Jump to content

Dreckig, schmutzig und versaut


Di****

Empfohlener Beitrag

Am 2.4.2024 at 20:34, schrieb DirtyLover83:

Empfindet ihr die Worte "versaut", "schmutzig" oder auch "dirty" im Zusammenhang mit Sex eher positiv oder eher negativ?

Der Sprachfetischist in mir ist mal wieder ins Grübeln gekommen und nun frage ich mich, weshalb mich solche Schlagworte beim Sex reizen, im Alltag aber nicht. Eine "dreckige Schlampe" kann im Bett ein Kompliment sein, auf jeder Party ist es eine bitterböse Beleidigung. "Du Dreckskerl!" kann voller Wut geschrien oder lustvoll gehaucht werden. "Wie versaut du bist!" kann Bewunderung ebenso zum Ausdruck bringen wie Abscheu. Geht es da allein um den Kontext oder steckt mehr dahinter? Ein bewusster Tabubruch? Lust am Ekel? Oder etwas völlig anderes? 

Wie seht ihr das? 

...hallo, guten Morgen - wenn Du diese Worte real beim Zusammen sein verwendest - gefallen sie mir...

Dazu kommt noch - dass ich tatsächlich so versaut - so total versaut bin, wie s die Worte ausrücken.

Schade nur, dass es niemanden zu geben scheint, in meiner Gegend - Baden-Württemberg, der ähnlich "gepolt" ist... 

Euch allen einen schönen, geil. versauten Vatertag.... Liebe Grüße

Gert

Ich liebe es dreckigen Dirty Talk zu haben und sich gegenseitig immer geiler machen
  • 1 Jahr später...
solobiker1960
Am 3.4.2024 at 08:11, schrieb KaputtePuppe:

Beim Sex stört mich das überhaupt nicht - funktioniert aber auch nicht mit jedem und bei Menschen, die grundsätzlich irgendwie wie Kneifzange wirken, hat es was Unangenehmes/Deplatziertes.

Mir fehlt generell die Ehrlichkeit. Wem es doch gefällt solls doch sagen und nicht hinterm Berg halten

Am 2.4.2024 at 20:34, schrieb DirtyLover83:

Geht es da allein um den Kontext oder steckt mehr dahinter?

Es ist das Spiel mit dem Verbotenen und das reizt alle und jeden auch Die die es nicht zugeben ... ;) 

Am 2.4.2024 at 20:34, schrieb DirtyLover83:

Ein bewusster Tabubruch?

Absolut und für mich auch vorrangig. Und da aus meiner Sicht diese Tabus auf einer falschen Moral aufgebaut sind ist es auch eine Befreiung davon. 

Am 2.4.2024 at 20:34, schrieb DirtyLover83:

Lust am Ekel?

Für Einige sicher auch das. 

Am 2.4.2024 at 20:34, schrieb DirtyLover83:

Oder etwas völlig anderes? 

Auch das; - Lust am Degradieren oder degradiert zu werden ... :) 

„Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.“ — Woody Allen

 

Am 3.4.2024 at 08:12, schrieb Yenna:

Ich denke mal, dass zum Einen kirchliche Indoktrinantion nachwirkt, ja, auch bei Atheisten.

Atheisten sind manchmal sogar noch viel schlimmere Moralisten wie Gläubige. 

Philosophisch ist Atheismus genau so eine Religion wie alle Anderen auch, denn Er beruht auf Glaubenssätzen, nicht auf Wissen. 

Wenn die kirchliche Moral entfernt wird, entsteht ein Vakuum das in der Regel unreflektiert durch eine weltliche Moral ersetzt wird; - die sich woran noch mal orientiert? 

Richtig .... ;) 

vor 7 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Atheisten sind manchmal sogar noch viel schlimmere Moralisten wie Gläubige. 

Philosophisch ist Atheismus genau so eine Religion wie alle Anderen auch, denn Er beruht auf Glaubenssätzen, nicht auf Wissen. 

Wenn die kirchliche Moral entfernt wird, entsteht ein Vakuum das in der Regel unreflektiert durch eine weltliche Moral ersetzt wird; - die sich woran noch mal orientiert? 

Richtig .... ;) 

Jetzt hast du aber ordentlich in der Vergangenheit gegraben. Auf welchen Glaubenssätzen beruht deiner Meinung nach Atheismus? Mir ist übrigens noch kein übertrieben moralischer Atheist begegnet. Zumal wir keine Gesellschaft ohne kirchliche Moral sind, so etwas müsste man erstmal kennenlernen um es bewerten zu können. 

irgendwannwieder

Ich mag auch dirty talk, es geilt auf im richtigen Moment !

vor 6 Minuten, schrieb Yenna:

Jetzt hast du aber ordentlich in der Vergangenheit gegraben. 

Mitnichten. 

vor 7 Minuten, schrieb Yenna:

Auf welchen Glaubenssätzen beruht deiner Meinung nach Atheismus?

Nicht meiner Meinung nach sondern nach Friedrich Nietzsche mit Hilfe eines simplen Werkzeuges. Der semantische Umkehrschluss. 

Das Hauptargument der Atheisten ist dass sich die Existenz Gottes nicht beweisen lässt. Das ist natürlich absolut richtig. 

An der Stelle greift aber der semantische Umkehrschluss präzise und unumstößlich wie es nur selten der Falle ist. Denn die Nicht-Existenz Gottes lässt sich ebenso wenig mit rationalen und logischen Argumenten beweisen. 

Um das klar zu stellen; ich bin nicht gläubig, - ich stehe auf keiner von den beiden Seiten! 

Man kann diese einfache Logik akzeptieren, oder in das Rabbithole einsteigen und mit der Evolutionstheorie argumentieren. 

Dann komme ich aber mit dem missing Link, kannst Du Den logisch erklären? Geht noch fetter; - erkläre mir bitte die Darstellung von schwarzen (rechteckigen) Spiegeln in Denen dann weit entfernte Orte und Personen erscheinen in griechischen Sagen. Noch dazu wo es in der Antike zwar Spiegel gab, Diese aber in der Regel rund und niemals schwarz waren? 

Hatten Die Schreiber einen an der Waffel, war göttliche Magie im Spiel, oder ist das gar ein Zeichen für eine vergessene Hochtechnologie? 

Versuche eine Antwort zu geben Die rational begründet ist. Schwer genug. Selbst wenn Du das kannst bleibt es bei Indizien; - beweisen kannst Du davon NICHTS. 

Auch nicht das Gott nicht existiert. 

Du kannst stattdessen aber auch die Logik am Schopf der Semantik packen. Der Atheist sagt: "Ich glaube nicht an Gott" Damit ist im Grunde alles gesagt denn um wieder auf Nietzsche zurück zu kommen; - Auch das negierte Glauben bleibt ein Glauben so lange ich es nicht beweisen kann. 

Wissen ist eine andere Ebene; - ich weiß, dass die Erde keine Scheibe ist und das kann man (ich) ohne weiteres auch rational beweisen und belegen. 

vor einer Stunde, schrieb Yenna:

Mir ist übrigens noch kein übertrieben moralischer Atheist begegnet.

Da ich im real life durch die Beziehung mit meiner Kleinen durchaus genau darauf gestoßen bin und nicht nur einmal weiß ich ja durchaus um die Wahrhaftigkeit meiner Behauptung. 

Es waren vornehmlich Atheisten Die moralische Einwände dafür vorbrachten warum die speziellen Herrenabende Die etwa alle Viertel-Jahr stattfanden moralisch hochgradig verwerflich seien. 

Klar kannst Du jetzt sagen: "Das ist anekdotische Evidenz" Stimmt. 

Nun, auch hier passt der direkte semantische Umkehrschluss; - weil es Dir noch nie begegnete, schließt sich daraus nicht automatisch dass es nicht existiert. 

 

vor 4 Minuten, schrieb Druide-Jo:

Mitnichten. 

Nicht meiner Meinung nach sondern nach Friedrich Nietzsche mit Hilfe eines simplen Werkzeuges. Der semantische Umkehrschluss. 

Das Hauptargument der Atheisten ist dass sich die Existenz Gottes nicht beweisen lässt. Das ist natürlich absolut richtig. 

An der Stelle greift aber der semantische Umkehrschluss präzise und unumstößlich wie es nur selten der Falle ist. Denn die Nicht-Existenz Gottes lässt sich ebenso wenig mit rationalen und logischen Argumenten beweisen. 

Um das klar zu stellen; ich bin nicht gläubig, - ich stehe auf keiner von den beiden Seiten! 

Man kann diese einfache Logik akzeptieren, oder in das Rabbithole einsteigen und mit der Evolutionstheorie argumentieren. 

Dann komme ich aber mit dem missing Link, kannst Du Den logisch erklären? Geht noch fetter; - erkläre mir bitte die Darstellung von schwarzen (rechteckigen) Spiegeln in Denen dann weit entfernte Orte und Personen erscheinen in griechischen Sagen. Noch dazu wo es in der Antike zwar Spiegel gab, Diese aber in der Regel rund und niemals schwarz waren? 

Hatten Die Schreiber einen an der Waffel, war göttliche Magie im Spiel, oder ist das gar ein Zeichen für eine vergessene Hochtechnologie? 

Versuche eine Antwort zu geben Die rational begründet ist. Schwer genug. Selbst wenn Du das kannst bleibt es bei Indizien; - beweisen kannst Du davon NICHTS. 

Auch nicht das Gott nicht existiert. 

Du kannst stattdessen aber auch die Logik am Schopf der Semantik packen. Der Atheist sagt: "Ich glaube nicht an Gott" Damit ist im Grunde alles gesagt denn um wieder auf Nietzsche zurück zu kommen; - Auch das negierte Glauben bleibt ein Glauben so lange ich es nicht beweisen kann. 

Wissen ist eine andere Ebene; - ich weiß, dass die Erde keine Scheibe ist und das kann man (ich) ohne weiteres auch rational beweisen und belegen. 

Da ich im real life durch die Beziehung mit meiner Kleinen durchaus genau darauf gestoßen bin und nicht nur einmal weiß ich ja durchaus um die Wahrhaftigkeit meiner Behauptung. 

Es waren vornehmlich Atheisten Die moralische Einwände dafür vorbrachten warum die speziellen Herrenabende Die etwa alle Viertel-Jahr stattfanden moralisch hochgradig verwerflich seien. 

Klar kannst Du jetzt sagen: "Das ist anekdotische Evidenz" Stimmt. 

Nun, auch hier passt der direkte semantische Umkehrschluss; - weil es Dir noch nie begegnete, schließt sich daraus nicht automatisch dass es nicht existiert. 

 

Kann es dein, dass du meinen Kommentar nicht ganz verstanden hast? 🤔

Deine Auswahl an Worten und noch weitere dieser Art sind für mich nicht nur beim Sex positiv und außerhalb des Sex negativ.
Für mich spielt der Kontext und vor allem auch die Tonlage/Aussprache und der Gesichtsausdruck dabei eine Rolle.

vor 1 Minute, schrieb Yenna:

Kann es dein, dass du meinen Kommentar nicht ganz verstanden hast? 🤔

Ich denke nicht. 

In wie fern? 

vor 3 Stunden, schrieb Yenna:

Auf welchen Glaubenssätzen beruht deiner Meinung nach Atheismus?

Ich habe Dir diese Frage beantwortet und wie ich finde recht detailliert begründet. 

vor 3 Stunden, schrieb Yenna:

Mir ist übrigens noch kein übertrieben moralischer Atheist begegnet. 

Hier habe ich nichts Anderes getan als frech meine anekdotische Evidenz gegen die Deine zu stellen. 

vor 3 Stunden, schrieb Yenna:

Zumal wir keine Gesellschaft ohne kirchliche Moral sind,

Unbestritten. 

a) Gehe ich davon aus. 

b) Gibt es kein einziges Fitzelchen in meiner Argumentation dass Dem widerspricht, - ich denke sogar im Gegenteil. Sollte ich was übersehen haben, dann lasse es mich bitte wissen. 

vor 3 Stunden, schrieb Yenna:

so etwas müsste man erstmal kennenlernen um es bewerten zu können. 

Ich will hierauf noch mal eingehen; - mit Verlaub; - kannst Du das? Also nehmen Wir mal an, Du lernst die Thailändische Kultur kennen Die sich ja in einigen Vorstellungen was Recht, Moral und Ethik betrifft elementar von Dem unterscheidet was Uns im Westen geprägt hat; - kannst Du dann diese Kultur beurteilen? Ich kann das nicht. 

Atheismus ist eine Religion, es ist der Wechsel zu anderen Glaubenssätzen. 

Wer konsequent seinen Geist von Glauben befreien will muss sich von Glaubenssätzen befreien und Alles, aber auch wirklich alles in Frage stellen, auch sich selbst. 

Und man muss vor Allem zu einem Bekenntnis bereit sein; - Jederzeit. Nämlich sich einzugestehen etwas nicht oder nicht genau zu wissen und dass dann wenn es der Wahrheit entspricht auch mal laut auszusprechen ... "ich weiß es nicht" ... ;) 

×
×
  • Neu erstellen...