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Sexuelle Unzufriedenheit ansprechen oder aushalten?


Ku****

Empfohlener Beitrag

Ja ansprechen du verletzt den Partner sonst nur und glücklich wirst auch nicht.
Offen drüber sprechen wenn er /oder sie keinen sex mehr möchte vielleicht ist das woanders dann eine möglichkeit wenigens die liebe zu behalten, das geht nur mit Ehrlichkeit

(bearbeitet)

Eine Partnerschaft kann nur gut laufen, wenn man miteinander redet. Aufzuhören miteinander zu kommunizieren lässt jede Beziehung ins aus oder in totale Unzufriedenheit laufen. 

Für mich stellte sich nie die Frage nach reden oder schweigen. Auch wenn mein Partner nicht zufrieden war, wenn man es respektvoll bespricht muss nichts verletzend sein. 

Das Problem dürftest du als Single aber ja zum Glück nicht haben. 

bearbeitet von Rosenrot707
Anonymes-Mitglied-4

Warum stellst du diese Frage wenn in deinen Profil steht das da Single bist???

Definitiv nur Leuten die reden kann geholfen werden. Selbst wen die Partnerin sich verletzt fühlt sollte man Probleme Sorgen Kummer usw immer ansprechen

Nachfrage auf alle Fälle, bist Du nicht zufrieden, gibt es Gründe dafür. Habt Ihr sehr verschiedene Vorlieben wird das ehr schwierig wenn der Partner nicht darauf eingeht. So eine Verbindung hat auf lange Sicht kein Bestand.

In einer gesunden Beziehung muss eine anhaltende Unzufriedenheit angesprochen werden (können).

Da man den Partner kennt, weiß oder ahnt / fühlt man durchaus auch, wo und wie eine Verletzung droht und kann Wege suchen dies zu vermeiden. Also etwas Diplomatie und vor allem keine Vorwürfe oder Vorhaltungen, sondern die eigenen Wünsche und Bedürfnisse formulieren.

Natürlich geht das nicht immer reibungslos. Es bringt auf Dauer jedoch nichts, eine Unzufriedenheit in sich hinein zu fressen.

In einer Partnerschaft sollte es doch selbstverständlich sein, sowas respektvoll anzusprechen. Wenn nicht mit dem eigenen Partner, mit wem denn dann?

vor 3 Minuten, schrieb Pumaweibchen:

Als Single hast du doch kein Problem damit;)

Er fragt für einen Freund. 😉

(bearbeitet)
vor 51 Minuten, schrieb DonnaP:

 

Nein, verstehe ich nicht. Man kann das Ganze diplomatisch ansprechen mit Aussagen wie "Ich würde mal gerne.... ausprobieren". Natürlich offen, anständig und ohne Vorhaltungen oder ohne negative Kritik. Ich sagte nix von Vorhaltungen. In einer Partnerschaft MUSS es ansprechbar sein! Kommunikation ist Alles! Und wenn man damit anfängt, sobald man merkt, da fehlt mir etwas und nicht erst, wenn es schon völlig unbefriedigend ist, sollte das in erwachsenen Gesprächen möglich sein. Man kennt sich doch und weiß, wie man mit Problemen umgeht!

Ja, das sehe ich auch so - so sehe und handhabe ich es in meinen Beziehungen, und du anscheinend auch.

Dass hier so viele Fremdgänger unterwegs sind, und dass die Eingangsfrage aus diesem Thread so häufig im Forum gestellt wird (wie gesagt - ich weiß nicht, was genau beim OP "im argen" ist, das weiß nur er), sagt einem nur leider, dass es anderen anders geht. Dass sie das nicht einfach so können. Und in solch einem Fall - wenn "kein Sex" z.B. das Resultat von jahrelangem Schweigen, unausgesprochenen Wünschen, unterschwelligen Enttäuschungen, nicht offen ausgetragenen Konflikten ist - kann es Paaren unter Umständen helfen, sich von jemand Drittem begleiten zu lassen. Der hilft, das aufzubrechen. Damit sie wieder ins Gespräch kommen. 

bearbeitet von Kurvenwunder
vor 3 Stunden, schrieb KuschelCop:

Wenn man im Bett nicht (mehr) glücklich ist:

Sollte man das immer offen ansprechen, auch auf die Gefahr hin, den Partner zu verletzen – oder gibt es Situationen, in denen Schweigen sinnvoller ist?

ME gibt es keine Stiuation, wo Schweigen sinnvoller ist. Aber: ... wenn man den Partner kennt, und (evtl.) weiß, dass das sehr verletzend sein kann, muss (!) man die richtigen Worte finden. Darin liegt dann oft auch die Schwierigkeit. 

Leider ist der Post ... zu wenig... um evtl. Hilfestellung geben zu können... wenn das überhaupt möglich ist, wenn man sich nicht kennt. :coffee_happy:

Vor 4 Minuten , schrieb Kurvenwunder:

Ja, das sehe ich auch so - so sehe und handhabe ich es in meinen Beziehungen, und du anscheinend auch.

Dass hier so viele Fremdgänger unterwegs sind, und dass die Eingangsfrage aus diesem Thread so häufig im Forum gestellt wird (wie gesagt - ich weiß nicht, was genau beim OP "im argen" ist, das weiß nur er), sagt einem nur leider, dass es anderen anders geht. Dass sie das nicht einfach so können. Und in solch einem Fall - wenn "kein Sex" z.B. das Resultat von jahrelangem Schweigen, unausgesprochenen Wünschen, unterschwelligen Enttäuschungen, nicht offen ausgetragenen Konflikten ist - kann es Paaren unter Umständen helfen, sich von jemand Drittem begleiten zu lassen. Der hilft, das aufzubrechen. Damit sie wieder ins Gespräch kommen. 

Das stimmt. Wie du in einem anderen Kommentar schon geschrieben hast, ist es für viele auch schwer, zu reflektieren, dass es mitunter nicht an Unlust liegt, sondern eher an dem allseits gelebten Schema F. Das zu erkennen und auch selbst mal etwas anders zu machen, ausprobieren und Verlangen zu schüren, ist nicht einfach, aber es ist es auf jeden Fall wert. Und unsäglich wichtiger, als sich woanders umzusehen und unzufrieden in der eigentlichen Beziehung zu bleiben.

vor 17 Minuten, schrieb Pumaweibchen:

Als Single hast du doch kein Problem damit;)

Er möchte halt auf alles vorbereitet sein. :information_desk_person:

Ich bin für das offene Ansprechen. Kommt ja auch immer darauf an wie man das dem Partner sagt. Schweigen wäre für mich keine Option. Da ist man auf Dauer nur gefrustet und unzufrieden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch- oder v.a. grade hier Angst ein sehr schlechter Ratgeber ist.

Ich glaube so mancher kennt Sprüch wie "schlecht gevögelt worden/ oder zu haben", oder unter Sexentzug zu leiden "hatt ihn seine Alte wieder mal nicht rangelassen", weil jemand wieder mal irgendwie unaustehlich drauf ist.

Und vieles an Gewalt, Frust, wo das Umfeld dann terrorisiert wird, wo irgendwie Sündenböcke herhalten müssen, wo Aggressionen stattfinden haben im Kern sicher nicht selten mit sexueller Unzufriedenheit zu tun.

Grade bei Männern ist das häufig der Grund für krankes Verhalten, bei Frauen sollte man's nicht unterschätzen.

Klar ist's v.a. bei /in Beziehungen immer so ne Sache, weil doch häufig Angst herrscht den andern zu verlieren, v.a. dann, wenn man evtl. glaubt zu wissen, wie das Gegenüber reagiert.

Am Ende hilft drüber sprechen alleine aber nix, meist wird's ja sowieso getan, zumindest wird's angesprochen- "thematisiert", aber oft reichen dann kleine Reaktionen bereits ums im Keim zu ersticken.

Also so nach dem Motto "wir leben ganz gut von dem Geld, dass ich verdiene und weshalb ich nicht den Nerv/die Zeit für mehr Sex habe", "ich bin ganz zufrieden und glücklich, wenn dir was fehlt/du unzufrieden bist...".

Evtl. noch ein flappsiger, lockerer Spruch "kannst dir ja jemand anderen suchen...".

Und bei manchen Partnern ist's sicher auch extrem schwierig, über sowas zu sprechen, wenn ich manchmal lese, wie selbst überzeugt so manche doch sind, wie sie immer grundsätzlich "Schuld" bei anderen suchen, denen Verantwortung übertragen, wie wenig selbstkritisch sie sind.

 

Aushalten geht ne kurze Zeit gut, irgendwann hat man den Zeitpunkt verpasst was gutes für sich herauszuholen, selbst das Heft des Handelns zu behalten.

Irgendwie ist's evtl. etwas wie im wilden Westen, wer zu spät zieht, wird nicht überleben.

Weil's dann eben der oder die andere macht.

Oder es führt- was beinahe noch schlimmer ist dazu, dass man sich mit 50 oder 60 drüber beklagt, was man alles verpasst hat, worauf man verzichtet hat, wie dämlich man doch war.

Evtl. hat man dann noch die Gelegenheit etwas zu machen, mit etwas Pecht muss man sich's dann auch den rest des Lebens schönreden, dass man jetzt endlich tollen, erfüllten Sex hat.

Und auch da sollte man immer recht aufmerksam einen gewissen Frust beachten.

Meist kann v.a. Mann im alter einfach vieles nicht mehr nachholen.

Ok, mit Geld ist vieles machbar, aber irgendwie auch nicht das, was man sich evtl. in seiner Jugend wirklich gewünscht hätte.

IMMER alles ansprechen. Kann man ja auch einfühlsam machen. Oft denkt der Partner der andere wäre zufrieden . Da man ja immer noch keine Gedanken lesen kann, ist es mit Kommunikation oft gar nicht schwierig etwas zu verbessern.

(bearbeitet)

Warum sollte ich meinen Partner mit Wünschen, welche ich habe, verletzen?
Wenn Sex einem wichtig ist und man auf Dauer nicht zufrieden ist, dann passieren evtl Dinge, die moralisch verwerflich sind. Das verletzt.
Ein erwachsener Mensch, der Jahre mit dem Partner zusammen ist, sollte immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Partners haben ind vor allem probleme besprechen können.

Ich selbst trennte mich 2 mal, weils auf Dauer nicht passte. Ich halte nichts aus, nur um einen Partner zu behalten.
Ich habe nur dieses eine Leben und das möchte ich so schon und erfüllend leben, wie es nur geht.

Ich mache kaum Abstriche, um dann nach Jahren rumzuheulen, dass es nicht passt. Liest man hier ja täglich. 

 

PS: Da du selbst Single bist, fragst du für einen Freund?

bearbeitet von MolliPassion

Ist es nicht so eine Art "Lehrsatz" in der Psychologie?
Wenn einer in einer Beziehung unzufrieden ist, sind zunächst beide Schuld. Der, der die Unzufriedenheit hervorruft und der, der sich nicht beschwert...

vor 18 Minuten, schrieb WeißeLöwin:

IMMER alles ansprechen. Kann man ja auch einfühlsam machen. Oft denkt der Partner der andere wäre zufrieden . Da man ja immer noch keine Gedanken lesen kann, ist es mit Kommunikation oft gar nicht schwierig etwas zu verbessern.

Die Kommunikation zwischen Partnern kann aber auch schwierig werden im Laufe der Zeit 

Vor 13 Minuten , schrieb Netterketl74:

Die Kommunikation zwischen Partnern kann aber auch schwierig werden im Laufe der Zeit 

Ja aber nur wenn man es einschlafen lässt und als gegeben hinnimmt.

keine frage ansprechen, meine frau war nach dem gepräch bereit das ich mich anders ausleben darf

Für mich ist das fremdgehen verletzender, in einer funktionierenden Beziehung sollte nichts peinlich sein und über alles gesprochen werden, gerade im sexuellen Bereich ist Offenheit notwendig.

Woher soll der Partner oder Partnerin wissen was den anderen fehlt, im schlimmstenfalls steigt die Unzufriedenheit beider. Beim Ansprechen und Offenlegung der Wünsche Sehnsüchte nicht gleich ablehnend reagieren, sondern dem Partner Zeit geben darüber allein nachzudenken um dann seine Einstellung dazu auch akzeptieren.

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