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Fremdgehen


Af****

Empfohlener Beitrag

Vor 6 Stunden, schrieb Enja781:

Das mit der Kommunikation ist aber auch nicht einfach bzw. fällt vielen Menschen schwer.

Um angemessen zu kommunizieren, muss man sich selbst auch ein bisschen kennen (Selbstreflexion) und in der Lage sein, über Gefühle zu sprechen, ohne Druck zu machen. Der Andere muss in der Lage sein, Gefühle des Anderen zu akzeptieren, besser noch zu verstehen. 

Ich glaube, dass jeder Mensch irgendwelche Trigger hat. Irgendwelche Erlebnisse, Situationen, Beobachtungen, die irgendwas mit einer Person gemacht haben. In diesem Fall z.B. dass Fremdgehen den Grund hat, den Partner nicht (mehr) zu lieben. Oder, dass sexuelle Unlust ein Hinweis darauf ist, den Partner nicht mehr zu lieben. Oder dass Druck machen bedeutet, dass die Gefühle des Partners egal ist und man den Partner nicht mehr liebt o.ä.

Ich glaube, dass jeder Mensch da irgendwie konditioniert wurde.

Das macht Gespräche natürlich schwierig, wenn gleich das Schlimmste erwartet bzw. "unterstellt" wird. Aber jeder Mensch hat unterschiedliche Erfahrungen und auch Gründe etwas auf die eine oder andere zu sehen. 

Ich kann das voll verstehen, dass ein Partner hin und wieder Sex möchte.. täglich, ein Mal die Woche, ein Mal im Monat o.ä. Er muss aber auch verstehen, wenn ich gerade nicht möchte. Bzw. Ich muss verstehen, wenn ER nicht möchte. 

Ist es nicht so, dass man sich z.B. ungeliebt fühlt, sich nicht attraktiv genug, nicht sexuell anziehend genug, wenn der Partner den Sex verweigert?

Das beeinflusst natürlich ein Gespräch. Glaubt man dem Partner dann, dass es einfach nur "Hormone" sind? Wie geliebt fühlt man sich, wenn Sex gefordert wird oder Sex verweigert wird? Wie gesprächsbereit ist man dann?

Das sind individuelle Einstellungen und ich glaube nicht, dass Kommunikation in jedem Fall hilft, weil es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, auch die Situation und Gefühlslage des Anderen zu verstehen und selbst in gewissen Mustern fest stecken.

Kommunikation ist nicht das Allheilmittel, da man sich auch mit sich auseinander setzen muss. 

Aber Kommunikation ist das Einzige, das helfen kann, um eine gute Lösung für Beide zu finden.

Es ist aber etwas mehr "Arbeit" nötig, als nur zu sagen "hab Sex mit mir, oder ich trenne mich oder ich gehe fremd".

Das hat für mich mit Liebe nichts zu tun, da AUCH der Andere wichtig ist.

Und "Kommunikation" ist das auch nicht..

 

 

 

 

Na ja, aber wer nicht kommunizieren kann, sollte dann auch keine Beziehung führen. 🤷🏻 Und Kommunikation bedeutet für mich nicht: ich will Sex....
Und auch der Satz: Schlaf mit mir oder ich trenne mich, ist für mich definitiv nicht der richtige Weg. Das ist Erpressung. Wie überall im Leben, man muss Prioritäten setzen. Aber fremdgehen, ohne dass der Partner das weiß, ist das allerletzte. Zur offenen Kommunikation gehört für mich dann auch: ich liebe dich, respektiere dich, aber mir fehlt Sex, bekomme ich dein go, mit anderen Leuten aktiv zu sein? Und ja, wenn jemandem Sex so unglaublich wichtig ist, dass er oder sie, das liebste was er hat hintergeht, dann sollte man tatsächlich getrennte Wege gehen, damit die andere Seite die Möglichkeit hat, jemanden zu finden, der einen so akzeptiert und respektiert wie man ist. Das ist meine Meinung, und da lasse ich mir auch nichts anderes einreden. 🤷🏻 Für mich ist Sex definitiv auch ein Grundpfeiler einer Beziehung und permanent unzufrieden sein, wäre für mich auch keine Lösung. Und wie gesagt, zur schlechten Sex gehören genau wie zu guten Sex immer zwei Seiten. Da möchte ich jetzt ganz spezifisch irgendwelche Krankheiten, egal ob psychisch oder physisch ausschließen. Wenn mein Partner krank ist, kann ich durchaus meine Bedürfnisse hinten anstellen. Dann ist mein Bedürfnis erstmal, meinen Partner zu unterstützen wieder zu regenerieren. Das kann jeder anders sehen, aber es ist auch mein gutes Recht, es wird zu betrachten. Ich weiß gar nicht was daran so schlimm ist, dass Leute heutzutage noch traditionelle Werte haben. Dann bin ich eben nicht zeitgemäß, mir völlig egal. 🤷🏻

Für mich entschuldigt Fremdgehen rein gar nichts! Ich will mit Fremdgehern nix zu tun haben und würde deshalb auch jede Freundschaft zu einer/einem kündigen….

Anonymes-Mitglied-12
Am 8.2.2026 at 10:22, schrieb Affäre69:

Aber um sie nicht zu verletzen, ist es halt besser so.

Glaubst du, Lügen und Heimlichkeiten verletzen nicht? Vieles kommt irgendwann raus und dann ist alles im Eimer. Ich würde sagen, dass ich so nicht leben möchte, dann kann sie entscheiden, welchen Kompromiss sie eingehen kann. 

(bearbeitet)

Wenn ein Partner gar nicht passt und ich nicht mehr glücklich bin, dann trenne ich mich. (2 mal bisher)
Fremdgehen ist und war nie ein Option für mich. Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch und stelle mir das auch andersherum vor.
Wie wäre es, wenn Sie fremdgefickt in euer Ehebett kriecht, dich täglich belügt und betrügt? Ich finde es unter aller Sau, einen anderen Menschen für seine überfüllten Wünsche so zu bestrafen, belügen und zu betrügen.
Das ist in meiner Welt einfach das allerletzte.

Hast du evtl Nachrichten von euch damals, als alles frisch war und du sie noch geliebt hast? Lies die durch oder höre die an und dann frage noch noch mal, ob es sie verletzt, in einer monogamen Beziehung so betrogen zu werden.

 

Aber, was red ich?

Du bist ja längst hier angemeldet.

Ich finde das einfach furchtbar. 

bearbeitet von MolliPassion
vor 15 Stunden, schrieb Imperatorin:

Na ja, aber wer nicht kommunizieren kann, sollte dann auch keine Beziehung führen.

Das finde ich ein bisschen krass. Jeder kann kommunizieren, egal, ob gut oder schlecht, hilfreich oder nicht, etc.

Dann "dürfte" fast niemand eine Beziehung führen. Gerade Männer nicht 🤣.

...

Wie bereits mehrfach erwähnt, habe ich vor Eintritt in die Beziehung eine offene Beziehung vereinbart.

Das lag an diesem Forum 🤣.

Moralisch ist es natürlich richtig monogam zu sein und fremdgehen zeugt von fehlender Liebe. So sind wahrscheinlich die meisten groß geworden. Und dann kam (in Einzelfällen) alles anders.

Es kommt ja auch auf die Art und Dauer der Beziehung an.

Ich habe eine monogame offene Beziehung 🤣. Ja, mir war das wichtig. Mir war es wichtig so geliebt und geachtet zu werden, dass ich jederzeit alles tun darf, was mich glücklich macht. Nicht nur Sex, auch andere Dinge, wie alleine etwas zu machen, Motorrad zu fahren o.ä. 

Ich wollte, auch aus Partner(in) trotzdem noch eigenständig über mich und mein Leben entscheiden dürfen. Natürlich kann man Argumente anhören und daraufhin entscheiden, aber auch das darf ich selbstständig!

Ich werde nicht einfach weniger geliebt. Und ER auch nicht!

Genau, weil ich mich jeden Tag aufs Neue entscheiden darf, ob ich ihn noch liebe, ob er mir noch gut tut, ob ich Sex mit ihm haben möchte, ob ich Sex mit Anderen haben möchte, ob ich mit ihm reden möchte, ob ich ein Gesellschaftsspiel mit ihm spielen möchte, ob ich kochen möchte usw. fühle ich mich frei in meinem Entscheidungen und muss nicht "flüchten".

Ich liebe IHN sehr und er soll ebenso machen dürfen, was immer ihm gut tut.

Aber genau diese Freiheit sorgt dafür, dass man wirklich ehrlich miteinander reden kann, ohne sich gegenseitig zu verurteilen. Diese Freiheit ist der Grund, warum ich überhaupt nicht frendgehen möchte, weil ich rundum glücklich bin.

Sollte aber jemand Druck machen und mir alles verbieten, würde ich vermutlich ausbrechen wollen. Ich bin sehr freiheitsliebend :)

 

vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Das finde ich ein bisschen krass. Jeder kann kommunizieren, egal, ob gut oder schlecht, hilfreich oder nicht, etc.

Dann "dürfte" fast niemand eine Beziehung führen. Gerade Männer nicht 🤣.

Wie viele Beziehungen haben tatsächlich über viele Jahre oder Jahrzehnte bestand, ohne dass von wenigstens einem Partner gelogen und betrogen wird?

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