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Der Hanomagherr


Ol****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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Ich sagte noch zu meiner Frau, dass ich absolut gegen ihren Plan sei, ein paar Tage zu ihrer Mutter zu fahren, um sich um die Verletzte zu kümmern, die sich bei einem ungeschickten Treppensturz eine Hand verstaucht hatte. Wir hatten doch beide Urlaub und wollten eigentlich in den Süden ans Meer fahren.

Aber meine Frau war von ihrem Vorhaben nicht abzubringen, sie fühlte sich ihrer Mutter einfach zu sehr verpflichtet. Auch mein Hinweis, dass ihr Stiefvater, der sie früher mehrfach sexuell bedrängte, immer noch im Haus der Mutter lebe und durchaus wieder zur Gefahr für sie werden könnte, schreckte sie nicht ab. 

Sie lachte mich sogar aus und bedeutete mir, dass sie vor einem Mann, der kurz vor seinem sechzigsten Geburtstag stehe, nun mal wirklich keine Angst hätte. Sicher ginge bei dem gar nichts mehr. Außerdem, so meinte sie, sei sie durch ihre jahrelange Psychotherapie ausreichend gefestigt, um gegen solche Lüstlinge vorgehen zu können. 

Ich ließ das so stehen, obwohl ich ganz anderer Meinung war. Dann fuhr meine Frau eines schönen Tages los, um ihre Pflicht zu tun, und ich blieb alleine zurück.

Meine Frau war vielleicht geheilt und hatte die damaligen Zudringlichkeiten ihres Stiefvaters mittlerweile überwunden, aber in meinem Kopf geisterten noch oft kranke Bilder herum, weil ich eben keine Therapie gemacht hatte, nachdem sie mir zu meinem stillen Entsetzen die Geschichte damals bis in aufreibende Details hinein erzählt hatte – von einem ihr ständig seinen Penis präsentierenden, völlig unverfrorenen Stiefvater.

Ich behielt das alles für mich. Niemand sollte wissen, dass ich seitdem Fantasien von zudringlich werdenden Herren hatte, die auf infame Art die Grenze des Zumutbaren überschreiten.

Auf seltsame Weise wurde ich, der ich nie richtig männlich gewesen war, durch solcherlei Gedanken und Fantasien irgendwie ständig weibischer und  letztlich richtiggehend feminin, sowohl körperlich als auch seelisch. 

Das ist offenkundig die Konsequenz, wenn man so viele, schon sogar zur Unterwürfigkeit neigende Fantasien entwickelt, von denen man einfach nicht mehr loskommt.
Ein Fluch geradezu.

Ich hatte meiner Frau noch aufgetragen, mich unbedingt anzurufen, wenn irgendwelche Vorkommnisse im Haus ihrer Mutter stattfänden, die nicht zu tolerieren seien.

Sie antwortete nur geistesabwesend: „Ja, ja.“ Wusste sie doch, dass ich aufgrund meiner nicht gerade starken Statur selbst gegen einen knapp sechzigjährigen Stiefvater, der eher ein Schrank war, immer noch nicht wirklich etwas ausrichten konnte.Vor allem hatte ich nicht das Wesen, das man benötigt, um aufbegehren zu können. Durch eine viel zu strenge Erziehung war ich irgendwie gehemmt und brachte nichts heraus in Momenten, in denen nur barsche Widerworte noch vor dem Schlimmsten bewahren können.


Dann war ich also allein zu Hause, hatte Urlaub und überlegte, was ich denn bei diesem schönen Wetter anstellen könnte.

Plötzlich erinnerte ich mich daran, dass ich doch früher viel Zeit im Sommer an dem Fkk-Badesee in der Nähe der Kreisstadt verbracht hatte und verspürte Lust, einmal wieder dorthin zu fahren. Gesagt getan, ich packte alles nötige ein, dass heißt, weil ich meine Badesachen nicht fand, lud ich hecktisch, die rosa Badetasche meiner Frau, die immer bereitstand, weil meine Frau ständig in die Therme unseres Kurortes allein ging, in das Auto und fuhr los, natürlich ohne meine Frau telefonisch davon zu unterrichten. Nein, das sollte mein Geheimnis bleiben.

Irgendwie wollte ich mich auch bei meiner Frau rächen, weil sie mich alleine gelassen hatte, das schwirrte schon in meinem Kopf herum.

Am Seeparkplatz angekommen musste ich noch fast zwei Kilometer mit meinem Liegestuhl und der Tasche mit den Badesachen durch den Wald stapfen, das war schon ziemlich anstrengend.

Da es noch recht frisch war, lagen am See kaum Badende herum, was mir in dem Moment recht war, denn, wenn man lange kein FKK praktiziert hat, ist die Überwindung sich völlig nackt zu zeigen, doch recht groß.

An einer Stelle des sandigen Strandes, direkt neben einem dichte Buschwerk, die etwas oberhalb lag, war weit und breit niemand anwesend, bis auf zwei junge Frauen, die allerdings etliche Meter weiter unten am Seeufer lagen. Kaum, dass man sich gegenseitig beachtete.

Auch als ich mich auszog, schauten die Frauen nur kurz herauf und wandten sich gleich wieder ab. Ich konnte geschlechtlich Frauen noch nie beeindrucken, muss ich gestehen, ein Umstand der mich in jungen Jahren sehr kränkte, mit dem ich allerdings zu leben gelernt hatte.

Meine devoten Fantasien und meine heimliche Benutzung eines extrem engen Peniskäfig über Jahre hinweg, dezimierte natürlich meine Männlichkeit zudem, was meine Frau wenig störte, weil sie von Sexdingen gar nicht viel hielt. Schon solange wir uns kannten.


Ich rieb mich mit Sonnencreme Schutzfaktor 50 ein und machte es mir erstmal auf meiner Liege bequem. Das Wasser war ja sicher noch eiskalt, wir hatten ja erst wenige Sonnentage in diesem Jahr gehabt. Dann holte ich mir eins meiner anspruchsvollen Bücher heraus das ich mitgebracht hatte, einen Roman der gehobenen Belletristik und begann zu lesen. Auch da schauten die jungen Frauen nur kurz herauf, womöglich fanden sie schmächtige, lesewütige intellektuelle Männer mit eher femininen Figuren wenig anziehend.


Schon nach einer halben Seite Lektüre begannen meine Augen zuzufallen, und bald schlummerte ich sanft ein, bis ich durch die lauten Motorgeräusche eines schweren Dieselfahrzeugs geweckt wurde, das hinter mir oberhalb auf einem an den Strand angrenzenden Weg zum Stehen gebracht wurde. Ich blinzelte gegen die Sonne hinauf und erkannte einen zum Wohnmobil umfunktionierten Hanomag, aus dem jetzt ein älterer, recht korpulenter Herr herausprang, in einer Manier, als habe er die Energie eines jungentlichen Zehnkämpfers. 

Anerkennende Blicke der beiden jungen Frauen von unterhalb waren die Folge.

Da wurde mir sofort vor Augen geführt, dass weder eine schlanke Figur noch ein jugendliches Alter einen Mann als möglichen Geschlechtspartner interessant macht, sondern seine energisch zur Schau gestellte, tatkräftige, besamungsbereite Männlichkeit. Ich kam mir direkt überfahren und an den Rand gedrängt vor, von so viel omnipotenter Präsenz des Älteren.

Nun breitete der Fremde ein Handtuch auf dem Boden aus, denn das genügte ihm wohl, er benötigte nicht die Bequemlichkeit eines Liegestuhls, und dann zog er seine Badehose herunter und schleuderte sie mit einem Fußkick in Richtung Hanomag.

Ich musste schlucken, so überwältigte mich die Maskulinität seines Geschlechtsteils, und die beiden jungen Frauen gingen, alles genau beobachtend, auf die Knie und wippten mit ihren Brüsten und Ärschen, als wünschten sie die Kopulation auf der Stelle.

Den Neuankömmling ließen unsere Reaktionen völlig kalt und er rannte hinunter und stürzte sich in die eiskalten Fluten, natürlich ohne eine vorherige Abkühlung nötig zu haben.

Als er nach eineinhalb Stunden den Fluten wieder entstieg, war sein Penis nicht im Geringsten geschrumpft, zum Erstaunen der inzwischen womöglich mehr als feuchten Frauen und mir, dem sich nach Überwältigung sehnenden Unmännlichen.

Zur Sicherheit breitete ich ein Handtuch quer über meine Hüften, um nicht aufzufallen.

Ich sehe heute noch den schweren, wippenden Sack und die imposante Stange des vom See Heraufkommenden, der nahe an den beiden – so glaubte ich zu hören – stöhnenden Frauen vorbeiging, bis hinauf zu dem Platz neben mir, der die Augen scheinbar geschlossen hielt, aber alles sah, weil er nicht anders konnte, als hinzusehen.

Warum gibt es Männer wie mich, die sich einen richtigen Mann wünschen, der sie hernimmt? Dachte ich. Mit der Evolution kann das nichts zu tun haben.

Dann verwarf ich all diese Gedanken und drehte mich zur anderen Seite ab, um ein erholsames Nickerchen zu halten. Dabei hatte ich wilde Träume von Titanen, die zur Hilflosigkeit verdammte, gefesselte Sklaven in ihre Höhlen schleppten.

Ich weiß nicht, wie lange ich geschlafen und geträumt hatte, bis mein Handy mich weckte.

Es war meine Frau, die mir berichtete, dass ihr Stiefvater, der alte Geck, schon wieder einige Anzüglichkeiten vom Stapel gelassen hatte. Ich regte mich derart auf, dass ich ins Telefon schrie: „Du musst ihm sofort Grenzen setzen, sonst wird er sich mehr herausnehmen, als uns beiden lieb sein kann.“

Meine Frau versprach es mir hoch und heilig und als ich das Gespräch beendet hatte, drehte ich mich auf die andere Seite herum und musste entsetzt feststellen, dass der Fremde seine Liege direkt neben meiner aufgestellt hatte und auch noch so zu mir hingedreht lag, dass ich seine ganze nackte Vorderseite in allen Details zu sehen bekam.

Dem nicht genug, war sein martialisch wirkender Penis voll erigiert und er hantierte daran herum, mich dreist fixierend.

Ich schaute suchend zu den beiden Frauen hinunter, die jetzt noch als Anstandsdamen hätten wirken können, aber ihre Plätze waren leer. Zudem war die Dämmerung schon sehr weit vorangeschritten. Ich musste also ziemlich lange geschlafen haben.

Die rosa Badetasche meiner Frau, die ich ja dummerweise dabeihatte und die an meiner Liege lehnte, musste dem Zudringlichen wohl signalisiert haben, es mit mir mit einem passiven Homosexuellen zu tun zu haben. 

Solche Signale darf man nicht setzen, wenn man nicht belästigt werden will, dachte ich und bereitete innerlich eine abwehrende Rede vor, die ich ihm entgegenschleudern wollte, um mich aus dem Gefahrenbereich herauszuwinden. Ich blieb allerdings stumm, was von ihm vermutlich als Zustimmung meinerseits gedeutet wurde, denn er war flugs auf den Beinen, ganz der tatkräftige Eroberer, und kam mit wippender Stoßstange auf mich zu.

Nun öffnete ich doch den Mund, um meine Meinung über das momentane Geschehen darzulegen, kam aber nicht zum Reden, weil sein Angriffspenis direkt in meinen stummbleibenden Mund hineinrutschte. 

Während ich sogar überlegte, ob meine Frau sich im Haus ihrer Mutter just in dem Moment das Gleiche von ihrem Stiefvater bieten lassen musste, glitt seine geübte Stange tief in meinen nun gurgelnden Rachen. Jetzt konnte ich freilich gar nichts mehr reden, das war selbstredend eine Tatsache, die mich der Schuld an dem Geschehenen enthob.

So geht das also, Frauen, sinnierte ich dabei. Sie sind einfach nicht gewappnet, von Natur aus ein Nein überzeugend zu formulieren.

„Ohhhh, jaaaaaa“, hörte ich den Stoßenden genießerich sich äußern.

Alles lief für mich ab wie in einem grotesk unwirklichen Tagtraum. Ich war dabei, aber irgendwie auch nicht.

Wenn meine Frau heimkäme, würde ich sie intensiv und geschickt verhören müssen, um alle Schandtaten, die sie wiedereinmal über sich hatte ergehen lassen müssen, ohne zu protestieren, zu erfahren.

Plötzlich spürte ich den Wunsch in mir nach einem energisch ausgeführten Analverkehr.

Als hätte mein Bedränger meine Gedanken gelesen, brachte er mich sogleich in die richtige Missionar-Position, um sein mit Spucke gleitfähig gemachtes, erfahrenes Glied fachgerecht hodentief einzuführen. In dem Moment verlor ich fast den Verstand und es wurde mir bewusst, dass ich all die Jahre, in denen ich so stark unter den Jugenderlebnissen meiner Frau gelitten hatte, mir nichts anderes gewünscht hatte, als ihre Stelle einnehmen zu dürfen. 

Diese Erkenntnis wirkte erlösend, sodass ich mich freudig jedem Stoß des reifen Kolbens entgegenstemmen konnte, um den maximalen Tiefdruck zu spüren.

Nach einer geraumen Zeit des unablässig rhythmisch variablen Stoßens entluden sich die prallen haarigen Bälle des völlig egoistisch Handelnden in meine tiefsten Tiefen, zuckend und ruckend, feurig heiß. Dann zog er ihn heraus und wandte sich ab und ging zu seinem Hanomag, als sei nichts geschehen.

Ganz der Herr, dem seine eigene Befriedigung als einzig Erstrebenswertes über allem steht.

Ich war richtiggehend hergenommen worden. Welches seltsame Gefühl man danach hat, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Man wird dies wie einen Schatz in sich bewahren und niemals dem Vergessen preisgeben.

Die beiden Frauen waren verschwunden, die Sonne war praktisch untergegangen und der Hanomagherr leierte jetzt drüben, viele Meter von mir entfernt, sein Sonnensegel ein.

Ich packte meine Sachen ein und lief die zwei Kilometer durch den finsteren Wald wie in Trance zurück. Dann spürte ich, wie sich zwischen meinen Beinen Nässe ausbreitete beim Laufen. Mit dem Mittelfinger der rechten Hand nahm ich etwas davon auf und prüfte, wie es schmeckt. Es schmeckte nach mehr. Nach wesentlich mehr.

Ich dachte noch trotzig: Mögen die mich verurteilen, die anders denken und fühlen und deren Bestimmung eine andere ist.

Dann fuhr ich freudig heim. An meine Frau dachte ich dabei gar nicht mehr und ich fragte sie auch nie, was im Haus ihrer Mutter diesmal vorgefallen war.


 

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