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Eine Schwanznutte geht ihren Weg


Ol****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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Ich hatte Roger Radetzki unten im Keller der Mensa kennengelernt. Dort führte er kleine religiöse Veranstaltungen durch und trat auch seelsorgerisch auf, wenn es jemand unbedingt wünschte oder benötigte.

Roger war schon im achtzehnten Semester Theologie und ein Ende war nicht abzusehen. Aber sein religiöser Eifer war ungebrochen. Das beeindruckte mich sehr. Irgendwie fühlte ich mich zu dem zehn Jahre Älteren vom ersten Augenblick hingezogen. Er strahlte gezügelte Sanftmut, gepaart mit wilder Entschlossenheit aus. 

Ich selbst besuchte zu der Zeit ein paar religionswissenschaftliche Kurse, war mir aber nicht sicher, ob das wirklich was für mich ist. Wenn man blutjung ist und ein Sohn recht wohlhabender und toleranter Eltern, bei denen man noch wohnen darf und die einen mit ausreichend finanziellen Mitteln unterstützen, lässt man sich eben Zeit und stellt die Weichen nicht überhastet.

Mein größtes Problem war, dass ich mich immer schon als Frau fühlte und den wachsenden Wunsch in mir spürte, auch als Frau zu leben, aber nicht wusste, wie ich mein Ziel erreichen kann.

Meine momentane Weiblichkeit drückte sich nach Außen nicht nur durch meine feminine Kleidung aus, sondern auch durch meine kurvige Figur und mein, ebenfalls schon immer eher weiblich wirkendes, Gesicht.

Als Junge hatte ich eine Zeit lang die Antibabypillen meiner großen Schwester geschluckt. Meine Mutter hatte darauf bestanden, dass meine Schwester die Pille nehmen soll, aber die nahm sie nicht, weil sie sich wünschte, von ihrem italienischen Freund, -ihrer ersten großen Liebe-, schwanger zu werden.

Sie wurde es trotzdem nicht und ich bekam einen bemerkenswerten Busen und geschwungenere Hüften. Auch meine Haut, wurde durch die Pille viel glatter und zarter.

Schon als Junge wirkte ich sehr mädchenhaft und ich war der kleinste Junge in meiner Klasse. Ich liebte es, mit größeren und stärkeren Jungen zu raufen, weil ich es genoss, wenn sie mich überwältigten.

Wenn sie dann rittlings auf mir saßen, wie es das Siegerritual der Halbwüchsigen verlangt und mir die Arme und Hände im Zangengriff auf den Boden pressten und mit grimmigem Gesicht forderten, ich solle mich ergeben, dann war ich absolut seelig.

Dann durchströmte ein schönes,  sinnliches Gefühl des Überwältigt-worden-seins, meinen ganzen Körper.

Für mich ist das im Rückblick ein Indiz dafür, dass mein Wunsch, mich als Frau einem Mann hinzugeben, von kleinauf in mir angelegt war.

Später, an der Hochschule, hielten mir Kommilitonen gewöhnlich respektvoll die Tür auf, wenn ich darauf zusteuerte. Eine Gunst, die sie in der Regel nur bereit sind Studentinnen zu zollen, die sie hoffen ins Bett zu bekommen.

Manche schauten etwas irritiert dabei. Womöglich befürchteten sie, sich gerade lächerlich gemacht zu haben. Ich ließ mir freilich nichts anmerken und schritt beherzt, aber mit weiblichem Schwung in den Hüften, durch die offene Tür.

Aber ich wusste, ich bin noch keine Frau, ich bin eine Art Mischwesen, das auf den ersten Blick als Frau erscheinen mag und dieses Wissen um meine Unvollendetheit, stürzte mich immer wieder in depressive Stimmungen. So wie ich war, war ich doch irgendwie nicht richtig, fand ich. 

Eines Tages nahm ich allen Mut zusammen und beichtete Roger unten in der Nische im Mensakeller, in der er seinen festen Platz zu haben schien, was mich am meisten bedrückte. Er reagierte wirklich sehr aufgeschlossen und erklärte mir, er würde mein Problem sehr ernst nehmen und mich auf keinen Fall dafür verurteilen. Dennoch hielt er es zunächst für eine Verirrung, die nur durch eine Festigung im Glauben korrigiert werden könne.

Wahrscheinlich sei meine spirituelle Bindung an Maria Magdalena, deren Bildnis ich zu dieser Zeit immer an einer silbernen Kette um meinen Hals trug, der Auslöser für meine Gefühle.

Roger meinte, dies sei im Grunde eine Hoffnung gebende Sache, es dürfe nur in meinem Wunsch, mich Maria Magdalena zu verähnlichen, nicht der geringste Anklang von Sexuellem verborgen liegen. Da musste ich Roger allerdings gestehen, dass ich schon manchmal sexuelle Sehnsüchte im Zusammenhang mit meinem Wunsch eine Frau zu sein, in mir aufkeimen spürte.

Da verfinsterte sich der Blick des Bärtigen und er musste die Augen zunächst schließen, so betreten schien er von meiner haltlosen Schlechtigkeit und Zügellosigkeit zu sein.

Danach machte er mir mit einschneidenden Worten klar, dass er jederzeit bereit war einen jungen Mann, der zur Frau werden wolle und das aus reinen nichtsexuellen Gründen und mit aufrichtigem Herzen, zu unterstützen bereit sei, niemals aber einen lüsternen Homosexuellen, der wer weiß welchen Schmutz zu tun im Schilde führe. Sein Glaube würde ihm das verbieten.

Neben seinem Studium jobbte Roger in einer Caritas-Beratungsstelle. Dort hatte er auch mit der Beratung von transsexuellen Erfahrungen gesammelt. Daher wusste er genau, worauf es bei Fällen wie mir ankommt. Keine sexuellen, wie auch immer gearteten Ambitionen, durften bei solchen Probanden vorliegen. Sonst war man draußen, so warnte er mich eindringlich.

Bei dem Wort, draußen, durchbohrten mich sein Blick förmlich, dann drehte er sich herum und wandte sich anderen Bedürftigen zu.

Als ich am nächsten Mittag mit meinem Putenschnitzel mit Petersilienkartoffeln und Gurkensalat an einem Tisch im Keller der Mensa Platz nahm, baute sich zu meinem Erstaunen plötzlich Roger vor meinem Tisch auf und fixierte mich mit großer Ernsthaftigkeit.

"Ich bin bereit dich zu unterstützen, wenn du folgenden Test bestehst, den ich mir heute Nacht überlegt habe.", ließ er mich wissen.

Dann stellte er eine Papiertüte auf den Tisch mit den Worten:

"Da drin ist alles, was du brauchst, inklusiver einer detaillierten Anleitung.

Solltest du den Test bestehen, melde dich gerne bei mir. Ansonsten, adieu."

Schon war er verschwunden und ich starrte auf die Tüte mit dem geheimnisvollen Inhalt. Ich wagte sie erst zu Hause in meinem Zimmer, bei abgeschlossener Tür zu öffnen.
Darin befand sich eine, womöglich britische, Schulmädchenuniform, bestehend aus einer kurzärmeligen weißen Bluse und einem weißen Slip sowie einem kurzen Faltenrock und einer Krawatte, die beide mit  einem roten Schottenmuster verziert waren. 

Außerdem fand ich in der Tüte hochhackige schwarze Lackschuhe und eine kurze Reitgerte.


Dazu lag ein Rolle pinkfarbenes, elastisches Sporttape aus Baumwolle, wie ein Aufkleber verriet, darin und eine CD.

Außerdem fand ich einen Zettel in der Tüte, auf dem folgende Anweisungen abgedruckt waren:

Ziehe diese aufreizend, nuttigen Sachen an. 
Das Höschen lasse zunächst aus, denn du hast dich vorher folgendermaßen zu präparieren:

Schiebe deine Hoden in die Leistenkanäle und drücke deinen, hoffentlich klein geratenen Penis, ganz in deinen Körper hinein.
Zweifle nicht, das geht, wenn man will. Streng dich an!

Danach klebst du ein maximal zwanzig Zentimeter langes Stück des Klebebandes sorgfältig darüber, dass sowohl die Hoden, als auch der Penis im Körper verbleiben.

Nun ziehe den Slip darüber und schaue dir die Bildergalerie auf der CD an.

Sollte am Ende der Bilderfolge, das Klebeband noch komplett haften, halte ich dich für eine ehrbare Transsexuelle. In diesem Fall, kannst du dich morgen bei mir melden, dann werde ich alles in meinen Kräften stehende für dich tun.

Weil ich nicht zu streng wirken will, erlaube ich dir, mit der Reitgerte deiner eventuell aus Unerfahrenheit aufkommenden Lüsternheit entgegenzuwirken.
Selbst Mönchen im Kloster wurde erlaubt, ihre unzüchtigen Triebe durch heftige Schläge zu dämpfen.

Sollte das Band trotz allem nicht halten, sprich mich bitte nie wieder an!

Ich tat natürlich alles genau so, wie Roger es angeordnet hatte und dann startete ich ganz gespannt die CD. Ich hätte mir nicht im Traum gedacht, was da zu sehen war.

Da waren lauter Aktfotos von, sich nackt auf Sofas und sonstigen Sitz- und Liegemöbeln räkelnden Männern zu sehen.
.
Fast alle waren durchtrainiert und recht jung. Bei mir regte sich gar nichts, beim Betrachten der Fotos.

Ich wollte schon triumphieren und mich darüber freuen, dass Roger mich von nun ab betreuen und in meinem Prozess eine richtige Frau zu werden, unterstützen würde, da erschien ein abschließendes, für mich völlig aufwühlendes Bild, das wie ein geschmetterter Fanfarenstoß daherkam.

Es zeigte einen, mächtigen, erigierten Phallus, wie ich bisher noch keinen gesehen hatte, der zudem ganz haarig war mit ebenso haarigen Hoden unten dran und der zu allem Überfluss, auf der Spitze von geradezu herausquillendem Precum über und über benetzt war, als wolle er nichts schneller, als irgendwo endlich tief einzudringen.

Der Phallus wirkte extrem reif und erfahren und dominant.

Obwohl er mich auch ängstigte, vermochte ich dennoch nicht meinen Blick von ihm abzuwenden.

Ich wurde dermaßen überrumpelt von diesem Bild, dass ich mich nicht zusammenreißen konnte.

Trotzdem es in meinem Höschen mächtig rumorte, hielt der Klebestreifen aber zum Glück. Aber nur aufgrund des Umstands, weil mein Penis schon immer eher schwach gewesen war und auch bei maximaler Erregung, nicht sonderlich groß wurde. Er war ja praktisch ein Mädchenpenis.

Ich hatte den Test also mit viel Glück bestanden.
Freilich nicht in dem Sinne, wie sich Roger das gedacht haben mag, aber homosexuell war ich doch gewiss nicht, denn der mächtige, reife Phallus hatte mich doch als Frau erregt.

Womöglich gab es jedoch zugegebener Maßen, sexuelle Gründe, die meinen Wunsch, eine Frau sein zu wollen begleiteten, das konnte ich nun vor mir selbst nicht mehr leugnen. Ich würde Roger also anlügen müssen, wenn ich seine Hilfe in Anspruch nehmen wollte. Manchmal müssen alle Menschen aus Not lügen, das ist im Leben eben so, dachte ich und beruhigte dadurch mein Gewissen.

Als ich am darauffolgenden Tag im Keller der Mensa erschien und Roger mich erblickte, nickte ich ihm nur kurz zu, danach kam er freudestrahlend zu mir und nahm mich in die Arme.

"Ich muss gestehen, dass ich froh bin, dass du den Test bestanden hast, denn ich fühle schon eine gewisse Zuneigung zu dir. Natürlich eine rein menschliche und sachliche." flüsterte er mir ins Ohr.

"Kann sein, dass ich dich als Frau später einmal begehren werde, aber jetzt gestatte ich mir das nicht, denn Homosexualität lässt sich nicht mit der Bibel in Einklang bringen.", fügte er erklärend hinzu.

"Ja, Roger, es ist vermutlich so, dass mein Wunsch eine Frau zu werden, absolut nichts mit Sex zu tun hat, genau, wie ich es sagte. Es geht mir einzig und allein, um die weibliche Ästhetik und Ausstrahlung, die sich meine Seele wünscht zu versprühen.", log ich.

In den folgenden Wochen, war ich viel mit Roger zusammen und wurde von ihm aufgeklärt und beraten, wie ich mein Ziel am besten und schnellsten erreichen könne.

Roger schärfte mir ein, dass für mich jetzt absolute sexuelle Enthaltsamkeit wichtig sei, und zwar geistige, seelische und vor allem selbstverständlich körperliche.

"Gegen sündige Gedanken und sündige Gefühle helfen Gebete meist sehr gut,
aber gegen sexuelle Handlungen hilft nichts mehr, die sind dann geschehen und haben unwiderruflichen Schaden angerichtet.", predigte er mir förmlich, mit einem Gesicht voller fanatischer Ernsthaftigkeit, dass ich kurz dachte, ich bin in die Hände eines Exorzisten geraten.

Der Weg, der nun vor mir lag, war wirklich steinig und deswegen war ich recht froh als Roger eines Tages zu mir sprach:

"Ich glaube, es ist das Beste, wenn du bei mir einziehst. Ich wohne in einem alten Bauernhaus mit sehr vielen Räumlichkeiten. Hinten raus, ist ein wunderbarer Bauerngarten und wir haben Ziegen, Schafe und Kaninchen, das wird dir bestimmt gefallen.

Mein Vater wohnt zwar auch in dem Haus, aber der wird uns nicht stören. Er fährt morgens stundenweise LKW für einen Eisenhandel und Mittags arbeitet er meist in Haus, Hof und Garten. Du wirst ihn kaum zu Gesicht bekommen. Und wenn, dann, sage kurz Hallo und lass ihn stehen. Er hat nämlich etwas seltsame Ansichten.
Früher war er viele Jahre in Afrika als Entwicklungshelfer tätig.
Glaube mir, solche Kerle sind richtige Freigeister.

Er hat mir das Haus und das gesamte Grundstück bereits überschrieben, sodass ich gewissermaßen hier der Herr bin. Er ist gezwungen, sich meinen Wünschen und Anweisungen zu fügen, wenn er hier weiterhin im Haus geduldet sein will.

Oben im Dachgeschoss hat er ein Zimmer. Du wirst das seinem Zimmer gegenüberliegende beziehen. So stelle ich mir das vor. Das Bad oben und die Toilette müsst ihr freilich gemeinsam nutzen, ich denke, das stört dich nicht.",
erklärte mir Roger, mit einer Miene, die keinen Widerspruch erwartet.

All dem, was Roger mir gesagt hatte, konnte ich zustimmen und so kam es, dass ich bei ihm einzog.

"Was sagen deine Eltern, zu deinem Auszug?", fragte er mich noch.

"Die meinten nur, es wäre ihnen recht, wenn ich es für richtig erachte." erklärte ich richtigerweise. Meine Eltern versuchten mir nie Steine in den Weg zu legen.

Allerdings erlaubten ihre verantwortungsvollen Jobs ihnen auch nie, mit mir allzuviel Zeit zu verbringen. Meist wirkten sie geistesabwesend, wenn ich ihnen eins meiner Probleme mitteilen wollte.

"Ich stelle dich meinem Vater als eine Kommilitonin vor, die einige Zeit eine Unterkunft braucht, weil in der Stadt heutzutage sehr schwer eine Wohnung zu finden ist, dann kommen keine unangenehmen Fragen auf.", bemerkte Roger noch am Tag meines Einzugs.

So geschah es auch und Rogers Vater, ein bäriger, recht stämmiger Typ mit Schnurrbart und munteren, wachen Augen, die auf ein erfahrungsreiches Leben schließen ließen, sagte nur kurz bei unserem ersten Treffen in der Wohnküche in Rogers Haus:

"Hallo. Na, da freue ich mich aber, über die neue Mitbewohnerin.", und schon war er aus der Wohnküche draußen und ließ mich mit Roger allein.

Es wird wohl ganz unproblematisch werden mit dem Herrn, dachte ich.

"Er schraubt am liebsten nach der Arbeit an irgendwas herum, und will seine Ruhe.", sagte Roger fast entschuldigend zu mir.

Da es mir gerade jetzt, in dieser für mich so sensiblen und wichtigen Phase, ohnehin lieber war, mit Männern nicht unnötig zu verkehren, war ich ganz froh darüber.

Zwischen Roger und mir, hatte sich eine richtiggehend spirituelle Beziehung entwickelt, die ganz von tiefer geistiger Verbundenheit getragen war. Das war für mich in dieser Zeit besonders wichtig, so konnte ich ganz ausgeglichen und ohne äußere Anfechtungen, bald an meine endgültige Umwandlung herangehen.

Einen ersten Termin bei einem Psychologen hatte ich schon ganz gut überstanden.
Roger hatte mir vorher eine Liste mit Fragen zusammengestellt, die der Psychologe womöglich stellen wird und so kam es auch. Ich war also optimal vorbereitet.
Das ganze Verfahren schien sehr standardisiert zu sein. Ein Umstand, der die Chance des Durchkommens beträchtlich erhöhte.

Ich weiß nicht, ob ich es ohne Rogers Unterstützung überhaupt gewagt hätte, den Weg zu gehen. Vermutlich nicht.

Eines Tages kam ich früher von der Hochschule heim, Roger war noch in der Beratungsstelle bei der Caritas. Er musste ja auch Geld verdienen.

Als ich die Wohnküche betrat, lag Rogers Vater auf dem Rücken mit dem Kopf und dem halben Oberkörper im Schrank unter der Spüle und werkelte an irgendetwas herum.

Dabei fluchte er scheinbar kaum hörbar vor sich hin.

Da ich von Haus aus zur Hilfsbereitschaft erzogen wurde, lief ich hin und beugte mich zu ihm hinunter.

"Was machen sie denn da? Kann ich irgendwie behilflich sein?", fragte ich ehrlich bemüht.

"Das glaube ich kaum, denn das sind keine Arbeiten für zarte Frauenhände.", entgegnete er fast etwas kühl und abweisend.

"Ich kann schon anpacken, wenn es verlangt wird. Sagen sie ruhig, was ich tun soll, ich tue mein Bestes.", bot ich mich an.

"Ich muss die Muffe austauschen am Abfluss, die Alte war undicht. Jetzt bekomme ich das Rohr nicht rein, obwohl ich es gut eingefettet habe vorher." erklärte er mir.

"Dann könnte ich doch die Muffe halten, dann haben sie zwei Hände frei, um das Rohr reinzuschieben.", sagte ich, Sachkenntnis vortäuschend, mit wenig Hoffnung, dass er darauf eingehen würde.

Schon wollte ich aus der Küche verschwinden, da hörte ich ihn sagen:

"Gut, vielleicht hast du ja recht, du kannst ja eine Zange nehmen, dann hast du mehr Kraft. Moment, ich gebe dir eine." Dabei kam er aus dem Schrank heraus und baute sich vor mir auf. Er erschien mir jetzt größer, als bei unserem ersten Treffen.

Sein Blick war freundlich und offen. Aus einem Werkzeugkasten kramte er eine Zange hervor und drückte sie mir in die Hand.

"Du könntest dich auf dem Rücken so in der Art wie ich eben da lag, in den Schrank legen, dann kannst du die Muffe erreichen und mit der Zange packen.

Sie rutscht immer weg, wenn ich nachschiebe, das ist das Problem," erklärte er mir.

Obwohl ich in technischen Dingen nie viel Begabung gezeigt hatte, folgte ich seinen Anweisungen.

Er beugte sich zu mir runter und schlüpfte mit Kopf und Oberkörper zu mir in den Spülenunterschrank.

"Da, siehst du die Muffe?", fragte er und deutet dabei direkt darauf.

"Ja, ich sehe sie."

"Dann halte sie mit der Zange mit beiden Händen fest."

Nachdem ich tat, was er forderte, stieg er rittlings über mich, mit dem Rohr in der Hand.

Kaum war er so nah über mir, da kamen in mir die Erinnerungen hoch.

Mich durchliefen Gefühle wie damals, wenn größere Jungen mich überwältigt hatten und rittlings auf mir saßen. Ein total intensives Gefühl des hilflos-seins ergriff von mir Besitz. Ich stöhnte unwillkürlich leicht auf.

Rogers Vater schaute darauf mit fragendem Gesicht auf mich herunter. Keiner von uns beiden hatte damit gerechnet, die Situation könne eine solche Färbung annehmen. Wir hatten einfach nur eine handwerkliche Aufgabenstellung bewältigen wollen und nun befanden wir uns plötzlich in einer ganz anders anmutenden Lage.

Die Nähe zu ihm war für mich in dem Moment überwältigend. Nie hatte ich mich einem erwachsenen Mann so nah gefühlt. Nicht einmal meinem Vater.

Ich wünschte mir auf einmal nichts mehr, als mit Herrn Radetzki im Schritt zu verschmelzen.

Ich wollte alles nehmen, was er mir zu geben bereit war.
Mein Schoss wollte empfangen, wie es nur der Schoss einer Frau vermag.
Ich wurde unweigerlich feucht.

Rogers Vater lächelte mit einem besänftigenden Gesicht auf mich herunter, wie es erfahrene Männer tun, wenn sie ihrer jungen Geliebten suggerieren wollen, dass das, was nun geschieht, nichts Böses ist und dass es nicht mit Schmerzen verbunden sein wird, weil sie genau wissen, was sie tun.

Dann setzte er seine Schoss auf meinen auf und ließ ihn sanft hin und her gleiten. Männer mit seiner Erfahrung wissen instinktiv, wann sich eine Chance zum Liebe machen bietet und diese lassen sie niemals aus, so viel ist gewiss.

Für ihn war ich ein junges Ding und deswegen unwiderstehlich.

Es gibt kaum einen Mann im reifen Alter auf unserem Planeten, der nicht zehn reife Milfs links liegen lassen würde, wenn ein junger Backfisch zu haben ist.

Ich spürte, wie seine Erregung anwuchs. Hätte er nicht denken müssen, ich gehöre seinem eigenen Sohn? Wäre er also ein guter Vater, gewesen, wenn er die sich zufällig bietende günstige Situation ungenützt gelassen hätte?

Zeigte ihm nicht mein Stillhalten, dass ich mich seinem Sohn nicht tiefer verpflichtet fühlte?

Da, kurz vor der Erfüllung meines schon lange heimlich gehegten Wunsches, als Frau genommen zu werden von einem richtigen Mann, spürte ich, dass mein Klebeband zu spannen anfing.

Schlagartig wurde mir klar, dass ich gar keine Frau bin.

Darum sagte ich jetzt mit keuchender Stimme:

"Wir dürfen das nicht tun, Herr Radetzki."

Darauf begann mich Rogers Vater zu küssen. Ich ließ sogar zu, dass seine Zunge tief in meinen Mund eindrang und es gefiel mir.

Gerade, als ich dabei war, sämtliche Bedenken über Bord zu werfen, ging die Tür auf und ich hörte Roger sagen:

"Was geht denn hier ab?"

Meine sofortige Auskunft, dass ich nur bei Klempnerarbeiten helfe, schien Roger gar nicht zu beruhigen. Jedenfalls zerrte er mich, nachdem er seinen Vater von mir heruntergezogen hatte, aus dem Schrank und befahl mir, ihm sofort nach oben zu folgen.

Oben im ersten Stock, in Rogers Zimmer, ging eine riesige Standpauke auf mich herunter.

Später, nachdem er sich wieder etwas beruhigt hatte, sagte er mir dann, dass er wisse, es habe sich eben nicht um homosexuelle Handlungen gehandelt, weil er sich sicher sei, sein Vater sei nicht schwul.

Das spräche für mich, aber er halte es für wenig zielführend, wenn ich in der jetzigen Phase, in der ich sei, mich mit Männern einlassen würde. Das mache mein Anliegen, eine Frau werden zu wollen, vollkommen unglaubwürdig.

Ich könne es mit seinem Vater treiben bis sich die Balken biegen, das wäre ihm völlig schnuppe, aber erst nach meiner Geschlechtsangleichung.

Ich beteuerte, das weder davor noch danach zu planen. Irgendwann im Lauf des Abends gelang es mir Roger wieder etwas zu besänftigen. Offensichtlich war er geneigt, mir zu glaubte.

Plötzlich ging er vor mir auf die Knie und zog einen Kruzifix aus seiner Hosentasche.

"Hebe deinen Rock an, ich will sehen, ob sich dort unten bei dir etwas abzeichnet.", befahl er, mit einem fast hysterischen Tonfall, dass ich aus Angst sofort seiner Anweisung folgte.

Zum Glück saß mein Klebestreifen noch fest in meinem Schritt, sodass sich auf meinem Slip praktisch nichts abzeichnete.

Dann presste Roger, den Kruzifix fest gegen mein Höschen und zischte die Worte:

"Du Satan, mache uns durch deine Lüsternheit, nur ja keinen Strich durch die Rechnung und bleibe verborgen, solange du noch da bist, sonst verfluche ich dich."

In dem Moment wusste ich nicht, ob Roger das nur spielt oder ob er wirklich so ist und so denkt. Angst befiel mich, es könne sein Ernst sein

Dann schien er sich zu fangen und er stand auf, als sei nichts geschehen und ordnete an, ich solle den ganzen Abend beten, das würde mich wieder reinwaschen, falls ich mich denn irgendwie beschmutzt hätte.
Geistig, seelisch oder körperlich.

Das Beten schien zu helfen, mein Gemüt wurde ruhiger. Nachts träumte ich allerdings, ich erlebe einen unglaublichen Höhepunkt mit seinem Vater auf mir und tief in meiner Vagina, die ja noch gar nicht existierte.

Im Traum gibt es oft nicht die Hindernisse, die uns tagsüber quälen.

Unser Körper will eben meist etwas anderes, als unser Verstand. Gewöhnlich zieht dann der Verstand den Kürzeren.

Mir war aber auch klar, dass ich Roger brauchte, um endgültig ich selbst zu werden.
Alleine war ich doch zu sehr ein Spielball meiner unkontrollierbaren Gefühle.
Rogers Vernunft und seine Gefestigtheit im Glauben, waren wichtig für mich, deswegen beschloss ich, auf Rogers Vater vorerst zu verzichten. Ich würde ihm künftig kühl und sachlich begegnen.

Vielleicht träfen wir uns ja auch nicht so oft, dass daraus Probleme entstehen könnten.

Da täuschte ich mich allerdings gewaltig.

Schon am nächsten Morgen, als ich ins Bad kam, um auf die Toilette zu gehen,
stand Rogers Vater singend unter der Dusche.

Durch das Geräusch des Klodeckels, den ich herunterklappen musste, weil ich stets im Sitzen zu pinkeln pflege, wurde Herr Radetzki auf mich aufmerksam.

Er teilte den Duschvorhang und erblickte mich, was ihm, nach seinem erfreuten Gesicht zu urteilen, ganz und gar nicht unangenehm zu sein schien.

Jetzt öffnete er den Duschvorhang weiter, sodass ich seinen ganzen maskulinen wunderschön behaarten Körper sehen konnte und sagte:

"Kommst du unter die Dusche meine Liebe? Roger ist schon zur Uni gefahren, es kann nichts passieren."

Bei den Aussichten drohte mich mein Penis zu verraten, weil die Gefahr bestand, dass er sich über meine Schenkel erheben könnte. Ich musste die Beine fest geschlossen halten, um dies zu verhindern.

"Ich bitte sie Herr Radetzki, dringen sie nicht weiter auf mich ein, ich habe ihrem Sohn mein Wort gegeben.", hörte ich meine etwas zittrige Stimme sagen.

"Seid ihr also doch ein Paar? Gestern hatte ich gar nicht den Eindruck.", bemerkte er, mit nun forschendem Blick.

"Gestern, das war nur ein Augenblick der Schwäche, wie er sicherlich nicht mehr vorkommen wird. Ich bitte, sie das zu respektieren, sonst ziehe ich heute noch hier aus.", sagte ich nun mit fester werdender Stimme.

Darauf schloss er den Vorhang mit den Worten: "Du musst es wissen.", und ich
schlang mir schnell ein Handtuch um meinen verräterischen Intimbereich und verließ schleunigst das Bad, um weiteren Anfechtungen aus dem Weg zu gehen.

Auf meinem Bett sitzend stand das Bild seines haarigen eingeseiften Herrenkörpers vor meinen Augen, mit dem im Schritt gut sichtbaren, männlich stolzen Penis.

Ich musste jetzt stark sein und auf all das verzichten, soviel war mir klar.

Gerade als ich den Entschluss in mir gefestigt hatte, ging die Tür auf, die ich dummerweise gar nicht abgeschlossen hatte und Herr Radetzki trat nackt, wie Gott ihn schuf, herein, mit den Worten:

"Aber einen Kuss bekomme ich schon Mädchen, gell."

Ich wusste ja, dass reife Männer gewöhnlich nicht locker lassen, wenn sie so nahe an der Erfüllung ihrer wichtigsten Ziele sind, aber das ging nun doch zu weit.
Wie sollte sich das Mädchen, für das er mich hielt, nur gegen so viel erfahrene Zudringlichkeit zur Wehr setzen?

Sollte ich ihm einfach nackt gegenübertreten, um durch meine wirkliche Erscheinung sämtliche Wollust in ihm abzutöten?

Das wäre eine Möglichkeit gewesen, aber irgendwie wollte ich sein Begehren nach mir, der vermeintlichen Frau, weiter auskosten. Er sollte mich weiterhin umschwärmen wie eine Biene, aber nicht zum Stich kommen, dachte ich.

Wie egoistisch dies doch von mir war.
Nur um seine, mir entgegengebrachte Bewunderung willen, beabsichtigte ich ihn an der Nase herumzuführen.

Dann griff ich schnell mein Handy und wählte Rogers Nummer.

Der meldete sich sofort mit einem laut vernehmbaren "Hallo, was gibt's, alles klar?"

Da ich auf Lautsprecher umgestellt hatte, vertrieb nun Rogers Stimme, seinen zudringlichen Herrn Vater.

Nachdem ich kurz mit Roger geplaudert hatte, schloss ich die Tür ab, um ungestört onanieren zu können, mit dem inneren Bild seines nackten Vaters vor Augen.

Ich stellte mir vor, ich wäre eine Sklavin mit Penis, die er eingefangen und nackt in Ketten gelegt hatte. Besonders, um meinen schwachen Penis, hatte er feste Ketten geschlungen, die ihn fast abschnürten und abzutrennen drohten und zu allem Überfluss brachte er jetzt seinen starken haarigen, mit einer ausgeprägten, purpurnen Eichel ausgestatteten Schwanz über meinem hilflos zusammengeschnürten Mädchenpenislein zum gewaltigen Abspritzen, dass dieses Würmchen über und über mit seinem heißen Samen bedeckt wurde.

Dies erschien mir dermaßen demütigend und aufgeilend, dass ich zu einem sehr intensiven Höhepunkt kam.

Als meine Lust abgeklungen war, und Vernunft in mir Raum greifen konnte, sagte ich mir, dass Rogers Vater mich nur will, weil er mich für eine, mit allen Attributen ausgestattete, Frau hält, was ja bedeuten würde, dass meine eben gehabten Fantasien jeder Grundlage entbehrten. Schade eigentlich, sie waren doch so schön gewesen. Wieso mein eigener Penis, wenn auch als Opfer verschiedener Missbrauchszenarien, in meinen Selbstbefriedigungsfantasien, generell so eine große Rolle spielte, konnte ich mir nicht erklären.

Ich müsste ihn doch hergeben, wenn ich eine Frau werden wollte.

Da ich doch offensichtlich noch keine Frau war, war die gesamte Situation nichts als eine Lüge und ich würde Roger bald bitten müssen, seinen Vater einzuweihen, um keine weiteren Verwicklungen aufkommen zu lassen.

Ich war schon immer ein Fan von Marilyn Monroe gewesen. Nicht nur ihre Schönheit beeindruckte mich, sondern auch ihre empfindsame weibliche Seele.

Sie war für mich das Urbild einer richtigen Frau und in allem nachahmenswert.
Ihre naive und dennoch wissende Unbedarftheit, mit der sie Männern begegnete, mutete mir als die richtigste Art an, die eine Frau in sich kultivieren muss.

Männer begehren keine Frau, die die Liebe besser zu kennen scheint, als sie selbst. Besonders einer jungen Frau, wollen sie noch viel beibringen können, um sich überlegen zu fühlen. Eine Frau, die nicht unterliegen will, war für mich alles, nur keine Frau. Und so sehen es bestimmt die meisten richtigen Männer, dachte ich.

An all diese Gedanken, die ich schon oft gedacht hatte ,erinnerte ich mich an diesem Nachmittag, als ich Marilyns letzten unvollendeten Film "Something's Got to Give" noch einmal im Internet ansah und dann beschloss spontan, meine Haare zu blondieren und so zu frisieren wie sie, in diesem Film, in dem sie abgöttisch schön und sexy wirkte.

Als Frau muss man Männern gefallen wollen, sonst macht es doch gar keinen Sinn
eine Frau zu sein, dachte ich. Darauf holte ich mir in der Drogerie das passende Bleichmittel und bleichte mir meine Haare aschblond. Eine Farbe, die die meiste Aufmerksamkeit erregt bei Männern. Das ist statistisch erwiesen. Allerdings gelten Frauen mit braunen Haaren bei Männern, als verlässlicher, während Blondinen oft etwas flatterhaft wirken.

Am nächsten Morgen ließ ich mich auch schminktechnisch von Marilyn inspirieren und dann zog ich das Schulmädchenoutfit, das Roger mir gegeben hatte an, nicht ohne vorher meinen Schritt zu glätten mit der Klebebandtechnik, die Roger ersonnen hatte. So wollte ich zur Hochschule gehen, um Roger zu beweisen, dass ich seinen Test auch in einem Liveszenario unter Studenten bestehen würde.

In der Hochschule unter so vielen Studenten*Innen verließ mich fast mein Mut mich so nuttig zu präsentieren. Am liebsten wäre ich davongerannt. Da aber zunächst keine besonderen Reaktionen von Mitstudierenden kamen, fasste ich langsam wieder Mut. Mich kannte ja auch außer Roger hier praktisch niemand, weil ich nur ziemlich sporadisch mal an der Uni erschien und Roger war an diesem Tag in der Beratungsstelle.

Ich wollte einen Kurs im zwölften Stock besuchen und musste den vollbesetzten Fahrstuhl nehmen. Auf der ganzen Fahrt nach oben presste ein dreister älterer Student seinen Schritt permanent gegen meinen Po. Ich sagte nichts und ließ alles geschehen, wusste ich doch jetzt, dass meine Aufmachung gut ankam.
Eine Frau kann eben nur durch die Reaktionen von Männern feststellen, wie es um sie bestellt ist, dachte ich zufrieden.

Später holte ich mir die Fischstäbchen mit Curryreis und Erbsen in der Mensa und ging wie immer zum Essen hinunter in den Keller an meinen angestammten Tisch in der Ecke. In vielen Dingen war ich schon immer ein Gewohnheitstier.

Nach einiger Zeit setzte sich ein bulliger Student mit schwarzer Lederjacke und brutal wirkendem Gesicht an meinen Tisch.

"Hallo, ich bin der Bonzo.", stellte er sich mir vor.

"Hoffe, Platz war frei."

"Natürlich, du sitzt ja schon." stellte ich etwas genervt fest.

Jetzt bekam ich Bedenken, dass mein neues Outfit doch die falschen Typen anziehen könnte.

"Entschuldig, wenn ich frag, aber tanzt du gerne an Stange?, fragte er nun zu meinem Erstauen.

"Welche Stange meinst du?

"Na, Stange in Club, wo Männer zuschaun. Mein Onkel hat Club und Weiber wie du, kann der brauchen. Deine Figur ist toll und Haare und Gesicht sind nicht zu verachten. Titten musst die vielleicht machen lassen, erst mehr. Das macht Männer verruckt, dann saufen sie und zahlen sie viel. Sie stopfen dir Geld in Höschen."

Ich musste zunächst nach Luft schnappen, dann wollte ich ihm ins Gesicht schreien, dass ich gar keine Frau bin und dass er sich zum Teufel scheren soll.

Doch auf einmal spürte ich, dass die Aussicht, mich in billigster Art vor vielen lüsternen, womöglich stark angetrunkenen, hemmungslosen Männer aufgeilend produzieren zu können, mich zu erregen begann. Schlagartig ahnte ich, dass Frauen, das nicht immer nur des Geldes wegen tun. Sie ziehen bestimmt auch einen seelischen Gewinn daraus.

"Du, ich muss dann. Überlegs dir mal. Hier ist meine Karte." waren Bonzos letzte Worte, bevor er meinen Tisch verließ.

Ich starrte auf seine schlichte Karte mit kaum mehr als seinem Namen und seiner Handynummer drauf und fühlte in mir das Verlangen, diese Nummer recht bald zu wählen. Ob die auch Schwanznutten nehmen, dachte ich dann? Ganz bestimmt nicht. Ich würde erst lange nach der OP anrufen können, wenn alles gut verheilt war.

Mein Penis in seinem Gefängnis, rebellierte wegen der Enge, in der er eingeschlossen war.

Wenn mein Interesse an Bonzos unsittlichem Vorschlag, nach der Entfernung meines Penis nicht mehr da wäre, dachte ich plötzlich. Wäre mein Leben dann überhaupt noch lebenswert für mich, ohne diese Libido, die meine Tage würzt?

Was, wenn Frauen es wirklich nur wegen des Geldes tun und gar keine Freude oder Lust verspüren, wenn sie fremde Männer aufgeilen können?

Das war kaum vorstellbar für mich, muss ich gestehen.

Dann dachte ich an Herrn Radezki. Wenn er mich auch als Schwanzmädchen begehren würde, würde ich den ganzen OP-Kram abblasen.
Roger wäre dann sicher sehr enttäuscht von mir und würde sich bestimmt endgültig von mir abwenden, aber ich konnte doch eine solche Lebensentscheidung nicht treffen, nur um es Roger recht zu machen.

Als ich auf den Hof von Rogers Haus trat, war Herr Radezki gerade im Begriff mit einem aufgerollten Strick in der Hand Richtung Garten zu gehen.

"Hallo, Herr Radezki, was haben sie denn vor?", rief ich ihm nach.

"Die Ziege ist ausgebüxt und schlägt sich wieder mal im Garten den Bauch voll. Ich muss sie schleunigst einfangen bevor für uns kein einziger Salatkopf mehr übrig ist."

"Darf ich sie begleiten?", fragte ich, mit der erklärten Absicht ihm im Garten reinen Wein einzuschenken und ihm endlich zu gestehen, dass ich nichts anderes bin, als ein ordinäres Schwanzmädchen. Allerdings mit einem femininen Penis und rein weiblichen Wünschen und Sehnsüchten.

Sollte er es doch akzeptieren oder mich für immer verstoßen. Alles würde besser sein, als ihn noch länger anzulügen.

Wir schlichen zusammen durch den Garten auf der Suche nach der hungrigen Ziege und fanden sie bald am Salatbeet. Zu meinem Erstaunen, ließ sie sich, ohne sich zu widersetzen oder zu versuchen zu fliehen den Strick um den Hals legen. Womöglich war sie längst satt und deswegen recht träge.

Dann fasste ich allen Mut zusammen und stellte mich direkt vor den erstaunten Herrn Radetzki und hob vorne mein Röckchen hoch und erklärte:

Was sie da sehen, scheint ein Höschen über einer Vagina zu sein, aber nein, darunter befindet sich ein Penis, verdeckt unter einem festen Klebestreifen. So jetzt wissen sie es und ich verstehe, dass sie mich von nun an verachten und meiden werden. Nichts wäre natürlicher, als so eine Reaktion, von einem Mann, wie sie einer sind."

Danach drehte ich mich um und rannte ins Haus, hinauf in mein Zimmer und warf mich weinend aufs Bett, ohne eine Antwort des Mannes abzuwarten, der mir doch wichtiger war, als alle anderen Männer die ich sonst kannte. Zu sicher war ich mir, ihn mit meiner Beichte für immer verloren zu haben.

Doch es dauerte gar nicht lange, da erschien Herr Radetzki in meinem Zimmer und dann legte er sich hinter mich auf das Bett. Ich hatte mein Gesicht ins Kissen vergraben und schluchzte. Dann sagte er mir leise in mein Ohr, während er mit seiner Hand über mein aschblondes Haar strich:

"Aber Kindchen, Roger hatte mir das doch schon vor deinem Einzug hier gesagt und es stört mich doch überhaupt nicht, das wirst du sicher gespürt haben.
Ich will dich so, wie du bist. Eine reizende Frau mit Penis und du darfst ihn mir auch gerne zeigen, wann immer du willst, ich werde ihn genauso lieben, wie ich dich lieben werde. Jeden Tag mehr davon bin ich überzeugt."

Ich traute meinen Ohren kaum. War da wirklich ein Mann, der mich so akzeptieren wollte, wie ich nun mal war? Ein toller Mann noch dazu.

Obwohl ich mir früher nie vorstellen konnte, einen Mann zu küssen, immer hatte ich nur davon geträumt einen Penis zu blasen und zu lutschen, drehte ich mich jetzt zu Herrn Radetzki um und wir küssten uns lange und sinnlich intensiv, mit Zunge und allem was dazu gehört. Jetzt wurde mir klar, dass Sex ohne Küssen nichts ist als billige Pornografie.

Herr Radetzki, dessen Vornamen ich ja noch gar nicht kannte, fuhr mit einer Hand sanft in mein Höschen und zog den dummen Klebestreifen ab, um meinen Mädchenpenis zu befreien. In dem Moment wurde mir sowas von klar, dass ich auf dem absolut richtigen Weg bin und dass nichts an mir falsch ist. Ich bin eine Frau mit Penis, die Männer begehrt, die noch richtige Männer sind, fühlte ich jetzt mehr als ich es denken konnte.

Dann spürte ich Herrn Radetzkis Penis an meinem heißen Tor und erschrak etwas.

"Aber ich bin doch noch Jungfrau, mein Liebster.", hauchte ich.

"Dann gebe ich ihn zwischen deine Schenkel Schätzchen, wir müssen ja nichts überstürzen.", erwiderte Rainer, so hieß nämlich der Mann mit Vornamen, mit dem ich dann noch lange zusammensein sollte.

Es war meine erste Nacht mit ihm. Eine Nacht, die ich, obwohl es nicht zum Äußersten kam, nie vergessen werde.

Rainer war ein Mann, für den sich eine Frau dadurch auszeichnet, dass sie sich ihm mit einem absolut empfangenden Wesen hingeben will.
Ja, vielleicht war er auch irgendwie im klassischen Sinn ein Macho, aber hatte ich mich nicht genau nach so einem Mann gesehnt.

Als sich sein Penis endlich zwischen meinen Schenkeln entlud, wäre ich fast auch zum Orgasmus gekommen, so erregte mich sein Höhepunkt und ich war stolz, diesem Mann dazu verholfen zu haben.

Obwohl ich später noch viele Orgasmen durch Rainer bekam, was mir auch wichtig war, schlief ich in dieser Nacht ohne einen gehabt zu haben, trotzdem absolut glücklich in den Armen meines ersten Liebhabers ein.

Am nächsten Morgen erwischte uns Roger schlafend im Bett, eng umschlungen.

Natürlich warf er uns Beide aus seinem Haus und rief, er wolle uns nie wieder sehen.

Da sind wir dann mit Rainers Wohnmobil abgezogen bis zur Algarve runter und verbrachten eine tolle Zeit.

Wir lebten von Rainers kleiner Rente und den üppigen regelmäßigen Zuwendungen
meiner Eltern, die ja immer beruhigt waren, wenn sie mich mit Geld zufriedenstellen und abspeisen konnten.

Das alles ging ziemlich lange gut, bis mich dann ein brutaler Typ unter einer Dusche auf einem Campingplatz fast richtiggehend ***igte.

"Er sagte dabei ständig Sachen wie: "Du Schwanznutte, dich mach ich zur Fickschlampe. Du wirst anschaffen für mich."

Dann fuhr ich am nächsten Tag mit dem Typen weiter, aber das ist eine andere Geschichte.

 

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