Jump to content

Ist Monogamie noch zeitgemäß?


Ra****

Empfohlener Beitrag

Ich würde es sehr reizvoll finden,wenn die Partnerin Lust darauf hat sich mit anderen Männern zu Vergnügen. Ob nun im Beisein des Partners oder ohne ihn. Hauptsache ehrlich und der Partner kann und darf an ihrem Spaß dran teilhaben.

vor 6 Minuten, schrieb Radreisender-1960:

Was könnte heutzutage noch für Monogamie sprechen?

Da muss ich mal kurz überlegen 🤔 .  Ich melde mich dazu dann morgen wieder.

frag dazu am besten mal rainer langhans. der hatte vor vielen monden eine ähnliche eingebung, deren umsetzung fulminant gescheitert ist. aus gründen.

"Was schadet es denn heutzutage dem Partner...?" Ich verweise einfach mal ganz nüchtern auf deinen ersten Punkt: Krankheiten??? Ich finde es nur ekelhaft, wie viele Menschen hier AO betreiben mit ihnen fremden Menschen. Und ja, Sex mit einer anderen Person finde ich auch ok, aber "beliebig" viele? Widerlich. Hat dann auch nichts mit Monogamie sondern Respekt vor dem Partner zu tun. Wir haben eine offene Beziehung und es bedarf einiger Regeln, wie wir beide gemerkt haben. Ein anderer Sexualpartner - ok. Alles andere, nein! Ich kann mir auch nicht vorstellen bis ans Ende meiner Tage Sex mit einem Mann zu haben, aber wenn ich gleich mehrere bräuchte würde ich meine Beziehung überdenken... Und doch, Monogamie hat absolute Berechtigung, wenn es einem nicht gefällt, dann sollte er sich einen anderen Partner suchen, denn wenn nur einer von beiden nicht auf mehrere Partner steht führt es unweigerlich zu Leid - auf beiden Seiten!

Ob es zeitgemäß ist oder nicht, muss jeder für sich selbst beantworten. Ich lebe in einer offenen Ehe.
Das geht nur, wenn man sich zu 100% vertraut.
Es ist kein Beziehungskonzept, dass nur Vorteile hat oder ausschließlich schön ist.
Wir finden es super, aber es bringt speziell Herausforderungen mit sich.

Anbei der Hinweis: die AIDS Zahlen sind rasant gestiegen. Ich will gar nicht wissen, wie das bei den anderen Krankheiten aussieht. 🤢🥴

Anonymes-Mitglied-1

So etwas HIER zu fragen, ist schon drollig. Logik auf dem Affenhügel ???? Aber die Wahrheit ist: der Vielfraß ist kein Feinschmecker. Monogamie ist schon infektiologisch sinnvoll. Und Bindungshormone entstehen nicht, wenn man Partner beliebig wechselt. Vor allem: es wird nicht besser - nur anders. Cicero beschrieb es zutreffend: alles Vortreffliche ist selten.

Monogamie war und wird immer "zeitgemäss" sein. In Zeiten von diversen Krankheiten wird sich das auch nicht ändern. Oder wenn sich genau zwei Personen lieben. Andere Frage, was spricht gegen Monogamie und wie kommt man drauf, irgendwelche Sexpraktiken oder Einstellungen als Trend abzutun zu wollen? Ist es nur die Langeweile, der Drang Aufmerksamkeit zu bekommen und mal einen Klick? Und wenn Leute einem gewissen Anspruch ans Niveau des Gegenübers haben, wird das immer so bleiben.

Ich halte das Konzept der Ehe mit klar geregelter Rollenverteilung ( kann auch getauscht sein) für die Kindererziehung und einen angenehmes häusliches Umfeld weiterhin für erstrebenswert ABER
Mit der Einschränkung daß beide dem Irrglauben der Monogamie aufgeben.

Ich hätte zu dem Thema soviel zu sagen ich glaube ich werde da ein Buch Projekt draus machen.

Nur soviel allein die Tatsache das wir Menschen als genetisch binäre Wesen quasi per Geburt bisexuell sind sollte ein zu starres festhalten an Monogamie aufgeben werden.

Definitiv, vienucht für Alle,cyber wahrscheinlich für die allermeisten und das ist auch gut so!

Diese ganze Diskussionen, ob monogam oder nicht, bi oder nicht, gebunden oder nicht....sind so was von letztes Jahrhundert. Es kann doch jeder wie er und sie will und muss sich nicht erklären. So lange es noch solche. Diskussionen gibt, sind wir fern von einer gewaltfreien Gesellschaft.

Frag das mal das Ehepaar aus Osthessen die Ihren 73. Hochtzeitstag feiern, ist heute wohl kaum noch möglich.

Anonymes-Mitglied-2

Wenn Monogamie nicht natürlich sein soll... Warum gibt ein ein natürliches Verhältnis von 50 zu 50 zwischen männlich und weiblich?

Vernünftige und nachvollziehbare Gründe wird es kaum geben. Das, was ich diesbezüglich bewerte, wird bei anderen Menschen nicht unbedingt so wahrgenommen.
Es gab Phasen in meinem Leben, in denen ich eine offene Beziehung lebte und diverse Kontakte (teilweise zeitgleich) zu Männern hatte. Auch mein damaliger Mann hielt das so. Das war solange für mich ok, bis er eine Frau traf, sich in sie verliebte und mit mir über unsere Trennung sprach. Mit dem Moment brach ich alle Kontakte ab, ich hatte auch keinerlei Bedürfnis mehr nach Sex.
Warum dieser plötzliche Schock? Heute vermute ich, dass es Verlustangst war, gepaart mit der Angst vor der Zukunft und der wirtschaftlichen Situation.
Ich weiß nicht, ob ich heute in der Lage wäre, es zu tolerieren, wenn ein fester Partner auch mit anderen Frauen Sex hätte oder ob ich mit anderen Männern Sex haben wollte.

Vor 3 Minuten , schrieb LaMotte1:

Diese ganze Diskussionen, ob monogam oder nicht, bi oder nicht, gebunden oder nicht....sind so was von letztes Jahrhundert. Es kann doch jeder wie er und sie will und muss sich nicht erklären. So lange es noch solche. Diskussionen gibt, sind wir fern von einer gewaltfreien Gesellschaft.

Also Solomon und gomorra Verhältnisse also ehr gehen wir zurück statt vorwärts

Das Karma kommt eh also nehme ich den Stuhl und reiche mir Cola und Popcorn

Ja schwere Frage . Ich sag mal anstandshalber ja , aber in dieser doch so bunten verrückten Welt sollten wenigstens die bunten andres wollen .... aber das ist denen wieder komischerweise zuwider.. aber sich als Katze identifizieren das ist ok ....

vor 18 Minuten, schrieb Radreisender-1960:

Was sind überhaupt noch vernünftige, nachvollziehbare Gründe für Monogamie? ...

Was könnte heutzutage noch für Monogamie sprechen? ...

Hat sie noch irgendeinen Sinn, oder ist sie ein obsoletes Konzept aus der Vergangenheit und kann weg?

Kann wech - die ehemaligen klassischen Vorteile einer monogamen Monotonie sind mittlerweile obsolet und 97,5 % aller Singles sind nicht mehr uneingeschränkt beziehungsfähig

Quelle: Spicy_pedia

Was ist falsch daran sich mit nur einem Partner zu "begnügen"
Nur weil manche Menschen alles mitnehmen müssen was atmet brauch ich das nicht.Dabei geht es nicht nur um Sex es gibt noch anderes emotionale Nähe,Vertrauen und auch eine gewisse Verantwortung für die andere Person.

Was heutzutage noch dafür sprechen kann, Verlass.
Für mich persönlich hat sie daher definitiv auch ihren Sinn.

Konnte mich früher absolut ausleben und habe gemerkt das mir eine Partnerin vollkommen ausreicht.
Jeder soll und darf es so handhaben wie sie/er es möchte, für mich ist es nichts mehr.

×
×
  • Neu erstellen...