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Eine nicht alltägliche Erfahrung


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Geschrieben

Wir schreiben das Jahr 2012, als ich mich mit einer Frau zum Sex verabredete. Ich war damals 33 und meine Bekanntschaft 42 Jahre alt. Wir verabredeten uns in einem Stundenhotel auf halber Strecke. Es war bereits das zweite Treffen im besagten Stundenhotel. Das erste Mal hatte ich gezahlt und diesmal übernahm sie die Rechnung. Sie wollte sich explizit revanchieren und an den Kosten beteiligen. Ich mag solche Frauen übrigens, wo nicht immer nur die Männer bezahlen müssen. Aber darum geht es hier nicht. Vor unserem ersten Treffen sagte Sie mir damals übrigens wortwörtlich: "Morgen bekommst Du die Chance Schalke zu ficken". Dazu muss man wissen, dass ich Werder Bremen Fan bin und sie halt in Gelsenkirchen wohnt(e).

Bei unserem zweiten Sextreffen passierte etwas, dass wir beide noch nicht kannten. Es war übrigens gleichzeitig der Grund, warum es kein drittes Treffen mehr gab. Wir blieben zwar noch einige Monate in Kontakt, aber dann verlief es später im Sand. An diesem Tag bekam ich einen Orgasmus, obwohl mein Schwanz kurz zuvor erschlaffte. Es kam auch kein Sperma wie üblich. Erst viele Jahre später erfuhr ich, dass es einen medizinischen Grund hatte. Es lag an Entzündungen im zentralen Nervensystem. Damals war es aber für mich eine total neue und überraschende Situation. Meine Sexpartnerin glaubte sogar bis zum Schluß, dass ich sie verarscht und einen Orgasmus vorgetäuscht hätte. Sie fühlte sich also hintergangen und ich konnte sagen was ich wollte - sie glaubte mir einfach nicht. 

2018 wurde bei mir dann MS diagnostiziert und Probleme mit dem Stehvermögen und Sperma quasi zur Routine. Im Gegensatz zu damals weiß ich heute aber welche Sexstellungen noch ganz gut gehen und welche eher nicht. Auch weiß ich, dass beispielsweise im Liegen oder beim Geschlechtsverkehr oftmals kein Sperma kommt und im Sitzen oder Stehen sehr wohl. Erfahrungswerte die ich damals nicht hatte.

Geschrieben
Das einzig Wichtige nach oder mit einer derartigen Diagnose ist sich selber nicht aufzugeben. Auch nach einer solchen Diagnose hat man durchaus noch die Chance von Lebensqualität zu sprechen auch wenn der Schock erstmal tief sitzt.
Daher Kopf hoch und immer das 11.te Gebot beherzigen.
„Du sollst nie aufgeben.“
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Butterbreze:

Das einzig Wichtige nach oder mit einer derartigen Diagnose ist sich selber nicht aufzugeben. Auch nach einer solchen Diagnose hat man durchaus noch die Chance von Lebensqualität zu sprechen auch wenn der Schock erstmal tief sitzt.
Daher Kopf hoch und immer das 11.te Gebot beherzigen.
„Du sollst nie aufgeben.“

Danke für die Antwort. Ich habe mich nicht aufgegeben. Alles gut, also den Umständen entsprechend. ^^ Lebe schon seit einigen Jahren damit. Anfangs gab es definitiv eine OMG-Phase, wo ich keine Lust mehr hatte zu leben. Hatte halt leider keine PillePalle-Symtome. Aber mit der Zeit haben sich dann so einige Symtome teils stark verbessert. Zudem lernte ich halt nette Leute kennen, also ich meine jetzt Betroffene in ganz Deutschland. Man spricht sich untereinander Mut zu usw., das hilft ungemein.

Geschrieben
vor 48 Minuten, schrieb marco_noh:

Danke für die Antwort. Ich habe mich nicht aufgegeben. Alles gut, also den Umständen entsprechend. ^^ Lebe schon seit einigen Jahren damit. Anfangs gab es definitiv eine OMG-Phase, wo ich keine Lust mehr hatte zu leben. Hatte halt leider keine PillePalle-Symtome. Aber mit der Zeit haben sich dann so einige Symtome teils stark verbessert. Zudem lernte ich halt nette Leute kennen, also ich meine jetzt Betroffene in ganz Deutschland. Man spricht sich untereinander Mut zu usw., das hilft ungemein.

Und genau das ist auch die richtige Einstellung dazu. Es wäre weder zielführend noch sinnig die Flinte ins Korn zu werfen. 
insofern… Kopf hoch und nach vorne schauen.

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