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Falsche Vorstellung


Ka****

Empfohlener Beitrag

Ich habe in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass hier viel zu viele „Möchtegern Doms“ unterwegs sind – Menschen, die den Begriff Dominanz benutzen, ohne auch nur ansatzweise verstanden zu haben, worum es in so einer Dynamik wirklich geht.
Dominanz ist für mich keine Rolle, die man sich einfach überzieht. Es geht nicht um Kontrolle um jeden Preis, nicht um Ego oder Machtspielchen. Es geht um Verantwortung, Vertrauen, Führung – und vor allem darum, sein Gegenüber wirklich zu sehen und zu verstehen.
Was ich mich frage:
Wie seht ihr das?
Was macht für euch echte Dominanz aus?
Und was ist euch in so einer Verbindung wirklich wichtig?

Zu aller erst würde ich zischen eine/n dominante/n Dom und Dominanz generell unterscheiden. 
 

Nur weil Menschen dominant sind, sind sie lange noch keine Dom‘s! 
 

Aber ja, auch wenn ich nicht ganz so tief in der BDSM Schiene drin bin, würde ich schätzen das 90% Derer die von sich behaupten Dom‘s zu sein, eher in die Fraktion „Dumdom‘s“ gehören, mehr Porno-Phantasien ausleben, als wirklich zu wissen was sie machen. 
 

 

Das ist eine typische Verwechslung. Wer sich als "Dominant" bezeichnet meint damit meistens, jedenfalls auf dieser Plattform, dass er im Bett den Ton angeben will.

Von dem "D" in BDSM ist da gar keine Rede. Entsprechende Vorwürfe laufen ins leere.

Im übrigen gibt es keine "echte" Dominanz. Was die eine Sub in ihre Unterwerfung treibt, lässt die andere kalt. Es kommt immer darauf an, wie das Zusammenspiel harmoniert.

Aber andere Menschen als "dumm" (ja, schreibt sich mit zwei m) abzuqualifizieren, ist m. E. eines wahren Doms nicht würdig.

Schade das viele dominante Herren hier, die sich in einer offenen Beziehung befinden, hier heimlich hinter dem Rücken ihrer Partnerin suchen 

Anonymes-Mitglied-1
vor 12 Minuten, schrieb InaHauser:

Schade das viele dominante Herren hier, die sich in einer offenen Beziehung befinden, hier heimlich hinter dem Rücken ihrer Partnerin suchen 

Dominant und heimlich beißt sich irgendwie.

vor 1 Stunde, schrieb Windgust:

Das ist eine typische Verwechslung. Wer sich als "Dominant" bezeichnet meint damit meistens, jedenfalls auf dieser Plattform, dass er im Bett den Ton angeben will.

Von dem "D" in BDSM ist da gar keine Rede. Entsprechende Vorwürfe laufen ins leere.

Im übrigen gibt es keine "echte" Dominanz. Was die eine Sub in ihre Unterwerfung treibt, lässt die andere kalt. Es kommt immer darauf an, wie das Zusammenspiel harmoniert.

Aber andere Menschen als "dumm" (ja, schreibt sich mit zwei m) abzuqualifizieren, ist m. E. eines wahren Doms nicht würdig.

Dann ist ja gut das ich mich nicht als Dom, Top, etc. bezeichne und auch nicht so genannt werden will. ;) 

Ich behaupte auch nicht wirklich dominant zu sein, doch behaupte das meine Partnerin und einige Partnerinnen davor. 
 

Als mir das erste Mal eine Partnerinn es sagte, empfand ich es als Beleidigung, da ich Dominanz, im Zusammenhang in einer Beziehung, als negatives Verhalten gegenüber meiner Partnerin angesehen hatte. 
Doch meine Partnerin meinte es absolut nicht negativ, sondern positiv, mit einem Lächeln. 
 

Danach mussten wir noch einige Gespräche darüber führen, bis ich verstand das Dominanz nicht grundsätzlich schlecht ist, bzw. es nicht bedeutet das ich meine Partnerin schlecht und egoistisch behandele. 

vor 12 Stunden, schrieb HansDampf77:

Danach mussten wir noch einige Gespräche darüber führen, bis ich verstand das Dominanz nicht grundsätzlich schlecht ist, bzw. es nicht bedeutet das ich meine Partnerin schlecht und egoistisch behandele. 

Finde ich schön. Dominanz ist kein Synonym für Rücksichtslosigkeit. Es hat damit zu tun Führungsqualitäten zu haben, Verantwortung zu übernehmen und fürsorglich zu sein.

Gerade beim Sex ist es aber auch Egoismus, Leidenschaft, ungezügelte Wildheit.

Eine Symbiose dieser beiden Seiten führt zu kraftvoller Lebendigkeit. Wenn man dann noch eine Partnerin hat, die weich, folgsam und empfänglich dafür ist, kann man sie beschützen und benutzen gleichermaßen und beide finden eine tiefe Erfüllung miteinander.

So meine persönlichen Gefühle dabei.

Sobald eine Frau im Profil stehen hat das sie devot ist sind alle Männer plötzlich dominant

Auch die, die ihr zuvor geschrieben haben sie würden gerne mal ihre Füße lecken wollen

Ich nehme hier keinen dieser selbsternannten Dom´s mehr ernst

vor 29 Minuten, schrieb Windgust:

Finde ich schön. Dominanz ist kein Synonym für Rücksichtslosigkeit. Es hat damit zu tun Führungsqualitäten zu haben, Verantwortung zu übernehmen und fürsorglich zu sein.

Gerade beim Sex ist es aber auch Egoismus, Leidenschaft, ungezügelte Wildheit.

Eine Symbiose dieser beiden Seiten führt zu kraftvoller Lebendigkeit. Wenn man dann noch eine Partnerin hat, die weich, folgsam und empfänglich dafür ist, kann man sie beschützen und benutzen gleichermaßen und beide finden eine tiefe Erfüllung miteinander.

So meine persönlichen Gefühle dabei.

Ich möchte beim Sex aber nicht wirklich egoistisch sein und Frauen auch nicht wirklich benutzen. Was mich bei einigen Frauen schon vor persönliche Probleme stellte, die es sich von mir wünschten. 
 

Teilweise habe ich da ein Weg für mich gefunden, mit dem ich auch persönlich leben kann, aber auch nicht immer, je nachdem was sich diese Frauen wünschten. 
Z.B. zwei Frauen wollten meine Sklavinnen sein, wirklich erniedrigt werden, richtigen Schmerz erleben und mir absolut hörig sein. Das war weit weg von meinen Grenzen, auch wenn die Frauen meinten ich wäre prädestiniert dafür. 
 

Kommt natürlich auch immer darauf an was man unter Egoismus und Benutzen versteht. 
 

Wenn ich weiß das Frauen es mögen „benutzt“ zu werden, habe ich ihnen teilweise das Gefühl geben können, aber auch nur weil ich gesehen habe wie sie daran Genuss hatten. Doch genau genommen habe ich Ihnen nur das Gefühl gegeben, selbst hatte ich dieses Gefühl nicht dabei. 
 

Es gibt Herren die nie im Kopf verstehen werden was es heißt richtige Dominanz zu leben.

Mal eben den Ton angeben etwas Schläge auf den Hintern und jeder 3 meint hier er ist der göttliche Dom!!

Shades of Gray machte es damals möglich und die Welle schwappte durchs Volk!

Ich habe Dominanz erlebt wo die Frau nur noch eine Hülle war und weniger Bedeutung wie ein Hund hatte.

Dominanz kann ganz viel Schaden anrichten der fast nicht wieder gut zu machen ist.

Unerfahrenheit und falsche Macht angewendet kann sehr verletzlich sein.

Ich kenne Doms richtige Doms deren Anwesenheit alleine schon ein Raum erfüllen. Blicke Gesten das über den Kopf streicheln 

kann so viel Glück erzeugen da braucht es keinen Schlag oder die Peitsche.

Die Sicherheit das hier der Platz ist  das Vertrauen ist so erfüllend das die Hand die einen führt der Himmel sein kann.

vor 31 Minuten, schrieb HansDampf77:

Ich möchte beim Sex aber nicht wirklich egoistisch sein und Frauen auch nicht wirklich benutzen.

Danke für deinen persönlichen Einblick @HansDampf77. Wenn das einfach nur einseitig ist und die Frau dabei ihren Einkaufszettel durchgeht, dann finde ich das sinnlos.

Es gibt Frauen, die diese ungezügelte Leidenschaft tierisch anmacht.

Bei uns gibt es verschiedene Phasen. Ganz viel kuscheln, Zärtlichkeit, ausführliches Küssen. Aber dann eben auch Momente, wo ich mit ihr einfach tue was ich will, weil ich es will. Nicht für sie, sondern für mich. Aber es passt auch für sie.

Wenn du anders fühlst, ist es eben so. Manche fühlen sich an wohlsten auf Augenhöhe, auch beim Sex. Nicht wenige Männer haben devote Tendenzen. Gerade, wenn man im Alltag immer stark ist, möchten manche beim Sex dann eher die dienende Rolle. Die Gefühle sind kunterbunt.

Alles weicht auf, wird weichgespült und verwaschen. Die einen halten sich für einen Dom obwohl sie einfach nur egozentrische Züge haben und die devoten haben keine Lust auf Bewegung bzw wollen sich von vorne bis hinten verwöhnen und bedienen lassen und alle sehen sich einer Elite verbunden die es gar nicht gibt. Da wirste wohl nichts dagegen machen können. Man darf aber trotzdem nicht vergessen, das es dennoch als Spiel (Rollenspiel oder eben nur im Schlafzimmer) möglich und machbar ist. Die einen Leben es als lifestyle und andere Leben es eben nur als erweiterte Sexpraktik.

vor 46 Minuten, schrieb Windgust:

Danke für deinen persönlichen Einblick @HansDampf77. Wenn das einfach nur einseitig ist und die Frau dabei ihren Einkaufszettel durchgeht, dann finde ich das sinnlos.

Es gibt Frauen, die diese ungezügelte Leidenschaft tierisch anmacht.

Bei uns gibt es verschiedene Phasen. Ganz viel kuscheln, Zärtlichkeit, ausführliches Küssen. Aber dann eben auch Momente, wo ich mit ihr einfach tue was ich will, weil ich es will. Nicht für sie, sondern für mich. Aber es passt auch für sie.

Wenn du anders fühlst, ist es eben so. Manche fühlen sich an wohlsten auf Augenhöhe, auch beim Sex. Nicht wenige Männer haben devote Tendenzen. Gerade, wenn man im Alltag immer stark ist, möchten manche beim Sex dann eher die dienende Rolle. Die Gefühle sind kunterbunt.

Devot würde ich mich jetzt nicht bezeichnen, glaube auch nicht das ich devote Tendenzen habe. 
 

Augenhöhe Trifft es schon eher. Ich mag es wenn Frauen sich führen lassen, sich mir vertrauensvoll und bedingungslos hingeben, zu mir aufschaut. Doch selbst wenn Sie zu mir aufschaut, sehe ich Sie immer noch auf Augenhöhe.

Schwer zu erklären, wie ich in Situationen, in dem Andere ein Machtgefälle fühlen, selbst fühle. 
 

Vielleicht versteht man mich besser, wenn ich es aus der Sichtweise beim Tantra, über Frau (Shakti) und Mann (Shiva) erkläre. 
Shakti und Shiva sind Götter, die sich gegenseitig wie Götter verehren, auf Augenhöhe, unabhängig davon wer sich hingibt und wer sich führen lässt. 
 

Wenn ich Hier einige Texte von Dom‘s oder Sub‘s lese oder an meine Erfahrungen mit einigen Frauen denke, z.B. die beiden Frauen die meine Sklavinnen sein wollten, lese/höre ich oft die Bezeichnung „Besitz“. 
 

Vielleicht nehme ich einige Begrifflichkeiten zu wörtlich, doch nie wird ein Mensch mein Besitz sein, schon garnicht eine Frau die ich liebe und wertschätze! 
 

Das mussten auch schon Frauen feststellen, die meine angebliche Dominanz mochten/mögen, dass sie auf ihre Wortwahl aufpassen sollten… 

Daher sage ich auch das ich kein Dom, Top, Herr etc. bin, will auch so nicht genannt werden und das nicht grundsätzlich gleichzusetzen mit Dominanz ist. 

Dominanz ist nicht laut...sie ist leise...es reicht ein Blick...ein Fingerzeig....ein räuspern...oder auch die reine Anwesenheit....Wer schreit ist nicht dominant sondern verzweifelt....zeigt nur das er nicht weiss was er tut....entweder man ist dominant oder man lässt es....lernen kann man es nicht...es ist in einem....ansonsten ist es nicht echt...viele von den sogenannten Doms hier wären es gern sind aber Nullnummern und Möchtegerndoms....wirkliche Dominanz fesselt ohne Hilfsmittel und lässt Sub mit Leichtigkeit und Hingabe auf die Knie gehen....jeder lebt es so wie er es für richtig hält....erlaubt ist was beiden gefällt....es geht darum ohne laut zu werden das zu bekommen was man möchte....Und wenn man den richtigen gefunden hat sind Respekt...Ehrlichkeit...Vertrauen und das Gefühl der Sicherheit die wichtigsten Punkte....ohne das ist es ich möglich....wenn man DAS gefunden hat ist es ein Geben und Nehmen....denn ohne das eine gibt es auch das andere nicht....
Und auch Höflichkeit sollte vorhanden sein....Wer mit all dem nichts anfangen kann sollte es besser lassen...

Und was das "besitzen" angeht....wenn ich das passende Gegenstück habe...bin ich SEIN...somit sein Besitz...sein Eigentum....und das auch wenn Liebe mit im Spiel ist....
Alles andere würde sich falsch anfühlen...

Wo ich immer lachen muss ist wenn jemand mal eben so im Chat eine Frau zum benutzen sucht weil er ja Dom oder Dombull ist....da weiss man direkt...Finger weg weil Dummdom

Vor 2 Minuten , schrieb thomaswuppertal:

Super geschrieben DarkLittle_Princess, gefällt mir ausgesprochen gut

Danke

vor 21 Minuten, schrieb DarkLittle_Princess:

Und was das "besitzen" angeht....wenn ich das passende Gegenstück habe...bin ich SEIN...somit sein Besitz...sein Eigentum....und das auch wenn Liebe mit im Spiel ist....
Alles andere würde sich falsch anfühlen...

Bei den Wort „Besitz“, im Bezug auf Menschen, muss ich halt immer an unschöne Situationen denken, in dem Männer meinten Frauen zu besitzen, in Situationen in denen diese Frauen Nichts mehr von diesen Mann wissen wollten… 

Obwohl ich eigentlich ein freundlicher und respektvoller Mensch bin, haben diese Männer soviel Wut in mir ausgelöst, das, obwohl ich es eigentlich nicht bin, richtig sadistisch wurde… 

Ich nutze dann andere Worte um zu sagen das sie „Mein“ ist, mit dem Bewusstsein das sie ein freier Mensch ist und jeder Zeit gehen kann, wenn sie es will. 

 

Am 22.3.2026 at 13:18, schrieb Kaiju_85:

„Möchtegern Doms“ [...] Was ich mich frage: Wie seht ihr das?

Es liegt im Wesen vieler Männer, dass sie grundsätzlich eine dominante Rolle einnehmen, in der sie bestimmen wollen, was gerade wie passiert, ungeachtet dessen, was die andere Person gerade möchte oder braucht. Das hören und lesen wir ja außerhalb des BDSM-Kontexts überall immer wieder. Es ist völlig logisch, dass das eigene Verhalten von diesen Herren wenig reflektiert oder hinterfragt wird. Sie sind einfach, wie sie sind.

"Möchtegern-Doms" sind sie nur aus Sicht von jemandem, der Dominanz anders versteht. Das Wort "Dominanz" als solches hat in seiner Definition aber ein breites Spektrum. Dass unter uns Männern viele dabei sind, denen auch noch das geringste Maß an Empathie in ihrer Dominanz flöten geht, ist leider so. Da hilft meines Erachtens nur, die Rolle kurzzeitig zu wechseln und ihn nicht nur bei den sprichwörtlichen Eiern zu packen, damit er mal wieder runterkommt.

Vor 29 Minuten , schrieb HansDampf77:

Bei den Wort „Besitz“, im Bezug auf Menschen, muss ich halt immer an unschöne Situationen denken, in dem Männer meinten Frauen zu besitzen, in Situationen in denen diese Frauen Nichts mehr von diesen Mann wissen wollten… 

Obwohl ich eigentlich ein freundlicher und respektvoller Mensch bin, haben diese Männer soviel Wut in mir ausgelöst, das, obwohl ich es eigentlich nicht bin, richtig sadistisch wurde… 

Ich nutze dann andere Worte um zu sagen das sie „Mein“ ist, mit dem Bewusstsein das sie ein freier Mensch ist und jeder Zeit gehen kann, wenn sie es will. 

 

ich mag mag es....Und ja auch wenn man schnell unschöne Gedanken bekommen kann bei diesem Wort....gehen kann man jederzeit wenn man nimmer mag....es geht ja rein darum das man zeigt oder sagt sie oder er gehört mir oder ich ihm....Und zwar nicht mit bösen oder unschönen Gedanken....aber jeder handhabt es wie er möchte und mag☺️

Wenn wir im BDSM Forum von "Dom" reden, dann bitte nicht irgendwelche allgemeine Dominanz reinmischen @LacusLenitatis, sondern das ist jemand der im BDSM-Sinne eine Dom/Sub Dynamik ausfüllt.

Also mindestens immer einvernehmlich im Konsens.

vor 1 Stunde, schrieb HansDampf77:

Augenhöhe Trifft es schon eher. Ich mag es wenn Frauen sich führen lassen, sich mir vertrauensvoll und bedingungslos hingeben, zu mir aufschaut. Doch selbst wenn Sie zu mir aufschaut, sehe ich Sie immer noch auf Augenhöhe.

Sorry Hans, aber wenn jemand zu dir aufschaut, ist es keine Augenhöhe. Das ergibt einfach schon der Wortsinn. 

Ich vermute dir geht es eher um Gleichwertigkeit. Das auch in einer Dynamik mit Führung und Hingabe (ich vermeide mal Dom/Sub weil das dir zu BDSM spezifisch ist) beide Menschen immer als gleichwertig anzusehen sind. So sehe ich das jedenfalls auch im BDSM. Erwachsene vereinbaren ihre Rollen, weil es ihren Wünschen und Neigungen entspricht, in dem Moment gleichberechtigt.

Im Spiel allerdings, wars das mit der Gleichberechtigung (also der Augenhöhe). Da mache ich mit ihr was ich will, natürlich trotzdem einvernehmlich und durch ein Saveword o. ä. abgesichert.

vor 13 Minuten, schrieb Windgust:

Wenn wir im BDSM Forum von "Dom" reden, dann bitte nicht irgendwelche allgemeine Dominanz reinmischen @LacusLenitatis, sondern das ist jemand der im BDSM-Sinne eine Dom/Sub Dynamik ausfüllt.

Sorry, aber wenn beim Thema hier vom TE explizit auf "Möchtegern-Doms" hingewiesen wird, dann darf man durchaus eine Erklärung liefern, warum dies im BDSM-Kontext so wahrgenommen wird. Eben weil diese Doms keine Doms in dem Sinne sind, wie sie erwartet wurden.

Es gibt eben Dominanz und Dominanz.
Der TE thematisiert eben diese andere Form der Dominanz, die nicht zu seinem BDSM-Verständnis passt.

Darauf darf man nicht nur hinweisen, man muss es sogar.
Ansonsten redet man ständig über unterschiedliche Dinge, ohne das tatsächliche Kind beim Namen zu nennen.

vor 1 Stunde, schrieb LacusLenitatis:

Sorry, aber wenn beim Thema hier vom TE explizit auf "Möchtegern-Doms" hingewiesen wird, dann darf man durchaus eine Erklärung liefern, warum dies im BDSM-Kontext so wahrgenommen wird. Eben weil diese Doms keine Doms in dem Sinne sind, wie sie erwartet wurden.

Es gibt eben Dominanz und Dominanz.
Der TE thematisiert eben diese andere Form der Dominanz, die nicht zu seinem BDSM-Verständnis passt.

Darauf darf man nicht nur hinweisen, man muss es sogar.
Ansonsten redet man ständig über unterschiedliche Dinge, ohne das tatsächliche Kind beim Namen zu nennen.

Ja, stimmt auch wieder.

vor 3 Stunden, schrieb Windgust:

Wenn wir im BDSM Forum von "Dom" reden, dann bitte nicht irgendwelche allgemeine Dominanz reinmischen @LacusLenitatis, sondern das ist jemand der im BDSM-Sinne eine Dom/Sub Dynamik ausfüllt.

Also mindestens immer einvernehmlich im Konsens.

Sorry Hans, aber wenn jemand zu dir aufschaut, ist es keine Augenhöhe. Das ergibt einfach schon der Wortsinn. 

Ich vermute dir geht es eher um Gleichwertigkeit. Das auch in einer Dynamik mit Führung und Hingabe (ich vermeide mal Dom/Sub weil das dir zu BDSM spezifisch ist) beide Menschen immer als gleichwertig anzusehen sind. So sehe ich das jedenfalls auch im BDSM. Erwachsene vereinbaren ihre Rollen, weil es ihren Wünschen und Neigungen entspricht, in dem Moment gleichberechtigt.

Im Spiel allerdings, wars das mit der Gleichberechtigung (also der Augenhöhe). Da mache ich mit ihr was ich will, natürlich trotzdem einvernehmlich und durch ein Saveword o. ä. abgesichert.

Da hast Du nicht ganz unrecht. 
 

Doch auch wen ich mit Ihr „mache was ich will“, weiß ich das sie selbst direkt oder indirekt Genuss daran hat und es nicht nur mir zu Liebe erduldet/erträgt. 
 

Habe gewisse Wünsche nicht immer nur einfach so als gegeben hingenommen, sondern habe ich sie hinterfragt. 
 

Bei einigen Frauen mit devoten Neigungen, die z.T. auch BDSM-Neigungen hatte, hatte ich ihre Neigungen verstehen können und hatte dann auch kein Problem damit. Doch das war nicht immer so, da teilweise heftige Geschichten dahinter steckten, die sich Frauen einfach ergeben haben, um es ertragen zu können. Oder weil sie nie was Anderes kennengelernt haben und es deswegen als „normal“ ansahen. 
 

Den heftigsten Hintergrund einer Frau, war Quasie meine erste Erfahrung mit „Dominanz“ und BDSM. Weitere Erfahrungen waren dann zwar nicht ganz so krass, aber auch eher negative Beispiele für „Dominanz“. 
 

Dadurch war anfänglich es für mich schon eine Beleidigung, als Dominant benannt zu werden, auch wenn Frauen es nicht mal negativ meinten. 
 

Erst durch viele Gespräche, vieles lesen, akzeptierte ich das Dominanz nicht grundsätzlich schlecht ist. 
 

Bei BDSM hat es dann noch länger gedauert, bis ich die Unterschiede verstanden habe, zwischen den unterschiedlichen Beweggründen. Habe auch schon bei einem Stammi der Sklavenzentrale mitgemacht, was sehr interessant und informativ war, um BDSM besser zu verstehen. 

Obwohl ich heute über BDSM nicht grundsätzlich negativ denke, denke ich das Viele es leider aus negativen und achtlosen Beweggründen machen. Was mir auch von vielen aus dem BDSM-Bereich bestätigt wird.

Daher kann ich gut verstehen das auch Hier Viele vorsichtig sind, wenn es Hier um Dominanz und BDSM geht…. 

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