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Wenn Sex das Leben dominiert (Fragen am Ende)


Artines

Empfohlener Beitrag

vor 3 Stunden, schrieb Artines:

Siehst Du bei dir die Notwendigkeit einer -

Ne, denn ich habe keine Verhaltensstörungen...

Sex bestimmt definitiv nicht mein Leben, habe keinen und selbst wenn, dann sind andere Sachen für mich wichtiger als nur Sex. Und Studien werden sehr oft überbewertet.

(bearbeitet)

Ok.....Jetzt hab ich mich mal durch den ganzen Text durchgekämpft.

Warum muss man einfach alles heutzutage zum Problem machen. Kapier ich nicht. Einfach alles muss tot analysiert  und in eine Schublade gesteckt werden.
Mein Tipp, weniger denken und das Leben einfach genießen

bearbeitet von 2_Meter_Typ

Ich war die letzten 40 Jahre noch nie Sexlos, daher muss ich mir keinen Kopf zerbrechen, er gehört einfach zu meinem Leben dazu ohne mich zu dominieren

(bearbeitet)

Wenn man einen nicht allzu kreativen Umgang mit der Wahrheit pflegt, dann wird man hoffentlich irgendwann erkennen, dass man einem Zwang unterliegt und dann ist Handlungsbedarf angesagt...und zwar professioneller Art!!!

Beim abchecken einiger Symptome bin ich zu dem Entschluß gekommen, nicht hypersexuell zu sein...

Man sollte so eine ernste Problematik einfach den Fachleuten überlassen, die zu erkennen, ausgebildet sind, Küchenpsychologie kann niemals zielführend sein...

 

bearbeitet von Soul_Away

Aus meiner Sicht liegt der entscheidende Punkt tatsächlich nicht in der Intensität der sexuellen Lust, sondern im Grad der Selbstbestimmung. Eine hohe Libido ist an sich nichts Pathologisches. Problematisch wird es erst dann, wenn ein Gefühl von Kontrollverlust entsteht oder wenn sexuelles Verhalten zunehmend zur Hauptstrategie wird, um mit inneren Zuständen umzugehen.Die im Text angesprochenen Aspekte... wie Emotionsregulation, Selbstwert oder auch mögliche Vorerfahrungen erscheinen mir dabei zentral. Sexualität kann kurzfristig entlasten, beruhigen oder bestätigen. Wenn sie jedoch dauerhaft diese Funktion übernimmt, besteht die Gefahr, dass sie andere Bewältigungsstrategien ersetzt und sich ein Kreislauf entwickelt, der schwer zu durchbrechen ist.
Zur Abgrenzung zwischen Bedürfnis und Problem würde ich weniger auf die Häufigkeit schauen, sondern eher auf Fragen wie:Erlebe ich mein Verhalten als frei gewählt oder als getrieben?
Hat mein Verhalten negative Auswirkungen auf andere Lebensbereiche?
Bleibt nach der Handlung eher Zufriedenheit – oder eher Leere, Druck oder Scham?
Diese subjektive Dimension halte ich für entscheidend. Zwei Menschen können ein ähnliches Verhalten zeigen, aber völlig unterschiedliche innere Dynamiken haben.
Was mögliche Lösungsansätze betrifft, sehe ich ebenfalls nicht das Ziel in einer bloßen Reduktion von Sexualität. Vielmehr geht es darum, die zugrunde liegenden Bedürfnisse und Muster zu verstehen und alternative Wege zu entwickeln, mit diesen umzugehen. Therapie kann hier sinnvoll sein ...nicht als Korrektur von Lust, sondern als Unterstützung hin zu mehr Selbstbestimmung und innerem Gleichgewicht.
Zusammengefasst würde ich sagen:Nicht die Stärke des sexuellen Verlangens ist das Problem, sondern der Moment, in dem es sich der eigenen Steuerung entzieht und zur primären Bewältigungsstrategie wird.

Zum Glück bestimmt Sex nicht mein Leben ,gibt weitaus wichtigere Dinge ,für mich zumindest

Ich sehe hier nur viele Männer die hier krampfhaft ein Loch suchen, sorry aber was anderes fällt mir nicht mehr ein.

Ich finde es immer amüsant wenn andere sich Gedanken über fremder Leute Sexleben macht 

Ich habe mein Leben mal mehr und mal weniger im Griff. Besonders auch, was das Gleichgewicht der Grundbedürfnisse betrifft. Manchmal bin ich kochsüchtig, was mit nachfolgender Verschnabulierung einher geht, bis ich/wir pappsatt sind. Manchmal fallen wir wie ausgehungerte übereinander her und vögeln, als wenn es keinen Morgen mehr geben würde oder liegen total entspannt/angespannt im Bett, um die verlorene Stunde irgendwie aufzuholen. Da es noch zu kalt ist, natürlich im gut temperierten Haus. Ach ja, atmen tun wir auch.

Also ich kann nicht klagen, was meine Süchte betrifft (A);)

Ich habe Sex geliebt in der Partnerschaft beim ONS oder in der Affaire.

Mich hat er manchmal richtig getrieben wenn die Lust mich packte.

Jetzt mit dem Tod der Mutter und der eigenen Krankheit ist die Lust verflogen.Wie lange hatte ich keinen Sex....3 Jahre.

Ich verzichte weil ich daran keine Lust mehr habe,und ich bin ganz ehrlich....Es fehlt mir nicht.

Wenn Kummer manchmal noch und die eigene Gesundheit einen in die Knie zwingt hat Sex keine Priorität mehr.

Das Leben geht eigene Wege und das ist ohne Sex genauso lebenswert.

Vor allem wenn das vögeln einen nicht mehr antreibt.

Sich nichts mehr beweisen müssen kann ungemein erleichtert sein...

Gibt es schon das Ergebnis das wir alle psychisch krank sind, weil wir hier angemeldet sind?

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