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Sexuelle Freiheit – Befreiung oder emotionale Herausforderung?


Ku****

Empfohlener Beitrag

Wir beide waren schon vor unserem Kennenlernen sehr versaut und aktiv, was Sex angeht, wir haben uns allerdings gemeinsam noch um einiges gesteigert und genießen unsere Kinkys und Fantasien 🍭 Verbindlichkeit und gemeinsame Absprachen sind bei uns ein absolutes Muss, da wir als Team unschlagbar sind und das auch so bleiben soll. Außerdem sollte ein guter und erfahrener Dom immer in der Lage sein, sein Gegenüber emotional auffangen zu können, wobei wir nie etwas tun würden, was den anderen belastet 💜

Was ist denn überhaupt die "sexuelle Freiheit"?
Wirklich frei ist man letzten Endes eh bei Nichts. Regeln und Moral setzen immer Grenzen.

vor 26 Minuten, schrieb KuschelCop:

fühlen sich heute bewusster an und werfen mehr Fragen auf.

...welche Fragen denn,zum Beispiel?

Für mich stellt sich die Altersfrage einfach nicht. Junge Menschen können genauso ihre Freiheit ausleben und offen für neues sein. Sexuell sehr aktive und offene Menschen, merken dann meist recht schnell, was sie wollen und was nicht. Wenn man jedoch z.B. mit 20 heiratet, eine monogame Ehe führt und der Partner nicht viel Lust auf neues hat, entdeckt man die sexuelle Freiheit vielleicht erst viel später...wenn die Kinder raus sind oder man sich getrennt hat.
Und warum soll ein offener Umgang mit der Sexualität Eifersucht mit sich bringen oder Verletzlichkeit?
Wer sich nicht zu viele Gedanken macht, wird die "Freiheit" wohl eher auskosten und genießen. Eine innere Reife sehe ich nicht als Kriterium an. Und mit dem richtigen Partner (oder mehreren), kann es sowohl richtig geil sein, also auch furchtbar. So wie immer im Leben.

Als ich meinen Partner vor vieln Jahren kennenlernte haben wir gleich darüber gesprochen welchen Stellenwert

Sex in unserer Beziehung habe sollte und wir waren uns schnell einig

Ich fühle mich heute nicht sexuell freier als vor knapp 30 Jahren, ich wusste schon immr was ich wollte

Manchmal sollte man sich weniger Gedanken über andere Menschen machen und sein eigenes Leben so angenehm wie möglich gestalten, auch sexuell ;)

KarlaLangenfeld
(bearbeitet)

Unsicherheit? Also ich bin in meiner sexuellen Freiheit nicht unsicher. Ich kann gut Nein sagen  und dann ist auch Nein.

Ebenso weiß ich was ich nicht will und das passiert dann auch so!

Eifersucht...kommt nicht vor!

Ich suche keine Beziehung und was mein Bettgeselle treibt zieht sich meiner Erkenntnis.

Verletzlichkeit? Das war ich nach der Scheidung mit 49....heute bin ich einfach nur abgeklärt!

Selbstreflexion ist vorhanden und Herren die mir die Welt erklären wollen sind nicht erwünscht!

Ich bin jetzt fast 63 lebe mit SEX aber auch ganz gut ohne ihn.

Vögeln hat nicht die oberste Priorität in meinen Leben  und die Erkenntnis verschafft ungemeine Gelassenheit.

Vor allem muss ich mir persönlich nichts mehr beweisen.

Ich muss nicht 10 mal die Woche ficken um mir selbst zu sagen wie geil ich noch bin!

 

Älter werden mit Falten ohne gebunden zu sein und dem Wissen sexuell über sich selbst zu bestimmen empfinde ich als ein guten Weg .

Nichts ist schlimmer wie Erwartungen die man nicht mehr bereit ist zu erfüllen.:persevere:

 

 

bearbeitet von KarlaLangenfeld
vor 6 Minuten, schrieb Michaela4711:

...welche Fragen denn,zum Beispiel?

Handle ich aus echtem Wunsch heraus oder eher aus Erwartung an mich selbst?

Ich kann dir nicht folgen , was für ne  sexuelle Freitheit ?

Ich fühlte mich sexuell noch nie gefangen. 

Da ich per se zur großen Gruppe der Menschen zähle, die in ihrer Grundsexualität den althergebrachten Mustern und Normen der menschlichen Gesellschaft entsprechen, war es mir nie auferlegt, mich um meine "sexuelle Freiheit" kämpferisch zu bemühen. Wie die Ausgestaltung und Entiwcklung dieser sich ergeben hat, habe ich nie als Freiheitskampf empfunden. Ich finde, dass manche Begriffe auch einfach zu groß für manche Lebensbereiche sind. Das mag natürlich anderen Menschen mit anderen Ansichten und Ausrichtungen anders erscheinen und auch für sie die Notwendigkeit begründen, für ihre Rolle in der Gesellschaft zu kämpfen. Mit dem Alter hat meine "sexuelle Freiheit" jedenfalls nichts zu tun.

Freiheit auszuleben ist anstrengend, weil man für sich selber denken muss. Man muss außerdem das Umfeld lesen und einschätzen, wie das eigene Wirken auf andere abfärbt und welche Reaktionen es hervorruft. Man muss sich eigene Normen setzen und diese mit anderen ausdiskutieren. Ggf. muss man lernen, eifersuchtsfrei gegenüber seinem Partner zu sein und bei anderen zu akzeptieren, dass sie Dinge anders haben wollen.

Freiheit klingt für mich nach nem Haufen Arbeit. Solte man sich gut überlegen. ;-)

Sexpositiv zu sein, finde ich wichtig.
Sexuelle Freiheit definiere ich als selbstbestimmend zu agieren.
Ich tat das schon immer.
Ich nahm mir, was ich für gut befand. Dabei spielte die offene Kommunikation eine wichtige Rolle.
Gillian Anderson hat dazu was gutes geschrieben. Vielleicht finde ich es gleich.

Leute... Leute... 🙉🙉🙉. Ich mag Praktiker, aber keine Theoretiker und Laberbacken. 🙉🙉🙉

Und du so?

Ich bestimme meine Freiheiten, egal in welchem Bezug. Ich mach mir, gerade wenn es um Sex geht, keine Gedanken. Ich lebe ihn, vor allem nicht verkopft.

Machst du dir auch über Dinge außerhalb vom Sex solche Gedanken im Leben?

Ich bin zum Glück in einer Zeit groß geworden in der sexuelle Freiheit keine Rolle gespielt hat, wir haben die einfach gelebt. Und natürlich sollte man mit zunehmendem Alter gelernt haben damit richtig umzugehen.

Da meine Erziehung alles andere als verklemmt war, hatte ich bereits in meinen frühen 20ern, in meinen attraktiven Zeiten, sexuell einfach alles ausprobiert was ich ausprobieren wollte.
Jetzt brauche ich den ganzen Zirkus nicht mehr. Für mich gehört jetzt zur sexuellen Freiheit "nein" zu sagen.

Ich bin kein Experimentierkasten und weiß was ich nicht will. Und ich möchte keinen Mann der sich im "hohen Alter" noch "ausleben und entdecken" muss. 🤷🏻 Ich finde es schon sehr merkwürdig, wenn jemand mit Mitte 40 weniger Erfahrung hat, wie die eigenen Kinder.
Und zu schlechtem Sex in der Vergangenheit gehören immer zwei, mindestens.

Gillian Anderson:

Wenn wir sexuell wirklich frei sein wollen, müssen wir Sex zu unseren Bedingungen genießen können Und aussprechen dürfen, was wir wirklich wollen, statt nur das zu wiederholen, was andere unserer Meinung nach von uns hören wollen.

💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕

vor 20 Minuten, schrieb KuschelCop:

Handle ich aus echtem Wunsch heraus oder eher aus Erwartung an mich selbst?

Ernsthaft? Für mich ist eine Erkenntnis aus diesen Thema, nur keinen Sex mit verkopften Menschen. Sonst wird die Liebesnacht zum Stuhlkreis.

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