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Weibliche Libido in/nach den Wechseljahren


En****

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-10

Ich w Ü50 und mittendrin, kann sagen, ja so ist es, ich hab nur einen, wo der Sex so gut ist, das es bestens passt(leider habe ich den nur alle 2-3 Monate). Irgendwann habe ich gelesen, das Frauen in den WJ Sex nur beibehalten, wenn er davor gut war, nach den WJ soll ein sogenannter zweiter Frühling kommen.. Da muss ich dann schon mal sagen, das die angesprochene 60/30 Quote passig ist, für langweiligen, unbefriedigenden 0815 Sex gibt sich Frau nicht mehr her, dann verzichtet sie lieber ganz.

Am 17.1.2026 at 14:36, schrieb GreyC:

Es lieg immer am Mann. - Immer! 🤷‍♂️

Grundsätzlich- immer. Das ist klar.

Irgendwie beneide ich manchmal Männer dafür, damit umgehn zu können, sich nix zu scheissen.

Also evtl. so nach dem Motto "Ich hab mich in ihr ergossen- Sie gibt mir die Schuld, dass es für sie überhaupt nix war" Win- Win.

Am 17.1.2026 at 10:59, schrieb EnzoGiordano:

Auch auf das Risiko, dass das Thema schon diskutiert wurde:
Stimmt die Behauptung, dass durch die Wechseljahre der Frau die weibliche Libido zurückgeht oder vollständig verschwindet?

Die Frage richtet sich nicht an die selbst ernannten "Experten" unter uns, sondern in erster Linie an Frauen 50+, die aus eigener Erfahrung schreiben können.

Ich sags mal so: Hier speziell, verschwindet die Libido einiger Frauen nicht auf Grund der Wechseljahre, sondern eher durch das unverschämte und dumme Verhalten einiger Herren hier.

Generell ist das bei jeder Frau in den Wechseljahren anders, da gibt es keine pauschale Aussage.

Anonymes-Mitglied-11
Am 17.1.2026 at 10:59, schrieb EnzoGiordano:

Stimmt die Behauptung, dass durch die Wechseljahre der Frau die weibliche Libido zurückgeht oder vollständig verschwindet?

Natürlich nicht generell, aber für einige scheint das auch eine schöne Ausrede zu sein, sich den bisherigen Partner vom Leib zu halten. Bei evtl. neuem, anderen Lover ist dann alles wie weggeblasen :jumping:

Anonymes-Mitglied-11
Am 17.1.2026 at 11:09, schrieb Sonnenfleck:

Sexuell eher mehr als weniger.

kann ich bestätigen !

Anonymes-Mitglied-11
Am 17.1.2026 at 11:22, schrieb Highlander4u:

Libido...

Die Auswirkungen der Wechseljahre differieren von Frau zu Frau mitunter enorm...

von >Mann zu >Mann auch !!

vor 6 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-11:

von >Mann zu >Mann auch !!

Wobei's bei Mann meiner Beobachtung nach z.b. eher und häufig in Richtung plötzlich enteckter "Bi Neigungen" geht- was häufig nix anderes bedeutet, als "In der Not frisst der Teufel Fliegen"- abspritzen ist nunmal abspritzen...

Also die Libido nimmt bei nem gesunden Mann wohl in selteneren Fällen wirklich ab.

Was natürlich auch der Natur folgt, schließlich´können männer auch noch mit 80 ihrem eigentlichen Verwendungszweck- Fortpflanzung folgen.

Und natürlich gibt's auch Männer, die in/nach der "Midlife Crisis" weniger Lust (auf ihre bisherigen Frauen) haben.

Woran selbstverständlich auch die jeweiligen Frauen "schuld" sind;-))))

Anonymes-Mitglied-11
Am 17.1.2026 at 11:31, schrieb wosi:

‼️ Symptome:weniger Hormone werden produziert ,Partner reden sehr selten über die erotischen Wünsche💯‼️Dieses führt natürlich auch zur Unlust in den Wechseljahren der Frau 💯‼️Alltagsstress ect und vieles mehr 💯‼️

Beim falschen Partner vergeht die Lust auch sonst, nicht nur dann !! Fakt ist, manche haben schlimme Beschwerden, andere entdecken sogar ihre >Lust neu und dann gibt es noch so einiges dazwischen!

Anonymes-Mitglied-11
vor 6 Minuten, schrieb Zauberhände94469:

Wobei's bei Mann meiner Beobachtung nach z.b. eher und häufig in Richtung plötzlich enteckter "Bi Neigungen" geht- was häufig nix anderes bedeutet, als "In der Not frisst der Teufel Fliegen"- abspritzen ist nunmal abspritzen...

Es scheint so, wenn man hier so liest, ich kenne keinen, der das persönlich bestätigt hat, aber leider mehrere, die einfach gar nicht mehr können :-( Einer davon ist gerade mal 50 J. 

Vielen Dank für die vielen Kommentare zu diesem Thema.
Ich glaube nicht (was auch durch viele Beiträge der Frauen 50+ bestätigt wurde), dass es bei meiner Frau an den WJ liegt, sondern dass diese ein Vorwand sind,  die eigene Lustlosigkeit zu rechtfertigen. Sonst wäre der Sex vor den WJ erfüllend und öfter (also mehr als 2x pro Monat gewesen) was nicht der Fall war.
Unter dem Standard-Argument „Schuld ist immer der Mann“ in all seinen Facetten (die auch hier im einen oder anderen Beitrag anklangen) habe ich gelitten und leide noch heute und - ja - es verletzt mich immer noch. Nicht mehr ganz so arg wie früher, weil ich inzwischen etwas über dieser Behauptung stehe und gelernt habe, dass es - zumindest in meinem Fall - eben nicht (immer) meine Schud ist.
Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass bei meiner Frau das Thema Sexualität  in ihrer Erziehung mit „unanständig“, „schmutzig“ und „etwas, dass man nicht macht“ besetzt worden ist, und diese Bewertung fest in ihrem Unterbewusstsein verankert ist. Bekanntlich hat das Unterbewusstsein auf uns eine zehnfach stärkere Macht als das Bewusstsein, also der Verstand. Und von dieser Bewertung aus ihrem Unterbewusstsein kann sie sich nicht befreien. Kann ich sie nicht befreien – trotz aller Versuche, die ich in Form persönlicher Gespräche unternommen habe. Wie sich das äußert? Zum Beispiel so: Die ersten Worte nach dem Sex (den sie durchaus genießt) sind: „Das machen wir so schnell nicht mehr“, Gespräche über unser Liebesleben  werden mit: „Du weißt doch, dass das Thema für mich ein rotes Tuch ist!“ abgeblockt.
Kann jemand das Thema mit dem Unterbewusstsein aus eigener Erfahrung nachvollziehen? Lösung außer Therapie (die sie aber kategorisch ablehnt) habe ich keine.

Anonymes-Mitglied-12

Kurz und bündig : Es gibt viele Gründe warum wieso weshalb 👀👍💪💯‼️Den Grund oder die Gründe weiss nur die Frau oder Empfindungen die sich in den Wechseljahren befindet 👍💯‼️Alles andere sind einfach nur Vermutungen,die zu diesem verfasst wurden !! Und nur mal so : Hier hat mal die Frau eines Paares über Vermutungen kund getan 🫩🙃👍💯‼️🙋

Am 18.1.2026 at 01:04, schrieb lieber_Kater:

Wie jetzt? Auch schlimmer als ein Männerschnupfen? Bin ich froh, das ich am Briefkasten einen Aufkleber habe: "Bitte keine Midlife Crisis einwerfen." Bin wirklich ein Fuchs. Rieche sogar so...:smiley:

Naja, die Männergrippe ist ja immer kurz vorm Tod. Aber die geht ja dann doch irgendwann zu Ende. Aber die Midlife Crisis kann vom 35. bis zum 60. Lebensjahr dauern. Keine Ahnung was da nu wirklich schlimmer ist... 🤔

vor 43 Minuten, schrieb EnzoGiordano:

Kann jemand das Thema mit dem Unterbewusstsein aus eigener Erfahrung nachvollziehen? Lösung außer Therapie (die sie aber kategorisch ablehnt) habe ich keine.

Ja das kenne ich nur zu gut. Ich hatte in der Vergangenheit nur Sex damit ich nicht alleine durchs Leben gehen muss. Und das dann hoffentlich nur ein oder zweimal im Monat. Später war ich glücklich, dass er nur noch alle paar Monate dann kam. Mit der Kürze des Aktes (meist nicht länger als 3 bis 5 Minuten) war ich auch zufrieden. Aber auf Dauer kann sowas nicht gut gehen. Ich wurde unzufrieden, er wurde unzufrieden. Und irgendwann wurde mir klar, dass ich gar keine Änderung mehr wollte. Für mich kam da nur die Trennung in Frage. 

vor 42 Minuten, schrieb SweetGwendoline:

 Aber die Midlife Crisis kann vom 35. bis zum 60. Lebensjahr dauern.  

Dann habe ich sie vermutlich verpasst, oder sie hat mich nicht gefunden. Egal, ich werde darüber nicht traurig sein. :relaxed:

vor 1 Stunde, schrieb EnzoGiordano:

Vielen Dank für die vielen Kommentare zu diesem Thema.
Ich glaube nicht (was auch durch viele Beiträge der Frauen 50+ bestätigt wurde), dass es bei meiner Frau an den WJ liegt, sondern dass diese ein Vorwand sind,  die eigene Lustlosigkeit zu rechtfertigen. Sonst wäre der Sex vor den WJ erfüllend und öfter (also mehr als 2x pro Monat gewesen) was nicht der Fall war.
Unter dem Standard-Argument „Schuld ist immer der Mann“ in all seinen Facetten (die auch hier im einen oder anderen Beitrag anklangen) habe ich gelitten und leide noch heute und - ja - es verletzt mich immer noch. Nicht mehr ganz so arg wie früher, weil ich inzwischen etwas über dieser Behauptung stehe und gelernt habe, dass es - zumindest in meinem Fall - eben nicht (immer) meine Schud ist.
Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass bei meiner Frau das Thema Sexualität  in ihrer Erziehung mit „unanständig“, „schmutzig“ und „etwas, dass man nicht macht“ besetzt worden ist, und diese Bewertung fest in ihrem Unterbewusstsein verankert ist. Bekanntlich hat das Unterbewusstsein auf uns eine zehnfach stärkere Macht als das Bewusstsein, also der Verstand. Und von dieser Bewertung aus ihrem Unterbewusstsein kann sie sich nicht befreien. Kann ich sie nicht befreien – trotz aller Versuche, die ich in Form persönlicher Gespräche unternommen habe. Wie sich das äußert? Zum Beispiel so: Die ersten Worte nach dem Sex (den sie durchaus genießt) sind: „Das machen wir so schnell nicht mehr“, Gespräche über unser Liebesleben  werden mit: „Du weißt doch, dass das Thema für mich ein rotes Tuch ist!“ abgeblockt.
Kann jemand das Thema mit dem Unterbewusstsein aus eigener Erfahrung nachvollziehen? Lösung außer Therapie (die sie aber kategorisch ablehnt) habe ich keine.

Vielleicht hat sie einfach von Haus aus weniger Lust. Menschen sind verschieden und nicht jede Frau ist die gewünschte Bumsmaschine.

Sie geniesst den Sex um dann zu sagen: das machen wir so schnell nicht wieder? Liest sich jetzt für mich nicht gerade, als wenn das dann ein Genuss für sie gewesen wäre.

Ich denke nicht das du hier eine passende Antwort finden wirst, denn keiner kennt deine Frau.

 

(bearbeitet)
Am 17.1.2026 at 20:45, schrieb Heike0308:

*****

Also die Lust lässt mit der Zeit nach, hab ich persönlich für mich festgestellt. Das hängt allerdings mit vielen Faktoren zusammen. 
Wenn manche Männer den Mund aufmachen…. Vergeht mir schlagartig die Lust.

.

Da ist garantiert was dran!

Ich kann das nur bestätigen. Denn Männer haben ja in der Form keine Wechseljahre, dennoch haben sie ähnliche Symptome bezüglich schlagartigen Lustvergehens, wenn manche Frauen den Mund aufmachen.

 

 

bearbeitet von Südfriese
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