Ma**** Geschrieben am Freitag um 12:25 vor 2 Stunden, schrieb Novalis: Nichts. Ich boykottiere Social Media. Dann bist eher für reale treffen als tippen?
DerLustvolle22 Geschrieben am Freitag um 12:43 Nix rein garnix. Warum auch? Jeder entscheidet selbst wie sehr es es an sich ran lässt und nutzt. Es hat rein garnix gemacht
Mitsch8512 Geschrieben am Freitag um 12:53 Scheiß auf Social Media, letztlich ist der Kram nur da um Menschen abzulenken von wichtigen Dingen. Habe das Gefühl das viele Leute dadurch abgestumpft werden, das zwischenmenschliche geht komplett verloren.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Sp**** Geschrieben am Freitag um 12:56 Dies ist ein beliebter Beitrag. Schon witzig, wenn Menschen auf einer Social-Media-Plattform posten, sie hätten mit Social-Media nichts am Hut... Der größte Erfolg, den (A)Sozialmedien im Allgemeinen vorweisen können, ist Polarisierung. Bist du nicht FÜR mich, bist du GEGEN mich. Findest du mich nicht geil, kann das nur daran liegen, dass DU sche*ße bist. Es hat die Anspruchshaltungen, die unsere Hochleistungsgesellschaften mit sich bringen und in sich tragen weiter verschärft und gleichzeitig die Fähigkeit der Selbstreflexion gegen 0 hin reduziert. Man braucht sich nur ein paar Stunden auf dieser Seite umschauen, um zu sehen, was Social-Media aus uns machen kann. Mir persönlich haben soziale Medien die Lebensqualität nur bedingt verbessert, meine Selbstwahrnehmung hat sich nicht verändert, meine Art mich mitzuteilen ebenso wenig. Ich weiß diesen Umstand allerdings auch sehr zu schätzen!
No**** Geschrieben am Freitag um 12:59 (bearbeitet) @Masturbinho-3555 Ich habe reale Treffen. bearbeitet am Freitag um 13:00 von Novalis
ho**** Geschrieben am Freitag um 13:04 Social Media? Nutze ich nicht. Daher macht es auch nix mit mir. Meine Wochenzeitung „Die Zeit“ übt auch keinen beschriebenen Druck auf mich aus.
La**** Geschrieben am Freitag um 13:19 Vor 14 Minuten , schrieb hopez: Social Media? Nutze ich nicht. Daher macht es auch nix mit mir. Meine Wochenzeitung „Die Zeit“ übt auch keinen beschriebenen Druck auf mich aus. Soziale Medien sind digitale Plattformen und Anwendungen, die es Nutzern ermöglichen, Inhalte (Text, Bild, Video) zu erstellen, zu teilen, sich zu vernetzen und aktiv zu interagieren. (Quelle: Google KI). Diese Plattform ist also wohl auch ein soziales Medium. Und ich finde: Ja, es macht was mit uns...zum Teil...erkennen wir den Unterschied nicht mehr.
CAT-IS-BACK Geschrieben am Freitag um 13:20 Autor vor 2 Stunden, schrieb LadySchatten: Das was Du beschreibst, findet in Deinem Kopf statt und hat mit den Sozialen Medien nur secundär zu tun. Wer sich ständig vergleichen will, konnte das vor 50 Jahren halt mir Schauspielern etc im Fernsehen oder in Zeitschriften. Und Rollenbilder? Ich bitte Dich. Nie waren Rollenbilder so wenig vorhanden als heute. Was Du aus Erotik machst, ist Deine eigene Entscheidung. Was Du Dir ansiehst, in wie weit Du die sozialen Medien nutzt und auch was Du so als "perfekten Körper" definierst. Letzten Endes ist das Internet, die sozialen Medien nur ein Werkzeug und Du allein entscheidest, ob und was Du damit machst. Ich glaube, wir meinen im Kern gar nicht so Unterschiedliches.Natürlich entscheidet am Ende jede*r selbst, wie man mit Medien umgeht – da bin ich ganz bei dir.Für mich persönlich steht auch fest: Social Media macht mit mir nichts. Ich lasse mich davon weder verunsichern noch in meiner Lust beeinflussen.Mir ging es eher darum, zu beobachten, dass es vielen anderen eben nicht so leichtfällt, sich davon innerlich abzugrenzen – und dass genau diese Unterschiede spannend sind.Dass du da so klar und unabhängig bist, finde ich absolut nachvollziehbar. Gleichzeitig erlebe ich eben auch andere Perspektiven, und genau darüber wollte ich mich austauschen.
ho**** Geschrieben am Freitag um 13:27 vor 2 Minuten, schrieb LaMotte1: Soziale Medien sind digitale Plattformen und Anwendungen, die es Nutzern ermöglichen, Inhalte (Text, Bild, Video) zu erstellen, zu teilen, sich zu vernetzen und aktiv zu interagieren. (Quelle: Google KI). Diese Plattform ist also wohl auch ein soziales Medium. Und ich finde: Ja, es macht was mit uns...zum Teil...erkennen wir den Unterschied nicht mehr. Darauf hatte bereits ein anderer User hingewiesen und ihr habt damit recht. Ich habe nicht so weit gedacht. Nun, macht DIESE Plattform etwas mit mir? Wahrscheinlich schon, nein, sicher tut sie das. Allerdings nichts von dem, was vom TE geschrieben wurde. Meine Veränderungen sind anderen Inhalts. Ich mache mir über dies und das, die Themen der Posts, die Kommentare und über etliche User und ihr Kommunikation hier Gedanken. Was ich denke, ist nix, was mit der Frage des Posts zu tun hat.
Anonymes-Mitglied-5 Geschrieben am Freitag um 13:28 Mit meier Lust macht es nichts. Bin wohl aus der falschen Generation
B-**** Geschrieben am Freitag um 13:50 vor 4 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK: Was macht Social Media eigentlich mit unserer Lust? Also die Social Media Seiten, die ich nutze, machen gar nichts mit meiner Lust. Poppen.de erst mal ausgeklammert. Auf Facebook zum Beispiel suche ich ja gar nicht nach erotischen Inhalten. Also spült der Algorithmus mir auch keine solchen Inhalte in den Feed. Das ist für mich eher eine Tageszeitung. Oder die Tagesschau. Nur eben nicht mit Inhalten von größerer Bedeutung, sondern mit Inhalten, die sich zum Beispiel um Leute drehen, die ich persönlich kenne. Was haben die gemacht und was machen die so? Oder ich folge dort meinen Sportvereinen. Bin in Gruppen, die sich um meine Haustiere drehen. Solche Dinge eben. Erotik kommt da gar nicht vor. Poppen.de würde ich aber jetzt auch weitestgehend in den Bereich Social Media einordnen. Allerdings eben mit Fokus auf Sexuelles. In Bezug auf Lust fallen mir da eigentlich nur die erotischen Geschichten ein. Die meinen Feed vermüllen... Theoretisch könnte da eine bei sein, wo man nach dem Lesen gerne vögeln würde. In Praxis: Die drei Zeilen, die ich davon als Normalo aber lesen kann, lassen mich zu 99% vermuten, dass die Geschichten meinen persönlichen Geschmack eh nicht treffen würden. Entweder ich habe den Eindruck, es geht komplett in Richtung Pornographie. Oder in Richtung von so nem 80er Jahre Sat.1 Programm a la "Oaf doa Oalm läutens de Glocken." Nicht so meins... Mag wahrscheinlich auch damit zusammenhängen, dass die Verfasser meist männlich sind. Erotik ist für mich eher ein Thema, wo Frauen die Nase vorn haben. Die schaffen es eher, auch im Bereich der Erotik zu bleiben. Und nicht in Bang-Bang-Porno zu verfallen. Fotos gucken erregt mich eigentlich nicht. Also kommt auch da keine Lust zustande. Und wenn sich eine Frau zu freizügig zeigt, ist das für mich sogar eher ein Abturner. Ich finde sie dann zwar vllt. trotzdem hübsch oder sehr hübsch. Aber ich denke auch: Warum zeigst du jedem so viel? Theoretisch können gerade 8 Milliarden Menschen auf der Welt deine Brüste beglotzen. Das wirkt auf mich dann eher abturnend. Das ist aber keine Wertung, sondern eben persönliche Präferenz. Ich mag eben Frauen, die ihre Reize nicht jedermann zur Schau stellen. Die sie lieber etwas exklusiver halten. Und als etwas behandeln, was eben nicht jeder sehen darf. Andere dürfen das natürlich komplett anders sehen und empfinden. Ich bin aber eben so gebaut. Von daher macht Social Media mit meiner Lust nicht viel. Vermute ich... vor 5 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK: Hat Social Media eure Lust eher befeuert oder eher gedämpft? Hat es euer Körpergefühl, eure Erwartungen oder euer Begehren verändert? Mich interessiert besonders: ob ihr euch mehr unter Druck fühlt ob sich Fantasien dadurch verändert haben oder ob ihr sagt: „Mich lässt das alles kalt.“ Wie gesagt, Social Media an sich hat da kaum Einfluss. Wäre die erste Frage die, wie Onlinedating oder der Versuch, online jemanden kennen zu lernen sich auf meine ganze Motivation ausgewirkt haben, überhaupt noch mal jemanden für irgendwas finden zu wollen, wäre die Antwort eine andere. Das Ergebnis lässt sich aber sicher an meinem Profilinhalt ablesen. ^^
Li**** Geschrieben am Freitag um 13:52 Noch nie darüber nachgedacht weiß auch gar nicht was Social Media damit zu tun haben soll .Lebst du im Netz ,ich in der Realität
Mi**** Geschrieben am Freitag um 14:19 Social Media hat mich und meine Einstellung mit Sicherheit in manchen Aspekten ein bisschen geprägt. Aber eher im Hinblick darauf, an Schwächen zu arbeiten und Stärken einzusetzen. Denn da werden sowohl positive, als auch negative Erfahrungen etwas offener geteilt als z.B. hier. Schließlich möchte man sich ja nicht selbst das Wasser abgraben. Aber man kann eine Menge davon lernen. Vor allem was man selbst möchte, auf gar keinen Fall mehr möchte und genauso, besser die Ängste, Bedürfnisse und Wünsche des Gegenüber lesen und deuten zu können.
Gr**** Geschrieben am Freitag um 14:24 Zumindest ist durch Social Media erst mal meine Lust am Online-Dating geheilt worden. 😅 Meine Lust verlagert sich weg von Social Media, und beschränkt sich nur noch auf Real Life. Hier ist nur Rumgeblödel und Bashing. Die Lust in Social Media befeuert nur Online-Einnahmen und ist Werbung für Clubs.
Pr**** Geschrieben am Freitag um 14:27 Ich habe mir auch mehr versprochen von der Seite schließlich heißt sie auch poppen
Ma**** Geschrieben am Freitag um 14:29 vor einer Stunde, schrieb Novalis: @Masturbinho-3555 Ich habe reale Treffen. 😍 lust auf ein kaffe die dame 😀 (ernsthaft)!
Ra**** Geschrieben am Freitag um 14:31 Social Media kann sich nur auf die Lust derer auswirken, die das für das wahre Leben halten und sich davon abhängig machen.
La**** Geschrieben am Freitag um 14:33 vor 5 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK: Was macht Social Media eigentlich mit unserer Lust? Mit "unserer" nichts. Es ist wie mit allen Medien, die einen nutzen sie weise, die anderen bedenklich, und dazwischen gibt's alle möglichen Varianten und Facetten, wie Medien konsumiert werden und welche Einfluss sie auf das Leben eines Einzelnen haben können. Zitieren Ständiger Vergleich, perfekte Körper, scheinbar immer verfügbare Erotik, Likes, Erwartungen, Rollenbilder … man sieht so viel – und trotzdem fühlen sich viele unsicherer oder unzufriedener als früher . Diesen Effekt sehe ich in der Hauptsache bei der Generation, die mit den "neuen" Medien von Kindheit an aufgewachsen sind, deutlich seltener bei Älteren, obwohl es auch da vorkommt. Ich beschränke das aber nicht auf die Themen der Lust und Sexualität, sondern auf das allgemeine soziale Verhalten. Die technische Entwicklung ist der gesellschaftlichen immer ein paar Schritte voraus. Wir lernen als Gesellschaft erst nachträglich, welche Auswirkungen die immer schneller wechselnde Entwicklung neuer Technologien auf unser Leben hat. Statt eines skeptischen Umgangs mit neuen Entwicklungen, zu denen öffentlich auch immer schon fundierte Kritik existierte, stürzt sich die Masse daruf und integriert sie in ihr Leben, teils aus echtem Interesse, oftmals aber aus dem Grund, weil andere das bereits tun oder sie das Gefühl haben, sonst etwas zu verpassen. Immer erst verspätet setzt sich die gesellschaftliche Erkenntnis durch, welche Kritik angemessen war, welche Nachteile eine bestimmte Technologie mit sich bringt und wie man diese Technologie trotzdem nutzen kann, ohne die Nachteile (oder den größten Teil davon) zu erfahren oder zu verbreiten. Bis dahin ist sie aber schon so tief in das Leben der Menschen integriert, dass die wenigsten noch eine selbst verantwortete Veränderung schaffen. Machmal versucht ein Gesetzgeber, das für die Bevölkerung zu übernehmen (z.B. in Datenschutzfragen, aber die Maßnahmen verpuffen großflächig, weil die meisten dann doch ihre allgemeine Zustimmung geben). Die technologische Entwicklung hat uns Ältere überholt und quasi überrollt. Gerade technisch nicht so versierte Menschen (die meisten von uns) waren am wenigsten darauf vorbereitet und konnten die Auswirkungen nicht einschätzen, sodass sie ihren Kindern auch keine gute Ratgeber und Vorbilder waren, wie sie angemessen mit den Technologien umgehen. Babys lernen von ihrer ersten Woche im Kinderwagen an, dass der Blick aufs Smartphone für Erwachsene eines der wichtigsten Dinge im Leben ist. Kleinkinder werden auf Reisen und selbst Ausflügen mit Smartphones und Tablets ruhig gestellt, während die Eltern ebenfalls auf Bildschirme starren. Wir, die Älteren haben im großen Stil kollektiv versagt, weil wir gedankenlos unvorsichtig mit den Medien umgegangen sind, und die heute 30-jährigen kennen es nicht anders und leben das Digitale in großem Stil noch strikter vor. Ausnahmen gibt's, aber ich rede von der überwältigenden Mehrheit. Das zum "Großen Ganzen". Zitieren Hat Social Media eure Lust eher befeuert oder eher gedämpft? Ich bin nur sporadisch in "Social Media" unterwegs. In die entsprechenden Dienste z.B. des Meta-Konzerns schaue ich vielleicht 3 oder 4 Mal im Jahr, weil mich jemand aus meinem Bekanntenkreis auf Infos aufmerksam macht, die mich vielleicht interessieren könnten. Insofern beeinflusst "Social Media" meine Lust nicht, weder positiv noch negativ. Zitieren Hat es euer Körpergefühl, eure Erwartungen oder euer Begehren verändert? Mich interessiert besonders: ob ihr euch mehr unter Druck fühlt ob sich Fantasien dadurch verändert haben Vermutlich hat die Entwicklung des WWW meine Fantasien beeinflusst und gefördert, aber das ist nicht auf "Social Media" zurückzuführen. Das war in der Haupsache der Konsum von nicht-interaktiven Web-1.0-Inhalten und die grundsätzliche Möglichkeite der digitalen Kommunikation mit anderen Menschen (Mail, Chat, Foren usw.). Zitieren oder ob ihr sagt: „Mich lässt das alles kalt.“ Bezüglich "Social Media" ja, das ist für mich schon seit langem nur ein Sumpf aus Nichtigkeiten und halte ich in ihren Inhalten und Auswirkungen viel mehr für unsoziale Medien als soziale. Ausnahme bildet für mich das Konzept des Fediverse, in dem keine Algorithmen meine Timeline steuern, sondern ich allein. Das ist ein soziales Netzwerk nach meinem Geschmack - technisch ehrlich, konsequent individuell-kommunikativ und in jeder Hinsicht frei. Im Fediverse beschäftige ich mich aber nicht mit Erotik und Sexualität, also kann ich das bezüglich dieses Threads auch nicht weiter ausführen.
Me**** Geschrieben am Freitag um 14:34 Social Media ist ein freiwilliges Angebot. Wenn Du Dir solchen Inhalt anschaust und Dich davon beeinflussen lässt, ist das Deine Sache und Deine Entscheidung. "Viele unsicherer und unzufriedener"?? Hast Du dafür eine Quelle oder nur die Glaskugel?
Ra**** Geschrieben am Freitag um 14:35 vor 5 Minuten, schrieb Masturbinho-3555: 😍 lust auf ein kaffe die dame 😀 (ernsthaft)! Beischlafbettler
Co**** Geschrieben am Freitag um 14:35 Wer sich davon unter Druck setzen läßt ist selber schuld. . Insta, Facebook oder X sind nur ein gespielter Witz. Wer bei POPPEN es lässt krachen hat immerhin noch was zu lachen. Auch Trump schreibt über seine Tussie Great deal! I grabbed her by the pussy.
B-**** Geschrieben am Freitag um 14:35 vor einer Stunde, schrieb SpaceMarine: Schon witzig, wenn Menschen auf einer Social-Media-Plattform posten, sie hätten mit Social-Media nichts am Hut... Der größte Erfolg, den (A)Sozialmedien im Allgemeinen vorweisen können, ist Polarisierung. Bist du nicht FÜR mich, bist du GEGEN mich. Findest du mich nicht geil, kann das nur daran liegen, dass DU sche*ße bist. Es hat die Anspruchshaltungen, die unsere Hochleistungsgesellschaften mit sich bringen und in sich tragen weiter verschärft und gleichzeitig die Fähigkeit der Selbstreflexion gegen 0 hin reduziert. Man braucht sich nur ein paar Stunden auf dieser Seite umschauen, um zu sehen, was Social-Media aus uns machen kann. Mir persönlich haben soziale Medien die Lebensqualität nur bedingt verbessert, meine Selbstwahrnehmung hat sich nicht verändert, meine Art mich mitzuteilen ebenso wenig. Ich weiß diesen Umstand allerdings auch sehr zu schätzen! Die Ergebnisse, die unterm Strich rauskommen, hast du ganz gut geschildert, finde ich. Auch die Beobachtungen wie "Bist du nicht für mich, bist du gegen mich!" finde ich äußerst on Point. Ich würde allerdings an einer Stelle anders abbiegen: Bei der Verantwortung. Die sehe ich eher weniger bei Social Media. Social Media wird genutzt von Menschen. Es sind Menschen, die dort Aussagen treffen. Haltungen wie "Bist du nicht für mich, bist du gegen mich!" vorbringen. Polarisieren. Und vor allem einen Ton an den Tag legen, den sie Face to Face so wahrscheinlich nicht an den Tag legen würden. Wo eine etwas diplomatischere und friedlichere Herangehensweise gewählt werden würde. Social Media sind wir alle. Zumindest war das mal eine Zeitlang so. Mittlerweile sind ja auch Teile aller Kommentare, Bewertungen, etc. Bot generiert. Besonders wenn es um politische Dinge geht. Staatlich bezahlte Trollfabriken sind ja nun kein Hirngespinst. Sowas würde ich aber hier mal ausklammern wollen. Und mich eben eher auf wirkliche, zwischenmenschliche Interaktionen beschränken. Und da merke ich persönlich, dass eben nach wie vor der Unterschied zwischen Real Life und Internet gemacht wird. Was irgendwo auch notwendig ist. Und gleichzeitig das Ganze aber auch zu einem Perpetuum Mobile macht. Denn es legitimiert einem auch, dass es okay ist, im Internet auf die Kacke zu hauen. Am Ende sitzt aber auf der anderen Seite ein Mensch. Und es sollte einfach keinen Unterschied machen, ob er vor einem steht oder "am Ende des Telefons" sitzt. Wir machen diesen Unterschied aber. Und das ist eben auch das Benzin für die Social Media Brände. Wenn die drei Bullies auf dem Schulhof sich den Schwächsten picken, ist daran auch nicht der Schulhof schuld. Sondern die Bullies, die es tun. Keiner käme doch jetzt auf die Idee zu debattieren, ob Schulhöfe eine Gefahr für Kinder sind. Am Ende sind das alles wir. Nicht Social Media macht uns zu schlechten Menschen. Wir scheinen ganz einfach nicht reif dafür zu sein, mit dem Geschenk der Anonymität angemessen umgehen zu können. Oder was heißt wir? Natürlich nicht jeder und alle. Aber eben viel zu viele. Social Media für den Zustand verantwortlich zu machen, ist eine Entschuldigung oder Rechtfertigung, die wir uns selber ausstellen, damit auch wir "die Dinge mal klar beim Namen nennen können". Damit wir agieren und handeln können, wie es uns passt. Um gesellschaftliche Konventionen oder Tabus zu umgehen, die ja nur greifen, wenn man das Individuum auch identifizieren kann. Social Media macht keine Hasspostings. Menschen machen das. Nur meine Gedanken. Und etwas ab vom Topic aber noch nah genug dran? 🤔 Ich fand deinen Beitrag einfach nice und wollte mich gerne einbringen. So kann Social Media ja auch funktionieren...
Wi**** Geschrieben am Freitag um 14:38 Vielleicht sollte manSocial Medien viel weniger Bedeutung zumessen Mir bringt es nicht wenn man(n) mich hier toll findet und mich im realen Leben keiner beachtet Solchen Portalen hier sollte man weniger Bedeutung zumessen Denn die machen aus vielen Frauen die im realen Leben nicht beachtet werden eine Prinzessin und so verhalten sie sich hier dann auch
Luderwicht Geschrieben am Freitag um 14:57 vor 5 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK: Mich beschäftigt schon länger eine Frage, die irgendwie immer präsenter wird: Was macht Social Media eigentlich mit unserer Lust? Ständiger Vergleich, perfekte Körper, scheinbar immer verfügbare Erotik, Likes, Erwartungen, Rollenbilder … man sieht so viel – und trotzdem fühlen sich viele unsicherer oder unzufriedener als früher .Hat Social Media eure Lust eher befeuert oder eher gedämpft? Hat es euer Körpergefühl, eure Erwartungen oder euer Begehren verändert? Mich interessiert besonders: ob ihr euch mehr unter Druck fühlt ob sich Fantasien dadurch verändert haben oder ob ihr sagt: „Mich lässt das alles kalt.“ Auch ohne Internet-Medien wurde dieser Druck ausgeübt. Von meiner Mutter vor 50 Jahren, ein paar Tanten, die meinten , mitreden zu können, dabei war ich nur nicht dünn! Die Tanten hingegen waren sehr dick 😫 Besonders schlimm war es innerhalb der Peergroup, war also nicht anders als heute, außer der Reichweite natürlich. Aber Schule, Vereine, Clique, … Illustrierte mit Bildern von sehr dünnen Frauen, mindestens so vielen Diäten wie heute, wobei damals schon jeder die beste Diät war, die endlich helfen konnte! Dickenbashing überall! Niemand sprach von Wohlfühlgewicht, welches ich vor der ersten Schwangerschaft hatte. Wichtig war das Idealgewicht, nicht einmal das Normalgewicht. Wenn man bei der Mode nicht geschickt war oder sie schlicht nicht tragen wollte, war man raus! Nein! Social Media macht mit mir nix! War früher schon scheiße! Eigentlich war es früher schlimmer, da man die Leute kannte! Wenn mich ein fremder Mensch disst, ist mir das nicht wirklich wichtig, da der Mensch mich nicht kennt, die Hintergründe nicht kennen kann und nicht weiß, was er (der Mensch) verpasst 😊
Gr**** Geschrieben am Freitag um 14:57 vor 16 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever: Vielleicht sollte manSocial Medien viel weniger Bedeutung zumessen Mir bringt es nicht wenn man(n) mich hier toll findet und mich im realen Leben keiner beachtet Solchen Portalen hier sollte man weniger Bedeutung zumessen Denn die machen aus vielen Frauen die im realen Leben nicht beachtet werden eine Prinzessin und so verhalten sie sich hier dann auch Das ist verrückt. Mir geht es genau umgekehrt. 😅 Also meine Erfahrung ist: Finger weg von diesen Portalen! Zumal ja in meinem Profil steht: 60 Jahre. Damit bin ich hier als Mann nur noch Restmüll. 🙃
Empfohlener Beitrag