Un**** Geschrieben vor 6 Stunden Vor 25 Minuten , schrieb Rosenrot707: Danke für den Lacher Exklusiv ist nach Beziehung das zweite böse Wort hier Gerne, habe schon festgestellt 👍
De**** Geschrieben vor 6 Stunden Nur weil man keine Beziehung mehr möchte, muß man nicht gleich Beziehungsunfähig sein. Viele Frauen machen es auch einem leicht, auf eine Beziehung zu verzichten.
Ra**** Geschrieben vor 6 Stunden # Ich denke dass absolut jeder Mensch beziehungsfähig ist. Er muss nur den passenden Partner dafür finden.
Cl**** Geschrieben vor 6 Stunden vor 2 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Der Begriff „Beziehungsunfähigkeit“ geistert seit einigen Jahren als Sammelbegriff durch Feuilletons, Podcasts und soziale Medien – als wäre eine ganze Generation plötzlich emotional defekt geworden. Tatsächlich offenbart das Wort weniger über die Menschen, die es beschreibt, als über die, die es benutzen. Es ist eine Projektion einer älteren Ordnung auf eine Gesellschaft, die längst andere Formen von Nähe und Verbindlichkeit lebt. Die gängige Erzählung lautet: Wir seien zu bequem geworden, zu wählerisch, zu sehr den flüchtigen Reizen der Dating-Apps verfallen. Doch diese Diagnosen verkennen, dass sich Beziehungsformen immer an gesellschaftliche Bedingungen anpassen. Was früher als Stabilität galt, war oft ein Mangel an Alternativen. Heute hingegen ermöglicht Autonomie, Beziehungen freiwillig und bewusst zu gestalten – und damit auch, sie zu beenden, wenn sie ungesund oder unerfüllt sind. Wer also von „Oberflächlichkeit“ spricht, verwechselt die größere Sichtbarkeit menschlicher Vielfalt mit moralischem Verfall. Dating-Apps schaffen keine Unverbindlichkeit, sie spiegeln sie nur. Und sie geben Menschen zugleich Mittel an die Hand, eigene Bedürfnisse klarer zu erkennen – etwas, das man früher oft verschluckt hat, um einer normativen Vorstellung von Beziehung zu genügen. Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob jemand beziehungsfähig ist, sondern was wir überhaupt noch unter Beziehung verstehen. Wenn Nähe heute flüchtiger erscheint, liegt das vielleicht daran, dass Ehrlichkeit, Abgrenzung und Selbstachtung stärker geworden sind – Tugenden, die man früher aus Angst vor Einsamkeit geopfert hat. Vielleicht ist die Generation, die man so gern „beziehungsunfähig“ nennt, gar nicht unfähig zu Nähe, sondern schlicht nicht mehr bereit, sie um jeden Preis zu erzwingen. Ich find‘s ein bisschen schade, dass ausgerechnet dieser Beitrag anonym verfasst ist - würde ihn am liebsten doppelt und dreifach liken. Dann eben auf diese Weise: Schöner und wertvoller Beitrag, ich schließe mich an. Ergänzend: „Beziehungsunfähig“ und „beziehungsunwillig“ sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Der erstgenannte Begriff wird gerne als Keule verwendet, um pauschal ganze Generationen von Menschen damit umzuhauen. Was dabei aber gern vergessen wird: Vor nicht allzu vielen Jahrzehnten hätte ich als Frau (von Ausnahmen abgesehen) nicht arbeiten, nicht Auto fahren und kein Konto haben „dürfen“, wäre an der Ausübung meines Wahlrechts gehindert worden und hätte auch sonst nur sehr wenige (Menschen-)Rechte gehabt. Da hätte ich einen Partner finden müssen, weil eine gesicherte Existenz andernfalls kaum möglich gewesen wäre. Heute ist das anders. Es ist schlicht nicht mehr zwingend notwendig, einen Partner zu haben. Dass sich damit einhergehend auch die Anforderungen und vor allem auch die Leidensbereitschaft ändert, ist gut und richtig. Nicht jeder, der keine Partnerschaft will, ist gleich beziehungsunfähig. Und selbst wenn das doch der Fall wäre, verstehe ich das damit verbundene Unwerturteil nicht. Steht doch jedem frei, sein Leben so zu gestalten, wie es gefällt. Im Übrigen zeigt sich „Beziehungsfähigkeit“ nicht nur in romantischen und sexuellen Beziehungen. Es gibt auch ganz viele andere wertvolle Beziehungen.
Du**** Geschrieben vor 6 Stunden vor 1 Stunde, schrieb Unentschlossene1707: In jedem zweiten Satz bekomme ich zu lesen, ich will keine Beziehung. Davon war überhaupt nicht oder noch nicht gesprochen. Noch nichtmal getroffen oder Namen genannt. Ja…. dann bleib halt weg. Eine Beziehung/Partnerschaft ist für mich gegeben, wenn ich hier jemanden finde, der kein Würstchen ist und sein Ding in jedes Senfglas tunkt. Ich möchte, wenn es passt, was exklusives. Was sich dann entwickelt (oder auch nicht), dass weiß ich am Anfang nicht. Mal etwas sarkastisch gefragt: hätte ein Würstchen, welches sein Ding nicht in jedes Senfglas tunkt, gar keine Chance bei Dir? Ich weiß, es muss auf viele Ebenen gewisse Schnittmengen geben, und ja, das Aussehen und das Verhalten im Umgeld gehört dazu. Ist bei mir nicht anders. Den Anspruch auf Exklusivität ist nicht ungewöhnlich. Oder glaubst Du wirklich was alles in den Profilen steht? Mann/Frau will ja interessant und anziehenend wirken.
No**** Geschrieben vor 6 Stunden Beziehungsunfähigkeit ist m. E. kein Generationsproblem. Manch einer kann sich einfach nicht voll auf jemand Neues einlassen, weil er/sie in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht hat, die so prägend waren, dass diese Person emotional einfach nicht (mehr) verfügbar ist. Das musste ich vor nicht allzu langer Zeit leider selbst erfahren. Ich habe diesen Menschen sehr geliebt und ich bin sicher, er mich auch im Rahmen seiner Möglichkeiten, aber er war einfach nicht fähig, „uns“ zu halten. Das war sehr schmerzhaft für mich und schade, aber letztlich hatte es nichts mit mir zu tun. Es ist ein Muster, aus dem auszubrechen er lernen muss. Oder halt nicht. Dann wird er eben noch mehr „Kollateralschäden“ am Wegesrand hinterlassen.
Al**** Geschrieben vor 6 Stunden Das fängt im Kopf an. Da knattert es rum. Was möchte ich, was möchte ich nicht. Beziehungsunfähig war ich noch nie. Ich wollte eher lockere offene Beziehungen. Wer nicht kompitabel für mich war, der passte nicht und war auch nicht beziehungskomfort.
Dr**** Geschrieben vor 6 Stunden Wenn es sich rein hier um die Beziehung handelt so sage ich mal bin Beziehungsunfähig. Man kann nicht ohne sein und so, mache können mit mir hier nicht sein......und wären froh wenn ich weg wäre. Aber es gibt dann auch andere wo ich sage das ich doch Beziehungsfähig bin oder sein könnte. Im realen Leben ist es dagegen etwas schwieriger zu beantworten weil für eine Beziehung sehr viel zusammen passen sollte oder stimmen sollte, und natürlich gehört auch sehr viel Arbeit und Zeit dazu. Auf der einen Seite bin ich ganz froh Single zu sein, aber auf der anderen wünsche ich mir schon wieder eine Beziehung oder zumindest Körperliche Nähe. Aber nach all den Sachen, die mir passierten damals, kann ich sagen das aufgrund des Erlebten ich wahrscheinlich nicht mehr Beziehungsfähig bin, sondern eher Unfähig bin wieder zu vertrauen uvm. Es ist schwierig eine richtige Antwort darauf zu geben.
La**** Geschrieben vor 5 Stunden vor 3 Stunden, schrieb Kismet60: Beziehungsunfähig – was ist das, ein neues Generationenproblem? Ich habe vor kurzem etwas über die Generation „Beziehungsunfähig“ gelesen. Dabei möchte ich Beziehung nicht nur als eine Partnerschaft sehen, sondern auch ein näherer Kontakt hier, ist in meinen Augen ja schon eine Art von Beziehung. Den Traumpartner unserer Vorstellungen, der all unseren mannigfaltigen Anforderungen entspricht, gibt es nicht für mich, wenn nur auf Zeit. Das Leben besteht für mich aus Kompromissen, die ja nicht immer tiefgreifend sein müssen. Diese Oberflächlichkeit und Unverbindlichkeit, die man immer wieder feststellt, hat für mich auch etwas mit den heutigen Dating-Apps zu tun. Was mich interessiert, ist: Was ist für euch gerade hier beziehungsunfähig und legt ihr eigentlich überhaupt Wert darauf, euch auf mehr einzulassen? Wie gesagt, ich meine damit nicht, dass eine spätere Heirat nicht ausgeschlossen ist, sondern eher einen freundschaftlichen, nicht oberflächlichen Kontakt. Für mich bedeutet es primär, dass ich nicht mehr kompromissfähig bin. Durch das dysfunktionale Verhältnis zu meinen Eltern und vor allem durch meine sehr toxische Ehe, ist es mir einfach nicht mehr möglich, mein Leben in irgendeiner Weise einzuschrenken und anzupassen. Freundschaften sind etwas anderes. Aber eine Beziehung will ich nie wieder.
Bo**** Geschrieben vor 5 Stunden Denke nicht, dass das ein Generationsproblem ist. Menschen waren dazu schon immer unterschiedlich eingestellt. Was sich geändert hat, ist wohl eher der Stellenwert einer einer Beziehung und die technischen Hilfsmittel. Eine Beziehung war früher schon wichtiger und vor allem auch höher angesehen (bzw. wurde schnell gelästert wenn man nicht früh genug unter der Haube war). Und mit Dating-Apps hat sich vielleicht auch die Einstellung geändert. Wenn mir eine App sagt, dass da vielleicht noch ein Typ ist, der 0561% besser ist, als das letzte Match, warum sich dann den nehmen? Folglich suche ich nach immer besseren... Für mich ist "beziehungsunfähig" aber auch nur ein Begriff, den Leute benutzen, die nicht damit klarkommen, dass Andere schon lange alleine sind. Gewollt oder nicht
mo**** Geschrieben vor 5 Stunden Für mich bezieht sich "Beziehungsfähigkeit" auf klassische Partnerschaften, in denen man Verantwortung für seinen Partner übernimmt und zumindest plant langfristig zusammenzubleiben. Ich stehe mit Freunden und Bekannten in Beziehung, habe aber keine Beziehung mit ihnen, sondern eine Freundschaft oder Bekanntschaft. Meine "Beziehungsunfähigkeit" bezieht sich darauf, dass ich keine Experimente mehr eingehe und bei wesentlichen Eigenschaften keine Kompromisse mehr eingehe. Ich will in meinem Alter keine Beziehung halbherzig führen und sehen was daraus wird. Bei dem geringsten Zweifel trenne ich mich und verschwende nicht ihre und meine Lebenszeit mit einem aussichtslosen Versuch einer Beziehung, der höchst wahrscheinlich scheitern wird. Bei anderen Beziehungskonstrukten, wie eine Affäre oder Freundschaft +, funktioniert es mit Kompromissen, weil ich nicht die Verantwortung für diese Person übernehme und es ein Arrangement auf Zeit ist.
le**** Geschrieben vor 5 Stunden Der letzte Abschnitt liest sich - für mich - angenehm : "sondern eher einen freundschaftlichen, nicht oberflächlichen Kontakt". Und was ist daran jetzt schlecht? Mit beziehungsunfähig hat das für mich eher nichts zu tun.
mo**** Geschrieben vor 5 Stunden vor 3 Stunden, schrieb Imperatorin: Ich denke schon, dass ich beziehungsunfähig und auch definitiv nicht einfach zu lieben bin. Obwohl meine Ansprüche wirklich minimal sind. Aber diese müssen wirklich zu 100% stimmen und da gehe ich auch keinen Millimeter nach links oder rechts. Kompromisse sind nichts für mich. Mein größtes Problem ist allerdings mein fehlendes Vertrauen. Die Menschen sagen immer: man muss zu 100% Vertrauen, aber Liebe wächst. Ich kann mich direkt von 0 auf 100 in jemanden verlieben (und ja, natürlich wächst dieses Gefühl), diesem Mann aber überhaupt nicht vertrauen, denn das muss sich erstmal bei mir aufbauen, indem man mir zeigt, dass ich dieser Person überhaupt vertrauen kann. Und das ist das größte Problem bei mir und meinen Beziehungen. Viele negative Erfahrungen haben das ganze auch nicht besser gemacht sondern das genaue Gegenteil. Ich vertraue jemanden nur solange ich ihn sehe. Schon beim Toilettengang werde ich inzwischen misstrauisch. Schreibt er da heimlich mit jemand anderen? Macht er irgendwelche pornografischen Videochats? So schlimm war das früher nicht, aber das ist die Summe meiner Erfahrung und auch diese Seite war nicht sonderlich förderlich für diese Entwicklung. Misstrauen und Eifersucht, sucht sich ein ehrlicher Mensch nicht aus, es ist ein furchtbares Gefühl. Und finde es schlimm, wenn Menschen immer behaupten, eifersüchtig wäre man nur, wenn man selber fremdgeht. Das würde mir nie im Leben einfallen. Ich beneide jeden Menschen, der eifersuchts frei ist, von ganzem Herzen. Also ja, meine Kompromisslosigkeit und mein fehlendes Vertrauen, in absolut jeden Menschen, machen mich definitiv Beziehungsunfähig und ein Mann der mich kennenlernen möchte, geht definitiv durch die Hölle dadurch. 🤷🏻 Das Gute, ich weiß es und werde es überhaupt nicht mehr versuchen. Es ist dem Mann gegenüber mehr als unfair und mir tue ich damit auch nichts Gutes. Ist traurig, aber ohne Vertrauen funktioniert eine Beziehung nicht und Eifersucht ist kein Indiz für fehlendes Vertrauen, sondern ein Resultat von negativen Erlebnissen. "Eifersucht trotz vorhandenem Vertrauen entsteht oft aus eigenen Unsicherheiten, geringem Selbstwertgefühl, Ängsten vor Verlust oder früheren negativen Erfahrungen. Sie ist meist kein Zeichen mangelnder Liebe, sondern ein Alarmsignal für innere Unsicherheit, das oft nichts mit dem Verhalten des Partners zu tun hat. Kommunikation, Selbstreflexion und das Setzen klarer Grenzen können helfen. Ursachen (Innere Konflikte): Eifersucht wurzelt häufig in eigenen Ängsten, wie der Furcht, nicht gut genug zu sein oder ersetzt zu werden. Vergangenheit: Traumata, Verlusterfahrungen oder frühere Untreue können trotz aktueller Vertrauensbasis zu Eifersucht führen. Wahrnehmung vs. Realität: Eifersucht ist oft eine "hausgemachte" Projektion, basierend auf Phantasien, statt auf tatsächlichem Fehlverhalten des Partners. Umgang: Selbstreflexion: Hinterfragen, woher die Angst kommt (Selbstwert stärken). Kommunikation: Offen über Ängste sprechen, ohne Vorwürfe zu machen. Grenzen: Individuelle Grenzen in der Partnerschaft festlegen, um Sicherheit zu schaffen. " Quelle: Google
Va**** Geschrieben vor 5 Stunden vor 3 Stunden, schrieb Kismet60: Beziehungsunfähig – was ist das, ein neues Generationenproblem? Ich habe vor kurzem etwas über die Generation „Beziehungsunfähig“ gelesen. Dabei möchte ich Beziehung nicht nur als eine Partnerschaft sehen, sondern auch ein näherer Kontakt hier, ist in meinen Augen ja schon eine Art von Beziehung. Den Traumpartner unserer Vorstellungen, der all unseren mannigfaltigen Anforderungen entspricht, gibt es nicht für mich, wenn nur auf Zeit. Das Leben besteht für mich aus Kompromissen, die ja nicht immer tiefgreifend sein müssen. Diese Oberflächlichkeit und Unverbindlichkeit, die man immer wieder feststellt, hat für mich auch etwas mit den heutigen Dating-Apps zu tun. Was mich interessiert, ist: Was ist für euch gerade hier beziehungsunfähig und legt ihr eigentlich überhaupt Wert darauf, euch auf mehr einzulassen? Wie gesagt, ich meine damit nicht, dass eine spätere Heirat nicht ausgeschlossen ist, sondern eher einen freundschaftlichen, nicht oberflächlichen Kontakt. Ich kan nnicht beurteilen, ob das ein Generationenproblem ist, soziologische Fachpublikationen beschäftigen sich beispielsweise damit. Ich kann, rückblickend auf mich, sagen das ich eine Phase hatte, in der ich tatsächlich beziehungsunfähig war. Ich nenne diese Phase meine Quarterlife-Crisis, sollte unschwer zu erraten sein wann ich diese hatte. Kurzform: Mein damaliges Studium konnte ich nicht fortführen, Studiengebühren Dank damaliger CDU. In einem Autounfall schrottete ich mein damaliges Auto, hatte kein Geld für einen Ersatz. Darauf folgend zerbrach auch noch die damalige Partnerschaft. Ihr habe ich sieben Jahre lang nachgetrauert und bin trotzdem neue Beziehungen eingegangen. Rückblickend hätte ich das lassen sollen, ich hab damals ein paar Kollateralschäden am Wegesrand liegen lassen. Ich war nicht fähig wirkliche Beziehungen zu führen, ich war blockiert durch die eine, die ich nie mehr zurückgewinnen konnte. Jetzt habe ich eine elfjährige Beziehung samt Ehe hinter mir. Die Gründe für das Ende liegen aber ganz klar nicht an einer beziehungsunfähigkeit ihrer- oder meinerseits. Wir hatten viele schöne Jahre. Grundsätzlich bin ich der monogame Typ, ich hab schon immer gerne Partnerschaften geführt, abgesehen vom o.g. Zeitraum meiner Quarterlife-Crisis. So "drüberhüpf und wegsteck Rammelspielchen" geben mir nichts, daher lass ich das auch bleiben. Aktuell wäre vermutlich für mich eh F+ das, was am meisten Sinn macht. Ich genieße auch Zärtlichkeiten und die Intimität durch Nähe ohne den sexuellen Akt an sich zu vollziehen. Ich hatte in meinem Leben tatsächlich auch reine Kuschelbeziehungen. Da klappte nackt im Bett liegen und gemeinsam beim löffeln eine Serie schauen. So gesehen lasse ich mich gerne auf Frauen ein und koste auch eine Kunschelbeziehung aus. Das geht aber nicht mit jeder Frau, sowas entwickelt sich und riechen muss man sich dann ja auch wieder können. Oberflächlichen, freundschaftlichen Kontakt habe ich mit Arbeitskolleginnen (Never fuck the company!), der Kassiererin im Supermarkt, der Oma der ich über die Straße helfe oder meiner Nachbarin, das reicht dann auch. Ich genieße grad meine Zeit mit mir und meine Männer-Gaming-Höhle, die mehr und mehr Gestalt annimmt. Alles andere ist offen und wird nicht herbeierzwungen.
Luderwicht Geschrieben vor 3 Stunden vor 4 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Der Begriff „Beziehungsunfähigkeit“ geistert seit einigen Jahren als Sammelbegriff durch Feuilletons, Podcasts und soziale Medien – als wäre eine ganze Generation plötzlich emotional defekt geworden. Tatsächlich offenbart das Wort weniger über die Menschen, die es beschreibt, als über die, die es benutzen. Es ist eine Projektion einer älteren Ordnung auf eine Gesellschaft, die längst andere Formen von Nähe und Verbindlichkeit lebt. Die gängige Erzählung lautet: Wir seien zu bequem geworden, zu wählerisch, zu sehr den flüchtigen Reizen der Dating-Apps verfallen. Doch diese Diagnosen verkennen, dass sich Beziehungsformen immer an gesellschaftliche Bedingungen anpassen. Was früher als Stabilität galt, war oft ein Mangel an Alternativen. Heute hingegen ermöglicht Autonomie, Beziehungen freiwillig und bewusst zu gestalten – und damit auch, sie zu beenden, wenn sie ungesund oder unerfüllt sind. Wer also von „Oberflächlichkeit“ spricht, verwechselt die größere Sichtbarkeit menschlicher Vielfalt mit moralischem Verfall. Dating-Apps schaffen keine Unverbindlichkeit, sie spiegeln sie nur. Und sie geben Menschen zugleich Mittel an die Hand, eigene Bedürfnisse klarer zu erkennen – etwas, das man früher oft verschluckt hat, um einer normativen Vorstellung von Beziehung zu genügen. Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob jemand beziehungsfähig ist, sondern was wir überhaupt noch unter Beziehung verstehen. Wenn Nähe heute flüchtiger erscheint, liegt das vielleicht daran, dass Ehrlichkeit, Abgrenzung und Selbstachtung stärker geworden sind – Tugenden, die man früher aus Angst vor Einsamkeit geopfert hat. Vielleicht ist die Generation, die man so gern „beziehungsunfähig“ nennt, gar nicht unfähig zu Nähe, sondern schlicht nicht mehr bereit, sie um jeden Preis zu erzwingen. Damit stimme ich fast vollkommen überein! Wenn ich mir die Generation meiner Großeltern anschaue, blieben die nicht zusammen, weil sie eine gute Ehe geführt hätten, man trennte sich einfach nicht! Außerdem war man kirchlich getraut. Und: Was sagen die „Leute“ 😳 In der Familie meines Vaters gab es trotzdem Scheidungen - tztztz Der Mann meiner ältesten Tante war Vertreter und hatte überall Geliebte, hat meiner Tante mit drei kleinen Kindern kaum Haushaltsgeld dagelassen, da er das Geld für die Geliebten ausgegeben hat - und trotzdem wurde meine Tante angegangen, weil sie sich getrennt hat! 🙄 Sie hatte viel Unterstützung von meiner Oma und ihren Geschwistern, aber mein Opa hat nie wieder mit ihr gesprochen. War wohl auch besser! Meine Oma hätte sich gerne getrennt! Ich finde den selbstbewussten Umgang mit sich und seinen Bedürfnissen sehr gut! Wenn man jemanden geheiratet hat, der sich irgendwann als Fehlgriff herausstellt oder mit dem man schlicht unglücklich ist, hat man das Recht und die Pflicht zur Selbstfürsorge!
Ca**** Geschrieben vor 2 Stunden Die Rolle der Frau hat sich halt geändert. Mehr Selbstbestimmtheit. Frauen die beruflich was erreichen wollen. Nicht direkt heiraten und Kinder bekommen möchten. Sich vielleicht auch erst mal "ausprobieren" wollen. Das mag vielleicht die Dinge schwieriger machen und manche überfordern. Ich selbst bin mit der falschen Frau, vollkommen Beziehungsunfähig. Ich bin schon speziell. Kein Kuscheltyp. Null romantisch. Das ist nicht für jede Frau was. Früher wusste ich das nicht. Immer versucht das zu erzwingen, weil das ja "normal" ist. Also das kuscheln und Co. Und dann immer gedacht ich sei Beziehungsunfähig. Bis ich die erste Frau getroffen habe, die genauso war und schon viel weiter, in dem Wissen was sie braucht und nicht braucht. Da liegt glaube ich auch der Schlüssel. Man braucht das passende Gegenstück. Jemand der das gleiche will. Exakt die selben Vorstellungen einer Beziehung hat. Dann ist vieles möglich. Aber wenn man selbst nicht weiß, was man möchte, dann jemanden hat der versucht in eine Richtung zu ziehen, vielleicht auch zu drängen... ist das nie gut. Dann zieht man sich halt zurück, sucht den Fehler bei sich selbst und hat gar keine Lust auf was neues. Dasselbe suche, dasselbe wollen. Schon kann was tolles passieren.
Se**** Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) Wer z.B.beruflich oder privat im echten Leben mit anderen Mitmenschen zurecht kommt, also (einigermaßen) Sozialkompetenz, emotionale Intelligenz besitzt/ ausstrahlt,, wird sicherlich auch in einer engeren Beziehung mit einem einem anderen Mitmenschen nicht (komplett) beziehungsunfähig sein. Egal jetzt welche Generation oder Alter. Stelle ich für einen anderen Menschen eine angenehme Bereicherung in dessen Leben da, (und umgekehrt, kann der Weg nicht weit von einer engeren Beziehung sein. Man mag sich und verbringt gerne Zeit zusammen. Was in der /mit der gemeinsamen Zeit macht, kann man ja gemeinsam ganz intuitiv entscheiden. In der Firma, in der ich arbeite gibt es viele junge Menschen (die z.B. ein Praktikum machen), von denen sich manch ältere Menschen sich in Punkto Freundlichkeit/Umgänglichkeit usw ein Stück abschneiden können. Diese junge Menschen sind auch sicher beziehungsfähig oder haben sogar eine Beziehung. Es gibt leider menschliche Totalausfälle jeden Alters. Das weiss vor allem jeder, der Dienstleistung mit/am Menschen vollbringt (z.B. Kassiererin/Servicekraft/Kraft im sozialen Bereich usw.) bearbeitet vor 2 Stunden von SensualMarc
rainbow_1954 Geschrieben vor 2 Stunden vor 6 Stunden, schrieb Kismet60: Beziehungsunfähig – was ist das, ein neues Generationenproblem? I Neu ist das ganz bestimmt nicht. Neu ist vielleicht die Art und Weise und vielleicht auch die Intensität, wie über zwischenmenschliche Probleme gesprochen wird. Hinzu kommt eine Flut von neuen Begriffen, von denen eine Vielzahl oftmals schneller wieder verschwinden wie sie aufgekommen sind. Entscheidend ist doch letztendlich immer, wie ein Mensch sein Leben gestaltet. Der Eine so. Und der Andere halt so. vor 6 Stunden, schrieb Kismet60: Das Leben besteht für mich aus Kompromissen, die ja nicht immer tiefgreifend sein müssen. Das trifft den Nagel wohl auf den Kopf. Jeder entscheidet selbst, wie weit er gehen möchte. Und wer keine Kompromisse machen möchte, fesselt sich selbst.
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