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Ist Monogamie noch zeitgemäß?


Ra****

Empfohlener Beitrag

also das Ding ist ja das Sex faktisch eine bindungskomponente ist und von daher bin ich durchaus davon überzeugt das wenn die Bindung auf Grund von Liebe ehrlich greift auch zumindest für eine Weile gar nicht daran zu denken ist noch mit wem anders intim zu werden.anders mags aussehen wenn in einer längeren Beziehung einer oder beide nicht oder nicht mehr auf ihre Kosten kommen,darüber darf und sollte dann gesprochen werden.

für mich spricht das Zeitmanagement ganz klar für Monogamie. mehrere Geschlechtspartner erfordern mehr Zeit und mehr Planung.

Monogamie... 🎼🎶 in der Südsee 🎵
Das hat weniger mit dem Zeitgeist als mit der persönlichen Einstellung jedes Einzelnen zu tun. Chacun à son goût!

Seit wann ist Monogamie ne Trendfrage?
Heutzutage...alleine die Vokabel gehört verboten.
Als könne man noch die größte Scheiße mit der Frage von Aktualität verargumentieren....
Aber passt super in den Zeitgeist, was es nicht wertiger macht.

Monogamie, das hat aber nichts damit zu tun das es soviel Fremdgeher gibt?! Ein Schelm wer böses dabei denkt...

Das klingt so als wäre Monogamie ein Mensch gemachtes Konzept, welches unserer Natur widerspricht.
Monogamie ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst trifft!
Und selbst wenn man immer wieder sieht wie dieses Konzept scheitert und neu begonnen wird so ist es noch lange nicht überholt meiner Meinung nach.
Für mich ist es immer noch ein Wunsch, ein Idealbild, der vollkommene Endzustand diese eine Partnerin zu finden, der ich mich voll mit Haut und Haaren verschreibe und die das selbe für mich tut.
Wer polyamor leben will soll das tun, daran hab ich nichts auszusetzen aber für mich ist und bleibt das Ziel "die eine".

Sie stellen die falsche Frage.. Es ist Tatsache das die Zahl an Singles wächst und man sollte daher erstmal fragen. Warum ist das so? Die kleinste Einheit = 1 Paar = weiblich+männlich entstehen grundsätzlich erstmal Zweck gebunden, nämlich für den Erhalt der Spezies. Es spielt gar keine Rolle ob daraus eine monogame und langfristige Beziehung entsteht oder nicht. Möchte das Paar aber das der Nachwuchs so aufwächst wie es selber glaubt erfolgreich weiter bestehen zu können, wird es so lange eine monogame Beziehung führen bis der Nachwuchs auf „eigenen“ Füssen ein selbstständiges Leben führen kann. Durch demografischen Wandel und man darf es ruhig ketzerisch „Wohlstandsverwahrlosung“ nennen, hat es massiv an Priorität verloren den eigenen Nachwuchs mit allen Mitteln zu beschützen. Es wächst sogar die Zahl an Menschen die gar kein Interesse daran hat die eigene Spezies erhalten zu wollen. Vor allem in Industrieländern verkommt die Gesellschaft zu Egoisten. ICH ICH ICH und danach mal sehen… Immer mehr vergessen das der Tag kommt wo sie WIEDER Hilfe brauchen werden. Darauf zu setzen irgend Jemand wird mir schon helfen ist ziemlich naiv und das alles NUR weil man „Spaß“ haben wollte ohne Verantwortung zu übernehmen.

Ich habe nicht alles gelesen. Es wurde aber diverse Male geschrieben, dass u. A. Leute, die oolygam - oder promiskutiv leben (wollen) versuchen, Monogamie als überholtes Modell darzustellen.
Das muss nicht unbedingt als übergriffig gesehen werden, sondern als "Verteidigung" gegen Vorwürfe von Personen, die eher exklusive Modelle bevorzugen.
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Solche Aussagen habe ich hier auch gelesen.
.
Ob nun exklusive Partnerschaften, Polygamie oder eher "wildes Durcheinander" natürlich ist, kann bestimmt lange diskutiert werden.
Klar ist: Es gibt durchaus viele Beispiele für alle Lebensformen.
Sowohl Polygamie unterschiedlicher Ausprägung als auch exklusiver (lebenslanger) Paarbindungen. Sowohl bei Tieren als auch Menschen.
Aber auch Gruppen, bei denen die Vermehrung entweder von einem dominatten Teil abhängt, bis dieser dann von einem neuen/stärkeren abgelöst wird.
Und wiederum Gruppen, wo es "ungeregelt durcheinander" geht.
Ich persönlich finde es sinnvoll, auch mehrere Lebensentwürfe zu akzeptieren und nicht zu verdammen.
Wichtig ist dabei, dass die Beteiligten wissen, worauf sie sich einlassen und zustimmen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass Monogamie nicht in der Natur des Menschen liegt.
Sex und Liebe sind zwei unterschiedliche Dinge.
Beides geht zwar miteinander aber auch getrennt voneinander.
Grundsätzlich muss jeder für sich selbst entscheiden was einem gut tut und was nicht.

Allerdings, wenn ich mir hier diese Plattform so anschaue, wie viele Leute ihre/n Partner/in bescheißen (wollen), dann hab ich wohl vollkommen recht!
Wenn es sexuell nicht (mehr) passt in einer Beziehung, dann hat man nunmal den Wunsch und das Verlangen es sich anderweitig zu holen.
Deswegen kann man trotzdem glücklich in der Beziehung sein.
Es passt oft zwischenmenschlich wunderbar und man liebt sich auch...aber sexuell fehlt oft etwas.
Wenn die Menschen da etwas lockerer drauf wären, dann würden viele Beziehungen auch nicht kaputt gehen.
Heimliche Affären bringen nur Ärger mit sich, irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht und dann folgt Drama und Trennung.




vor 3 Minuten, schrieb Der_Michael:

Sie stellen die falsche Frage.. Es ist Tatsache das die Zahl an Singles wächst und man sollte daher erstmal fragen. Warum ist das so? Die kleinste Einheit = 1 Paar = weiblich+männlich entstehen grundsätzlich erstmal Zweck gebunden, nämlich für den Erhalt der Spezies. Es spielt gar keine Rolle ob daraus eine monogame und langfristige Beziehung entsteht oder nicht. Möchte das Paar aber das der Nachwuchs so aufwächst wie es selber glaubt erfolgreich weiter bestehen zu können, wird es so lange eine monogame Beziehung führen bis der Nachwuchs auf „eigenen“ Füssen ein selbstständiges Leben führen kann. Durch demografischen Wandel und man darf es ruhig ketzerisch „Wohlstandsverwahrlosung“ nennen, hat es massiv an Priorität verloren den eigenen Nachwuchs mit allen Mitteln zu beschützen. Es wächst sogar die Zahl an Menschen die gar kein Interesse daran hat die eigene Spezies erhalten zu wollen. Vor allem in Industrieländern verkommt die Gesellschaft zu Egoisten. ICH ICH ICH und danach mal sehen… Immer mehr vergessen das der Tag kommt wo sie WIEDER Hilfe brauchen werden. Darauf zu setzen irgend Jemand wird mir schon helfen ist ziemlich naiv und das alles NUR weil man „Spaß“ haben wollte ohne Verantwortung zu übernehmen.

Vielleicht solltest Du für das Thema "Die bösen Wohlstandsegoisten wollen keine Kinder bekommen" einen eigenen Thread eröffnen. Denn biologisch reproduzieren kann man in jeder Beziehungsform. Im Übrigen gibt es auch Menschen wie Herrn Musk, der zwar für zahlreiche Nachkommen sorgt - für den Verantwortung und Fürsorge komplette Fremdwörter sind. Das nur nebenbei.

Nunja, Monogamie ist definitiv zeitgemäßer als die pseudo-provokante Frage zu stellen ob Monogamie noch zeitgemäß wäre ...

¯\_()_/¯ 

Meine bescheidene Meinung zu dem Thema: 

Ja, die Monogamie ist noch zeitgemäß. 

Es ist aber gerade in der heutigen Zeit völlig legitim eine andere Beziehungsform zu wählen. 

Ich glaube auch nicht daran, dass der Mensch per se Monoamor veranlagt ist. Wäre das der Fall, würden viel mehr Menschen nur einen einzigen Partner im Leben haben.

Ich denke es ist wichtig vom schwarz weiß denken Weg zu kommen. Das Leben ist bunt und die meisten schaffen es nicht mal das ganze in Grautönen zu sehen.

Für mich ist Monogamie auf romantischer und sozialer Ebene absolut zeitgemäß, weil zeitlos. 

Was heute anders sein kann als früher, ist die sexuelle Monogamie. Aufgrund der hygienischen und gesundheitlichen Standards und weil wir bei unserem Lebensstandard noch Zeit übrig haben, können wir uns Abenteuer mit anderen gönnen, falls uns der Sinn danach steht. Am besten gemeinsam. Ich und meine Frau sind da im gleichen Gefühl.

vor 3 Minuten, schrieb RMG_2020:

Vielleicht solltest Du für das Thema "Die bösen Wohlstandsegoisten wollen keine Kinder bekommen" einen eigenen Thread eröffnen. Denn biologisch reproduzieren kann man in jeder Beziehungsform. Im Übrigen gibt es auch Menschen wie Herrn Musk, der zwar für zahlreiche Nachkommen sorgt - für den Verantwortung und Fürsorge komplette Fremdwörter sind. Das nur nebenbei.

Meinen gesamten Post aus dem Kontext zu reißen ist der Versuch der Ausrede, denn es geht nicht nur um biologische „Reproduktion“. Allein das Wort „Reproduktion“ in Verbindung mit Nachwuchs zu bringen ist schon erschreckend. Musk zählt zu den Leuten die glauben mit Geld lässt sich alles regeln. Ein Irrglaube.

Was auch immer "vernünftig" ist, der Zeitgeist zeigt eine Korrelation, dass psychosomatische Kliniken und The***utenpraxen sich in steigendem Maße mit Vertretern der Dekonstruktion sozialer Konstrukte füllen, deren Hauptproblem völlige Orientierungslosigkeit ist. Dem Zeitgeist widerspricht es, da eine Kausalität zu vermuten.

(bearbeitet)

Monogamie muss nicht grundlegend unspannend/antikquar oder langweilig sein, vorausgesetzt man hat den passenden Partner, mit dem man gemeinsam gute Sexualität erlebt.

Mit einem Partner/-in eine monogame Partnerschaft zu haben, heißt ja nicht, diesen sofort heiraten zu müssen.

Es gibt z.B. auch monogame F+ Partnerschaften.(ohne klassische Liebesschwüre oder -beteuerungen).

Man mag sich sehr und schätzt einander und möchte das eben nur  zu Zweit genießen.


Es kann schön sein, sich voll und ganz sexuell auf nur EINEN Partner einzulassen. (ohne Ablenkung oder Irritationen durch noch andere Sexualpartner).

Ich persönlich finde
Ich find's überhaupt nicht gut, wenn z.B. beim Beziehungsstatus geschwindelt oder mir oder ich (wenn es wäre) ihr wichtige Dinge (und das ist ein/sind eben auch aktuelle nichtmoorgame Sexverbindungen).vorenthalten würde.

bearbeitet von SensualMarc

Vernünftig ist das, was allen Beteiligten gefällt und unbeteiligte nicht ungefragt aufgedrückt wird.
Warum soll Monogamie nicht mehr zeitgemäß sein? Nur weil man die offene Kommunikation scheut oder nicht kann oder nicht will? Da wäre für mich eher der Ansatzpunkt. Da ist die Chance, Gleichgesinnte zu treffen und einen gleichen Lebensstil/Sexstil zu pflegen, nämlich viel höher aus meiner Sicht.

vor 16 Minuten, schrieb Der_Michael:

Meinen gesamten Post aus dem Kontext zu reißen ist der Versuch der Ausrede, denn es geht nicht nur um biologische „Reproduktion“. Allein das Wort „Reproduktion“ in Verbindung mit Nachwuchs zu bringen ist schon erschreckend. Musk zählt zu den Leuten die glauben mit Geld lässt sich alles regeln. Ein Irrglaube.

Was für eine "Ausrede"?? Es gibt keine Sache, für die ich oder sonst jemand eine "Ausrede" bräuchte. 

Monogamie ist mittlerweile out - jeder denkende Mensch weiß, dass Monogamie beim Menschen nicht natürlich ist, sondern durch Erziehung, Kirdhe und Gsellschaft erzwungen wird (meist aus Machtgründen). Wäre Monogamie natürlich, gäbe es keine Menschen, die nach anderen Partnern, sei es für eine Stunde oder für eine Affäre suchen. Die Zukunft liegt in der Polyamorie.

vor 2 Minuten, schrieb supermasseurHH:

Monogamie ist mittlerweile out - jeder denkende Mensch weiß, dass Monogamie beim Menschen nicht natürlich ist, sondern durch Erziehung, Kirdhe und Gsellschaft erzwungen wird (meist aus Machtgründen). Wäre Monogamie natürlich, gäbe es keine Menschen, die nach anderen Partnern, sei es für eine Stunde oder für eine Affäre suchen. Die Zukunft liegt in der Polyamorie.

Du sprichst also einem Großteil der Menschen das Denken ab? 

vor 2 Minuten, schrieb Randdresden:

Du sprichst also einem Großteil der Menschen das Denken ab? 

Ja, und viele wirklich denkende Menschen werden mir da zustimmen. Die anderen interessieren mich nicht.

Wenn ich in einer festen Beziehung bin,dann bin ich monogam und könnte es auch von meinem Partner verlangen.Wenn jemand trotz fester Beziehung Sex mit anderen möchte/braucht/will....wozu ist er dann in einer festen Beziehung? Dann sollte er Single bleiben und eine F+ anstreben aber keine Beziehung....oder möchte er das gemachte Nest bzw., sorry den Ausdruck den blinden und blöden Partner,der eh nichts merkt nicht aufgeben? Denn er belügt nicht nur seinen Partner sondern auch sich selbst...wenn ich meinem Partner liebe,dann bin ich frei.....alles andere ist Betrug.... sorry, für meine altmodische Ansicht

Also ich denke Monoganie ist der Anker ,der Hafen ,von mir aus das Haus in dem man sich wohl fühlt. Alles was  die  Grundbedürfnisse deckt .  Sicherheit,Befriedigung der meisten Bedürfnisse,  ...mehr fällt mir gerade nicht ein.    Aber manchmal/oder oft... kommt immer die Lust auf andere auf!  !.  Oder ?     Ein Teil der Phantsien  die alles aufregend machen.     ! Und hier.. der Schneidepunkt zwischen  Phantasie und körperlicher Lust. 

 

 

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