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Ist Monogamie noch zeitgemäß?


Ra****

Empfohlener Beitrag

Wir waren uns nach ca. 1 Jahr einig das Monogamie nichts für uns ist... 1993 sind wir zusammen gekommen...

Das hat für mich 0,00 mit Nachwuchs zu tun. Es geht dabei nur um meine emotionalen Bedürfnisse. Mir völlig egal was andere sich da zusammenwursteln an Theorien.

vor 3 Minuten, schrieb Outdoorfan-0815:

Ich klinke mich aus.... Hätte durchaus ein interessante Austausch hier werden können. Aber mit dem Kommentar bzw mit diesem "Gegenargument" hast du nur bewiesen, dass du einer konstruktiven Diskussion nicht mächtig bist und das Niveau ein ganzes Stück gesunken ist... 🤷🏻‍♂️Meiner Meinung nach. Darf aber jeder, wie immer, anders sehen. 

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag. 

Ich finde meine Kommentare auch super.... 🤣

Prima, dann passt es doch!

vor 2 Minuten, schrieb supermasseurHH:

Prima, dann passt es doch!

Vergiss dein like nicht... 

Das „beste“ Argument für „monogam“ ist meiner Meinung nach, der Schutz vor STIs… 🤔🤷‍♀️
Ich finde den penetrativen Sex definitiv ohne Kondom viel schöner… werde aber niemals darauf aus „Lust“ verzichten…
Die Argumente anderer sind mir dabei völlig egal… können und dürfen alle so handhaben, wie alle Beteiligten damit einverstanden sind… 🤔🤷‍♀️🤓☺️

Gerade eben, schrieb KarlaLangenfeld:

Du bist wirklich ein ganz widerlicher Vertreter deiner Zunft!!

Das weiß ich - lächel - noch Fragen? Wird man nun beleidigend weil man nicht mehr weiterkommt? Schön, wie das Niveau immer weiter sinkt... 

vor 7 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Was könnte heutzutage noch für Monogamie sprechen?

Ich würde da tatsächlich zur romantischen Komponente tendieren für mich. :)

vor 7 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Was sagt die Community?

Was könnte heutzutage noch für Monogamie sprechen?

Hat sie noch irgendeinen Sinn, oder ist sie ein obsoletes Konzept aus der Vergangenheit und kann weg?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Bitte bleibt lieb und fair aufeinander. 

Echte Monogamie ist heute sowieso die große Ausnahme. Das würde bedeuten das dein erster Sexpartner dein Leben lang dein einziger ist oder zumindest solange dieser lebt.

Damit man den Begriff Monogamie nicht zu Grabe tragen muss wurde der Begriff "serielle Monogamie" geschaffen. Was eigentlich ein Widerspruch in sich ist, aber egal.

Obwohl ich selbst Poly lebe denke ich das Monogamie als gesellschaftliches Ideal doch noch Sinn macht und zwar bezüglich des sozialen Friedens. Es ist eine Strategie in der möglichst viele Männer einigermaßen exklusiv eine Chance auf Frauen haben. Wenn man gesellschaftspolitisch etwas gegen Gewalt tun will ist das eine gute Idee.

zeitgemäß? :jumping: Mir Wurscht, was für Zeiten sind, ich mag Monogamie. Fühlt sich für mich toll an, wenn ich reiche (und umgekehrt erlebe ich das auch)

vernünftig? Bin ich nicht immer, ändert daran aber nichts. Ich brauche einfach kein Bäumchen-Wechsel-Dich usw. usf. wenn ich feste Partnerin habe.

Was ausser Testesteron und einem nicht näher erklärbaren Gefühl etwas zu verpassen spricht eigentlcih gegen Monogamie ?  irgendwelche Bonobo-Vergleiche, als wären wir Menschen Abbilder des Tierreichs? 

Und was ist mit Gefühlen? Wer sagt denn, dass ich mich nicht zu einem Menschen bekennen will, oder schlimmer, dass ich sexuell oder sozial minderwertig bin, sollte ich mich zu einer Partnerin bekennen wollen? Wer sind denn andere Menschen, die mich mit irgendwelchen irgendwo aufgeriffenen Argumenten davon überzeugen wollen, dass wir nicht für Monogamie "geschaffen" sind?  Sie sagen damit doch nichts anderes aus, als dass sie sich selbst nicht für Monogamie geschaffen fühlen, oder besser noch, dass ihnen etwas in ihrer Partnerschaft fehlt. Müssen sie deshalb anzweifeln, dass es erfüllende, monogame Partnerschaften über lange Zeiträume geben kann ? 

Sowohl wissenschaftlich als auch soziologisch gibt es keine stichhaltigen Beweise für individuelles Gefühlsleben. Punkt. 

Vor 24 Minuten , schrieb Inception:

Echte Monogamie ist heute sowieso die große Ausnahme. Das würde bedeuten das dein erster Sexpartner dein Leben lang dein einziger ist oder zumindest solange dieser lebt.

Damit man den Begriff Monogamie nicht zu Grabe tragen muss wurde der Begriff "serielle Monogamie" geschaffen. Was eigentlich ein Widerspruch in sich ist, aber egal.

Obwohl ich selbst Poly lebe denke ich das Monogamie als gesellschaftliches Ideal doch noch Sinn macht und zwar bezüglich des sozialen Friedens. Es ist eine Strategie in der möglichst viele Männer einigermaßen exklusiv eine Chance auf Frauen haben. Wenn man gesellschaftspolitisch etwas gegen Gewalt tun will ist das eine gute Idee.

Da stimme ich dir zu. Für deg gesellschaftlichen und auch für den sozialen Frieden ist eine Orientierung an einem festen Partner festigend. Dass dieser Frieden auf sehr wackeligen Beinen steht sieht man an der stark zunehmendem Gewalt, die daraus resultiert dass Menschen die gesellschaftlichen Regeln nicht mehr anerkennen. Zumindest wäre noch was zu retten wenn wenigstens Ehrlichkeit stattgefunden würde, aber die ist ja total verpönt. Ironischerweise sind aber genau die Menschen die alles und jeden ihren Bedürfnissen unterordnen auch die die langfristig am unzufriedensten sind. Ich weiß nicht ob speziell Monogamie an sich den sozialen Zusammenhalt beeinflusst. Ich weiß aber dass diese Egotrips, Rücksichtslosigkeiten, sozialen Verwahrlosungen und egoistischen Selbstverwirklichungen bis hin zur Selbstaufgabe definitiv einer Gesellschaft schaden - und die Entwicklung geht schwer Richtung Vereinsamung... Fremdgegangen wurde schon immer, und es gab Zeiten da nahm man es mit der Monogamie kein bisschen ernst, aber die Geschichte zeigt dass Gesellschaften die sich immer weiter von gewissen Regeln bzw Regelungen verabschiedeten untergingen.

(bearbeitet)
vor 25 Minuten, schrieb Inception:

Das würde bedeuten das dein erster Sexpartner dein Leben lang dein einziger ist oder zumindest solange dieser lebt.

Nein, damit hat das nichts zu tun. Man muss sich schon bewusst dafür entscheiden, dass man mit diesem Partner zusammen bleiben will. Wenn es nicht mehr passt, passt es nicht mehr. Monogamie heisst ja nicht, im Laufe eines Lebens nur einen einzigen Partner zu haben, sondern nie mehr als einen Partner gleichzeitig zu haben.

bearbeitet von Georg-FR
vor 7 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Was sind überhaupt noch vernünftige, nachvollziehbare Gründe für Monogamie?

Geht man vom klassischen Familienbild und der daraus resultierenden Rollenverteilung aus, dann sollte sie wahrscheinlich den Zusammenhalt der Familie und damit die Versorgungssicherheit für den Nachwuchs sorgen. 

#

Weil die Medizin noch nicht soweit war, verhinderte die Monogamie wahrscheinlich die schnelle Verbreitung von Krankheiten. 

#

Die Vorstellung, dass man die einzige Person ist, die der andere jemals begehrt, hat wahrscheinlich auch eine romantische Komponente.

#

Aber mal ehrlich, was schadet es denn heutzutage dem Partner, wenn der Andere mal ab und zu Sex mit einer dritten, vierten oder beliebig vielen Personen hat?  Vielleicht macht mehr Erfahrung ja sogar zu einem besseren Liebhaber.

#

Was sagt die Community?

Was könnte heutzutage noch für Monogamie sprechen?

Hat sie noch irgendeinen Sinn, oder ist sie ein obsoletes Konzept aus der Vergangenheit und kann weg?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Bitte bleibt lieb und fair aufeinander. 

Eigetliich sollte ich mir meinen Monogamie-Vortrag mal irgendwo speichern, dann muss ich ihn nur noch einkopieren. 

Monogamie ist primär religiös indoctriniert. Du sollst nur einen Gott haben und auch nur einen Mann. Der Ursprung liegt in der Veränderung der menschlichen Lebensweise. Bis zur Sesshaftwerdung lebten Menschen in kleinen Gruppen zusammen und Sex diente - in aller seiner Vielfältigkeit - dem sozialen zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Alles was es gab, wurde geteilt, weil es wichtig für das Überleben war. In unseren genetischen Anlagen sind wir polygam. 

Und dann erfand der Mensch Besitz. Alles gehörte jemandem und sorgte für das Überleben des Einzelnen. Tiere, Feldfrüchte, Haus... und die Frau und deren Kinder. Und der Besitz wurde nicht mehr geteilt. Wie wir wissen war das auch der Beginn von Gier, Neid und Hass. Und der ersten Kriege. 

Weil Frauen jetzt Besitz waren, hatten sie weniger bis gar keine Rechte. (Selbst die hochgelobte Demokratie Griechenlands gehörte nur den Männern) Frauen ohne Mann waren gesellschaftlich geächtet und hatten kaum Möglichkeiten zu überleben. Also war es für Frauen wichtig, dass der Mann sich keine andere suchen kann, sondern für ihr Überleben sorgt. 

Und auch wenn Frauen heute (zumindest hier zu lande) die selben Rechte hat wie Männer und auch schon lange kein Besitz der Männer sind, sitzt die jahrtausende lange gesellschaftliche Prägung noch tief. Und wird letztlich auch immer noch von Kindesbeinen an vermittelt. Sei es in Märchen oder Hollywoodfilmen. Heute ist es kein religiöses Gebot mehr, sondern romantische Verklärung. Aber der Mensch ist nicht monogam. Wäre er es, wie verschiedenste Vögel, gäbe es keine Gedanken an einen anderen Sexpartner. Man würde seine Sandkastenliebe heiraten und wäre zufrieden. Aber die Menschen sind immet fremdgegangen, egal wie drakonisch die Strafen waren... 

 

vor einer Stunde, schrieb Akimlobo74:

,ist das jetzt blöd das ich versuche so Kontakt aufzunehmen weil ich dich sehr interessant finde und siehst total süß aus und sympathisch

Auf jeden Fall laut Forenregeln nicht gewollt . 

vor 1 Stunde, schrieb supermasseurHH:

Natürlich darf man als Single hier sein. Es sind aber sehr viele, die heimlich fremdgehen, und viele Paare, die sich noch andere Menschen wünschen. Ein klarer Fall für mich, dass Monogamie von Natur aus nicht normal ist. Zeitweise Monogamie ist etwas anderes, das ich nicht dazu rechne.

 

vor einer Stunde, schrieb KarlaLangenfeld:

Oh mein Gott da möchte man weinen!!!!!!!!!

Von Natur aus nicht" normal" ist.:hushed:

Ganz ehrlich mit dir möchte man sich nicht mehr austauschen!

Was für eine Diskussionskultur!

Er vertritt doch nur seine Meinung dazu. Und wer von uns kann wissen, was von Natur aus "normal" ist?

Vielen sagen "Monogamie ist tot. Offene Beziehungen sind die Zukunft."
Immer mehr, und das ist traurig, sollen es Frauen wie Männer sein, die das laut fordern.

Aber was genau erwartetest Du Dir davon? Dass die Liebe größer wird, wenn sie geteilt wird? Dass Du gleichzeitig die/der Eine bist und gleichzeitig austauschbar bleibst?
Du willst das Einzigartige und streichst gleichzeitig, alles was es einzigartig macht. 
Du willst "Freiheit", bezahlst aber mit dem Gefühl, wirklich geliebt zu werden. 
Irgendwann stehst Du da mit vielen Körpern, vielen Nächten, vielen "Es ist nur Sex " Sätzen und suchst verzweifelt nach dem einen Blick, der früher selbstverständlich war. "Du. Nur Du." 
Offene Beziehung ist keine Weiterentwicklung der Liebe, es ist das Ende. Ein Kompromiss, den man sich selbst als Fortschritt verkauft, während man leise das Wertvollste verliert, das eine Partnerschaft je hatte: 
Das Gefühl, für jemanden genug zu sein, wirklich Einmalig, unersetzlich. 
Und genau das stirbt zuerst, lange bevor die Beziehung offiziell endet. 

vor 12 Minuten, schrieb Georg-FR:

Nein, damit hat das nichts zu tun. Man muss sich schon bewusst dafür entscheiden, dass man mit diesem Partner zusammen bleiben will. Wenn es nicht mehr passt, passt es nicht mehr. Monogamie heisst ja nicht, im Laufe eines Lebens nur einen einzigen Partner zu haben, sondern nie mehr als einen Partner gleichzeitig zu haben.

Strenge Monogamie bedeutet grundsätzlich lebenslang. Aber das lässt sich schwer friedlich durchsetzen weil wir eher nicht so storchmäßig veranlagt sind also bezeichnet man weniger strenge "serielle Monogamie" heute oft einfach kurz als Monogamie. Aber es gibt auch heute noch Menschen die tatsächlich ((freiwillig) strenge Monogamie leben.

 

 

Bei dieser Frage fallen mir mehr Punkte ein die gegen als für Monogamie sprechen. Ich finde es aber viel besser "gemeinsam" das auszuleben, z.B. in Clubs, Swingerclubs, Pärchenclubs  als wenn meine Partnerin ohne mich mit Männern unterwegs ist.

Sorry rosenrot707,bin neu und blicke nicht durch aber verstanden!🙏🏼

vor 4 Minuten, schrieb Akimlobo74:

Sorry rosenrot707,bin neu und blicke nicht durch aber verstanden!🙏🏼

Ist ja nicht schlimm, nun weißt du es ;) Kontaktaufnahme mit einem User am besten  über PN , nicht im Forum . 

Anonymes-Mitglied-8

"Was sind überhaupt noch vernünftige, nachvollziehbare Gründe für Monogamie?"
- Ja. Liebe. -

Wenn sie konsequent gelebt würde, und sie nicht zu Frust führt, wäre es OK. Ansonsten gebe ich dir Recht. Ist eher obsolet. Lieber ehrlich offene Beziehung als nach außen monogam und Heimlichkeiten. Ich kennende sehr verliebte Paare, die trotzdem Sex mit anderem haben und beide das auch wissen. Das muss der Liebe keinen Abbruch geben.

Monogamie bedeutet für mich vor allem emotionale Exklusivität.
Ich möchte meine Gefühle nur mit einer Person teilen ,weil mir das Nähe und Tiefe gibt.
Sexuell ist das für mich nicht automatisch gleichzusetzen .
Aktuell würde ich zwar nicht teilen wollen , allerdings würde ich das nicht pauschal ausschließen .
Das kann dann in einer Beziehung individuell besprochen werden.

vor 9 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Aber mal ehrlich, was schadet es denn heutzutage dem Partner, wenn der Andere mal ab und zu Sex mit einer dritten, vierten oder beliebig vielen Personen hat?  Vielleicht macht mehr Erfahrung ja sogar zu einem besseren Liebhaber.

Es gibt Menschen, die das schlichtweg verletzt. Der Schaden besteht in emotionalem Schmerz. Davon dürftest du auch sicherlich schon mal gehört haben, wenn du nicht dein ganzes Leben unter einem Stein verbracht hast. 😉
 

 

vor 9 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Was könnte heutzutage noch für Monogamie sprechen?

Hat sie noch irgendeinen Sinn, oder ist sie ein obsoletes Konzept aus der Vergangenheit und kann weg?

Was sind denn das für Fragen? 🙈

Also den Hashtag mit der Medizin fand ich schon wahnsinnig wild. Bist du da drauf gekommen oder die KI? 

"Heutzutage": Was soll dieses Füllwort an der Stelle? Als sei das etwas, was der Mode oder gar medizinischem Fortschritt ( find ich immer noch saugeil! ) unterworfen sei. Wer denkt so? 😂
Ich kann dir nur sagen, was für mich für Monogamie spricht. Ich teile meine Partnerin nicht. Dafür bin ich zu eifersüchtig. Meine Partnerin ist auch nicht mein Schraubenschlüssel, den Mann sich mal ausleihen kann. Und ich andersherum nicht eine Option von vielen. Ich möchte nicht ausgesucht werden, wie ein Kleidungsstück, wo man sich Morgens fragt, ob man lieber dies oder das anzieht und sich dann entsprechend Abends fragt, ob man lieber mit mir oder Marko Sex hat. 
Es ist auch eine Charakterfrage. Eine Frau, die sexuelle Freiheit wünsch hat höchstwahrscheinlich einen Charakter, der nicht zu meinem passt. Ich mag Dinge wie Loyalität. Ich mag auch Kompromisse. Ich mag auch Exklusivität. Alles Dinge, die eine Frau mit dem Streben nach sexueller Freiheit mir höchstwahrscheinlich nicht bieten kann. Ich mag auch nicht den US-amerikanischen Gedanken der grenzenlosen Freiheit des Individuums, der hier zum Vorschein kommt. Wo die eigenen Wünsche und die eigene Freiheit ( Freedom!!! ) über allem steht. Selbst darüber, was den Menschen ggf. verletzt, den man doch angeblich liebt. Ein solcher Drang nach individueller Freiheit findet sich dann auch in ALLEN anderen Bereichen "Zusammenlebens" wieder. Und damit kann und will ich nicht umgehen. Das ist für mich nicht Freiheit, sondern Egoismus. Und wenn es wichtiger ist, mit Marko vögeln zu können als Rücksicht auf meine Gefühle und Grenzen zu nehmen, dann bitte bei Marko einziehen. 
Sexualität ist für mich auch etwas sehr Exklusives. Das bekommt nicht jede. Das ist etwas, was ich mit EINER Frau habe. Das gehört ihr. Das braucht sie nicht zu teilen. Das ist etwas, was wir nur gemeinsam haben. Nicht mit anderen. Unsers. Eins der Dinge, die unsere Beziehung zu unserer Beziehung machen. Die Exklusivität verbindet uns. Sie ist ein Geschenk, welches wir während der Partnerschaft nur einem Menschen machen. Und es nicht herumreichen, wie einen ... Schraubenschlüssel. 🤷‍♂️

Sinn / obsoletes Konzept: In meinen Augen gibt es zum Thema kaum unrelevantere Fragen als diese. Sinn? Wie kommst du denn darauf, dass das irgendetwas mit einem Sinn zu tun haben muss? Welcher Sinn, wovon sprichst du? Welchen Sinn hat es denn, seinen Schwanz während einer Partnerschaft in möglichst viele Frauen stecken zu können? Hat das einen Sinn? Kommt jetzt das im EP schon angeteaserte Trainingsargument? Du, ich kann auch mit meiner Herzensdame alleine trainieren. Ich komme auch mit 45 Jahren nicht ganz ohne Erfahrung um die Ecke. Was soll ich denn jetzt bei der Nachbarin trainieren? Also keine Ahnung, ob du außer Radfahren auch mal eine Mannschaftssportart gemacht hast. Aber normalerweise trainiert man mit denen, mit denen man auch das Match bestreitet. Wenn du am WE mit deiner Partnerin ein Tennis-Doppel spielst, trainierst du nicht vorher wochenlang einen Tag mit deinem Bruder, den anderen Tag mit deinem Sohn und den wieder anderen Tag mit dem Hausmeister der städtischen Grundschule. Das machte ... wenig Sinn. Hier also nach Sinnhaftigkeit zu fragen... Macht auch wenig Sinn. 
Und solange Monogamie noch von einzig zwei Personen auf diesem Planeten gelebt wird, ist sie wohl nicht obsolet. Die beiden brauchen sie ja offensichtlich noch. Der Blick in die Realität zeigt, dass das aber ein Paar mehr als nur die beiden sind. Ohne Google zu bemühen sage ich einfach frech: Mind. 50% der Weltbevölkerung leben genau dieses Konzept der Monogamie. Wie substanzlos ist da die Frage danach, ob das obsolet sei? Selbstverständlich ist sie nicht obsolet. Sie ist nur nicht für jeden interessant und der gewünschte Weg.

Bist du so ein Vielficker? ^^ Also so ein offener-Beziehungs-Typ? Ich vermute das mal, weil die Frage über die Monogamie in 19/20 Fällen aus dieser Ecke kommt. Ich sehe eher selten monogame Menschen diese Dinge thematisieren... Dabei schwingt auch immer so ein leichter Bekehrungswille mit. So im Subtext. So als verstünde man nicht, warum Menschen beim Beziehungsmodel nicht den Fokus darauf legen, weiterhin mit möglichst vielen anderen Menschen sexuell verkehren zu können. Ich fühle mich, als stünde mir jemand gegenüber, der "Die Wahrheit" gefunden hat und der einfach nicht versteht, dass es da verschiedene Wahrheiten gibt. Kannst du mir erklären, warum das so ist? 
Wer so leben mag, der kann das doch machen ( 5 Euro ins Phrasenschwein ). Aber was gibt es denn da dauerhaft zu diskutieren? Oder zu besprechen? Du bist schon so lange hier, du hast doch sowieso schon alles dazu gelesen und gehört, was monogame Leute dir dazu sagen können. Das Thema kommt doch im Quartalstakt. Was hast du denn bis heute daran immer noch nicht verstanden? Und glaubst du, wenn du es bisher nicht verstanden hast, dass du es jemals verstehen wirst? Ich vermute ja dann nicht. Musste auch nicht. Ich bin mir sicher, dass du auch ohne dieses Wissen und Verstehen trotzdem ein zufriedenes Leben führen wirst. Ich verstehe auch nicht alles, was auf der Welt passiert und was Menschen tun. Zum Beispiel, wenn sie Grönland für die nationale Sicherheit benötigen oder wenn gefragt wird, welchen "Sinn" ein bestimmtes Beziehungsmodell hat. Verstehe ich alles nicht. 🤷‍♂️ Das eine ist Wert, mal weiter nachzuforschen. Das andere eher nicht. Also aus meiner Sicht... Und wie gesagt, alle Antworten wurden tausendmal gegeben, wer es mit Ü50 oder was du bist immer noch nicht verstanden hat, der wirds dann auch nicht mehr verstehen. Vllt. akzeptierst du das einfach.
 

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