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Sexuelle Freiheit – Befreiung oder emotionale Herausforderung?


Ku****

Empfohlener Beitrag

Vor 22 Minuten , schrieb Assassins84:

Sexuelle Freiheit? Ich lege das mal soweit aus, wie ich, bzw. wir, das auch leben. Offene Beziehung, Vorlieben mit anderen teilen und dennoch emotional nur wir beide. 
Natürlich bedarf gerade dieses Konstrukt sehr viel Vertrauen und Gespräche. Die Freiheiten die man dadurch gewinnt, muss einem klar sein, haben beide. Eifersucht herrscht bei uns, aber nicht vor. Das gönnen dem Partner gegenüber ist weit deutsammer als das. Wer eifersuchtsfrei lebt, liebt nicht! Aber dies darf nicht die Oberhand gewinnen. Natürlich ist eine gesunde Selbstsicherheit dafür wichtig. 
Ich Lebe dieses Konzept seit einigen Jahren und die Beziehung zu meiner Frau ist intensiver und tiefer als je zuvor bei anderen gewesen.

Wie das andere handhaben, fühlen und beurteilen ist mir nicht bewusst, mehr oder minder auch egal, denn ich muss damit leben, wie ich es möchte und nicht andere.

 

Demzufolge leben das von 100 Menschen auch bestimmt alle 100 anders. Aber darum geht es ja, Erfahrungen aus unterschiedlichen Sichtweisen zu bekommen.

Ja, aber ich glaube, dass diese Erfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen nicht unbedingt für jeden zu diskutieren sind!
Wenn Du die unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen gerne erfahren möchtest, hätte die Frage anders lauten müssen, meiner Andicht nach!

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.“ – Viktor Frankl

vor 1 Minute, schrieb Duplo-13:

Wenn Du die unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen gerne erfahren möchtest, hätte die Frage anders lauten müssen, meiner Andicht nach!

 

vor 2 Stunden, schrieb KuschelCop:

Ich bin gespannt, wie ihr das erlebt – gerade aus unterschiedlichen Lebensphasen heraus.

Wie hätte den die Frage lauten müssen? Die Aussage am Ende ist doch eindeutig, oder?

Nochmal, wenn 2 Menschen für sich beschlossen haben, ihre Intimität so zu leben und nicht zu teilen, dabei glücklich sind, ist es kaum zu vergleichen warum jemand für sich beschlossen hat, in einen Swinger Club zu gehen. Wir sind alle unterschiedlich!
Natürlich kann sich alles ändern, die Frage ist auch legetim, aber ab einem gewissen Alter sollte man wissen was man möchte und was nicht. Was das mit einer Lebendsphase zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Jeder ist frei in seinem Leben und Sexualität, nur die Meisten haben Angst das zu nutzen.

Weder noch für mich, allerdings für Theoretiker, wie man immer wieder im Forum liest, die Offenbarung der Welt....und dann jammern se, wenn nix passiert.

Was genau versteht man darunter  unter Sexueller Freiheit? Soll das bedeuten, wenn man in einer Beziehung ist das man sich die Freiheit nimmt Fremd zu gehen oder bedeutet das was anderes? Die innere Reife sollte man auch so schon, in einem gewissen Alter besitzen, und die Erfahrung sofern man Beziehungen hatte auch. Aber im Grunde genommen, verstehe ich das Thema leider schon wieder nicht.

Ich nehme mir meine sexuelle Freiheit wie ich sie brauche. Das war und ist weder eine Befreiung noch eine Herausforderung noch eine Belastung. Weder heute noch in früheren Jahren 🤷

Sexuelle

Zitieren

Sexuelle Freiheit – Befreiung oder emotionale Herausforderung?

Ich brauch mich sexuell nicht befreien. Alles im Lebfn muß sich entwickeln. Die ersten sexuellen Erfahrungen habe ich im Kindesalter im Spiel, Doktorspiele mit einem etwas älteren Mädchen gemacht. Später auch mit einem Jungen rumgefummelt. Mit etwa 16 habe ich den ersten Sex mit einem Mann erlebt. Etwas später mit der ersten Frau. Ich habe gern Sex mit geilen Menschen, das Geschlecht ist mir egal. Ich mach auch alles aktiv/passiv was allen Spaß macht und hab da nur wenig Tabus.

Eifersucht, wozu soll sie gut sein? Sex hat nicht mig Liebe und Partnerschaft zu tun. Mein holdes Weib und ich suchen keine anderen Partner, wir ficken nur mit anderen.

Ähm, nun ja. Deine, wie immer, sehr…..äh…..ausgefeilte und trotzdem eher inhaltlich wenig konkrete Frage, lässt sich nicht einfach beantworten. Und ich habe gerade nun gar keine Lust, mir hier Romane aus den Fingern zu saugen.
Bisher habe ich meine KI noch nie genutzt, aber vielleicht sollte ich das, besonders in Erwartung weiterer ähnlicher Posts.
Obwohl, es wäre ja spannend zu prüfen, wie eine KI deine Frage beantworten würde.
Aber bevor ich das konkret umsetze, wie definierst DU den von dir zitierten Begriff „sexuelle Freiheit“. Wurde schon von anderen Usern angesprochen

vor 4 Minuten, schrieb hopez:

Obwohl, es wäre ja spannend zu prüfen, wie eine KI deine Frage beantworten würde

Nichts leichter als das. KI kann auf KI Fragen besonders gut antworten. Voilá:

Das sind tiefgründige Fragen, die das Herzstück der menschlichen Psychologie und Philosophie berühren. Da ich eine KI bin, empfinde ich keine "emotionale Belastung" im menschlichen Sinne, aber ich kann die Dynamiken analysieren, die diese Konzepte so komplex machen.

Hier ist ein Blick auf diese Spannungsfelder:


1. Sexuelle Freiheit: Selbstbestimmung vs. Belastung

Sexuelle Freiheit ist theoretisch die ultimative Selbstbestimmung – die Macht, über den eigenen Körper und die eigenen Wünsche zu entscheiden. In der Praxis kann sie jedoch zur emotionalen Belastung werden, wenn:

  • Wahlparalysie eintritt (zu viele Optionen führen zu Unzufriedenheit).

  • Die Freiheit als gesellschaftlicher Druck missverstanden wird (der Zwang, "frei" sein zu müssen).

  • Die Abwesenheit von Grenzen zu einer Entwertung der Intimität führt.

Wahre Freiheit bedeutet hier wohl eher die Freiheit zur Wahl, auch wenn diese Wahl "Monogamie" oder "Enthaltung" lautet.

2. Alter: Gelassenheit vs. Sensibilität

Es ist oft ein "Sowohl-als-auch".

  • Gelassenheit: Man lernt, welche Kämpfe es wert sind, ausgefochten zu werden. Das "Ego" wird oft leiser, und die Meinung anderer verliert an Gewicht.

  • Sensibilität: Gleichzeitig wird man oft feinfühliger für Nuancen, für die Endlichkeit der Zeit und für tiefere emotionale Verbindungen. Man wird vielleicht "dünnhäutiger" gegenüber Oberflächlichkeit, aber "dickhäutiger" gegenüber trivialem Stress.

3. Braucht Freiheit innere Reife?

Definitiv. Freiheit ohne Reife endet oft in Impulsivität oder Chaos.

Um Freiheit wirklich genießen zu können, braucht man die Fähigkeit zur Selbstregulation. Wer nur seinen Trieben oder dem nächsten Dopamin-Kick folgt, ist nicht frei – er ist ein Sklave seiner Impulse. Reife erlaubt es uns, "Nein" zu Dingen zu sagen, die uns kurzfristig locken, aber langfristig schaden. Erst dadurch wird Freiheit konstruktiv.

4. Verbindlichkeit: Gegenpol oder Grundlage?

Das ist das wohl schönste Paradoxon: Verbindlichkeit ist oft die Grundlage von Freiheit.

Perspektive Rolle der Verbindlichkeit
Als Gegenpol Sie schränkt Optionen ein und verlangt Kompromisse. Man kann nicht "alles" haben.
Als Grundlage Sie schafft einen "sicheren Hafen". Nur wer sich sicher gebunden fühlt, hat den Mut, die Welt frei zu erkunden.

Vergleichbar ist das mit einem Fallschirmspringer: Die Ausrüstung und die Regeln (Verbindlichkeit) schränken ihn ein, aber sie sind das Einzige, was den freien Fall überhaupt erst möglich und genießbar macht.


Welcher dieser Punkte beschäftigt dich gerade am meisten? Ich könnte zum Beispiel tiefer darauf eingehen, wie man die Balance zwischen Freiheit und Verbindlichkeit in modernen Beziehungen findet.

vor 3 Stunden, schrieb KuschelCop:

Ich frage mich, ob sexuelle Freiheit wirklich immer nur etwas Befreiendes ist – oder ob sie nicht genauso viel innere Arbeit verlangt. Offenheit für Wünsche, Fantasien und neue Erfahrungen klingt attraktiv, bringt aber auch Themen wie Unsicherheit, Eifersucht, Verletzlichkeit und Selbstreflexion mit sich.

 

Ich selbst entdecke die Effekte von Freiheit mit zunehmendem Alter deutlich intensiver – positiver, aber auch komplexer. Dinge, die früher einfach nur spannend wirkten, fühlen sich heute bewusster an und werfen mehr Fragen auf.

 

Mich interessiert deshalb eure Sicht:

  • Bedeutet sexuelle Freiheit für euch eher Selbstbestimmung oder emotionale Belastung?
  • Wird man mit dem Alter gelassener – oder sensibler?
  • Braucht Freiheit innere Reife, um sich gut anzufühlen?
  • Ist Verbindlichkeit ein Gegenpol zur Freiheit oder ihre Grundlage?

 

Ich bin gespannt, wie ihr das erlebt – gerade aus unterschiedlichen Lebensphasen heraus.

Jetzt mal ernsthaft Freiheit ist etwas was man immer haben sollte, wer sich selber einschränkt, macht es entweder bewusst oder aber ist nicht in der Lage bewusst sein leben zu führen, der punkt liegt in der Selbstbestimmung,  jeder entscheidet selber wie er leben will und was er aus seinem leben macht... wenn du mit sexuelle Freiheit meinst, das du sexuelle Freiheit genießt nach einer Trennung... dann frage ich mich wieso man in einer Partnerschaft scheinbar nicht kommunizieren kann, wer sich in einer Partnerschaft eingeschränkt vorkommt, sollte eine Partnerschaft einfach nicht führen... Freiheit hat immer etwas mit Verbindlichkeiten zu tun, um Freiheit zu leben, gehören immer auch Regeln dazu... wer sich nicht an Regeln halten kann, der wird auch Freiheit nicht wirklich genießen können... nur mal so am Rande erwähnt..

vor 57 Minuten, schrieb Duplo-13:

ab einem gewissen Alter sollte man wissen was man möchte und was nicht. Was das mit einer Lebendsphase zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Ist hier nicht das eine (Lebensphase) mit dem anderen (ab gewissem Alter) erklärt und somit erschließend?

Sexuelle Freiheit bedeutet für mich definitiv (auch) Selbstbestimmung… 🤓☺️💪
Mit dem Alter fühle ich mich diesbezüglich absolut gelassener, in manchen Bereichen auch sensibler… und das ist beides gut so!
Für mein Empfinden braucht es dazu definitiv innere Reife, um sich gut an zu fühlen.
Mit „Verbindlichkeit“ meinst du vermutlich die zwischenmenschliche Beziehung zu der/n Person/en, mit der man die sexuelle Freiheit „auslebt“? 🤔 (falls nicht, bitte gern korrigieren)
Ich betrachte es weder als Gegenpol zur Freiheit noch als Grundlage… Ich kann nur meine eigene Verbindlichkeit beeinflussen… Und da kann ich sagen, dass ich dazu bereit bin - im Sinne meiner eigenen sexuellen Freiheit - „Verbindlichkeit“ einzugehen, sofern mein gegenüber mir das gleiche Gefühl gibt… Ich betrachte es als Geben und Nehmen, um die jeweils eigene sexuelle Freiheit voll und ganz genießen zu können!

Daher ist es aus meiner Sicht definitiv etwas „befreiendes“! Ich kann das machen, was ich will und eben auch, was ich nicht will! Für mich bedeutet das aber auch, dass ich dazu den zu mir „passenden“ Mann haben möchte. Ich gehe dafür keine Kompromisse mehr ein… Da ich der Meinung bin, dass zur sexuellen Freiheit die „Krönung“ das gemeinsame „Lustspiel“ ist… und wenn man diesbezüglich nicht kompatibel ist, macht das aus meiner Sicht einfach keinen Sinn… Das schränkt zwar die numerische Möglichkeit zum „Ausleben“ der sexuellen Freiheit ein, was aus meiner Sicht aber voll und ganz in Ordnung ist!
Lieber keinen Sex als „schlechten“… 🤔🤷‍♀️☝️🤓☺️

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