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Unerwartete Nähe


Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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1

 

Was sollte man an so einem heißen Sommertag auch anderes tun, als sich im naheliegenden See abzukühlen um sich danach in der Sonne „braten“ zu lassen.

War es doch einer dieser genialen Sommertage, die man sich oftmals im tristen Herbst herbeisehnt und jetzt, wo er da war, nur noch diesen einen Gedanken hat.

Ich hatte schon damit gerechnet, dass die nächsten Tage recht heiß werden würden, darum habe ich mir meine Arbeit besonders gut eingeteilt, dass es heute aber schon morgens so derart heiß werden sollte, damit konnte niemand rechnen.

Auch wenn es nicht viel war, ein paar Kleinigkeiten gab es noch zu erledigen, bevor auch ich all die Arbeit weit von mir schieben konnte und wirklich nur noch an das kühle Nass des Sees denken konnte.

Der Morgen wollte nicht vergehen, immer mehr drückte die unbändige Hitze nach innen und egal was ich auch dagegen tat, mir wurde immer wärmer.

Ich versuchte schon die arbeiten mit so wenig Bewegungen wie möglich zu erledigen, doch langsam klebte jeder Faser meiner Kleidung an mir.

Es konnte doch nicht sein, dass ich zum See fahren will und tatsächlich davor noch unter die Dusche springen muss, dass ich überhaupt erst hinfahren kann.

Endlich nach einem letzten Telefonat war es so weit, jetzt aber nur noch raus aus den verschwitzten Arbeitsklamotten, Tasche richten und sich im Cabrio auf der Fahrt zum See den Wind durch die Haare ziehen lassen.

Und schon klingelte wieder das Telefon, ich war echt drauf und dran es gar nicht mehr abzunehmen, aber irgendetwas ließ mich dann doch ran gehen.

„Hallo Charly, hier ist Birgit.“ Hörte ich eine mir bekannte, aber unerwartete Stimme.

Birgit war eine, nun schon mehrjährige Chatfreundin aus Berlin. Über die Jahre blieb es halt nicht aus, dass wir auch gerne mal miteinander telefonierten, doch die Entfernung aus dem Schwarzwald nach Berlin war dann doch zu groß, um wirklich den Gedanken an ein mögliches Treffen zu haben.

„Hallo Birgit, das ist jetzt eine Überraschung, ich habe gerade Feierabend gemacht und wollte den Tag an einem naheliegenden See ausklingen lassen, ich hätte dich ja mitgenommen, doch bis ich bei dir in Berlin bin ist auch der schöne Tag vorbei.“ Ich konnte es mal wieder nicht lassen meine Witzchen zu reißen, man musste mich kennen, um zu verstehen, aber ich nahm das Leben nicht allzu ernst, ohne jetzt missverstanden zu werden. Ich genoss mein Leben, vor allem seit der Scheidung wurde mir mehr und mehr wieder bewusst, dass ich bei allem Pflichtbewusstsein und Verantwortung, die ich hatte, nie aufhören darf auch an mich zu denken.

„Na wenn dich nur die Fahrt nach Berlin daran hindert mit mir an deinen See zu gehen, könnte ich dir da schon entgegenkommen.“ Hörte ich sie auf der anderen Seite lachend antworten.

Zugegeben im ersten Moment wurde ich etwas unsicher, dunkel konnte ich mich erinnern, dass sie mal was von Urlaub und Schweiz gesagt hatte, doch ich wusste nicht mehr wann und wo.

„Na dann kläre mich doch mal auf, wie weit du mir entgegenkommen würdest, dass wir noch, was vom Wetter hätten?“ ulkte ich zurück.

Irgendwie wollte ich nicht zugeben, dass ich mich wirklich daran erinnern konnte, wann sie ihren Urlaub plante und dass ich auch nicht weiter über ihren Vorschlag nachdachte, sich vielleicht dann doch auch mal auf einen Kaffee treffen zu können.

In meinem Hinterkopf war immer, Schwarzwald-Berlin, einfach zu weit.

„Ich kenne mich nicht wirklich aus, etwas fremd fühle ich mich hier schon, doch wenn ich das richtig ausspreche, stehe ich in „Turgi“ auf dem Bahnsteig.“

Ich musste erst einmal schmunzeln, wie eine Berlinerin mit ihrem doch erkennbaren Berliner Dialekt einen schweizerdeutschen Ortsnamen auszusprechen versuchte, gleichzeitig erschrak ich dann doch, dass sie wohl nur 15 Minuten von mir weg zu sein schein.

„Na jetzt machst du mich aber sprachlos.“ Erwiderte ich sogar am Telefon, sie durfte ja wissen, dass ich im Moment gar nicht wusste was ich antworten sollte.

„Dich einmal sprachlos zu erleben ist ja auch etwas ganz Besonderes.“ Hörte ich sie wieder lachen und das war das Besondere an dieser Frau, sie schaffte es immer wieder, genau im richtigen Moment die richtigen Antworten zu geben und wenn ich mich selbst für schlagfertig hielt, so hatte ich in ihr mehr wie einen würdigen Gegner.

 

2

 

Ihr könnt jetzt auch wiedersagen „typisch Mann“ eine Frau ruft an und bringt mit wenigen Sätzen seinen ganzen Tagesablauf ins Wanken. Ihr seid echt lustig, klar dachte ich an sie und die Möglichkeit, dass wir uns nach all den Jahren schreiben und telefonieren nun doch mal sehen könnten.

Ich weiß jetzt unterstellt ihr mir gleich wieder, dass ich ja „nur“ ein Mann bin und in solchen Momenten garantiert auch an was anderes denke.

Falsch gedacht, für mich war Birgit über Jahre hinweg ein besonderer Mensch geworden, eine Vertrauensperson, eine Frau müsste jetzt eigentlich wissen, was ich meine, ich glaube in dem Moment habe ich dann doch zu wenig Testosteron und ich kann mir eine östrogenbasierte Freundschaft zwischen Mann und Frau vorstellen. Jetzt könnt ihr auch lachen, wenn es heute auch für ein A-Körbchen reicht, so war ich damals recht ansehnlich als Mann.

Sie hat ja nicht viel erzählt, nur dass sie in Turgi am Bahnhof stand, keine Ahnung wen sie besuchte, wie lange sie hier ist oder wo sie genau zu Besuch ist.

Da sie wohl schon am Bahnhof stand, war es mir in dem Moment auch egal weiter darüber nachzudenken, ich hatte meine Arbeit so weit erledigt und hatte ja Zeit, also setzte ich mich ins Auto und fuhr los.

Ein Teil meines Planes war es ja, mit dem Cabrio zu fahren, um mir den Wind durch die Haare ziehen zu lassen, ob ich jetzt direkt zum See fahre, oder erst Birgit abholte.

Ich bog links auf den Bahnhofsvorplatz, da sah ich sie schon, groß, schlank, blond…. Ich hör schon auf, ich kannte die Frau nur von ein paar Bildern und das waren keine Bilder, die eines Mannes Fantasie anregen sollten, einfach nur Bilder, um zu wissen wer einem gegenüber ist.

Als lasst mich von diesem ersten Augenblick etwas schwärmen, von unseren Gesprächen her wusste ich, dass sie etwas größer war, wie ich, wobei ich mir da nicht konkret etwas vorstellen konnte, jetzt als ich sie sah, schon, sie war einfach atemberaubend.

Keine Ahnung, ob das bewusst war, ich glaube zwar nicht, aber sie stand so da, als sollte sie Michel Angelo in Marmor hauen. Wobei ich mir sicher bin, eine Frau wie sie kann sich hinstellen, wie sie will, man bekommt immer den Eindruck auch Leonardo müsste so ein Bild vor Augen gehabt haben, als er die Mona Lisa für uns verewigte.

Der Gedanke, ob ich nur anhalte, um sie einsteigen zu lassen oder kurz parke erledigte sich von allein, direkt vor ihr war ein Parkplatz frei, so war es selbstverständlich, dass ich ganz stressfrei erst einmal parke und aussteige.

War wohl auch besser so, etwas sammeln musste ich mich schon, da stand nicht einfach nur eine Frau, da stand ein Traum von einer Frau, der wohl jedem Mann erst einmal die Atemwege verengte.

Man oh man, ich hatte echt weiche Knie, dabei kannte wir uns jetzt so lange, klar hatten wir Bilder ausgetauscht, doch wie groß der Unterschied zwischen Bildern und der Realität sein konnte, wurde mir in dem Moment schlagartig bewusst.

Sie lächelte mich an als ich auf sie zulief, und ihre Ausstrahlung kann ich nicht wirklich beschreiben, ich würde die Geschichte nie zu Ende bekommen und irgendwann würdet ihr euch langweilen und doch bin ich mir sicher, ihr würdet meine Gefühle in dem Moment nicht nachempfinden.

Wir umarmten uns zur Begrüßung, Küsschen links, Küsschen rechts. Für sie war es das natürlichste der Welt und mir war es einfach nur peinlich, dass sie hoffentlich nicht merkt, wie sie auf mich wirkt.

„Jetzt stehen wir hier, so ganz spontan und ich weiß nicht einmal, was ich jetzt sagen soll.“

Ok, Ehrlichkeit war das einzig richtige, dann musste ich meine Unsicherheit nicht krampfhaft verstecken.

„Ich freu mich total dich zu sehen, mein Dichter und Denker.“ Sagte sie mit einem Lächeln. „Ich habe mir sogar meine Lieblingsgedichte von dir für die Fahrt ausgedruckt, es sind immer schöne Momente sie zu lesen und zu träumen.“

Ich wusste ja, dass ich in ihr eine treue Leserin meiner Gedichte hatte, doch das war ja nur Hobby, meine Gedanken so festzuhalten, da gab es nie einen Hintergrund mit ihnen etwas erreichen zu wollen, doch sie war eine Frau, die ich damit erreichte.

Sie hatte etwas Handgepäck dabei, der große Koffer fehlte, also ging ich davon aus, dass sie schon in ein Hotel eingecheckt hatte.

„Lass und während der Fahrt unterhalten, ich weiß ja nicht wie viel Zeit du hast, vielleicht hast du ja Lust, dass wir an einen See fahren.“

Ihr Zwinkern war ein deutliches Signal und wie es sich gehört, öffnete ich ihr die Türe und wir fuhren auch gleich wieder los.

 

3

 

Ich musste mich mehr auf die Strasse konzentrieren, so blieb es mehr oder weniger bei Small Talk, auch wenn ich schnell merkte, dass da etwas nicht stimmen konnte.

Ich wusste schon länger, dass sie wohl im gleichen Chat, in dem wir uns kennenlernten, einen Schweizer kennengelernt hatte. Ich habe nie näher nachgefragt, weil ich immer der Meinung war, dass es mich nichts angeht, doch wenn sie jemanden zum Reden suchte, war ich immer für sie da.

Sie hatte mal erwähnt, dass sie es durchaus in Betracht ziehen würde, mal eine Woche in der Schweiz Urlaub zu machen, um diesen Mann kennenzulernen. Dass es dann so schnell gehen würde, hat mich dann doch etwas überrascht, irgendwie fühlte ich mich, als sei ich nicht auf dem laufenden, wobei wir ja fast täglich schrieben.

Ohne dass sie dies zu merken schien, erzählte sie und erzählte sie und begann plötzlich, wie aus dem heiteren Himmel heraus an zu weinen. Keine Ahnung, ob ihr euch vorstellen könnt, wie ich mich gefühlt habe, doch ich war schlicht weg überfordert mit der Situation. Neben mir im Auto saß eine bildhübsche Frau und weint und jeder der uns sah wusste ja nicht, warum und jedes Mal, wenn wir durch einen Ort fuhren, hoffte ich, an keiner Ampel anhalten zu müssen, mir war das echt peinlich, auch wenn ich nicht der Auslöser für ihre Tränen war, wer wusste das schon.

Jetzt war Feingespür gefragt, sollte ich einfach gleich an den See fahren, oder war vielleicht ein kleines Café in der Nähe das richtige. Ich wusste es echt nicht, doch irgendein Ziel wäre jetzt sicher einfacher und ohne groß zu überlegen fuhr ich erst noch einmal zu mir nach Hause.

Es wurde auch schon wieder besser, sie merkte es selbst, doch ich wollte nicht, dass sie ihren Schmerz unterdrückt, wenn ihr gerade nach weinen zu Mute war, sollte sie einfach weinen, alles rauslassen, war es doch besser, wie etwas in sich hineinzufressen.

„Du bist so lieb, ich rufe dich ohne Vorwarnung an, du holst mich ab, jetzt heul ich dir noch die Ohren voll und das Einzige, was du sagst, „lass es raus“!“

Was hätte ich sonst tun sollen, ich sah das, was wir hatten als Freundschaft an und auch wenn ich quasi jetzt der Seelentröster war, wusste ich noch nicht genau was vorgefallen war.

So viel habe ich unserem Gespräch schon entnommen. Sie war gestern mit dem Nachtzug von Berlin nach Luzern gereist, wo sie heute Vormittag kurz vor elf ankam. Ihr Schweizer Beau war sogar am Bahnhof erschienen, um sie abzuholen. Doch was sie dann erzählte, hört sich für mich an wie ein schlechter Film.

Ein bisschen was wusste ich aus ihren Erzählungen schon, doch der Angebliche Single trug einen gut sichtbaren Ehering, er hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht ihn auszuziehen und auf die Frage ob er denn verheiratet, sein antwortete er trocken. „Ja, doch das spielt doch im Moment gar keine Rolle, jetzt bist du ja hier, lass uns schnell in dein Hotel gehen, ich habe nicht viel Zeit, muss nach Mittag in ein Meeting und davor wollte ich einfach Sex mit dir, darauf freue ich mich seit Tagen und jetzt, wo ich dich sehe, will ich dich erst recht.“

In mir lief ein richtiger Film ab, klar ich war ja selbst ein Teil dieser Virtuellen Welt. Als vor ein paar Jahren meine Ehe zu kriseln begann, war es immer wieder und mit der Zeit immer mehr eine Flucht aus dem Alltag, die Flucht in eine Scheinwelt, denn wer der andere war, wusste man nie so genau und jetzt, als ich diese Geschichte hörte, war mir klar, ich hatte bisher einfach Glück, so etwas nie erleben zu müssen.

Für mich lag meine Ehe hinter mir, suchte ich nie eine Gespielin oder eine Affäre im Netz, keine Ahnung warum ich nie solche Gedanken hatte, vielleicht bin ich nicht Männlich genug. Mir reichten Gespräche und Menschen, die meine Gedichte lasen und ihnen etwas erkannten, was auch mir half die Welt, die ich nicht verstand, doch vielleicht irgendwann verstehen zu können.

Ich parkte vor der Garage, wir wollten sicher gleich wieder los, mir kam nur der Gedanke, dass sie sich vielleicht etwas frisch machen wollte und nach der Fahrt und den Tränen den Wunsch nach einem Spiegel hatte, so gingen wir ins Haus.

Es war schon herrlich, ich lüftete immer nachts durch und ließ dann vormittags die Rollenden runter, so war es im Haus gerade am angenehmsten, ich war froh aus der Hitze raus zu sein und auch bei ihr hatte ich den Eindruck, dass sie es erfrischend fand.

 

4

 

Für mich war es ein großer Vorteil, hier war ich zu Hause, mein Terrain, das gab mir schon Sicherheit und jetzt, wo ich nicht mehr fahren musste, konnte ich mich auch auf das Konzentrieren was Birgit zu erzählen hatte.

Langsam hatte sie sich auch wieder beruhigt, ihre Tränen waren fast getrocknet und das bezaubernde Lächeln, dass ich schon am Bahnhof sah, kehrte zurück.

Ich zeigte ihr das Badezimmer, legte ihr ein frisches Handtuch hin und sagte ihr, sie könne auch duschen, ansonsten zur Abkühlung wäre mein Vorschlag ja noch immer, wir fahren zum See.

Ich wartete nicht auf eine Antwort, sie sollte jetzt einfach mal für sich wieder sie selbst werden, ich hatte Zeit, war auch später noch für sie da.

Ich lief zurück in die Küche, überlegte zuerst kurz und drückte dann doch auf die Kaffeemaschine, auch wenn mir im ersten Augenblick gar nicht nach einem Heißgetränk war, so bin ich doch eine Riesenkaffeetante, dass ich egal zu welcher Tageszeit und bei welcher Temperatur immer Kaffee trinken kann. Birgit schien die Zeit doch zu brauchen, ich hatte gerade meinen Kaffee leer, als ich sie die Treppen runterkommen hörte.

Als sie mich mit der Tasse in der Hand sah, grinste sie mich an und sagte „Du Kaffeetante, jetzt bekomme ich das ja mal live mit und höre nicht nur am Telefon die Kaffeemaschine im Hintergrund.“ Tja, ich war ertappt, war ja auch nicht schlimm, ob wir schrieben oder telefonierten, sie hatte oft genug mitbekommen, dass ich gerne Kaffee trinke.

„Lass uns nicht trödeln,“ machte ich den Vorschlag, meine Lust zu Baden war immer noch größer als alles andere im Moment.

„Ich habe nichts dabei zum Anziehen, außer wir fahren vorher noch mal kurz in die Stadt, dann kaufe ich mir was.“ Eine Badehose von mir anzubieten, würde vielleicht kurz für einen Lacher sorgen, doch war wohl nicht die passende Idee. Doch wo könnte ich mit ihr hinfahren, damit sie sich etwas passendes kaufen könnte, mir fiel nur das kleine Kaufhaus in der Stadt ein, doch ob die auch etwas Modernes hätten, was eine attraktive Berlinerin zufriedenstellen würde, keine Ahnung, wir müssten es versuchen dachte ich und winkte ihr als Zeichen komm wir gehen.

Bei der Hitze verirrten sich kaum Leute in die Stadt, so konnte ich direkt an der Rückseite des Kaufhauses parken.

Man konnte sich in dem Ding auch nicht verlaufen, dafür war es zu klein, doch zu meiner Überraschung hatten sie ein ordentliches Sortiment an Damen Bade Artikel, Birgit wurde auch schnell fündig mit einem Bikini, der ihr auch sichtbar gefiel, wie sie daran aussah, davon will ich euch jetzt gar nicht schreiben, nur so viel, ich war kurz davor, dass die Reaktion zwischen meinen Beinen peinlich hätte werden können.

Einfach umwerfend diese Frau und eine Figur wie dafür gemacht, Männer in den Wahnsinn zu treiben, nicht weil sie es wollte, einfach weil sie es konnte.

Schnell waren wir wieder im Auto und endlich gings los zum See, ich konnte es kaum erwarten, so dringend war mir nach Abkühlung und das lag mittlerweile nicht mehr nur am Wetter.

Meine schlimmsten Befürchtungen wurden sogar noch übertroffen, schon weit vor dem See begann die Schlange parkender Autos. Kein Wunder bei diesem Wetter und so leer wie die Stadt war, irgendwo mussten die Leute ja sein und wir hatten sie gefunden.

Ein Glück war der See groß genug, Liegeplatz und baden wir sicher kein Problem sein, nur das Parken, wir müssen wohl oder übel ein Stückchen laufen.

Ich wusste ja, wo wir waren und wie weit es noch ist, darum fragte ich sie, ob es ihr etwas ausmachen würde, 10-15 Minuten zum See zu laufen, eine andere Möglichkeit werden wir wohl nicht haben.

Sie lächelte mich an, „mit einem Mann wie dir kann eine Frau doch bis ans Ende der Welt gehen, ohne dass ihr der weg jemals zu lang werden könnte.“

Boah, das musste jetzt sein, klar hört sich das schön an, doch ich wurde echt rot, vom Gefühl her würde ich sogar sagen ein Feuerwehrmelder ist ein scheiss dagegen. Mir wurde richtig warm im Gesicht und ihr Grinsen verriet mir, dass sie es sichtlich genoss, mich schon wieder leicht aus der Fassung zu bringen. Ich wusste auch wie es ihr gerade geht und auch sonst, sie war keine Frau der ich von Haus aus hätte böse sein können und wenn es ihr im Moment hilft ihre Situation ein bisschen zu vergessen, machte es mir auch nichts aus, wenn sie mich verlegen machte, wichtig war mir im Moment einfach, dass es ihr wieder besser ging.

Brav stellte ich mich hinten an und parkte als letzter in der Reihe. Verspielt hakte sie sich bei mir ein und wir schlenderten an den Autos vorbei Richtung See. War bestimmt ein lustiges Bild, sie war garantiert 5-6c, größer wie ich, ich schätze gut 1,84/1,85. Aber was solls, ich genoss es mit so einer Wahnsinnsfrau zum Baden zu gehen.

 

5

 

Wir mussten ein bisschen um den See laufen, doch fanden wir an meiner Lieblingsstelle einen Platz, so dass wir unsere Badetücher hinlegen konnten und gleich der Hitze ins Wasser entfliehen konnten.

Was war das doch für ein Lebensgefühl, losgelöst vom Alltag in das kühle Nass des Sees einzutauchen, um sich dann in die Sonne zu legen.

Zum ersten Mal, seit ich Birgit vom Bahnhof abgeholte, hatten wir wirklich Zeit uns zu unterhalten. Es gab in dem Sinn keine Startschwierigkeiten, durch das Schreiben war wir uns so vertraut, dass wir nicht erst den Menschen kennenlernen mussten und uns vorsichtig aufeinander zubewegen brauchten, wir wussten ja alles voneinander.

Frei und offen, wie ich sie kannte, begann Birgit von ihrem Schweizer zu erzählen, einfach alles, wie sie sich kennenlernten, wie lange sie schon schrieben und was sie so besonders an ihm fand. Einiges wiederholte sich, da sie mir auch davor schon immer wieder ein bisschen von ihm geschrieben hatte, doch vieles war auch neu, weil wir im Grunde nie andere Chatter als Thema hatten.

Anfangs sah man das Leuchten in ihren Augen, wenn man von jemandem erzählt, der einen berührt, doch mehr und mehr verging dieses Leuchten und sie ließ deutlich erkennen, wir schnell er es schaffte, dass sie sich nur noch angewidert über sein Verhalten fühlte.

Schonungslos durfte ich erfahren, wie oberflächlich das Netz doch sein kann, sicher hörte man immer wieder davon, doch über das meiste schmunzelt man, solange man es nicht selbst erfahren hatte.

Es machte mich ein Stück weit traurig, weil ich Birgit lange kannte und sie jetzt so zu sehen war nicht schön. Deutlich ließ sie erkennen wie verletzt sie war und egal was jemand im Netz sucht, man spielt nicht mit den Gefühlen anderer Menschen, irgendwie wurde ich gerade richtig wütend.

Das Erzählen schien ihr aber gut zu tun, konnte sie sich doch all die bösen Gedanken von der Seele reden und mehr und mehr kam ihr Lächeln zurück. Das passte umso mehr zu der Frau, dich ich seit langem schon mochte.

Die Sonne brannte unermüdlich, ein Glück hatte ich an alles gedacht. Rein führsorglich fragte ich Birgit, ob ich ihr den Rücken eincremen solle, damit sie sich keinen Sonnenbrand holt, „aber gerne“ antwortete sie knapp. Kaum ausgesprochen drehte sie sich auf den Rücken und wie selbstverständlich öffnete sie ihr Oberteil, dass ich auch ja den ganzen Rücken frei hatte.

Wie konnte ich da widerstehen, ich kniete mich neben sie und verteilte vorsichtig die Creme auf ihrem Rücken, um dann gefühlvoll, hey das kann ich wirklich, wenn ich will, ihr die Creme leicht einmassierte.

Sie schien meine Hände auf ihrem Rücken zu genießen, was mir ja auch nicht gerad unangenehm war und ich mehr Zeit brauchte, wie wirklich nötig gewesen wäre, doch warum aufhören, wenn sie mir das Gefühl gab ich sollte so weiter machen.

Als ich nach gefühlten zehn Minuten zu erkennen, gab fertig zu sein meinte sie nur, „was fertig, du meinst auf den Rücken liegen müsste jetzt gesichert sein, aber wie soll ich das machen, wenn ich mir die Beine verbrenne?“

Wie ich diesen Humor liebte, ich wusste schon auf was sie anspielte und wie viel Raum zur freien Interpretation sie mir damit gab. Auch ohne, dass ich bisher im Entferntesten daran gedacht hatte, blieb es nicht aus, dass sich mein Kopfkino in Bewegung setzte.

Klar war ich bereit ihr auch die Beine einzucremen, genau so intensiv und genauso lange. Zugegeben etwas unsicher war ich schon, vor allem als ich ihre Oberschenkel berührte und ich das Gefühl hatte, dass sie ihre Beine mehr und mehr spreizte. Es war auch nicht nur so ein Gefühl es war offensichtlich, dass sie mit mir spielte.

Ein bisschen brauchte ich, um damit zurecht zu kommen, war mir gar nicht klar, dass ich bei so einer Herausforderung so schüchtern reagiere, doch es war so, das musste ich mir selbst zugestehen, dass ich wohl doch nicht so ein cooler Draufgänger war, der ich in so einem Moment gerne gewesen wäre.

Es machte aber nichts, sie schien das genauso bemerkt zu haben wie ich, leicht amüsiert darüber und doch mir die Chance gebend, dass ich etwas auftaue und nicht erschreckt davonrenne.

Kennt ihr das, wenn ihr eine Katze grault, diese sich dann mehr und mehr anschmiegt und langsam dazu anfängt zu schnurren? Genau so kam mir Birgit gerade vor. Irgendwie hatte ich die Angst irgendetwas falsch zu interpretieren und dann doch wieder ihre klaren Zeichen, ich war verwirrte, mehr wie nur verwirrt, der Tag heute nahm so eine Wendung, dass ich einfach nur verwirrt sein konnte.

Und da war dann auch schon wieder eine Bewegung, die mich fertig machte. Als ich je eine Hand auf ihren Schenkel langsam nach oben glitt, war unverkennbar, dass sie ihren Hintern leicht anhebet und mir entgegenrutschte. Was machst du als Mann in so einem Moment, männlich sein und zeigen, du hast die Einladung verstanden, oder schüchtern sein und gleich erkennen zu geben, du bist zu blöd dich auf dieses Spiel einzulassen.

Es war nicht einfach für mich, doch ich nahm in dem Moment meinen ganzen Mut zusammen und meine Daume glitten wie von selbst bis ganz nach oben, wie in Trance, erst als ich spürte, dass ich ihr Höschen berührte, wurde ich „wach“ und gleitete wieder nach unten.

 

6

 

Ein Glück war ich so gut wie fertig, als dann ihre Frage kam, ob sie mir denn auch den Rücken eincremen sollte. Klar war das mit Sicherheit etwas Schönes, dass ich annahm, doch noch lieber war mir in diesem Moment, dass ich mich dazu auf den Bauch legen konnte.

Ich sehe euch schon lachen beim Lesen, doch es war einfach so, ich bin auch nur ein Mann und in so einem Monet lässt sich das einfach manchmal schlecht verbergen.

Auch Birgit ist dies nicht entgangen, ihrem Schmunzeln entnahm ich zumindest, dass sie diese Reaktion amüsierte, mir aber nicht das Gefühl gab, es schlimm zu finden.

So begann auch sie damit mich einzucremen und gab mir dabei das Gefühl diese Reaktion eher noch verstärken zu wollen.

Ihre Hände glitten in einer Art über meinen Körper, wie ich es lange nicht mehr erleben durfte, sehr sanft und zärtlich, dass ich anfing zu träumen.

Ich nahm nur noch ihre Berührungen wahr, alles andere um mich herum begann zu verschwinden, nicht einmal mehr die im Wasser lachenden und kreischenden Leute konnte ich wahrnehmen es war wie ein Schweben über den Wolken.

Soll ich etwa sagen, dass ich mich in dem Moment dem ganzen völlig hingab, klar es war ja auch so, sie führte mich in einen Traum voller Sinnlichkeit. Zwischendurch spürte ich nur, wie sie über meinen Hintern streichte, für mich war es Absicht und doch war es immer nur so leicht, dass es auch hätte Zufall sein können.

Es war einfach nur herrlich, von einer Frau so verwöhnt zu werden, keine Ahnung wie lange es war, doch innerlich wünschte ich mir gerade, dass es nie enden möge.

Mit einem Klaps auf den Hintern signalisierte sie mir dann doch, dass es wohl jetzt reichen würde. Für einen kleinen Augenblick blieb ich einfach liegen, wollte noch das Gefühl bis zur letzten Sekunde auskosten, in denen ich ihre Hände noch auf meinem Körper spürte.

Sie merkte schnell, dass ich einfach noch am Genießen war und ohne zu reden, legte sie sich neben mich, ganz nah und schaute mir einfach nur in die Augen.

Ein kleiner kalter Scheuer lief über meinen Rücken, nicht weil es mir unangenehm war, im Gegenteil, diese Augen waren es, ihre Augen. Wir waren uns noch nie so na und auch wenn ich wusste, dass sie blaue Augen hatte, so war es jetzt als würde ich den Himmel darin sehen, in einem blau, dass man sich einfach nicht intensiver und schöner hätte vorstellen können.

Etwas Wehmut lag in ihrem Blick und gleichwohl das zurückgekehrte Lächeln, dass ich mehr und mehr wieder wahrnahm bei ihr.

So blieben wir einfach liegen, brauchten keine Worte, ließen uns einfach von dem Gefühl leiten, dass wir es genossen zusammen zu sein und alles andere sicher seinen Lauf nehmen wird.

Egal wie schön das alles gerade war, die Sonne verhinderte an diesem Tag gnadenlos, dass man zu lange einfach nur so da lieg. Plötzlich riss mich ein Stoß in die Seite aus Gedanken und träumen. „Los komm, lange genug geträumt, ich brauche eine Abkühlung.“ Forderte sie mich auf mit ihr ins Wasser zu gehen. Es war auch höchste Zeit, sich abzukühlen, mein Körper ließ es ja auch wieder zu, dass ich mich ohne peinliche Blicke anderer, wieder von vorne zeigen konnte.

Birgit rannte einfach los, in der Erwartung, dass ich ihr schon folgen würde. So trottete ich ihr wie ein kleines Hündchen hinterher.

Es war einfach herrlich, ich spürte, wie sich meine Körpertemperatur im See wieder auf „normal“ regulierte. Ich hatte zwar keine Lust zu schwimmen, abkühlen hätte mir ja gereicht, doch als Birgit immer weiter raus schwamm, wollte ich sie doch nicht allein schwimmen lassen und schwamm ihr nach.

Zum Glück wollte sie nur etwas von der Badestelle weg sein und nicht gleich den ganzen See durchqueren, keine Ahnung, ob ich überhaupt dazu in der Lage gewesen wäre.

Als sie anhielt, um auf mich zu warten, lächelte sie mir wieder entgegen und ich wäre für dieses Lächeln dann wohl doch durch den ganzen See geschwommen.

Bei ihr angekommen konnte ich gar nicht so schnell reagieren, wie sie sich auf mich stürzte, um unter Wasser zu drücken. Ausgelassen und verspielt tollten wir wie Kinder im Wasser.

Mal drückte sie mich runter, mal ich sie und doch ließen wir immer gleich wieder vom anderen ab, es war einfach diese Leichtigkeit, die irgendwann dazu führte, dass sie auf mich zu schwamm und ich schon wieder die Augen schloss, weil ich gleich wieder unter Wasser sein würde und sie dieses Mal gar nicht vorhatte mich unter Wasser zu drücken, plötzlich spürte ich nur ihre Lippen auf meinen, das reichte, dass ich von allein unterging, so bin ich erschrocken.

 

7

 

Man sollte nicht mit einem „Superweib“ zum See baden gehen, wenn man seinen Körper nicht unter Kontrolle hat. Man habe ich eine Ladung Wasser abbekommen. Kaum wieder oben hustete ich erst einmal das ganze geschluckte Wasser wieder aus. Birgit hatte einen richtig besorgten Blick, doch ich konnte ihre Entwarnung signalisieren, auch wenn gerade kaum einen Ton rausbrachte.

Ich schwamm erst einmal langsam zurück, um mich kaum draußen erst einmal hinzusetzen.

Birgit versuchte mir ganz liebevoll auf den Rücken zu klopfen, wie bei einem kleinen Kind, wenn es Bäuerchen machen sollte. Da musste ich selbst schon wieder lachen, war alles halb so schlimm.

Sie blieb trotzdem führsorglich, sie traf doch keine Schuld dachte ich und doch sah sie sich als Auslöser.

„Es tut mir total leid, ich wollte dich nicht erschrecken.“ Ich wollte weder einen auf starken Mann machen noch ihr Mitleid erregen, etwas Wasser habe ich geschluckt, aber schon jetzt nach ein paar Minuten war die Situation eher Lustig als schlimm für mich.

Sie blieb aber dabei, sie wollte mich einfach ein wenig umsorgen und ließ mir keine Chance zur Gegenwehr. Es war mir auch nicht unangenehm, vielleicht ein bisschen, doch ihre Nähe und das Gefühl sie zu spüren gefiel mir trotzdem.

„Möchtest du lieber nach Hause fahren?“ fragte sie noch immer etwas verunsichert, doch es war wirklich längst alles wieder gut.

Langsam schien sie mir zu glauben und ich konnte sie davon überzeugen, dass ich gerne noch etwas mit ihr am See bleiben möchte, auch wenn ich ihre Planung nicht kannte, wann sie zurück in ihr Hotel wollte und ob sie gar ihren Schweizer noch einmal sehen wollte.

Ich vermied es das Thema von mir aus anzusprechen, sie würde mir schon mitteilen, wenn sie zurück in ihr Hotel wollte. Bis dahin genoss ich einfach ihre Gegenwart.

„Lass uns etwas trinken gehen.“ Schlug ich vor, unweit unseres Liegeplatze war ein kleiner Kiosk mit ein paar Tischen, an denen man eine Kleinigkeit essen und trinken konnte.

„Du hast doch nicht etwa bei deinem Tauchversuch einen Fisch verschluckt und musst jetzt den Geschmack loswerden?“ Ihr Humor war wieder da und gleich wieder so trocken wie gewohnt.

Lachend machten wir uns auf den weg, Birgit band sich ein Tuch um ihre Hüften und war der absolute Blickfang, man spürte förmlich die Blicke der Männer rund rum.

Birgit trank eine Weinschorle und ich zur Abwechslung ein Radler und keinen Kaffee, langsam begann sie wieder zu erzählen und ihr schossen auch wieder leicht Tränen in die Augen.

„Wie konnte ich nur so naiv sein und mich auf diesen Kerl einlassen.“ Sie kämpfte wohl weniger mit ihren Gefühlen, die sie für ihn hatte, eher mehr damit, dass sie ihm so auf den Leim gegangen ist. Ich wusste gar nicht wirklich, wie ich darauf reagieren sollte, irgendwie wollte ich sie ja trösten, doch ich verstand das Ganze nicht wirklich. Für mich war es einfach unverständlich, wie man sich als jemanden anderen ausgeben konnte, würde doch bei einem Treffen eh alles rauskommen und dass es so ist, wurde mir ja jetzt von Birgit erzählt.

Keine Ahnung warum, doch ich hatte das Gefühl ihre Hand zu streicheln als eine Geste des Trostes, sie ließ es zu und so saßen wir über eine Stunde und sie erzählt mir alles.

Und plötzlich kam der Hammer, „darf ich heute Nacht bei dir bleiben?“ rums, mir viel sprichwörtlich der Laden runter. Na, ganz so schlimm hat es wohl nicht ausgesehen, doch ich hätte mit vielem gerechnet, aber sicher nicht mit dieser Frage.

„Nicht was du jetzt denkst, ich möchte nur nicht allein sein und bei dir fühle ich mich sicher, da weiß ich, dass du der bist, der du immer gesagt hast. Da ist nichts verstecktes oder Aufgesetztes, du bist einfach du, lieb und zum Knuddeln.“

Diese Frau überraschte mich immer wieder, doch ich wusste schon, was sie meint, es war dann auch nur die erste Schrecksekunde, weil die Frage für mich doch überraschend kam.

„Klar würde mich sogar freuen, dann können wir heute Abend doch noch ein Glas Wein trinken und es uns einfach gemütlich machen, mal was anderes sich gegenüber zu sitzen und nicht zu chatten oder telefonieren.“ Sie musste lachen und wusste genau, was ich meinte, wie viele Nächte mag es schon gegeben haben, die wir „gemeinsam“ verbrachten.

Zumindest war der Zeitliche Rahmen nun klar und nichts hatte mehr wirklich Eile oder musste bedacht werden. Langsam gingen wir zurück zum Badestrand und lachten gemeinsam darüber, was wir wohl jetzt mit dem Abend anstellen könnten.

Ich sagte dann zum Spaß, sie könnte sich ja das Zimmer aussuchen und wenn ich schnarche, müsste sie halt in die kleine Souterrain Wohnung ausweichen, da würde sie mich bestimmt nicht mehr hören.

Ich war mal wieder so richtig naiv und vertrottelt, ich meinte das sogar ernst und sie konnte nicht anders als mich aus der Reserve zu locken. „Und wenn mich dein Schnarchen nicht stört und ich bei dir sein möchte?“ Ihr breites Grinsen sprach Bände und ich wusste mal wieder keine passende Antwort.

 

8

 

Wir genossen noch ein Weilchen die Abendsonne am See, bevor wir uns langsam auf den Rückweg machten. Ich wollte früh genug los, um auf dem Heimweg noch einen passenden Wein zu kaufen, um nicht Gefahr zu laufen nicht den passenden zu Hause zu haben.

Ich wusste ja, dass Birgit einen lieblichen Weißwein bevorzugt und kannte einen Laden, dessen Auswahl uns sicher ein gutes Tröpfchen finden lassen würde.

Mit zwei Flaschen Weißburgunder, einem frischen Baguette und Käse im Gepäck trafen wir dann bei mir zu Hause ein.

Ich hatte die Rollladen vor dem Fahren noch geschlossen, so dass es im Haus herrlich kühl war. Ich war gerade dabei den Einkauf in der Küche zu versorgen, als ich Birgit hinter mir spürte.

Sie schlang ihre langen Arme um mich und biss mich in den Nacken. Vorsichtig drehte ich mich um und blickte ihr in die Augen. Diesen Blick hatte ich den ganzen Tag immer wieder gesehen und jetzt, ganz allein ohne, dass uns jemand sah, sagte er mir einfach nur, dass sie mehr wollte wie ein Glas Wein und sich dazu zu unterhalten.

Ohne zu reden, es gab in dem Moment einfach nichts zu reden, begannen wir uns leidenschaftlich zu küssen. Eigentlich wollte ich ins Wohnzimmer mit ihr, ich hatte ja eine große bequeme Couch, doch auf dem Weg dorthin blieben wir am Esszimmertisch hängen. Birgit spürte die Tischkannte und ließ sich einfach nach hinten fallen und zog mich mit hinunter.

Halb auf dem Tisch liegend mit noch einem Bein am Boden lagen wir da und aus dem leidenschaftlichen Küssen wurde ein wildes hemmungslose Knutschen. Es lief alles wie von selbst, unsere Hände berührten den Körper des anderen überall spürte ich ihre Hände, während meine Hände über ihren durchtrainierten Körper glitten.

All das, was man eigentlich schon den ganzen Tag spüren konnte, brach aus uns heraus, es war einfach da und wir wollten es beide erleben.

Wild vor dem Verlangen nach unbekannter Haut flogen die wenigen Kleidungsstücke, die wir anhatten, nach und nach durch den Raum. Die Aufgestaute Gier, die den Tag durch entstanden war, entlud sich fast in einem Augenblick. Voller Ekstase genossen wir leidenschaftlich und hingebungsvoll den Körper des anderen. Birgits kleiner Busen war fest und wohl geformt, doch das besondere an ihm war ihr harter großer Nippel. Ich musste mich schon am See beherrschen nicht ständig auf ihr Bikini Oberteil zu starren, schon dort war zu erkennen, dass man ihre Lust sehr gut daran erkennen konnte und nun durfte ich diese Brüste mit diesen einmaligen Nippeln auch berühren.

Meine Hände lagen fest auf ihren Brüsten und massierten sie, mal gefühlvoll mal etwas härter, mal von einem Stöhnen begleiten, mal von einem lustvollen seufzen. Ihre Nippel schienen gar nicht aufzuhören zu wachsen, erst recht als ich mich ihren Küssen entzog und mit meinen Lippen zu ihren Brüsten gleitete. Genüsslich saugte ich an ihren Nippel und biss immer mal wieder ganz leicht hinein. Ihre Reaktion darauf verriet mir deutlich, ich solle nicht aufhören.

Ihre Hände strichen über meinen Kopf, um sich immer wieder in mein Haar zu krallen. Sie zeigte mir, was sie meine Lippen haben wollte. Ich spürte, wie sie ihr Becken begann zu kreisen und als hätte ich es vorherahnen können, zog sie mich an den Haaren nach unten.

Wild und unbeherrscht drückte sie meinen Kopf zwischen ihre Schenkel, ließ mir genug Bewegungsfreiheit, dass ich zwischen ihren Schenkel meine Zunge auf die Reise schicken konnte.

Langsam berührte ich ihre Vulva und ließ meine Zungenspitze leicht zwischen ihre Schamlippen gleiten.

Was ich da spürte, machte mich umso geiler, sie war nicht nur feucht, sie war richtiggehend nass und konnte ihre eigene Geilheit auf keinen Fall verbergen. Warum sollte sie es auch, zumal genau das mir die Sicherheit gab, die mir anfangs etwas fehlte. Doch mit dem Spüren ihrer Geilheit war diese Unsicherheit wie weggeblasen. Ihre Hände noch immer in meine Haare gekrallt führte sie meinen Kopf mit wildem begehren über ihr Lustzentrum, bis ich mich dagegen wehrte und von mir aus die Erkundung fortsetzen wollte. Ruckartig löste sie ihre Hände und ich merkte nur, wie sie sich an der Tischkante festhielt und mich frei gewähren ließ.

Plötzlich zog sie ihre Beine an und stellte sie auf den Tisch, öffnete ihre Schenkel und zeigte mir unmissverständlich, was sie wollte. Vorsichtig suchend glitt meine Zunge zwischen ihren Schamlippen nach oben, bis ich ihren kleinen Lustknopf fand. Ich hatte das Gefühl, als pulsiere ihr Kitzler vor Geilheit und fühlte sich an, als würde er wie bei einer Erektion wachsen.

Dieses Gefühl machte mich nur noch geiler und ich lies meine Zungenspitze nur ganz leicht, gerade so viel, dass sie sie spüren konnte, doch ganz ohne Druck und doch mit verspielten Bewegungen über ihrem Kitzler hin und herbewegen. Ihr stöhnen und das Wiedergeben ihrer Lust motivierten mich umso mehr und ich wurde süchtig danach ihre Geilheit so zu spüren.

Gleichzeitig war auch ihr Becken in ständiger Bewegung, mal rückte sie näher was mich wilder lecken lies, mal rückte sie ein Stück zurück, was mich wieder mit kleinen sanften Bewegungen weiter machen ließ, doch ohne aufzuhören entstand dieses blinde Verstehen, das uns beiden die Sicherheit gab, es fühlt sich einfach nur richtig an.

Ich wollte ihren Wahnsinn spüren, spüren dass sie sich fallen lässt, sich mir ausliefert und es geschehen lässt. Meine Hände griffen um ihre Schenkel, so dass sie nicht mehr in der Lage war, ihr Becken so stark kreisen zu lassen, dass ich nicht hinterherkam und es dauerte nicht lange, da erreichte ich damit genau das, was ich wollte, sie schrie lustvoll bei ihrem ersten Orgasmus.

 

9

 

Ich hatte echt Spaß daran sie so zu erleben und fühlte mich total männlich, doch was dann geschah zeigte mir ganz deutlich, ich lebte in der tiefsten Provinz im Nachhinein muss ich sagen, was sich hier im Schwarzwald nach Porno anhört, leben in Berlin die offenen Menschen einfach aus. Klar es gab sicher auch hier Leute, die ihren Fetisch lebten, doch in einem „Dorf“ mit 30.000 Einwohnern ist es dann eher Zufall jemanden zu kennen, der das offen auslebt, in Berlin ist das dann anders.

Birgit setzte sich auf, schlang ihre Beine um mich und zog mich zu sich heran.

„Na kleiner das war ja für den Anfang gar nicht schlecht dein Spiel mit der Zunge, doch jetzt will ich es richtig.“

Tja und da war sie wieder meine Unsicherheit, hatte ich gerade noch das Gefühl alles im Griff zu haben stand ich nun wieder da wie ein kleiner Junge.

„Sie wollte es richtig“, was auch immer sie mir damit sagen wollte, ich war leicht überfordert damit.

Sie merkte schnell, dass mir gewisse Spiele fremd waren, klar kannte ich sie aus dem Fernsehen, seit RTL-Mitte der 80er Jahre anfing solche Filme zu zeigen, waren sogar wir im tiefsten Schwarzwald darüber informiert, was es da alles gibt. Auch wenn es lange vor 50 shades of gray war, so schien Birgit schon damals genau diese Art Spiel von mir zu verlangen und ich stand da wie ein kleiner Junge, der von nichts eine Ahnung hatte.

„Hol den Wein,“ sagte sie schon fast herrisch, klar wusste ich, was sie wollte und klar wusste ich, worauf das Hinauslaufen würde, aber Sex mit schmerzen oder Befehlen, oder was auch immer war mir einfach fremd. Ihr könnt es gerne als Blümchensex belächeln, aber bis zu dem Zeitpunkt kannte ich halt nichts anderes. Ich kam mit einer Flasche und zwei Gläsern zurück, schenkte ein und Birgit leerte ihr Glas in einem Zug und hielt es mir zum wieder befüllen hin.

Ich tat es ihr nach und dachte nur dabei, dass der Wein mich vielleicht lockerer werden lässt.

Der Wein lies mich für den Moment zumindest gefühlt lockerer werden. Birgit saß im Schneidersitz nackt auf meinem Esstisch in trank genüsslich ihren Wein, während sie mir von ein paar Wünschen erzählte, die sie seit längerem hatte. Ihr „Schweizer“ hatte wohl den Wunsch geweckt von einem Mann benutzt zu werden und ihm einfach zu Diensten zu sein. Ungläubig hörte ich ihr zu, doch mit jedem Glas Wein weckte sie auch meine Fantasie.

War es wirklich nur der Wein oder weckte sie in mir eine neue Lust deren Abgründe schon längst in mir schlummerten und nur geweckt zu werden brauchten. Ich kann es heute nicht mehr sagen, doch was dann geschah war zuerst fremd, dann neu und ist heute ein natürliches Spiel, wenn eine Frau das Gefühl erweckt es „anders“ zu lieben.

Durch ihre Erzählungen bekam ich immer neue Bilder im Kopf, ich konnte mich, oder besser ich wollte mich gar nicht dagegen wehren, denn was meine Fantasie da hervorbrachte, machte mich mehr und mehr einfach nur Geil. Geil auf Birgit, geil auf diesen Körper, geil ihre Wünsche zu erfüllen. Es war eine Flut von Gedanken und Ideen, die in mir wuchsen und sie trug ihren Teil dazu bei, dass meine Sicherheit zurückkam.

Auch wenn ich mir noch nicht ganz im Klaren war, wie es weiter gehen könnte, so wusste ich doch, dass ich es erleben wollte, was anfangs noch nach unerreichbarer Fantasie aussah, wurde sehr schnell real. Mir war auch klar, da gings nicht um Stellungswechsel mal von vorne mal von hinten, mal die Auster, mal ganz tief und fest, dann wieder langsam verspielt.

Nein, es ging um etwas ganz anderes, etwas Neues und mehr und mehr wurde mir klar, Birgit kannte es selbst nicht, der Grund für ihren Besuch in der Schweiz war wohl ihre Neugierde etwas Neues erleben zu wollen. Sie war etwas älter als ich, ich wusste ja, dass sie seit 20 Jahren verheiratet war und wenn auch nicht gerade die Liebesehe, dann doch ein praktikables Zweckbündnis führte.

Tja und jetzt saß diese Frau, die sich aufmachte, ihre Sexualität neu zu erleben, nackt im Schneidersitz auf meinem Esstisch.

Mir war klar, sie jetzt einfach nur auf den Tisch legen und zu nehmen, war sicherlich nicht das, worauf sie hinauswollte, so kam mir dann eine passende Idee.

Wortlos verlies ich den Raum und ging in die Garage, dort hatte ich meine Spanngurte, wenn ich mal, was mit dem Auto transportieren musste. Kurz überlegte ich noch, was ich genau brauchen könnte, doch mir war selbst klar, „nimm einfach die ganze Kiste mit“ dachte ich mir, der Rest wird sich schon ergeben. Entweder sie zeigt mir den Vogel und sagt „verschwinde mit dem Müll“ oder es beginnt für uns beide eine Reise ins unbekannte.

 

10

 

Ihre Blicke verrieten nicht viel, vielleicht war da ein leichtes Grinsen, doch vor allem sah ich ihre Neugierde. Sie hatte mir genug erzählt, um zu wissen, wohin sich ihre Fantasien bewegten und irgendwie, ohne dass es mir bewusst war, konnte ich mir alle ihre Fantasien auch vorstellen.

Ich nahm von der Bank das Sitzkissen und legte es neben ihr auf den Tisch.

„Na los, komm trau dich, keine Ahnung wohin unsere Reise gehen wird, doch wenn du bereit dazu bist, starten wir ins unbekannte, ich bin auf alle Fälle bereit dazu.“

Irgendwie drehte sich der Spieß gerade um, war ich noch vor kurzem der Ahnungslose Provinzler, schien sie gerade mit ihrer eigenen Courage zu hadern.

Waren es ihre Fantasien, die sie nun auch in mir weckte und waren es doch ihre Wünsche, die sie unmissverständlich zum Ausdruck brachte, so war der Moment, in dem ich die Initiative übernahm für sie dann doch der Punkt, an dem auch sie sich klar werden musste, „will ich das, oder will ich es nicht“.

Keine Ahnung wie andere sowas machen, oder wie man genau vorgehen sollte, ich hatte genug Wein getrunken, um wirklich locker zu sein, war aber sicher noch ich selbst, um nichts zu tun, was man nicht tun sollte, doch bereit alles zu tun, was uns beiden Spaß bereiten wird.

Egal was es auch war, sie ließ sich darauf ein, nicht eine Sekunde wollte sie den Anschein erwecken jetzt noch kneifen zu wollen.

Sie rückte zur Seite, legte das Kissen in die Mitte des Tisches, um sich darauf zu legen.

Instinktiv fasste ich ihr Becken und zog es näher zur Tischkante, ohne zu wissen, wie die ideale Position sein würde, legte ich mit Hand an, um sie zu positionieren.

Wenn ich beim Tischkauf schon gewusst hätte welche Fantasien ich mal auf diesem Tisch ausleben werde, ich hätte keinen besseren Tisch kaufen können. Ein bisschen musste ich in mich hinein Schmunzeln, ich erkläre es euch kurz, dann wisst ihr warum.

Es war ein großer, quadratischer Esstisch für 8 Personen, also groß genug auch für eine Person zum Draufliegen und da er aus Massivholz war, konnte man an den Beinen gut was festzurren, ich im Laufe der Nacht noch feststellen konnte.

Ich schlang den Großen, breiten Gurt irgendwo zwischen Taille und Hüfte über sie und zurrte ihn unter dem Tisch zusammen, so dass sie sich kaum noch rühren konnte, ich mir aber sicher war, dass es ihr nicht wirklich weh tat.

Es begann ein Lustiges Spiel zwischen uns beiden, sie hatte ja noch Arme und Beine frei zu bewegen, auch wenn ihr Körper fest auf dem Tisch fixiert war.

War es ihr unbändiger Wille, mir zu zeigen, dass sie sich noch immer wehren kann, oder doch eher, was noch alles festgezurrt werden müsste.

Ich schnappte mir einfach ihren linken Fuß und stellte ihn so auf die Tischkante, dass ihre Schenkel leicht aber genügend gespreizt waren. Da kam mir die Schublade unterm Tisch zugute, an deren Holm fand ich einen idealen Befestigungspunkt. Wir lachten beide und ihrer Gegenwehr konnte ich ganz klar entnehmen, genau das wollte sie.

Ohne groß zu fackeln schnappe ich mir ihren zweiten fuß und fixierte ihn auf die gleiche art.

Nun da sie an drei Punkten fixiert war, blieben ihr für den Moment nur noch ihre Hände, mit denen sie sich zur Wehr setzen konnte. Etwas auf beugen konnte sie sich auch noch, so reichte ich ihr das Glas, um nochmals mit ihr anzustoßen. Ich goss unsere Gläser nochmals voll und ließ dann ein bisschen Wein zwischen ihren Brüsten zum Bauchnabel laufen.

Er war schön kühl und genau da konnte sie sich nicht mehr bewegen.

Sie schlug ihren Kopf in den Nacken und schien es sichtlich zu genießen. Dieser Einladung konnte ich nicht wirklich widerstehen, so lutschte ich den Wein von ihren Brüsten und glitt mit der Zunge zu ihrem Bauchnabel.

Ohne es zuerst wahrzunehmen, krallte sie sich dabei in meinem Nacken fest und führte meinen Kopf, das Spiel nahm seinen Lauf.

Ich wehrte mich nicht und doch war im Moment ich derjenige der sagte was geht und was nicht geht, dafür lasse ich dich Büsen, dachte ich bei mir, schlürfte den Wein aus ihrem Bauchnabel und bewegte mich dann wieder hoch zu ihr.

Ich küsste sie leicht und begann ganz leicht und ganz langsam die Innenseite ihrer Schenkel zu streicheln, wohl bewusst, dass es sie kitzeln musste und sie sich doch nicht wehren konnte.

Ihrem Zucken war klar zu entnehmen, dass ich richtig lag, sie war kitzlig und das Gefühl nur so leicht gestreichelt zu werden führte genau dazu, was ich wollte.

Sie war wehrlos, meinen Berührungen ausgesetzt und doch wusste ich, es war kein schmerz, es war die pure Lust, der sie sich mehr und mehr begann hinzugeben.

 

11

 

Ich wurde immer frecher, klar ihre Hände konnte sie noch bewegen, doch es war auch klar mein Ziel, dass sie sich gar nicht mehr bewegen konnte. Sowas ist gar nicht so einfach, ich meine eine Entscheidung treffen, was fordert man, wie weit kann man gehen, wenn man im Grunde von tuten und blasen keine Ahnung hat.

Wir tranken noch ein Glas Wein und die Stimmung wurde nicht nur durch den Wein immer lockerer, wir waren auch so auf dem Weg zur unendlichen Ekstase.

Dieses Mal war sie es, die den Wein über ihre Nippel goss und ihre Augen verrieten mir, ich solle dieses Mal nicht nur am Bauchnabel schlürfen.

Ich glitt mit meiner Zunge wieder zu ihren Nippeln und vom Gefühl her dachte ich, der kalte Wein ließ sie noch größer und härter werden wie zuvor ihre Geilheit.

Ich rutschte etwas tiefer bis zum Bauchnabel, aber nicht wie sie forderte weiter, daran durfte sie im Moment vielleicht denken, doch ich war nicht bereit auf diese Forderung einzugehen.

Genüsslich schlürfte ich wieder den Wein, spielte nochmals kurz mit der Zunge und ging dann in die Küche.

Wie wenn ich ihre Blicke hätte spüren müssen, blickte sie mir nach, sie konnte das breite Grinsen in meinem Gesicht trotzdem nicht sehen.

Ich wusste eigentlich gar nicht, was ich in der Küche tun sollte, ich wollte sie einfach etwas schmoren lassen, ohne zu wissen, was ich vorhatte. Es schien zu funktionieren, plötzlich rief sie nach mir.

„Charly? Chaarrrlly?“ Es war ihrem Ruf deutlich zu entnehmen, dass sie nach mir rief und nicht wusste, wo ich bin. Sie kannte mein Haus nicht, wie es von der Küche aus weiter ging.

Irgendwie musste ich diese Situation ausnutzen, ihre Neugierde ins unermessliche Treiben, ich überlegte noch wie, doch dann kam ich auf die Idee, mal in den Schubladen nach etwas zu suchen, womit ich an ihrem Körper spielen könnte. In den Schubladen fand ich auf den ersten Blick nicht etwas, was mich inspirieren konnte, doch bei den Gewürzen fiel mein Blick auf die Reibeschale mit Mörser, der sah einladend aus, ich nahm ihn, legte meine Hand auf den Rücken und lief so zurück zu Birgit.

„Was hast du gemacht und vor allem was hast du hinter deinem Rücken?“ Mein Plan schien aufzugehen, sie wurde neugierig.

„Du musst nicht alles wissen, du wolltest ein Spiel, etwas Neues, etwas anderes und ich bin nun bereit dir genau das zu geben.“ Grinste ich sie an.

Ich zog einen Stuhl vor den Tisch, so nah, dass ich von ihren Zehen angefangen bis hoch zu den Schenkeln alles in Reichweite hatte. Sie versuchte sich so weit wie möglich nach oben zu beugen, um mir zu zuschauen, doch genau das wusste ich zu verhindern, ich legte den Mörser auf die Bank und zeigte ihr meine leeren Hände.

„Du hast doch etwas aus der Küche mitgebracht,“ zischte sie. „Klar, aber wo bleibt die Spannung und mein Spaß mit dir zu spielen, wenn du gleich weißt, was es sein könnte.“ Wieder grinste ich breit und das Spiel steigerte meine Lust und Fantasie gleichermaßen.

Ich beobachte sie lange, versuchte einzuschätzen inwieweit sie bereit war, sich dann doch ganz zu unterwerfen. Eine gewisse Unsicherheit durchströmte mich immer wieder, auch wenn ich immer besser damit klarkam.

Ihr Gesichtsausdruck wurde aber eher fordernder als ablehnend, dass hatte ich ja erhofft, doch sicher sein konnte ich mir nicht.

Ich stand auf setzte mich auf der anderen Seite hinter sie auf die Bank und küsste sie quasi von oben, es schien ihr besser alles zu gefallen so nahm ich, während ich sie küsste, einen weiteren Spanngurt aus der Kiste und schlang ihn ganz behutsam um das erste Handgelenkt. Ganz vorsichtig, dass sie jederzeit die Chance gehabt hätte, ihre Hand aus der Schlinge zu ziehen, doch sie ließ mich widerstandslos gewähren. Klar machte ich da auch gleich weiter und fixierte auch ihre zweite Hand.

Fast schon bewegungslos lag sie nun vor mir auf dem Tisch. Ich kehrte zurück auf den Stuhl, nahm den Mörser, den sie immer noch nicht gesehen hatte und begann ihn von ihren Zehen her langsam ihr Bein hinaufzurollen.

Irgendwie war ich selbst von der Reaktion enttäusch, ich unterbrach das Rollen, nah den Mörser nochmal richtig in die Hand und mir wurde klar, der hat ja Raumtemperatur, das kann so nicht funktionieren.

Ich stand auf, immer darauf bedacht, dass sie nicht sehen konnte, was ich dabeihatte, und ging wieder in die Küche.

Den Mörser legte ich in den Eisschrank und begann aufs Neue in den Schubladen nach etwas zu suchen, womit ich meine neu gewonnenen Fantasien ausleben konnte.

 

12

 

Ich musste nicht mal lange suchen, mir sprang bei der Zweiten Schublade schon die Grillzange in die Augen, das musste ich gleich testen wie sich das Zwicken probeweise an meinem Arm anfühlt.

Gebongt, das nehme ich mal mit für die erste Runde.

Aber irgendwie gleich mit dem Ding loslegen wollte ich nicht, wenn ich jetzt schon eine „such Pause“ einlege, kann ich für die spätere Nahtlose Abfolge gleich noch ein paar Dinge suchen, dachte ich so bei mir, Birgit würde mir ja bestimmt nicht weglaufen.

Ich sag es euch, auf welche Ideen man in solchen Momenten kommen kann, hätte ich mir einen Tag zuvor selbst nicht zugetraut, doch heute war alles anders.

Ich suchte noch ein bisschen in der Küche herum und wusste, solange Birgit mit macht, wird das eine lange Nacht, den meine Neugierde wurde grenzenlos.

Langsam lief ich zurück ins Esszimmer, vom Gefühl her würde ich sagen, Birgit ruhte in sich, strahlte tiefes Vertrauen aus und war bereit es auch weiterzugeben. Sie schien nicht den kleinsten Zweifel zu haben, dass es richtig war.

Ich schnappte mit der Zange ihren Zeh und hörte sofort ein Kichern, war es nicht nur der erste Schreck, wohl auch eher, dass sie Kitzlig war an den Füssen.

„Na erschreck mich doch nicht so“, grinste sie mich an.

Es machte mir Spaß mit der Zange an ihren Fußsohlen zu zwicken und sie schien es durch auszugießen, doch allzu lange kann man das nicht machen, wird wohl dann doch irgendwann langweilig, wenn man es übertreibt.

Ich lief in die Küche, um zu wechseln, als ich Mörser in den Eisschrank legte, kamen mir ja auch Eiswürfel in den Sinn. Wer kennt nicht 9 ½ Wochen. Was Mickey Rourke konnte, kann ich doch schon lange, dachte ich mir und nahm zwei Eiswürfel mit.

„Huch“ hörte ich nur als ich ihr die Eiswürfel auf den Bauch legte und genüsslich damit über ihren Bauch fuhr. Immer wieder ein leichtes Zucken und wie sie sich versuchte sich zu bewegen erhöhte wieder einmal meinen Genuss und ich spielte mit den Eiswürfeln und ihr.

Ich fuhr langsam nach oben, umkreiste ihre Brüste damit und weiter bis zu ihren Nippeln. So groß sie schon waren, das Eis blieb nicht ohne Wirkung, als ich Ihre Nippel damit umkreiste. Langsam schmolzen sie dahin, ihr Körper war so heiß, dass das glänzende Nass ihre Haut schimmern lies und wir es gemeinsam genossen.

Ich zog den Tisch in die Mitte des Raumes, so dass ich ungestört rund herumkam, egal auf welche Idee ich kam, ich konnte sie auch gleich umsetzen.

Als ich vor ihren Beinen stand und mich dazwischen lehnte, spürte ich wie sie die Schenkel noch weiter spreizte obwohl ihre Füße nach wie vor fest fixiert waren, gelang es ihr, sie weiter zu öffnen, etwas Bewegungsfreiheit hatte sie ja noch. Ich beugte mich zwischen die Beine und spürte selbst, wie mein Schwanz plötzlich auf ihrem Venushügel lag.

Ich sah in ihre Augen und ließ meine Hände sanft ihre Knospen massieren. Mein Becken kreiste leicht und langsam, so dass sie unter leichtem Druck spürte „er war da“ aber ich versuchte mich zu beherrschen, sie sollte mich nur so spüren, nicht anders, es war ein anderes Spiel, auch wenn es mich Überwindung kostete, nicht in sie einzudringen. So herrlich wie sie vor mir lag, hätte ich sie am liebsten gleich hemmungslos genommen, aber das passte jetzt gar nicht zur Situation.

Sie spürte es und obwohl sie es wollte, war ihr danach, etwas anderes zu erleben.

Und schon machte ich mich wieder auf den Weg in die Küche, weniger weil ich ein neues Spielzeug brauchte als mehr, dass ich selbst eine Pause brauchte.

Keine Ahnung wie lange ich selbst sowas aushalten würde, doch da musste ich jetzt durch, die „Luft rauslassen“ war angesagt und das war wirklich nicht leicht.

Aber ich hatte ja eine große Küche und die Spielsachen waren mannigfaltig vorhanden.

Aber es sollte jetzt erst mal was ganz anderes sein, hatte ich ja schon vorbereitet, ein Glas Honig im heißen Wasser erwärmt und er war auch so weit, recht flüssig und ich würde sagen auch schön war.

Irgendwie war es jetzt so weit, den letzten Schritt zu wagen. Ich nahm ein zuvor gerichtetes Tuch, um ihr die Augen zu verbinden. Jetzt ging es nur noch darum, dass sie hören durfte, was ich mache, aber keinesfalls sehen.

Ich war selbst neugierig auf ihre Reaktion, so ging ich zu ihr und küsste sie, küsste sie wie schon zuvor sehr intensiv und spürte dabei auch wieder ihre nicht nachlassende Gier.

Während eines langen Kusses legte ich ihr das Tuch über die Augen und spürte, wie ihr Atem stockte, doch eine ablehnende Reaktion kam keine.

So verknotete ich es um sicher zu sein, dass sie meine nächsten Schritte nicht sehen konnte und das ganze Spiel eine neue Dimension annahm.

Ich genoss nochmals kurz ihren ganzen Körper mit der Zunge, bevor ich in die Küche ging, um den Honig zu holen. Ich konnte es selbst kaum erwarten, welche Reaktion er auslösen würde, wenn ich ihn so heiß langsam auf ihren Körper gießen würde.

 

13

 

Wenn zwei sich aufmachen die Unendlichkeit der Lust zu erforschen. Anders kann ich es nicht erklären. Die Zeit rauschte an uns vorbei, oder blieb sie stehen. Keine Ahnung mein Gefühl sagte mir, wir waren beide in einer anderen Welt.

 

Langsam begann ich das Honigglas in meiner Hand zu kippen, die Temperatur ließ den Honig recht flüssig werden, so dass ich ganz vorsichtig sein musste, um den Honig nicht zu schnell auszugießen. Ich muss jetzt schon mal was dazu sagen, klar sollt ihr eure Fantasie dazu nutzen, wie das wohl war, doch ganz ehrlich, ich war so perfekt, dass das schon mal erwähnt werden muss. (ok…ihr seht mich ja nicht lachen beim Schreiben, darum bleibt euch ja nur eure Fantasie…)

 

Ihr Stöhnen war anders, so ganz anders. Keine Ahnung, was ich erwartet hatte, ob ich mir überhaupt Gedanken darüber gemacht habe, bevor ich begann ihn auszugießen.

Auf alle Fälle hörte ich ein Stöhnen, das mir sofort sowas von unter die Haut ging, sie nahm mich mit, mit ihrer Lust, mit ihrer Geilheit. Ich war nicht nur der, der sie führte, sie führte mich, ich war nur noch der, der ausführte.

 

„Jaaaahhhh“ ich habe den Klang heute noch in den Ohren, kann euch aber nicht wirklich beschreiben, wie ich es hier für euch schreiben soll, dass ihr nur annähernd verstehen könnt, wie es sich für mich anfühlte.

Ihr Körper windete sich unter der begrenzten Bewegungsfreiheit, es war kein sich losreißen zu wollen, es war eine Körperspannung voller Ekstase und sich fallen lassen. Ein Verständnis zwischen uns beiden das es klar war, es ist alles erlaubt, doch es wird nichts sein, was der andere nicht will. Sich fallen zu lassen mit der Sicherheit, man fällt nicht.

Den Honig etwas zäh, langsam von ihren Nippeln über den Busen fließen zu sehen war sowas von erregend, dass ich nicht wusste, soll ich weiter machen, um sie mehr und mehr in den Wahnsinn zu führen, oder war ich selbst schon dem Wahnsinn so nahe bin, dass ich sie losbinden muss, damit wir über uns herfallen können und uns gegenseitig den Verstand aus dem Körper zu ficken.

 

Meine Gedanken schienen zügellos und unkontrolliert durch meinen Kopf zu schießen, den plötzlich merkte ich, wie mein Kinnbart anfing zu kleben. Ohne mir zuerst selbst bewusst zu sein, beugte ich mich zu ihr nieder, um mich dem hinzugeben, was vor mir lag. Der süße Honig, der lustvolle Körper, die atemraubende Situation. Echt, keine Ahnung was da passiert ist, es war verrückt, einmalig und es lief einfach alles von allein. Ungeplant, ohne Steuerung und doch fühlte sich alles richtig an.

Es gab kaum Worte, es gab nur diese kleinen Mal leise Mal etwas lautere Lustzeichen von ihr, die mich immer wieder aufs Neue anleiteten ihren Körper zu verwöhnen, zu benutzen, zu reizen.

Ihre Arme waren an den Handgelenken fixiert, ihre Hände waren frei. Als ich um den Tisch lief und meine Hände den Tisch entlang geleiteten, gelang es ihr, meine Hand zu fassen. Wie aus einer Trance gerissen hielt ich inne und beugte mich zu ihr herunter. Ich hatte keine Ahnung, was sie von mir wollte, doch sie sagte nichts, sie spitze ihre Lippen, was dann doch auch für mich ein klares Zeichen war, so dass ich sie küsste.

Lange, ganz ganz lange, haben wir uns geküsst. Mal heftig, mal wild, mal verträumt, es war ein Küssen, das mit nichts vergleichbar war.

Und dann plötzlich kamen doch wieder Worte von ihr. „Zieh dich aus, komm los mach schon, zieh dich aus.“ Es kam recht bestimmt und schon eher im Befehlston, doch was sie wollte, war mir noch nicht ganz klar.

Ok, ein bisschen schon, den Gedanken mich auf sie zu legen, um zu spüren, wie es sich anfühlt Haut an Haut den klebenden Honig zwischen uns zu spüren hatte ich auch schon, doch dass wir, ohne uns zu kennen mehr und mehr die gleichen Gedanken hatten, die gleichen Ideen und Geilheit, war schon faszinierend in diesem Moment.

Für mich wars zudem eine Riesenherausforderung. Ich weiß schon, wenn ich wieder offen schreiben warum, lacht ihr wieder. Ja klar hatte ich eine Riesenerektion. Klar mit Mitte 30 sollte das für einen Mann ja auch kein Problem sein. Doch ich möchte euch mal erleben, ich setze euch stunden lang vor ein Honigtöpfchen und ihr dürft nicht naschen. Vielleicht erklärt euch das ein bisschen, wie ich mich fühlte.

Schnell war ich ausgezogen und schon kam der Befehl, den ich erwartet hatte. „Leg dich auf mich, ich will dich spüren, deinen Körper, wie er auf mir klebt.“

Ein geiles Gefühl war es auf alle Fälle, mich dann auch zu bewegen und zu spüren, wie die Haut so klebte, dass es zieht, wenn man sich versucht zu lösen.

Ich musste trotzdem feststellen, dass der Tisch ideal zum Spielen ist, doch in dem Fall jetzt das ganze an eine Grenze kommt, die nach neuen Ideen schreit.

 

14

 

Eigentlich irre, du legst dich nackt auf einen anderen nackten Körper, spürst wie man aneinanderklebt und sich der andere Körper gar nicht bewegt, nicht weil er sich nicht bewegen kann, nein, weil er sich schlicht weg nicht bewegen kann.

Ihr Küsse waren dafür umso fordernder, anders kann ich es nicht beschreiben und auf experimentelle Ideen brauchte ich gar nicht mehr kommen, wenn ihre Küsse nichtausgereicht hätten, zu erkennen was sie jetzt will, so war sie direkt genug zu sagen, was sie jetzt, oder erwartet, oder braucht.

Es gäbe jetzt einige Möglichkeiten dies zu beschreiben, ich kann es nur auf die Art, wie ich das Erlebte in dem Moment empfunden habe.

„Fick mich, nimm mich jetzt und stoß mir deinen Schwanz so rein, dass ich das Gefühl habe du willst mich durchbohren.“

Einerseits ein reizvoller Gedanke, ich war ja auch richtig geil darauf sie lustvoll und kraftvoll zu nehmen, es dann aber so zu hören, in einem herrischen Befehlston ließ mich erst einmal schlucken. Jetzt habe ich die Stimmung so angeheizt und hatte jetzt doch, ok dürft denken, was ihr wollt von mir aus auch lachen, ich hatte Angst zu versagen.

Für mich lag da keine gewöhnliche Frau auf meinem Tisch, für mich war das wie das Weihnachtswunder und jetzt kam die Rechnung, die ich zu bezahlen hatte.

Die Frau wollte, dass ich mit ihr spiele, sie wollte, dass ich sie verwöhne, doch was sie jetzt wollte, war schlichtweg die Befriedigung ihrer Lust und das war die große Herausforderung.

So reizvoll es auch war auf ihr zu liegen, an Sex in dieser Stellung war nicht zu denken, das muss ich mir für das nächste Mal vor dem Fixieren merken.

Langsam glitt ich von ihr runter, auch wenn das durch den klebenden Honig gar nicht so einfach war. Ein Glück hatte der Tisch unten ein Brett, auf das ich draufstehen konnte, es war sonst nicht ganz meine „Höhe“.

So stellte ich mich vor sie hin, hielt ihre Schenkel umfasst und drang lustvoll ins sie ein. Eigentlich hätte mir schwindlig werden müssen, vom Gefühl her würde ich sagen drei viertel meines Blutes steckte in dieser Erektion. Ich spürte sie, heiß und feurig war das Gefühl und verstärke sich bei jedem mm, mit dem ich tiefer in sie eindrang.

Ihr Stöhnen verriet mir, dass sie wohl ähnliches empfinden musste, in dem sie mich spürte. Ohne es erklären zu können, irgendwie vermisste ich jetzt ihre Hände an meinem Hintern. Wie wäre das jetzt geil gewesen, hätte sie ihre Nägel in meinen Hintern gekrallt und mich noch enger an sich herangezogen, alles kann man dann halt doch nicht haben.

Na ja, das Gefühl allein ihre nasse heiße Muschi zu spüren und mehr und mehr rhythmisch das Tempo zu erhöhen hatte auch was.

Passend zur stärke meiner Stöße wurde ihr Stöhnen lauter und animierte mich zur Höchstleistung. Ungeachtet dessen war mir klar, wenn ich wollte, dass sie so richtig abgeht, reicht das Soßen so allein nicht aus. Es war geil, es war lustvoll, sie stöhnte und kreischte, doch ich wusste, das reicht nicht. Ich hatte so richtig guten halt auf meinem Brett, so dass ich sie schon kraftvoll ficken konnte, doch mir reichte auch eine Hand, um mich festzuhalten.

Ich legte die andere Hand auf ihren Bauch, ziemlich weit, das muss ich einer Frau ja nicht erklären warum. Mitsanftem, leichten Druck legte ich die Hand flach auf ihren Venushügel, während ich sie genussvoll im Stehen fickte. Dann lies ich meinen Daumen langsam nach unten gleiten und spürte zwischen meinen Stößen wie nass sie war. Etwas unbekannt und doch wohl wissend, wo ich damit hinwill, erreichte ich ihren Kitzler und spürte selbst, wie der Daumen bei jedem Stoß gefühlvoll bis doch spürbar ihren Kitzler mit stimulierte. Ihre Reaktion blieb nicht aus, mit einem lauten Stöhnen, begleitet von der Drohung „Oh Gott, wenn du jetzt aufhörst, musst du entweder schnell rennen können, wenn ich hier loskomme, oder mit dem schlimmsten Rechnen.

Ich würde lügen, würde ich nicht zugeben, dass diese Aussage schon verlockend war, eine Pause einzulegen, doch ich hielt es ja selbst kaum noch aus. Jetztaufzuhören wäre für mich genauso eine Strafe gewesen.

Genau darauf achtend, wie weit sie schon ist, musste ich mich echtkontrollieren, um nicht zu früh zu kommen und mir die Blöße zu geben, nur an mich zu denken.

Es war mir schon wichtig sie jetzt erst einmal so richtige auszuknipsen und am liebsten min ihrem Orgasmus mit ihr zu versinken.

Tja, Sex findet im Kopf statt, warum dann auch nicht ein bisschen denken und kontrollieren dabei, ich spürte ja wie die rhythmischen Stöße und das Stimulieren ihres Kitzlers genau dazu führten, wo ich hinwollte.

Als ihr Atem immer schneller wurde und dann plötzlich stockte, wusste ich, ich habe mein Ziel erreicht.

Es war eine absolute Erlösung für mich, viel länger hätte ich es nicht ausgehalten, so konnte auch ich mich gehen lassen und gemeinsam mit ihr etwas Wundervolles genießen.

 

 

15

 

„Entweder du bindest mich jetzt los und gehst mit mir eine rauchen, oder du bist mir mit einer Zigarette zu diensten.“ Hörte ich sie süffisant sagen.

Das Spiel mit der gefesselten Frau hatte ich jetzt, also warum sie nicht selbst rauchen lassen, dachte ich mir. Ein paar Handgriffe und die Spanngurte waren gelöst.

Es war eine herrliche laue Sommernacht, uns war beiden nicht bewusst, wie spät es war, doch rundherum war nichts mehr zu hören, außer den Teichbrunnen des Nachbarn.

Wir saßen uns mehr oder weniger wortlos gegenüber, doch ihr Grinsen verriet genug darüber, wie es ihr wohl geht. Keine Ahnung, ob es Absicht war oder ich nur so interpretierte, doch allein wie sie ihre Zigarette zwischen den Lippen hatte, sagte mir, diese Nacht nimmt noch kein Ende.

Wir saßen auf dem großen Sitzplatz, das einzige Licht war der Sternenhimmel über uns und auch sonst war es eine Stelle auf dem Grundstück, die selbst am Tage nur schwer einsehbar war.

Was wir anhatten, verrate ich jetzt mal nicht, lasst einfach mal eure Fantasie spielen.

„Ich hole unseren Wein, dann können wir noch ein bisschen hier sitzen bleiben.“ Sagte ich zu ihr und stand auf.

Ich kannte den Weg auch im Dunkeln, so dass ich mir keine Gedanken machen musste, ob ich gesehen werde oder nicht.

Kaum war ich mit den Gläsern zurück und wollte mich gerade in meinen Liegestuhl legen, spürte ich ihre Hände auf meinen Schenkeln.

WOW, ein leises Pfeifen war von mir zu hören. Klar blieb es nicht nur bei ihren Händen auf meinen Schenkeln. Sie schien es zu genießen, sich wieder frei bewegen zu können.

Ich spürte wie sie gefühlvoll die Vorhaut bewegte und dabei ihre Lippen leicht für die Eichel streifte. Es war so ein irres Gefühl, dass ich mich ihrem Spiel wortlos hingab und gar nicht mehr spürte wie mir geschah, ich genoss nur noch.

Ich kann nicht einmal sagen wie lange sie mich so verwöhnte, es kam mir nur irgendwann so vor, als wolle sie mir das Hirn raus saugen.

Aber hallo, sie hatte mich weg gebeamt. Sie spürte, wie sie mich reizte und genoss dieses Spiel der Reize, als wollte sie mir die Zeit, in der sie gefesselt war, nun zurückzahlen.

Klingt doof, es hatte ja keiner beim anderen eine Rechnung offen. Wir waren einfach zwei Menschen, die ihrer Lust freien lauf ließen und

 

Es vergingen noch ein paar Tage voller Erotik und lustvollen Spielen. Wer hätte das gedacht, dass ein unerwarteter Besuch zu sowas führen könnte.

Ok, wir verließen auch das Haus, nicht nur um einkaufen zu gehen, wir waren einfach ein bisschen unterwegs, so sollte Birgit, wenn nicht die Schweiz, wenigstens ein bisschen was vom Schwarzwald kennenlernen.

Etwas Sex lastig war es wohl, es verging kein Tag, an dem wir nichts neues versuchten und unserer Lust freien Lauf ließen, war schon heiß das Ganze.

 

 

 

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