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Wenn Sex das Leben dominiert (Fragen am Ende)


Artines

Empfohlener Beitrag

Ab wann dominiert denn Sex das Leben? Wenn es soweit ist, ist das doch einfach eine Sucht, oder etwas nicht? Nicht mehr und nicht weniger.
Das gibts aber mit allem... kann auch Fußballspielen sein, oder Radfahren, Fitness, oder was auch immer. Die Frage ist, wo diese Hobbies ZU dominant werden.... und ja, Sex als Hobby gibt es tatsächlich auch.

vor 18 Stunden, schrieb Artines:
  • Wann wird sexuelles Verhalten als „zwanghaft“ oder behandlungsbedürftig eingeordnet?
  • Gibt es objektive Kriterien oder ist das stark individuell?

Für mich ist das Kriterium "Leidensdruck", ob es ein Problem ist!

Süchte sind ein bisschen schwieriger in der Definition. Da soll der Konsum ja das Leiden lindern. Es gibt stoffliche und nicht stoffliche Süchte. Also Alkohol/Drogen etc. und Spielsucht, Kaufsucht, Sexsucht etc.

Also eine Sucht kann es schon viel eher sein. Behandlungsbedürftig oder Behandlungsmöglich ist es erst dann, wenn daraus ein Leidensdruck entsteht. 

Man kann aber objektiv nicht sagen, wo eine Sucht anfängt. Ich kann es nicht sagen. Bei täglichen Sex? Bei 3 Mal täglich? Bei Sex mit wechselnden  Partnern? 

Ich denke, dass das individuell ist. 

Wenn man Zeit hat, geht auch mehrmals täglich :). Morgens vor der Arbeit, ein Mal nach der Arbeit, ein Mal vor dem Schlafen 🤣. Das muss nicht schlimm sein.

Es könnten auch hormonelle Probleme sein. Es kann unglaublich viel sein.

 

 

vor 19 Stunden, schrieb Artines:

Netzfund:

(Am Ende sind einige Gedanken und Fragen)

Sexualstörung: Wenn Sex das Leben dominiert – was dahintersteckt

Studien zeigen: Mehr Menschen als gedacht kämpfen mit zwanghaftem Sexualverhalten. Auch Frauen sind häufiger betroffen als lange angenommen.

Viel Lust zu haben, ist keine Krankheit – krankhaft wird es erst, wenn Sex das ganze Leben dominiert.
Man denkt ständig an Sex. Nicht, weil man will, sondern weil man nicht anders kann. Was lange als «Nymphomanie» bezeichnet wurde, klingt für viele nach Klischee oder sogar nach Fantasie. Doch hinter dem Begriff steckt eine Realität, über die kaum jemand spricht – und die Betroffene stark belasten kann.

Der Begriff Nymphomanie gilt heute als veraltet. In der modernen Forschung spricht man von hypersexuellem Verhalten oder der zwanghaften sexuellen Verhaltensstörung.

Wer darunter leidet, ist nicht «zu sexuell», sondern braucht Unterstützung.

Gemeint ist damit nicht einfach ein starkes sexuelles Verlangen, sondern ein Kontrollverlust: Betroffene haben intensive sexuelle Impulse, die sie kaum steuern können – selbst wenn sie darunter leiden oder ihr Alltag darunter zerbricht.

Genau das ist der entscheidende Unterschied: Viel Lust bedeutet nicht automatisch krank. Krankhaft wird es erst dann, wenn Sex das Leben dominiert, Beziehungen belastet oder sogar gegen den eigenen Willen passiert.

Unterschiede kleiner als gedacht

Wie häufig das wirklich vorkommt, ist schwer zu sagen – auch weil viele aus Scham nicht darüber sprechen. Studien gehen davon aus, dass etwa drei bis sechs Prozent der Bevölkerung betroffen sein könnten. Diese Schätzung wird unter anderem in Übersichtsarbeiten von Rory C. Reid und Kollegen zur hypersexuellen Störung genannt.

Eine größere Untersuchung von Peer Briken und seinem Team (2022) zeigte zudem, dass rund drei Prozent der Frauen von Symptomen berichten, die zu einer solchen Störung passen. Lange galt das Thema als «Männerproblem», doch neuere Forschung deutet darauf hin, dass die Unterschiede kleiner sind als gedacht.

Die Ursachen sind komplex und oft individuell. Forschende nennen unter anderem Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen, hohe Impulsivität, traumatische Erfahrungen oder psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen als mögliche Faktoren.

Einige Studien sehen Parallelen zu klassischen Süchten: Sex kann zu einer Art Bewältigungsstrategie werden, die kurzfristig Erleichterung bringt – und langfristig in einen Kreislauf führt, aus dem man nur schwer wieder herauskommt.


Quelle:
lessentiel.lu

Publiziert23. März 2026, 10:03, von Deborah Gonzalez



Gute Fragen gehen weg von „Ist das falsch?“ hin zu
„Wie zeigt es sich, warum ist es so, und wann wird es problematisch?“


Findest Du dich beim - -

1. Übertrag auf die eigene Situation

  • Erkenne ich mich in Teilen wieder – und wenn ja, wo genau?
  • Welche Aspekte wären für mich unproblematisch, welche nicht?
  • Was würde ich selbst als Grenze definieren?
     

Findest Du bei dir eine oder mehrere -

2. Ursachen

  • Welche Ursachen oder Hintergründe findest Du bei dir?
  • Gibt es Zusammenhänge mit anderen Themen wie Selbstwert, Trauma oder Suchtverhalten?
  • Wird Sex als Ausgleich, Flucht oder Bestätigung genutzt?
     

Gibt es überhaupt eine -

3. Abgrenzung: Bedürfnis vs. Problem

  • Wo liegt die Grenze zwischen hoher Libido und problematischem Verhalten?
  • Wann wird sexuelles Verhalten als „zwanghaft“ oder behandlungsbedürftig eingeordnet?
  • Gibt es objektive Kriterien oder ist das stark individuell?

 

Siehst Du bei dir die Notwendigkeit einer -

3. Therapie

  • Welche Lösungsansätze oder Therapien gäbe es?
  • Geht es mit Reduktion, Kontrolle oder ein gesundes Gleichgewicht?
  • Welche Rolle spielen Selbstkontrolle, Struktur oder alternative Strategien?

 

„Feuer frei!“

DAS willst du HIER erörtern?

Was hast DU denn für einen Auftrag?

"Drah die net um, der Missionar geht um"?

Es ist Simpel:

1. wer glaubt an dieser Stelle ein Problem zu haben, holt sich FACHLICHE Hilfe.

2. Wer meint er habe damit kein Problem HAT selber kein Problem.

3. Selbsthilfegruppen are always and everywhere..

Finish Palaver. ;)

 

 




 

 

vor 18 Stunden, schrieb HerzensheimatBerlin:

Einfach hier anmelden und Zack, dem EP entsprechend, alle Probleme gelöst. 

Wie hieß der Spruch * Hier werden Sie geholfen * .... es sich ab zu gewöhnen

 

 

 

Nein, ich bin nicht frustriert und melde mich nicht ab. Mein Entertainment würde mir fehlen. 

Hä ? schmunzel hier wird man hin und wieder im Kopf :poppen:. Seufz - das Leben :poppen-1:oftmals, das ist bei mir schlimmer 😡

(bearbeitet)

Solch ein 'Problem' habe ich nicht.

Bin nur chronisch underfuckt.:clapping: :jumping:

 

bearbeitet von Soulwhisper

Zwang nein Danke 👎💯‼️Sex gehört im Leben dazu mit Liebe,Niveau,Respekt und Lustfaktor mit dem richtigen ‼️🙋

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