Zeit, darüber länger nachzusinnen, sondern ich zog mir die Leggings hastig hoch und rannte los, um mich in Sicherheit zu bringen. Irgendetwas musste mit dem Typen faul sein. Selbst ich nahm jetzt an, dass kein Oberjagdaufseher, der seinen Job ernst nimmt, so ein Verhalten an den Tag legen kann. Hatte ich nicht kürzlich etwas von einem Serienmörder in der Zeitung gelesen?

Leider rannte ich tiefer in den Wald hinein, weil ich in meiner Panik die falsche Richtung einschlug. Ich hörte schwere Schritte hinter mir und das Hecheln des Hundes.

Jetzt, als ich so weibisch rannte auf meinen femininen High Heels, mit dem mit einer schussbereiten Büchse ausgerüsteten Herrn im Nacken, spürte ich zu meinem eigenen Leidwesen eine beginnende Versteifung im Schritt unter meiner schwarzen engsitzenden Leggings, die ich freilich ohne Slip darunter trug, wie gewöhnlich.

Wieso war ich erregt, wo doch meine momentane Situation, die eines erbarmungslos gehetzten Wildes, mit der Aussicht, vernichtend attackiert zu werden, war?

Zu allem Überfluss überlegte ich noch, ob der Herr Oberjagdaufseher bei der Verfolgung auf meinen Po starrt.

Wie konnte mein Körper nur so reagieren, während mein Verstand versuchen musste, Ideen zu meiner möglichen Rettung zu ersinnen? In dem Moment wurde mir klar, dass ich nie auf den Grund meiner wahren Persönlichkeit würde schauen können. Ich war einfach nur ein Bündel von diffusen Gefühlen und unausgegorenen Gedanken. Beseelt von dem Wunsch, weiblich zu wirken und verführerisch zu sein, und möge der, der mich begehrt, auch mein Verderben sein.

Dann glaubte ich plötzlich, einen Knall und zeitgleich das Einschlagen von vermutlich Schrotkugeln neben meinem Kopf im herabhängenden Blattwerk einer vorüberziehenden Buche zu vernehmen. War die Angelegenheit also tatsächlich ernst? Ich lief und lief, tiefer und tiefer in den Wald, jetzt erstaunlich behände, auf meinen hohen Schuhen.

Nach geraumer Zeit des Laufens war ich dann doch außer Puste und musste schwer atmend stehenbleiben. Es half alles nichts. Innerlich hatte ich mich praktisch aufgegeben und ich erwartete, gefangen genommen zu werden von starken, besitzergreifenden Händen.

Aber nichts geschah. Als ich mich spähend umwandte, erblickte ich niemanden. Der Weg lag nur schnurgerade und leer vor mir. Weil mir das wie eine Falle vorkam und ich annahm, der heimtückische Herr hat sich dort hinten in einem Busch versteckt und lauert auf mich, um die zaghaft Zurückkommende zu überwältigen, ging ich lieber auf dem Weg weiter voran.

Mit einem Mal kam mir die Erkenntnis, dass der Herr mich ja kaum beachtet hatte, als er noch glauben musste, ich sei nichts als eine gewöhnliche Frau. Erst als er mich als Transgirl entlarvte, schien sein Interesse an mir zu wachsen. Erst dann wollte er meiner habhaft werden, nötigenfalls wohl mit Gewalt. Diese Gedanken versetzten mich erneut in eine gewisse Erregung, die mit Vernunft einfach nicht zu erklären war. 

Unversehens endete hier der Weg und ich trat auf eine mondlichtklare Lichtung hinaus, in deren Mitte ein Haus stand, dessen Bauweise mir sagte, es müsse sich um ein Fortshaus handeln. Allerdings war seitlich an dem Haus ein Mühlrad angebracht. Dieses wirkte sehr, als sei es schon sehr lange nicht mehr verwendet worden, so dass ich annahm, das Forsthaus muss früher, vor langer Zeit, einmal eine Mühle gewesen sein. Der daneben fließende Bach rauschte allerdings noch ganz schön kraftvoll vorbei.

Hier in dem Haus würde mir sicher Verständnis entgegengebracht und meine Rettung lag im Bereich des Möglichen. 

In der Mitte des Fortshauses stand eine schwere Eichentür sperrangelweit offen und das Innere war hell erleuchtet. Natürlich lief ich direkt auf diese Tür zu, die krächzenden Rufe eines Eichelhähers hoch in einem Baumwipfel über mir als eine Warnung vor mir selbst deutend.


Oder hatte der Vogel mich vor etwas warnen wollen? Nein, so etwas konnte es im echten Leben nicht geben. Mir war jedenfalls in jüngerer Zeit kein Bündnis zwischen einem Wildtier und einem hilfesuchenden Menschen bekannt.

Ich wandte mich kurz um und sah noch den Weg, auf dem ich gekommen war, klar aufscheinen im milden Vollmondlicht. Kerzengerade lag er da. Ich wäre vermutlich kaum vom Weg abgekommen, wenn ich mich jetzt noch zur Umkehr entschlossen hätte.

Doch mein Interesse galt auf einmal diesem seltsamen, einsamen Haus und seinem Inneren.

Schon überschritt ich die Schwelle der Forsthaustür und trat in den Raum hinein, geblendet vom gleißenden Licht aus dem Inneren. Ich tastete mich einige Schritte hinein, ohne irgendetwas erkennen zu können. Dann, plötzlich schlug die Tür hinter mir hart ins Schloss und jemand drehte hastig den Schlüssel herum. Danach zerrte mich der Unbekannte tiefer in den Raum hinein. 

Starke Arme packten mich und meine Handgelenke wurden mit jeweils einem Lederriemen an zwei von der Decke herabhängenden Ketten befestigt. Alles ging so schnell und unvermittelt und die Griffe des Überwältigers waren derart geübt und zielgerichtet, dass ich nicht einmal eine Strategie zur Gegenwehr hätte ersinnen können, geschweige denn eine hätte einleiten können. Ich war ja nie der Typ des Kämpfers gewesen, ganz im Gegenteil.

Jetzt stand ich mit erhobenen, fixierten Armen da und wurde plötzlich sogar ein ganzes Stück nach oben gezogen, sodass ich den Boden unter den Füßen verlor. Und dann trat der Täter direkt vor mich hin. Er hatte sich eine Ledermaske übergezogen, die ihn selbst davor bewahrt hätte, von seinen eigenen Verwandten erkannt zu werden. Natürlich traute ich mich nicht zu fragen, ob er der Oberjagdaufseher war, was freilich vermutet werden musste. Die Statur dieses Herrn hatte der Maskentragende auf jeden Fall.

Hatte ich durch mein ungehobeltes, ihm entgegenzupinkeln, vorhin im Wald seinen Zorn derartig erregt, dass ihm alle Sinne jetzt nur noch nach Rache gierten?

Wie, als hätte er gerade meine Gedanken gelesen, holte er einen Eimer aus einer Ecke des Raumes und stellte ihn derart vor mich hin, dass ich aus meiner prekären Lage einen ausgezeichneten Blick darauf werfen konnte. Nun öffnete er seine Hosentür und holte seinen Penis heraus, was für mich sehr aufrüttelnd war.

Ich durfte, oder musste, dann beobachten, wie ein prächtiger Strahl des feuchten Goldes in den Eimer strömte. Ich muss gestehen, von dem Anblick nicht gerade unbeeindruckt geblieben zu sein. Dass reife und haarige Penisse von resoluten Herren auch und gerade, wenn sie sich noch nicht erhoben hatten, meiner ungeteilten Aufmerksamkeit sicher sein konnten, war ein lange gehütetes Geheimnis von mir.

Die durch mein Gefesseltsein erzeugte Demütigung in mir wurde jetzt quasi noch durch die Demütigung der Vorführung meines Gefangennehmers potenziert. Ich musste unwillkürlich etwas stöhnen. Dies veranlasste meinen neuen Zwingherrn, mit laufendem Goldhahn zu mir herüberzukommen und mir den guten Rest seines kostbaren, heißen Nasses über meine Heels laufen zu lassen. Ich hatte mir nie träumen lassen, einmal derartig fachgerecht erniedrigt zu werden.


Da ich nie meinen Körper in Richtung mannhafter Stärke trainiert habe, sondern immer nach weiblicher Schwäche trachtete, so dachte ich jetzt: „Nimm es nicht wunder, dass du zu einem wehrlosen Opfer eines durchsetzungsfähigen, maskulinen Herrn geworden bist, dessen Lüsten und Launen du nun, so scheint es, gänzlich ausgeliefert bist.“

Dieses Erkennen meiner eigenen Machtlosigkeit jagte mir einen herrlichen Schauer über den Rücken. Alles, was nun geschehen mag, möge mir nichts anderes als ein sinnliches Spiel sein, wünschte ich mir selbst, wenn ich dabei Schaden nehmen sollte. Hatte ich je so eine Stärke, die zugleich Schwäche war, in mir gefühlt? Ich bildete mir sogar ein, alles, was da kommen möge, leicht ertragen zu können, aber das freilich nur kurz. Dann wurde mir klar, dass ich doch keinerlei Kontrolle über das hatte, was nun noch geschehen mochte. Ein beängstigender Umstand.

Wie, als wüsste der Herr auch jetzt, was in mir vorgeht, holte er plötzlich einen ganzen Korb voller Weidenruten hervor. Ausgerechnet Weidenruten, wie kommt er darauf, dachte ich? Kennt er meine Geschichte?

Nun schritt der Herr gemessenen Schrittes, denn nichts schien ihn zur Eile zu drängen, mit dem Korb voll Ruten zu einer wenige Meter direkt vor mir sich befindenden, waagrecht auf einem Rundpfosten montierten breiten Holzscheibe, die etwa einen Meter im Durchmesser maß.

Daran befestigte er reihum an die dreißig der gleichlangen Weidenruten, die zunächst alle senkrecht nach unten zeigten. Dabei blieb es nicht, denn nachdem der Herr einen großen Hebel betätigte, setzte sich die hölzerne Scheibe erst langsam und dann immer schneller und schneller in Bewegung, bis sich die Ruten schließlich waagrecht aufrichteten und in surrender Fahrt im Kreis herumwirbelten. Ich erinnerte mich daran, in einem Dokumentationsfilm gesehen zu haben, dass früher in Mühlen mit solchen Vorrichtungen Juthesäcke zwecks der Mehlentstaubung durchgepeitscht wurden. 

Durch die Hauswand hörte ich draußen das Mühlenrad sich ächzend drehen, dessen Rotation, durch vielfache Übersetzung beschleunigt, im Inneren der Mühle nun genutzt wurde.

Ich konnte mir zunächst nicht erklären, wieso der Herr, in dessen Gewalt ich mich befand, derartige Dinge unternahm, bis er einen weiteren, etwas kleineren Hebel betätigte, der eine Laufkatze, an der meine Ketten aufgehängt waren, in Gang setzte, wie ich beim Hinaufschauen erkannte, die mich ganz langsam, aber nicht desto trotz geradewegs in Richtung der durch die Luft zischenden Weidenruten bewegte.

Jetzt wurde ich gewahr, dass die Scheibe mit den Ruten durch eine spezielle schraubenartige Aufhängung des Drehbalkens, auf dem sie montiert war, nicht in einer Höhe rotierte, sondern sich langsam bis ganz zur Decke hinaufschraubte und von dort wieder ganz hinunter.

Das bedeutete, so erkannte ich, sollte ich in den Aktionsradius der martialischen Ruten geraten, würde ich von meinem Haarschopf bis hinunter zu meinen Füßen gleichmäßig heftig durchgepeitscht, wie eben früher die leeren Mehlsäcke. Auch die mussten ja von oben bis unten gepeitscht werden, um gereinigt zu werden.

Dem nicht genug, trat jetzt, auf Betätigung des unbarmherzigen Herrn, ein dritter ebenso wohldurchdachter Mechanismus in der Laufkatze in Kraft, der mich selbst noch in Rotation versetzte. So würde nicht nur meine Vorderseite kräftig durchgepeitscht, sondern auch meine ebenso empfindsame Rückseite und auch meine seitlichen Körperpartien. Also ich insgesamt, ohne ein Fleckchen meines Körpers auszulassen. Mir schwindelte, das war dann doch entschieden zu viel. 

Wie konnte dies geschehen? Wie hatte sich der Herr diese harte Bestrafungsmaßnahme für mein, an sich doch recht leichtes Vergehen durch unachtsames Urinieren vorhin auf dem Hohlweg, überlegen können?

Jetzt wand ich mich schlangenartig hin und her und ich zerrte an meinen Ketten, was meine Eigenrotation kurz ungleichmäßig und ruckartig machte, aber weder die Apparatur stoppte durch meine Mühen, noch wurde dadurch meine Befreiung auch nur im Ansatz herbeigeführt.

Trotz meines Drehens konnte ich erkennen, dass der immer noch aus seinem Hosenschlitz herausragende Penis des Herrn, der hinten im Halbschatten stand, sich zu einer stattlichen Größe erhoben hatte. Dieser Anblick ließ auch mein Geschlechtsteil sich aufrichten.

Wir beide waren wohl gleichermaßen von Sinnen vor Lust, obwohl sich unsere Rollen in diesem makabren Spiel keineswegs glichen. Nein, sie waren absolut konträr.

Seine Lust war die des Leidenerzeugens und meine die des Leidenertragens. Zwei Lüste, die sich gegenseitig bedingen und brauchen, um nicht in sich zusammenzustürzen – wie der steinerne Rundbogen eines Prachtbaus, der nur aufrecht steht, weil seine zwei Seiten im perfekten Gegengewicht zueinander stehen.

Aber ich ruhte keineswegs und die immer näher kommenden, inzwischen durch die Luft zischenden Weidenruten ruhten weiß Gott nicht. Ebensowenig die Hand des Herrn, die immer schneller an seinem mannhaft hinaufragenden Phallus auf- und abfuhr. Wie ausgehungert musste er gewesen sein, nach einem wehrlosen Weidenrutenpeitschenopfer.

Fast freute ich mich für ihn. Fast freute ich mich auch für mich, trotz meiner großen Angst vor den bald zu erwartenden schrecklichen Schmerzen, durch meine klägliche Hilflosigkeit dem Herrn dienen zu dürfen.

Und wieder rückte die Laufkatze einige wenige Millimeter vor, sodass die Weidenrutenspitzen nur noch wenige Zentimeter vor meinem bebenden Körper die Luft durchschnitten.

Jetzt streiften die Ruten schon an meinem Top in Höhe meiner aufgerichteten Nippel. Mein Push-up wird den Schmerz kaum abwenden können, wenn sie mich dort treffen sollten, dachte ich, und fast kam es mir vor, als reckten sie sich den zerstörerischen Peitschen durch weiteres gieriges Aufrichten in Erwartung des bald aufkommenden herben Schmerzes noch entgegen. 

Freilich, sie waren ein Teil von mir und somit waren sie genauso paradox in ihren Reaktionen wie ich.


Bei jeder Drehung meines Körpers, verursacht durch den Rotationsmechanismus in der Laufkatze über mir, versuchte ich, einen Blick auf den Luststab des mich peinigenden Herrn zu erhaschen, weil er für mich das Zentrum der herrischen Machtausübung in diesem von aller Welt abgeschiedenen, bollwerkartigen Raum war. Hier herrschte sein Recht. Das Recht des Stärkeren.

Ganz gewiss ist der Herr im alltäglichen Leben ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, so dachte ich, das gesteuert von der kühlen, zur Angemessenheit mahnenden Vernunft, Sorge für seine Angehörigen in aller Rechtschaffenheit trägt. Aber hier in dieser Abgeschiedenheit regiert nicht sein Kopf und Verstand, hier regiert sein Unterleib, der nach der langen entbehrungsreichen Zeit der Selbstverleugnung nun umso härter und unnachgiebiger an mir ein Exempel statuieren muss und will, um die Tribute der Lust einzufordern, um sie bis zur bitteren Neige auskosten zu können.

Was so einem Herrn noch alles einfallen wird, um sein angestammtes Recht zu bekommen, liegt nicht in meiner Macht, so sinnierte ich weiter. Gemessen an der Schlechtigkeit seiner momentanen Tat muss sein Leben draußen völlig untadelig gewesen sein. Was muss er durch diese, womöglich Jahrzehnte währende Untadeligkeit gelitten haben, folgerte ich. Ein gewisser Stolz erfüllte mich, als ich annehmen durfte, ein Opfer zu sein, das seine Lust zu quälen derartig anstachelt. Womöglich hätte ihm keine Frau der Welt diese Genugtuung geben können, weil Frauen ja von vornherein zur Lustdienstbarkeit bestimmt sind. Aber ich, ein Transgirl auf seinem zaghaften Weg zur Weiblichkeit, war natürlich ein in aller Gänze noch zu domestizierendes Wesen, was eine gewisse brisante Herausforderung für ihn darstellen mag.

Jetzt sagte eine Stimme in meinem Kopf: „Du hängst hier rum wie ein Häufchen Elend und befleißigst dich noch zu philosophieren. Wie kindisch ist das denn?“ Die Sache ist ernst, das werden dir deine Schmerzen bald beweisen, denn die Ruten haben dich gleich erreicht und ihre Drehgeschwindigkeit nahm eben sogar noch zu, weil der Herr eine Stufe höher schaltete.

In dem Augenblick waren die sirrenden Ruten in Höhe meines Geschlechts und bei jeder Drehung zerfetzten sie den Stoff meiner Wetlook-Highwaist-Leggings, der es noch schützend verhüllte, ein bisschen mehr, sodass es nur noch Augenblicke benötigte, bis das irrationalerweise erigierte Organ, das ich aufgrund seiner Größe gerne Klit nannte, heraus und hervorspringen mochte, um von den wild wirbelnden Ruten möglicherweise irreparabel geschädigt, wenn nicht gar gänzlich vernichtet zu werden.

Trotz dieser Vorahnung gelang es mir nicht, meine Klitoris zum Abschwellen zu bringen, was ihre Überlebenszeit womöglich verlängert hätte. Hätte der Herr nun gerufen: „Soll ich abschalten, du Schlampe?“, hätte ich womöglich ein gejammertes „Nein, bitte, bitte nicht.“ hervorgestammelt.

Unvermittelt gab nun bei der nächsten Drehung der Stoff der Wetlook-Highwaist-Leggings endgültig nach, meine Klitoris trat schutzlos ins Freie und bei der nächsten Drehung war mit dem Schlimmsten zu rechnen. Trotzdem schaute ich schnell noch zum, durch hartes Masturbieren wippenden Machtkolben meines Peinigers, was mich unvermittelt kommen ließ.


Dies gewahr werdend, warf der Herr den entscheidenden Hebel herum, die Apparatur stoppte abrupt, meine Ketten rasselte herunter, sodass ich verdutzt auf Händen und Knien in Hündchenstellung auf dem Boden landete. Nun stürmte mein Beherrscher heran und ich musste zusehen, wie sein mächtiger Kolben sich direkt über mein erstauntes Gesicht ergoss, in einer Wucht und Menge, die mir schon direkt unmenschlich und übermännlich vorkam.

Wie erniedrigend es doch wirkt, wenn ein solches Instrument der Unterdrückung am Ende einer solchen Prozedur noch einmal harsch abgeschüttelt wird, erfuhr ich durch intensives Hinsehen, bis tief in die Grundfesten meiner schwachen, mädchenhaften Persönlichkeit.

Natürlich wurde mir durch unmissverständliche Gesten bedeutet, dass es nun meine Pflicht sei, ihn zu lecken und zu saugen. Man hätte mich nicht extra auffordern müssen, ich wollte dies unbedingt tun.

Nach einer geraumen Zeit des Nachklingens und Abklingens befreite mich der Herr von meinen Fesseln und schubste mich zur Tür hinaus. Wieder fiel die Eichentür hart ins Schloss.

Das milde Mondlicht liess mich den Weg zum Parkplatz finden. Ich war endlich frei und die Gefahr war vorüber. Nie wieder würde ich mich einer derartigen Gefahr aussetzen. Ich musste mit diesen Weib-Spielereien unbedingt aufhören, ich hatte ja erfahren, welche Risiken so etwas birgt.

Nach einigen Tagen der Erholung und Sammlung fuhr ich erneut in der aufkommenden Dämmerung auf jenen Waldparkplatz.

Diesmal trug ich ein lackglänzendes, knallrotes Bustier-Clubwear-Trägertop, kombiniert mit einer elastischen Wetlook-Leggings, ebenfalls in glänzendem Knallrot, mit floralen Cutouts an den Seiten, die raffinierte Einblicke boten.

Dazu High-Heel-Pumps mit für Waldspaziergänge völlig ungeeigneten zehn Zentimeter Pfennigabsätzen.

Meinen uneinsichtigen Friseur hatte ich am Vortag praktisch zwingen müssen, mir klassische Curly-Locken einzudrehen und meine Haare platinblond nachzufärben – jede einzelne Locke eine perfekte, federnde Skulptur.

Gerade, als ich von meiner Präsentationstour auf dem Weg neben der Bundesstrasse zurück war, die mit einigem Erfolg verlaufen war, und in mein Auto einsteigen wollte, hörte ich, wie hinter mir ein schwerer Wagen heranrollte. Unwillkürlich zog ich den Po ein.

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