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Wenn ein perfekt geplantes Treffen aus dem Ruder läuft …


sh****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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Es liegt viele Jahre zurück. Ich war Anfang 30, Single, neugierig – und auf einer Plattform wie dieser unterwegs.

 

Dort lernte ich Franziska kennen. Mitte 20, attraktiv, selbstbewusst und mit einer bemerkenswert offenen Art. Unsere Gespräche wurden schnell intensiv, direkt und sehr eindeutig. Sie wusste genau, was sie wollte – und scheute sich nicht, es auszusprechen.

Eines Abends schrieb sie mir von einer Fantasie: Sex mit zwei Männern gleichzeitig. Einer davon – so ihr ausdrücklicher Wunsch – sollte ein dominanter, erfahrener Mann sein, ein „Black Bull“.

Die Idee reizte mich. Also begann ich parallel nach jemand Passendem zu suchen – und wurde fündig. Philip. Anfang 40, selbstsicher, dominant, und laut eigener Aussage sehr erfahren. Obwohl er mehrere hundert Kilometer entfernt lebte, war er sofort interessiert, nachdem er die Bilder von Franziska gesehen hatte.

Ein paar Tage später war alles organisiert.

Ein Freitagabend. Die Stimmung zunächst entspannt, fast beiläufig. Doch es dauerte nicht lange, bis die Situation kippte. Aus Gesprächen wurden Berührungen, aus Nähe wurde Spannung.

Philip übernahm schnell die Führung – vielleicht zu schnell. Seine Präsenz war überwältigend, seine Art fordernd. Franziska wirkte zunächst fasziniert, doch ich bemerkte rasch, dass sich ihre Körpersprache veränderte. Unsicherheit mischte sich in ihre Reaktionen.

Ich versuchte, die Situation zu entschärfen, sie einzubinden, ihr Raum zu geben. Doch Philip blieb dominant, ließ sich kaum bremsen. Die Dynamik wurde intensiver – und gleichzeitig unausgeglichen.

Es war dieser schmale Grat zwischen Reiz und Überforderung.

Nach einigen Minuten zog sich Franziska zurück, angeblich nur kurz ins Bad.

Doch sie kam nicht wieder.

Als ich nachsah, war sie verschwunden. Leise, ohne ein Wort.

Zurück im Schlafzimmer saß Philip ruhig auf dem Bett, völlig unbeeindruckt. Fast, als hätte sich nichts verändert.

Sein Blick traf meinen – ruhig, prüfend.
„Dann übernimmst du eben ihre Rolle“, sagte er beiläufig.

Ein Satz, der in der Luft hängen blieb.

Ich war hin- und hergerissen. Zwischen Unsicherheit und einer unerwarteten Neugier. Zwischen Kontrolle und dem Wunsch, loszulassen.

Was folgte, war intensiv, fordernd und neu für mich. Eine Erfahrung, die mich körperlich wie mental an Grenzen brachte – und gleichzeitig etwas in mir auslöste, das ich so nicht erwartet hatte.

Zeit verlor ihre Bedeutung.

Als alles vorbei war, lag eine seltsame Ruhe im Raum. Eine Mischung aus Erschöpfung, Zufriedenheit und Nachklang.

Philip wirkte gelassen, fast sanft, als er mich ansah.
„Hat es dir gefallen?“

Eine einfache Frage – und doch alles andere als einfach zu beantworten.

Ich zögerte kurz. Dann nickte ich leicht und sagte leise:

 

„Daran … könnte ich mich gewöhnen.“

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