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Das unmoralische Angebot …


Ki****

Empfohlener Beitrag

Außergewöhnlich ~> Picknick im freischwebenden Heißluftballon, alternativ inner MIR 

Unmoralisch ~> er hat ne Lebensversicherung auf mich abgeschlossen 

 

Am 11.3.2026 at 14:16, schrieb Kismet60:

Was Ist diese "Moral"?

mein Werteempfinden 

Wie zu erwarten läuft die Diskussion stark in die Richtung Prostitution, egal ob professionell oder "privat". Ist Prostitution denn tatsächlich unmoralisch? Man könnte körperliche Intimität mal entmystifizieren und etwas sachlicher betrachten ohne das Geschwafel vom Tempel der Lust und von Seele berühren und fallen lassen und  Ekstase. So ein Quatsch! Intimität entsteht im Kopf, wenn mir der andere Mensch etwas bedeutet, erst dann zündet das Feuerwerk im restlichen Körper. Die "mechanische Dienstleistung" hat mit Intimität rein gar nichts zu tun, höchstens mit Befriedigung eines Triebes.

Ist es schlimm, Geld für eine Leistung zu bekommen, bei der man keinen Spaß hat, die einem vielleicht sogar zuwider ist und bei der man fremdbestimmt ist? Ja, ist wirklich nicht schön, nennt sich im allgemeinen Sprachgebrauch "Arbeit".

Vor 3 Stunden, schrieb neindochoh:

Wie zu erwarten läuft die Diskussion stark in die Richtung Prostitution, egal ob professionell oder "privat". Ist Prostitution denn tatsächlich unmoralisch? Man könnte körperliche Intimität mal entmystifizieren und etwas sachlicher betrachten ohne das Geschwafel vom Tempel der Lust und von Seele berühren und fallen lassen und  Ekstase. So ein Quatsch! Intimität entsteht im Kopf, wenn mir der andere Mensch etwas bedeutet, erst dann zündet das Feuerwerk im restlichen Körper. Die "mechanische Dienstleistung" hat mit Intimität rein gar nichts zu tun, höchstens mit Befriedigung eines Triebes.

Ist es schlimm, Geld für eine Leistung zu bekommen, bei der man keinen Spaß hat, die einem vielleicht sogar zuwider ist und bei der man fremdbestimmt ist? Ja, ist wirklich nicht schön, nennt sich im allgemeinen Sprachgebrauch "Arbeit".

Wenn es sich dabei um Ausbeutungen in Notsituationen handelt, finde ich es nicht nur schlimm, sondern maximal unmoralisch.
Wenn z.B. Vermieter die allgemeine Wohnungsnot, insbesondere in Ballungsräumen, für sich ausnutzen und Wohnungen gegen regelmäßige, körperliche Zuwendungen anbieten, finde ich das höchst unmoralisch.

Und wenn man als Frau auf der Suche nach einer Wohnung nur noch solche Angebote erhält, auch richtig schlimm.

Ich kenne solche Fälle persönlich und keine Frau hat es als "nicht schön", sondern einfach nur widerlich empfunden und sicher nicht als "Arbeit".

Es kommt immer auf die Umstände an.

Was moralisch ist, ist relativ und da versteht Jede/r was Anderes darunter. 
 

Für mich ist unmoralisch, was ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann. 

vor 9 Stunden, schrieb SuppenkOma:

 

Wenn es sich dabei um Ausbeutungen in Notsituationen handelt, finde ich es nicht nur schlimm, sondern maximal unmoralisch.
Wenn z.B. Vermieter die allgemeine Wohnungsnot, insbesondere in Ballungsräumen, für sich ausnutzen und Wohnungen gegen regelmäßige, körperliche Zuwendungen anbieten, finde ich das höchst unmoralisch.

Und wenn man als Frau auf der Suche nach einer Wohnung nur noch solche Angebote erhält, auch richtig schlimm.

Ich kenne solche Fälle persönlich und keine Frau hat es als "nicht schön", sondern einfach nur widerlich empfunden und sicher nicht als "Arbeit".

Es kommt immer auf die Umstände an.

Das gibt es leider viel zu oft, geschuldet dem Wohnungsmarktes… 

Doch kommt es auch anders herum vor, was ich selbst erlebte. 
 

Ich hatte nur zwei Zimmer in meinem Haus frei und dachte mir die könnte ich vielleicht vermieten, bevor ich sie leer stehen lasse. 
 

Da ich aber nur ein Bad und eine Küche habe, wäre es eine Art WG, weswegen ich mir das noch genauer überlegte. 
 

Nach 150-200 Besichtigungen, inklusive unmoralischen Angeboten, hatte ich die Schnauze voll! 
 

Am Ende hatte ich mich bei unserer Stadt gemeldet, um es für Flüchtige anzubieten. 
Auch wenn ich dann auf Herz und Nieren überprüft wurde, war es die richtige Entscheidung! 

Vor 8 Stunden, schrieb HansDampf77:

Was moralisch ist, ist relativ und da versteht Jede/r was Anderes darunter. 
 

Für mich ist unmoralisch, was ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann. 

Das gibt es leider viel zu oft, geschuldet dem Wohnungsmarktes… 

Doch kommt es auch anders herum vor, was ich selbst erlebte. 
 

Ich hatte nur zwei Zimmer in meinem Haus frei und dachte mir die könnte ich vielleicht vermieten, bevor ich sie leer stehen lasse. 
 

Da ich aber nur ein Bad und eine Küche habe, wäre es eine Art WG, weswegen ich mir das noch genauer überlegte. 
 

Nach 150-200 Besichtigungen, inklusive unmoralischen Angeboten, hatte ich die Schnauze voll! 
 

Am Ende hatte ich mich bei unserer Stadt gemeldet, um es für Flüchtige anzubieten. 
Auch wenn ich dann auf Herz und Nieren überprüft wurde, war es die richtige Entscheidung! 

Ja klar, auch davon habe ich schon gehört und auch das empfinde ich als höchst unmoralisch.

Finde ich übrigens toll, dass Du Dich dafür entschieden hast, anderen Menschen in besonderer Notlage eine private Unterkunft anzubieten. Das macht sicher auch nicht jeder und zollt mir großen Respekt ab.

Unmoralisch wird das Angebot dann, wenn es mich trotz spontaner innerlicher Ablehnung ins Wanken und zum Grübeln bringt, ob der Vorteil der mir versprochen wird, es wert ist, Bedenken über Bord zu werfen und mit den Konsequenzen zu leben.

Ein ungewönhliches Angebot ist zunächst mal wertfrei weder positiv noch negativ, es könnte auch unmorlisch sein, muss es aber nicht. Ein ungewöhnliches Angebot überrascht, kommt unerwartet, entweder inhaltlich oder vom Zeitpunkt her.

 

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