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„Verbalerotik – Wenn Worte unter die Haut gehen"


Empfohlener Beitrag

Mein Kopfkono muß anspringen,  meine Phantasie muß mich heiß machen und dazu bringen, dass ich mir vorstelle jemand anderes tut es mit mir gerade.

Zum Glück kenne/kannte ich ein paar Wortjongleure, die durchaus gewisse Körperregionen zum Beben brachten. Sowas gibt es leider viel zu selten.
Was ich aber sagen darf: gut gemachtes Kopfkino führte auch dazu, mich selbst sexuell SO kennenzulernen, dass ich wurde, wer ich heute bin 😉
Danke 😘

Wenn ich mit jemanden in der Kiste bin,dann passiert das aus der Dynamik heraus. Es passen die Umstände dazu.

Am 3.2.2026 at 10:01, schrieb Kismet60:

Für mich ist Verbalerotik, wie du es nennst, sehr wichtig. Es ist nicht nur der Inhalt der Worte, sondern auch das Stöhnen oder die Veränderung der Berührungen. Ein Griff, der fester oder fordernder wird Zeichen wie sehr meinem Gegenüber etwas gefällt. „Stillen Sex“ finde ich fürchterlich. Ich muss meinen Gefühlen Worte geben und das erregt mich zusätzlich. Dirty Talk ist ja auch Verbalerotik und die mag ich auch, was ich aber hier, wenn ich es lese, oft sehr lächerlich finde. Es ist, als ob die Leute etwas aus einem Porno nachsprechen, aber nicht nachempfinden, denn dazu braucht es für mich Nähe.

Dem ich, der auf Telefonsex stehe, nur komplett zustimmen muss... 

Nunja, den Begriff "Verbalakrobatik" würde ich jetzt nicht nutzen, dann doch eher Kommunikationserotik. Das Zusammenspiel aus verbalen non-verbalen und paraverbalen ist schon wichtig, ebenso wie der Inhalt. Intelligenz und Rhetorik macht sexy, wenn man weiß damit umzugehen. Dennoch lehne ich Dirtytalk während des Sex ab. Da vergeht mir echt alles.

Wenn die Chemie stimmt, empfinde ich dezente Verbalerotik durchaus als eine Bereicherung... :coffee_happy:

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