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Sex mit wenigen Tabus


ro****

Empfohlener Beitrag

vor 13 Minuten, schrieb DerTim0815:

Ich denke dass wir die Tabus erstmal erlernen um sie dann später im erwachsenen Alter mit wachsender Sexueller Erfahrung wieder abzubauen...

Ich denke dass wir die Tabus erstmal erlernen MÜSSEN! Man soll auch nicht in der Nase pulen, aber jeder Mensch macht das mal (ich auch noch immer).

(bearbeitet)

Wenn es danach geht, dann sind Viele wohl im Babyalter stecken geblieben.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 3 Stunden, schrieb AntichristMaus:

Nein, es ist uns nicht in die Wiege gelegt, an jeder Straßenlaterne zu ficken.

Du gehst aber ran, hast du auch schon mal an der Straßenlaterne gefickt, ich leider noch nicht, ist bestimmt sehr romantisch, muss ich auch mal machen.

vor 7 Minuten, schrieb Smaragdgrün2025:

Wenn es danach geht, dann sind Viele wohl im Babyalter stecken geblieben.

Wieso im Babyalter stecken geblieben, was meinst du damit, etwa solche Menschen, die nie Erwachsen werden und keinen Sex wollen und machen.

Es wäre eine schreckliche Vorstellung, dass Menschen von Geburt an mit der Sexualität vertraut sind...
So etwas ware sogar strafbar.
Es ist aber bestimmt so, dass im Laufe der Zeit der unbefangene Umgang mit Nacktheit oder Sexualität durch Erziehung/Beobachrung des Verhaltens dererwachsener Bezigspersonen verändert wird. Häufig eher in Richtung Tabu.
"Nicht am Zipfel oder Schlitz spielen"... Oder zieh dir was an, da man nicht nackt herum läuft.
scham ist etwas, das i. d. R. gelernt und von der Gesells haft erwartet wird.
Im Alten Rom gab es öffentliche Aborte, wo man sich u.a. auch Geschäfte gemacht wurden. Heute undenkbar.

vor 8 Stunden, schrieb Schmied81:

Ja, wir kommen tabufrei zur Welt. Dafür gibt es klare wissenschaftliche Belege.
Sexualität (Lust, körperliche Neugier, Reizreaktionen) ist biologisch angelegt. Tabus, Scham und Moral sind soziale Konstrukte und werden erlernt.
Entwicklungspsychologisch zeigen Kinder in den ersten Lebensjahren keinerlei sexuelle Scham; diese entsteht erst mit dem Selbstkonzept und sozialer Bewertung (ca. ab 3–5 Jahren).
Kulturvergleichende Studien zeigen zudem, dass sexuelle Tabus je nach Gesellschaft stark variieren – ein starkes Indiz dafür, dass sie nicht angeboren sein können.

Die eigene Identität kann man ja auch erst verstehen, wenn das Gehirn dazu in der Lage ist zu verstehen, wer man selbst ist. Und das passiert erst ab dem 3. Lebensjahr - in etwa der Zeit ab der Erinnerungen bewusst gespeichert und abgerufen werden können. Mit Ausnahme von traumatischen Ereignissen. 

Es ist aber eher umgekehrt, dass man was die Sexualität angeht, gar keinen bewussten Bezug bis zur Pubertät hat (etwas worauf Pädophile ja stehen, denn sobald ein Kind die Pubertät erreicht, wird es 'unattraktiv')

Erst in der Pubertät lernt man auch sich selbst zu finden, Fetische zu entwickeln und gleichzeitig die eigene sexuelle oder romantische Neigung. Hier spielen übrigens auch die hormonelle Komponente und Umwelteinflüsse eine Rolle und nicht nur rein das psychosoziale. Deswegen ist es auch so problematisch, wenn Eltern meinen ihre Kinder "geschlechtsfrei" aufwachsen zu lassen.

Das menschliche Gehirn ist erst ab dem 25. Lebensjahr voll ausgereift, bei Menschen mit Sachen wie Neurodivergenz oder Autismus tw. erst mit 35, damit ist auch klar, dass man lange Zeit Dinge ausprobiert.

Und da kommen wir auch zum Thema "Tabu" - für viele gibt es den "Reiz des Verbotenen" und nur durch ausreichend Bildung, v. a. eigene Bildung durch das was einem vorgelebt wird, lernt man was "richtig" ist und was evtl. "abartig" (Paraphilie/Fetische), wenn einem natürlich keine Grenzen gesetzt sind oder z.B. auch die Eltern bei der Hygiene des Kindes 'schlafen' (z.B. Phimose unbehandelt lassen), dann entstehen da halt mit die schlimmsten Vorlieben.

Für die meisten Menschen ist eben erst mit rund Mitte 20/Anfang 30 klar, was für sie "Tabus" sind und was nicht.





 

vor 6 Stunden, schrieb Immersion:

Definiere "Geist".

Es gibt einige angeborene Muster. Reflexe und Schlüsselreize - und elementare Bedürfnisse.

Angeborene echte Defekte klammere ich aus.

Was bleibt, ist Sozialisation. Respekt, Empathie, Tabus und Konventionen im Allgemeinen sind keine Konzepte, die ein Mensch automatisch entwickelt. Sie müssen ihm vermittelt werden - und weichen dann bei Unterschieden in der Sozialisation voneinander auch ab.

Wann ist ein Geist Deiner Definition nach "gesund"? Wenn er Deiner Vorstellung davon, wie eine Sozialisation hätte ablaufen sollen, entspricht?

Wenn der resultierende Mensch in seiner Gesellschaft funktioniert?

Was ist dann mit einer Gesellschaft mit in einigen Punkten anderen Regeln, in der er nicht mehr funktioniert?

Ist er gesund, wenn er sich darauf einstellen kann? Krank, wenn er das nicht kann?

Jetzt bin ich nicht mehr sehr weit von einem Punkt entfernt, an dem es sehr ungemütlich wird.

Zum Thema selbst:

2 Lesarten:

  • Vermittelte Konzepte von Schamgefühl
  • Abweichende Sexualitätsbegriffe

Mir kommt da der unangenehme Verdacht, dass der TE letzteres hinter ersterem zu verstecken versucht

Du hattest am 2. Weihnachtsfeiertag anscheinend mehr Ambitionen, zum Thema zu schreiben. 🙂

Ich lese aus dem Thema auch "Abweichende Sexualitätsbegriffe" heraus. 

Bestimmte sexuelle Neigungen werden bestimmt anerzogen und erworben. Und wenn man von Tabus spricht, müssen ja erst einmal entsprechende Wünsche entstanden sein. Und ich denke, dass nicht alle die gleichen Wünsche haben, die unterdrückt und nicht herausgelassen werden. Oder grasser ausgedrückt: Zu dem, was die einen unterdrücken, müssten sich andere überwinden. 

Vor 22 Minuten , schrieb GreyC:

Du hattest am 2. Weihnachtsfeiertag anscheinend mehr Ambitionen, zum Thema zu schreiben. 🙂

Ich lese aus dem Thema auch "Abweichende Sexualitätsbegriffe" heraus. 

Bestimmte sexuelle Neigungen werden bestimmt anerzogen und erworben. Und wenn man von Tabus spricht, müssen ja erst einmal entsprechende Wünsche entstanden sein. Und ich denke, dass nicht alle die gleichen Wünsche haben, die unterdrückt und nicht herausgelassen werden. Oder grasser ausgedrückt: Zu dem, was die einen unterdrücken, müssten sich andere überwinden. 

Nenn es „Feiertagsbereitschaftsdienst“.
So viele Likes, wie ich müsste, kann ich gar nicht vergeben.
❤️

vor 9 Stunden, schrieb romaric123:

unbefangenen Umgang mit Sexualität

Das verklemmt Verhalten ist natürlich erlernt!

Warum sollte Sex etwas Besonderes sein, wenn niemand es verbietet oder mies macht?

Seltsame Frage.

Vor 9 Stunden, schrieb FrenulumLinguae:

Nein. Es ist umgekehrt. Wissenschaftlich belegt ist, dass alle Menschen von Geburt an Tabus haben. Diese können sich aber im Laufe des Lebens verändern.

Es ist völlig normal, dass es Dinge gibt, die man absolut nicht will. Das sagt nicht nur die Wissenschaft, das sagt schon der gesunde Menschenverstand.

Während die Biologie uns die Fähigkeit zum Ekel und zur Ablehnung mitgibt, füllt die Erziehung und die Kultur diese "Platzhalter" mit konkreten Inhalten. Dass wir diese Grenzen im Laufe des Lebens verschieben oder neu definieren, zeigt nur, wie lernfähig wir sind.

vor 10 Stunden, schrieb romaric123:

Sind wir von Geburt an mit einem unbefangenen Umgang mit Sexualität vertraut oder ist es etwas, das wir erlernen?

Ja, wir kommen unbefangen zur Welt allerdings können wir mit Sexualität bestimmt noch nichts anfangen, das entwickelt sich mit der Zeit. Wir suchen schon als Kleinkind die Nähe, Kuscheln und schmusen gerne, auch wenn es am Anfang nur Eltern oder Geschwister sind. Erst mit der Erziehung entwickelt sich das Scharmgefühl. Später lernt man auch den Umgang mit der Sexualität. Ich glaube das vieles damit zu tun hat in welchen Umfeld man aufwächst und wie man mit der eigenen Sexuellen Neugier aufwächst. 

Wie ich selber erfahren musste (beim beobachten meiner Frau) kann sich das sogar im Erwachsenenalter noch ändern. Früher war sie experimentierfreudig und verspielt. Nach der Geburt des 2.Kindes wurde es immer weniger bis wir jetzt bei 0 (vollkommen Asexuell) angekommen sind (Noch nicht einmal länger Kuscheln ist drin. Wenn ich sie früher zum Fernseher gelockt habe weil ein Männerhintern zu sehen war, schaut sie heute sofort weg, wenn nur einer die Anstalten macht die Hose auszuziehen.

Ich denke nicht, dass wit tabulos zur Welt kommen. 

Zumindest kommen wir mit der Fähigkeit zur Empathie zur Welt. Und Empathie kann uns davon abhalten bestimmte Dinge zu tun. - Tabus. 

vor 58 Minuten, schrieb Freddy_63:

Wenn ich sie früher zum Fernseher gelockt habe weil ein Männerhintern zu sehen war, schaut sie heute sofort weg, wenn nur einer die Anstalten macht die Hose auszuziehen.

Nun, das ist die Reaktion vieler Frauen. Aber auch die werden mal alt ... 

vor 12 Stunden, schrieb romaric123:

Sind wir von Geburt an mit einem unbefangenen Umgang mit Sexualität vertraut oder ist es etwas, das wir erlernen?

Der Sexualtrieb als solches ist in jedem lebenden Organismus der uns bekannten Welt genetisch veranlagt. Welche Ausprägung und welche Fantasien im besonderen Menschen in Sachen Sex entwickeln, ist stark von der Sozialisation, dem Umfeld, der Erziehung etc. abhängig.

vor einer Stunde, schrieb Freddy_63:

Ja, wir kommen unbefangen zur Welt allerdings können wir mit Sexualität bestimmt noch nichts anfangen, das entwickelt sich mit der Zeit. Wir suchen schon als Kleinkind die Nähe, Kuscheln und schmusen gerne, auch wenn es am Anfang nur Eltern oder Geschwister sind. Erst mit der Erziehung entwickelt sich das Scharmgefühl. Später lernt man auch den Umgang mit der Sexualität. Ich glaube das vieles damit zu tun hat in welchen Umfeld man aufwächst und wie man mit der eigenen Sexuellen Neugier aufwächst. 

Wie ich selber erfahren musste (beim beobachten meiner Frau) kann sich das sogar im Erwachsenenalter noch ändern. Früher war sie experimentierfreudig und verspielt. Nach der Geburt des 2.Kindes wurde es immer weniger bis wir jetzt bei 0 (vollkommen Asexuell) angekommen sind (Noch nicht einmal länger Kuscheln ist drin. Wenn ich sie früher zum Fernseher gelockt habe weil ein Männerhintern zu sehen war, schaut sie heute sofort weg, wenn nur einer die Anstalten macht die Hose auszuziehen.

Man merkt hier sehr oft das manch einer nichts über Hormone von Frauen wissen, nach Geburten und Wechseljahre. 

Man merkt aber auch oft das sich wenige mal selbst reflektieren. Ob evtl das eigene Verhalten zu Veränderungen des Gegenübers führt.

Sorry für's OT

vor 12 Stunden, schrieb romaric123:

SEX MIT WENIGEN TABUS

Sind wir von Geburt an mit einem unbefangenen Umgang mit Sexualität vertraut oder ist es etwas, das wir erlernen?

Ein unbefangener Umgang mit der Sexualität bedeutet nicht, keine oder nur wenige Tabus zu haben. Vor allem ist Sexualität nicht mit vollziehendem Sex(ualverkehr) gleichzusetzen. Je nach persönlicher Individualität werden Unbefangenheiten, Vertrautheiten oder auch Tabus erlernt oder abgelegt. Ich werd aus der Fragestellung nicht wirklich schlau. Wir werden ohne Scham geboren, dafür sind wir von Anfang an schon mit Instinkten ausgestattet. Den Rest erledigt die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung.

vor 1 Stunde, schrieb Freddy_63:

Ja, wir kommen unbefangen zur Welt allerdings können wir mit Sexualität bestimmt noch nichts anfangen, das entwickelt sich mit der Zeit. Wir suchen schon als Kleinkind die Nähe, Kuscheln und schmusen gerne, auch wenn es am Anfang nur Eltern oder Geschwister sind. Erst mit der Erziehung entwickelt sich das Scharmgefühl. Später lernt man auch den Umgang mit der Sexualität. Ich glaube das vieles damit zu tun hat in welchen Umfeld man aufwächst und wie man mit der eigenen Sexuellen Neugier aufwächst. 

Wie ich selber erfahren musste (beim beobachten meiner Frau) kann sich das sogar im Erwachsenenalter noch ändern. Früher war sie experimentierfreudig und verspielt. Nach der Geburt des 2.Kindes wurde es immer weniger bis wir jetzt bei 0 (vollkommen Asexuell) angekommen sind (Noch nicht einmal länger Kuscheln ist drin. Wenn ich sie früher zum Fernseher gelockt habe weil ein Männerhintern zu sehen war, schaut sie heute sofort weg, wenn nur einer die Anstalten macht die Hose auszuziehen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Kommentar richtig verstanden habe. 

Du glaubst, dass deine Frau Asexualität erlernt hat? 

vor 13 Stunden, schrieb romaric123:

Sind wir von Geburt an mit einem unbefangenen Umgang mit Sexualität vertraut oder ist es etwas, das wir erlernen?

Du weißt aber schon was unbefangen heist oder? Und du weißt auch das sich die Sexualität eines jeden erst mit den Jahren entwickelt... und tabus haben damit absolut nichts zu tun, tabus entwickelt jeder individuell, genauso wie die eine Sexualität... ab Geburt an,  steht über die eigene Sexualität noch garnichts fest,  außer das Geschlecht, bei Geburt existiert Sexualität noch garnicht... Sexualität entwickelt sich über jahre und Jahrzehnte erst und den größten Einfluss darauf hat jeder selber, mit seinen eigenen Lebeneinflüssen... im übrigen wer halbwegs im Bio Unterricht aufgepasst hat, der wüsste sowas auch... bei dem Thema sieht man immerhin den stand der Schulbildung einzelner Leute 🤣🤣🤣

vor 22 Minuten, schrieb GreyC:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Kommentar richtig verstanden habe. 

Du glaubst, dass deine Frau Asexualität erlernt hat? 

Nein, ich glaube nicht das man das erlernen kann es passiert einfach so. 

vor 8 Stunden, schrieb heidrunficken:

Du gehst aber ran,

Es obliegt nicht meiner Verantwortung, wenn deine Synapsen meinen Text nicht sinngemäß erfassen konnten.

Unbefangenheit beim Sex ist für mich nicht gleich wenig Tabus.

Nun, wie frei wir mit dem Thema Sexualität umgehen wird von der Gesellschaftsmoral der Erziehung, dem Umfeld etc. geprägt.

Oft müssen wir davon einiges wieder verlernen, wenn wir uns selbst finden.

Also, was wir nicht kennen oder wissen, beeinflusst uns nicht.
Was genau du nun als 'umbefangenen Umgamg' verstehst würde mich mal interessoeren.

Ich habe meine Tabus, und das finde ich auch gut. Ob ich da von gesellschaftlichen Vorgaben, genetisch oder sonstwie geprägt bin ist mir dabei relativ egal.

Ich würde sagen, von Geburt hat man das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit, zusätzlich schlummert in uns der Wunsch nach Fortpflanzung bzw. Weitergabe der eigenen Gene. Letzterer wird dann mit der Geschlechtsreife hormonell aktiviert. Wie sich das Ganze dann für jeden individuell gestaltet, ist dann die Summe der jeweiligen Erfahrungen und der Prägung durch das entsprechende Umfeld (Eltern, Freunde, Kultur, Glaube, Medien,...). 

Zwischen unbefangenem Umgang mit Sexualität und Sex mit wenig Tabus liegen Welten. Anerzogen oder durch Lebensumstände entwickelt sind höchstens die perversen Abgründe basierend auf Respektlosigkeit vieler Menschen.

Ich finde Tabus sehr gesund und natürlich. Von daher kommt mir die Frage irgendwie verdreht vor.

Zur Überschrift: Männer, die sich als tabulos bezeichnen oder wenige Tabus haben, begegne ich mit Vorsicht. Tabus sind nichts schlimmes, im Gegenteil, sie enthalten Respekt und Empathie anderen Personen Gegenüber. 

Zum Post selbst: 

Ich hoffe ehrlich, dass wir von Geburt an so absolut gar keinen Umgang mit der Sexualität haben, zumindest nicht in den ersten Jahren 🫣 

Mit dem Aufwachsen nimmt einfach die Evolution ihren Lauf, hinzu kommen Erziehung, weltliche und christliche Werte, der eigene Freundeskreis sowie positive oder auch negative Erfahrungen. Bspw. Nacktheit...völlig natürlich, wird aber ständig sexualisiert. 

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