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Horror Atelier


To****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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Es war ein seltsamer Zufall, dass gerade wir an diesem Tag zusammenstießen. Sie war tief in Gedanken versunken und lief voll in mich hinein. Erschrocken schaute sie mich verlegen an und entschuldigte sich sofort. Ich war überrascht, wie niedlich sie war, als sie mir tief in die Augen blickte und mit sanfter Stimme fragte, ob alles in Ordnung sei.

Kaum hatten wir zwei Sätze gewechselt, wollte sie schon weitergehen. Ich war fast enttäuscht, doch plötzlich drehte sie sich noch einmal um, musterte mich neugierig von oben bis unten und fragte geradeheraus:

„Entschuldige … aber hast du vielleicht Zeit?“

Ich schaute sie überrascht an. Sie erzählte weiter, dass ich ihr eventuell bei etwas helfen könnte.

Ich war überrascht. Normalerweise sprachen mich keine Frauen so ungeniert auf der Straße an.

Sie erklärte, dass sie Künstlerin sei und Abdrücke für eine Skulpturenserie mache – und dass ihr noch ein Modell fehle.

„Ich weiß, das klingt jetzt eigenartig“, fuhr sie fort, „wenn eine wildfremde Person einen einfach so auf der Straße anspricht. Aber bei dir könnte ich mir gut vorstellen, dass es dir Spaß machen könnte.“

Irgendetwas an ihrer lockeren, offenen Art zog mich magisch an. Ohne genau zu wissen, worauf ich mich eigentlich einließ, stimmte ich schon zu und folgte ihr durch eine schmale, verwinkelte Gasse bis zu ihrer Wohnung.

Das Atelier war spärlich eingerichtet. Während sie ihre Jacke ablegte, schaute ich mich kurz um. Es war ein kleiner Raum mit grellem, kaltem Licht und bunten Wänden. Regale reihten sich entlang der Wände, vollgestellt mit unzähligen Abgüssen – ihren bisherigen Arbeiten.

Amelia wandte sich schließlich wieder zu mir und stellte sich vor. Bisher wusste ich immer noch nicht genau, wobei ich ihr eigentlich helfen sollte. Sie führte mich in ein Nachbarzimmer, und mir stockte kurz der Atem.

Ein großes Regal füllte fast den gesamten Raum. Ich starrte auf eine beeindruckende Auswahl praller, lebensechter Schwänze, die es bis obenhin füllten. Die vielen unterschiedlichen Formen, Größen und Details waren verblüffend realistisch.

Ehe ich etwas sagen konnte, schaute sie mich provokant an und betonte mit ruhiger Stimme, dass es sich um einen Teil ihrer Kunstsammlung handle. Ich könnte einen Beitrag dazu leisten, wenn ich mich dazu bereit erklären würde.

Ich war zugegebenermaßen skeptisch. Wir kannten uns nicht, und für diese Art von Kunst musste ich deutlich mehr preisgeben, als ich es bisher je getan hatte. Amelia bemerkte meine unsicheren Blicke, schmunzelte und betonte, ich solle mir keinen Kopf machen.

Sie erklärte mir ruhig und gelassen, wie der Vorgang ablaufen würde, falls ich einverstanden sei. Ich müsste mich vor ihr ausziehen, damit meine Kleidung nicht schmutzig werde. Dann sollte ich auf dem alten Stuhl neben ihr Platz nehmen. Sobald mein Schwanz steif wäre, würde sie ein Rohr darüber führen und die Abformmasse langsam eingießen. Sie betonte, dass ich absolut stillhalten müsse, sobald wir beginnen, damit der Abdruck perfekt werde.

Nach etwas Zögern und unter ihrem erwartungsvollen Blick stellte ich mich der Aufgabe und willigte schließlich ein. Allein die Vorstellung hatte mich bereits erregt.

Amelia war deutlich begeistert. Sie legte sofort das Rohr zurecht, das sie als Abgussform benutzen wollte, und bereitete die Masse vor.

Ich war angespannt, als sie sagte: „Dann mach dich schon mal frei.“

Ich zögerte kurz, legte dann aber meine Sachen neben mir auf der Werkbank ab – mein Hemd, meine Hose. Ihre Blicke machten es mir nicht gerade leichter. Sie lachte leise.

„Der Slip muss auch runter.“

Mit rotem Kopf entledigte ich mich schließlich auch meiner Unterwäsche und stand plötzlich splitternackt vor ihr.

Sie starrte ganz offen auf meinen Schwanz, der unter ihrem Blick schnell anschwoll – was mir peinlich war. Dennoch schaute sie weiter hin und betonte fast andächtig: „Du hast echt ein Prachtstück.“

Etwas an ihrer Art war trotzdem seltsam … aber sie drängte sanft darauf, dass die Masse schnell aushärten würde, und bat mich, Platz zu nehmen. Also setzte ich mich. Nach einer überraschend geschickten und direkten Unterstützung durch ihre Hand stand mein Schwanz schneller als erwartet steif empor.

Sofort packte sie meinen harten Ständer und führte das Plastikrohr über meinen nun knüppelhart gewordenen Schaft. Dann griff sie nach der Masse und goss sie langsam über die Öffnung.

„Wunderbar“, flüsterte sie, „so steif werden die wenigsten.“ Die kalte Masse floss ein und breitete sich langsam um meinen Schwanz aus. Ich spürte, wie sie ihn komplett einhüllte.

Ihr Blick blieb gespannt auf mich gerichtet und sorgte dafür, dass mein Schwanz während des Aushärtens nicht kleiner wurde.

Sie sprach kaum, erklärte mir nur kurz die nächsten Schritte: Ich müsse weiter stillhalten, während sie den Abdruck abnahm. Dann wäre mein Teil schon erfüllt.

Wieder prüfte sie die Form. Endlich war der Abdruck fertig. Sie meinte es mit einem zufriedenen Ton, während sie noch einmal über meinen Schwanz strich. Ich fühlte die Schwere der Form und ihre Bewegungen.

Sie löste das Rohr vorsichtig, nahm den Abguss in beide Hände und betrachtete ihn eingehend. Ihr Blick glühte, als wäre es etwas ganz Besonderes.

„Perfekt“, flüsterte sie mit einem seltsamen Lächeln, während sie den Abguss vorsichtig aus dem Rohr befreite und mit den Fingern darüberfuhr. Schauer jagten durch meinen Körper, als ich sie dabei beobachtete.

„Absolut perfekt“, lobte sie mich.

Ich wollte gerade meinen Schwanz sauber machen, als ich panisch ins Leere griff. Etwas war anders. Ein flaues Gefühl breitete sich in mir aus. Als ich mit einer Mischung aus Sorge und Verwirrung an mir herabblickte, erstarrte ich.

Panik stieg in mir auf, mein Puls raste. Dort, wo eben noch mein Schwanz gewesen war, war nichts. Gar nichts. Eine glatte, leere Fläche erstreckte sich dort. Ich spürte keine Schmerzen – er fehlte einfach.

„Was … was hast du mit mir gemacht?“, stieß ich panisch hervor und blickte Amelia an. Sie stand nur da und lächelte – berechnend, kalt, ein fast lebloses Lächeln, das mir einen eisigen Schauer über den Rücken jagte.

„Was ist, Süßer?“, sagte sie ruhig. „Du wolltest doch Teil meiner Sammlung werden. Jetzt wirst du es für immer bleiben.“

Ich starrte sie ungläubig an, unfähig zu begreifen, was sie meinte. Verzweifelt tastete ich erneut an meinem Körper entlang, doch da war nichts. Es war, als hätte dieser Teil von mir nie existiert.

„Es ist erstaunlich, was man mit einem perfekten Abdruck erreichen kann“, murmelte sie gedankenverloren. „Ein Teil von dir bleibt nun für immer bei mir.“

In panischer Verwirrung wandte ich mich um und betrachtete erneut die Regale voller Abgüsse. Was ich zuerst für lebensechte Kunstwerke gehalten hatte, wandelte sich in meinem angstverzerrten Blick. Ein unheimliches Gefühl kroch in mir hoch. Es war nicht nur die Vielzahl oder die Präzision – etwas Unaussprechliches, fast Lebendiges ging plötzlich von jedem einzelnen Abguss aus.

„Sieh sie dir an“, flüsterte Amelia mit einem fast liebevollen Ton. „Jeder dieser geilen Schwänze gehört jetzt mir. Ein Teil ihrer Besitzer, die ihn nie wirklich gewürdigt haben – den ich nun für immer für sie bewahre.“

Sie griff sich erneut meinen Abguss. Mit festem, aber zärtlichem Griff strich sie darüber. Mein Körper zuckte zusammen, obwohl der Schwanz nicht mehr an mir war. Ich spürte ihre Berührung trotzdem – intensiv, als wäre er noch mit mir verbunden. Sie rieb ihn fester, und mein Herz raste. Ihre Finger glitten über die Eichel, und ein ungewolltes Stöhnen entwich meinen Lippen.

„Keine Angst“, meinte sie, „er wird bei mir in guten Händen sein.“ Während sie ihn gierig betrachtete, fügte sie hinzu: „Und sicher einen guten Zweck erfüllen.“

Langsam dämmerte es mir. Jeder Abdruck, jedes Detail schien mit einer unheimlichen Lebendigkeit weiterzupulsieren, als ob tatsächlich ein Teil der Seele in jedem dieser Schwänze verblieben wäre, die sie bereits ihrer Sammlung hinzugefügt hatte. Ich spürte ihn weiter, während sie ihn streichelte.

Ich wich entsetzt einen Schritt zurück, mein Kopf schwirrte vor Panik.

„Du wirst dich daran gewöhnen“, sagte Amelia, ihr kaltes Lächeln nun noch breiter. „Am Anfang fürchten sie sich alle. Doch sie alle sind nun Teil meiner Sammlung, und du … wirst einen besonderen Platz in ihr erhalten.“ Dabei sah sie mich mit funkelnden Augen an.

Ich schrie entsetzt auf, doch meine Stimme verhallte in dem leeren Raum.

Panisch zog ich meine Sachen an. Ich wollte nur noch weg von hier, weg aus ihrer Reichweite. Ich preschte durch die Tür, die ich vorher noch so selbstbewusst betreten hatte.

Auf der Straße rannte ich durch die kleine Gasse. Als ich mich schließlich umdrehte, starrte ich auf die Fassade eines alten Hauses. Die Gasse war verschwunden.

Ein verzweifelter Griff zwischen meine Beine machte jedoch klar, dass es kein Traum gewesen war.

Mein Schwanz war weg.

Und alles, was mich noch an ihn erinnerte, war das wilde Zucken meines Körpers, das mich seit diesem Erlebnis einmal im Monat schweißgebadet aus dem Schlaf riss.

 

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