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Ist Monogamie noch zeitgemäß?


Ra****

Empfohlener Beitrag

vor 20 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Was sind überhaupt noch vernünftige, nachvollziehbare Gründe für Monogamie?

Für mich die Beziehungsart, die ich bisher gelebt habe und mit der ich auch gut zurechtkomme. Wenn ich eine Partnerschaft eingehe, dann reicht mir dieser Mann, oder ich gehe die Beziehung nicht ein. Betrug oder Vertrauensbrüche sind nicht das, was ich in meinem Leben möchte.

vor 21 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Was sind überhaupt noch vernünftige, nachvollziehbare Gründe für Monogamie?

Es bedarf keiner 

vor 21 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Ist Monogamie noch zeitgemäß?

Ja

Mir ist vollkommen egal wie andere ihre Beziehungen oder ihre Sexualität ausleben

Ich mache mir darüber einfach weniger Gedanken und bin froh darüber das sich für mich alles so entwickelt hat wie ich es mir gewünscht habe

Die Frage stellt sich doch' war sie es jemals?

vor 26 Minuten, schrieb B-Jayyy:

Ich hab überhaupt nix Böses gemacht.

Och Mööönsch...irgendwie will ich dich jetzt knuddeln 🐰🐣🤗

vor 14 Minuten, schrieb Bolero2000:

Och Mööönsch...irgendwie will ich dich jetzt knuddeln 🐰🐣🤗

Den Hund oder den Hasen? :information_desk_person:

vor 6 Minuten, schrieb Michaela4711:

Den Hund oder den Hasen? :information_desk_person:

Ich will alle knuddeln 🥳

vor 1 Minute, schrieb Bolero2000:

Ich will alle knuddeln 🥳

Du bist also ein Polyknuddler! :thumbsup:  

vor 20 Minuten, schrieb Michaela4711:

Du bist also ein Polyknuddler! :thumbsup:  

Na klar...der liebe Poly ist ja auch putzig...den muss man doch knuddeln 🤗

vor 10 Stunden, schrieb B-Jayyy:

2.) Eine kurze Google Suche könnte ergeben, dass es in China allgemeinhin für Männer als unhöflich gilt, eine Frau per Handschlag zu begrüßen, sofern diese den Handschlag nicht eindeutig anbietet. Wusste ich auch nicht. Aber ich kann googeln. Du auch, oder?

Ich google doch nicht bei jedem Besuch eines Menschen aus einem anderen Land was ich darf oder nicht darf ... das ist wirklich weltfremd. Wenn leute  reisen erwarte ich, dass sie offen sind und über den Tellrrand blicken. Zumal ich vor ihrem Besuch viele Frauen aus asiatischen und auch chinesischen Ländern Besuch hatten, wo das gar kein Thema war. Wer mit dem Rucksack reist, trampt und bei Fremden übernachtet ist generell sehr offen.

vor 2 Minuten, schrieb supermasseurHH:

Ich google doch nicht bei jedem Besuch eines Menschen aus einem anderen Land was ich darf oder nicht darf ... das ist wirklich weltfremd. Wenn leute  reisen erwarte ich, dass sie offen sind und über den Tellrrand blicken. Zumal ich vor ihrem Besuch viele Frauen aus asiatischen und auch chinesischen Ländern Besuch hatten, wo das gar kein Thema war. Wer mit dem Rucksack reist, trampt und bei Fremden übernachtet ist generell sehr offen.

Ah, da isser ja. ^^ 

Du hattest dein Erlebnis ja schon in einem Atemzug mit metoo genannt. Und wolltest da eine Verbindung herstellen. Dass diese nicht besteht, hättest du vor dem Schreiben googeln können. Meine Aussage war nicht, du hättest dich anders auf diese spezielle, kulturelle Interaktion vorbereiten sollen, die zu deinem Erlebnis führte.

Etwas irritierend ist auch, dass du das nicht bereits gegoogelt hattest, wo dir das doch passiert ist. Erklärt hat es dir ja anscheinend keiner der sonstigen Anwesenden. Du bemühst die Floskel des über den Tellerrand blickens. Aber deiner erschien dir nach diesem Erlebnis nicht zu schmal? Sagt man schmal oder hoch? 🤔 Dass ich das jetzt nicht wusste, normal. Dass du das vor deinem Erlebnis nicht wusstest. Auch normal. Dass du es als "gebranntes Kind" Kind heute nicht weißt, ist eher ... na ja zumindest taugt das dann nicht dazu, Reden vom Tellerrand zu schwingen. 😉

Und joa, bei anderen Chinesinnen ist dir das nicht passiert. Bei der eben schon. That's life. Die war wohl etwas traditioneller als die anderen. 🤷‍♂️ Aber irgendwie ist das ja alles nicht so mein Kritikpunkt gewesen. Ich hatte die letzten Postings von dir überhäufig wahrgenommen, dass du dich durch die Blume darüber beschwert hattest, man hacke auf dir rum. Das war jetzt hier nicht das erste Mal. Ich habe dir hier nun aufgezeigt, warum ich den zitierten Inhalt wenig überzeugend finde. Ich glaube, dass ohne zu hacken getan zu haben. Und mit den Gedanken, die mir dazu in den Kopf kommen. Was du dir da rausziehst, ist natürlich dein Ding. Ich dachte nur, es erklärt vllt. was. 

Es kommt auf das Mindset der Einzelnen an. Für mich stellt sich die Frage nicht ..da es zu individuell ist.

Für monogamie spricht eigentlich noch vieles, hast du ja selbst aufgeführt. Dennoch, ein weiter Blick zurück, in der Menschheitsgeschichte, und man sieht das es schon immer in der Natur des Menschen liegt, die Gene aufzufrischen. Die Hardlinermentalitätsmonogamie ist eine Doktrin der Kirche. Zeigt ebenfalls der Blick in die historische Vergangenheit. Es wäre ein grundsätzlich evolutionärer Ansatz das zu diskutieren.
Der Punkt, der Krankheiten Einhalt zu Gebieten hinkt ganz schön, weil er sich selbst widerspricht. Das wäre letztlich nur eine Verzögerung des unvermeidlichen. Immunität fordert immer einen Preis.
Der Kern meiner Aussage, monogamie ist nur ein Schild mit dieser Aufschrift.
Menschen gehen schon immer Fremd, heimlich, offensiv, bewusst oder unbewusst. Es ist eine Veranlagung welche wichtige Gründe hat. Gene verlieren an Qualität, könnte man fast sagen. Die Fehlerquote steigt und das ist historisch und biologisch belegt.

vor 19 Stunden, schrieb supermasseurHH:

Wenn die Menschen nicht verklemmt und offen wären, bräuchte es diese Seite tatsächlich nicht. Aber selbst hier zeigen viele nicht ihr Gesicht... Und dank METOO wird alles noch schlimmer. Viele Männer trauen sich nicht mehr, Frauen auf der Straße oder im cafe anzusprechenn - man könnte ja jederzeit verklagt werden von unsinnlichen prüden Wesen...

Alles, was ich darauf antworten könnte oder müsste, würde Straftatbestände erfüllen. Daher schweige ich zähneknirschend.

vor 1 Stunde, schrieb B-Jayyy:

Ich dachte nur, es erklärt vllt. was. 

Ziemlich viel Unsinn was Du geschrieben hast - aber okay, Deine Sache.

vor 14 Minuten, schrieb NoKings:

Alles, was ich darauf antworten könnte oder müsste, würde Straftatbestände erfüllen. Daher schweige ich zähneknirschend.

Besser so!

vor 3 Stunden, schrieb MrVersatile:

Für monogamie spricht eigentlich noch vieles, hast du ja selbst aufgeführt. Dennoch, ein weiter Blick zurück, in der Menschheitsgeschichte, und man sieht das es schon immer in der Natur des Menschen liegt, die Gene aufzufrischen. Die Hardlinermentalitätsmonogamie ist eine Doktrin der Kirche. Zeigt ebenfalls der Blick in die historische Vergangenheit. Es wäre ein grundsätzlich evolutionärer Ansatz das zu diskutieren.
Der Punkt, der Krankheiten Einhalt zu Gebieten hinkt ganz schön, weil er sich selbst widerspricht. Das wäre letztlich nur eine Verzögerung des unvermeidlichen. Immunität fordert immer einen Preis.
Der Kern meiner Aussage, monogamie ist nur ein Schild mit dieser Aufschrift.
Menschen gehen schon immer Fremd, heimlich, offensiv, bewusst oder unbewusst. Es ist eine Veranlagung welche wichtige Gründe hat. Gene verlieren an Qualität, könnte man fast sagen. Die Fehlerquote steigt und das ist historisch und biologisch belegt.

Gene verlieren an Qualität und das ist ein Grund was gegen monogamie spricht? Das ist echt lustig... denn wenn Gene ihre Qualität verlieren und du z.b. schlechte Gene hast, dann werden die Gene aber auch nicht besser mit einem anderen Partner bzw Partnerin...  in Punkto fremdgehen, fremdgehen ist keine Veranlagung, so was wird nur gern als ausrede verwendet... zivilisierte menschen sollten gelernt haben sich selber unter Kontrolle zu haben und miteinander reden können und wer dazu nicht in der Lage ist, ist in meinen augen ein sehr primitiver mensch... schon alleine wie sich manche menschen hier so geben, da fragt man sich ernsthaft, wozu haben diese menschen eigentlich ein Hirn... es gibt Tiere die wahrscheinlich mehr Intelligenz besitzen...

Ich hab tatsächlich nur die ersten 5 Seiten gelesen...

Alle jene, die der Meinung sind, Monogamie liege dem Menschen nicht im Blut...
Uns liegt es auch nicht im Blut, uns unserer eigenen Lebensgrundlage zu berauben in dem wir unser Welt ausbeuten und verseuchen... Doch mach wir es aus Habgier und einfach, weil wir es können...
*Ironie* Ich hoffe ihr seid auch so konsequent , lauft zu Fuß und jagt/sammelt euer Essen in der Wildnis. Verzichtet auf Strom und jeglichen Luxus der Neuzeit. Zum Beispiel soziale Netzwerke wie Poppen. *Ironie aus*
Was sich sagen will, wir Menschen sind bei weitem mehr, als unsere Gene oder vergangene Verhaltensweise vorgeben.
Wir können entscheiden, was wir wollen. Und wie wir leben wollen. Jeder für sich.

Zum TE:
Ja, es wirkt auch auf mich so, als würdest du einen pauschale Absolution für deine Lebensweisen wollen. Wirst du nicht bekommen.
Aus einen anderen Perspektive kommt der Verdacht auf, dass du die Monogamie als neuzeitliche "Erfindung" von christlicher Kirche, Gesellschaft, etc. siehst. Dem ist leider nicht so. Schon davor wurde monogam, als auch polygam (Offene Beziehung zählt für mich als Polygam) gelebt.

Zum Thema:

Ich hab kein objektives Argument gefunden was für das eine oder das andere spricht.
Also persönlich:
Ich strebe eine monogame Beziehung an.
Warum?
Weil ich es will.
Warum?
Weil ich egoistisch bin und nicht Teile! ;P

 

Ich musste aufhören die ganzen Kommentare zu lesen, weil mir langweilig wurde. Offenbar fühlen sich die Anhänger der Monogamie verpflichtet ihr Lebenskonzept wortgewaltig zu verteidigen. Das erinnert etwas an religiöse Fanatiker, die alles bekämpfen, was ihren Glauben in Frage stellt.
Biologisch betrachtet ist weder Monogamie als auch Polyamorie ein bevorzugtes Konzept zur Arterhaltung, sondern die Evolution hat hier sehr verschiedene Wege beschritten. Trotz Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, der Sanktionierung von nicht monogamen Beziehungen, hat sich das Konzept für die Menschheit offenbar aber nur schwer durchsetzen lassen. Das lässt den Schluss zu, dass es keine natürliche Veranlagung ist monogam zu leben. Es ist vielmehr eine bewusste Entscheidung. Ebenso kann man sich aber auch für jede mögliche andere Art Beziehungen zu leben entscheiden. Wichtig ist das man sich mit den Menschen einig ist, mit denen man diese Beziehung führt. Mir persönlich ist es völlig egal, welche Beziehung ihr führen wollt, wenn es mich nicht betrifft, warum lasst ihr nicht einfach allen das Recht es selbst für sich zu entscheiden?

Also zu den Fragen:
Wenn es zwei wirklich wollen, spricht viel für Monogamie .
Hat sie Sinn? Ja wenn sie gewollt ist.
Dann ist sie auch nicht obsolet und kann nicht weg.

Ich finde jedoch, das die Menschheit langsam tolerant genug sein sollte, jede andere Form von freiwilliger und im Konsenz geführter Beziehung zu akzeptieren.

Das einzige was ich mich wirklich frage ist: Warum ist man als Verfechter monogamer Beziehungen auf einer Seite die den Namen Poppen trägt? Wäre es da nicht besser auf Partnersuche-Seiten nach dem geeigneten Partner zu suchen?

Vor 7 Minuten , schrieb Loewenreh:

Ich musste aufhören die ganzen Kommentare zu lesen, weil mir langweilig wurde. Offenbar fühlen sich die Anhänger der Monogamie verpflichtet ihr Lebenskonzept wortgewaltig zu verteidigen. Das erinnert etwas an religiöse Fanatiker, die alles bekämpfen, was ihren Glauben in Frage stellt.
Biologisch betrachtet ist weder Monogamie als auch Polyamorie ein bevorzugtes Konzept zur Arterhaltung, sondern die Evolution hat hier sehr verschiedene Wege beschritten. Trotz Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, der Sanktionierung von nicht monogamen Beziehungen, hat sich das Konzept für die Menschheit offenbar aber nur schwer durchsetzen lassen. Das lässt den Schluss zu, dass es keine natürliche Veranlagung ist monogam zu leben. Es ist vielmehr eine bewusste Entscheidung. Ebenso kann man sich aber auch für jede mögliche andere Art Beziehungen zu leben entscheiden. Wichtig ist das man sich mit den Menschen einig ist, mit denen man diese Beziehung führt. Mir persönlich ist es völlig egal, welche Beziehung ihr führen wollt, wenn es mich nicht betrifft, warum lasst ihr nicht einfach allen das Recht es selbst für sich zu entscheiden?

Also zu den Fragen:
Wenn es zwei wirklich wollen, spricht viel für Monogamie .
Hat sie Sinn? Ja wenn sie gewollt ist.
Dann ist sie auch nicht obsolet und kann nicht weg.

Ich finde jedoch, das die Menschheit langsam tolerant genug sein sollte, jede andere Form von freiwilliger und im Konsenz geführter Beziehung zu akzeptieren.

Das einzige was ich mich wirklich frage ist: Warum ist man als Verfechter monogamer Beziehungen auf einer Seite die den Namen Poppen trägt? Wäre es da nicht besser auf Partnersuche-Seiten nach dem geeigneten Partner zu suchen?

Dafür das angeblich nur monogame Ihr Lebenskonzept wortgewaltig verteidigen, ballerst du auch mit dem Text ne komplette Bibel hin.
Ist im übrigen auch nicht so selten bei den Allesknallern 🤷‍♂

Leben und Leben lassen,damit hast allerdings recht.
Allerdings, nur weil der Seitenname Poppen heißt, ist nicht jeder dafür da und auch das muss jeder für sich selber entscheiden

.

Inwieweit das (noch) zeitgemäß ist, ist mir völlig wumpe.

Ausnahmen bestätigen bekanntermaßen genau diejenige Regel; in welcher ich gemeinhin nicht die geringste Lust verspüre, mich andauernd auf eine Andere einzustellen. Die Zeiten hab' ich einfach hinter mir.

Von daher stehe nun mal auf Exklusivität, und das beiderseitig. ;) 

.

 

 

 

Die einen denken, sie kommen ins Himmelreich, wenn sie möglichst viele mit in den Tod mitnehmen die anderen denken. Sie kommen dahin, wenn sie möglichst wenig ficken die nächsten denken. Sie kommt dahin, wenn sie nur mit einem ficken - mein Gott, glaubt doch, was ihr wollt! Ich glaub, was ich will!

vor 1 Stunde, schrieb Loewenreh:



Das einzige was ich mich wirklich frage ist: Warum ist man als Verfechter monogamer Beziehungen auf einer Seite die den Namen Poppen trägt? Wäre es da nicht besser auf Partnersuche-Seiten nach dem geeigneten Partner zu suchen?

Weil das eine mit dem andern nichts zu tun hat.

Wer hier angemeldet ist, ist nicht automatisch ein Allesficker oder wahllos rumbumsend. Ich kenne Paare, die haben sich hier kennengelernt und sind schon weit über 10 Jahre zusammen, monogam und teilweise verheiratet miteinander. Das sind aber Beziehungen sie stammen aus Zeiten wo man sich noch unverbindlich kennenlernen wollte und nicht beim ersten oder zweiten Date schon in der Kiste landete.

vor 18 Stunden, schrieb supermasseurHH:

Ziemlich viel Unsinn was Du geschrieben hast - aber okay, Deine Sache.

Wenn du das so siehst. 🤷‍♂️ Keine weiteren Fragen. 

vor 22 Stunden, schrieb SannY_71:

Die Frage stellt sich doch' war sie es jemals?

Klar. Im Wiki Artikel ist es auch ziemlich gut zusammengefasst:

 

Serielle Monogamie kann aus patriarchaler Sicht als eingeschränkte Polygynie aufgefasst werden, die einer Befriedung der breiten Masse von Männern und damit den Interessen der Elite einer Gemeinschaft dient.

 

Ergänzend zur Befriedung könnte man auch noch soziale Reproduktion anführen.

Es macht für Herrscher Sinn untergebenen auch Frauen zu erlauben damit die Diener der Zukunft geschaffen werden.

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