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Nicht normal...


Kippenpackung

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Meine erste große Liebe habe ich nie richtig überwunden. Wir sind fast auf den Tag genau 10 Jahre getrennt. Danach kamen noch viele weitere kurze oder mittelfristige Beziehungen und trotzdem war ich nach einer Trennung nie wieder so fertig wie beim ersten mal. Selbst heute träume ich noch von ihr. Wird man das jemals los???

Momentan bin ich in einer festen Beziehung und liebe meine Freundin sehr, dennoch träume ich immer von der Jugendliebe... was kann man tun...?


Geschrieben

du kannst sie in deinem Herzen bewahren. die " große Liebe" ist meistens so groß, weil man sie nicht (dauerhaft?) bekommen hat. Stell dir mal Romeo und Julia 10 Jahre später vor: Julia nach der dritten Schwangerschaft fett geworden und Romeo geht fremd...

ich hatte in meinem Leben drei große Lieben. somit kann ich dir versichern, dass du vielleicht wieder so heftige Gefühle Haben kannst. meistens entstehen diese heftigen Gefühlswallungen, wenn du dir konkrete Hoffnungen machen kannst, parallel aber Hindernisse auftreten. zum Beispiel räumliche Trennung oder diverse Nebenbuhler.

Die langfristigen Partnerschaften hatte ich übrigens mit keiner der Damen...

ach ja, du bist völlig normal. :-)


Geschrieben (bearbeitet)

(...) und trotzdem war ich nach einer Trennung nie wieder so fertig wie beim ersten mal. Selbst heute träume ich noch von ihr. Wird man das jemals los???



Naja, das kannst du nur abwarten...
Manchmal ist es gerade bei der ersten großen Liebe so, daß die ewig nachhängt... vielleicht, weil wir dadurch auch ganz schön geprägt werden...? Vielleicht auch, weil man dazu neigt, sie mit vielen romantischen Gedanken zu umfloren, die in der Realität verloren gehen würden...?
Mir hat es bei sehr starkem Liebeskummer geholfen, den "Realitäts-Check" zu machen. Also denjenigen treffen und feststellen, daß er ein ganz normaler Mensch ist, ohne den romantischen Heiligenschein, den ich ihm mittlerweile - ohne es zu wollen - verpaßt hatte. Dann wurde das besser mit der Sehnsucht und dem Trennungsschmerz.
Was aber geschehen würde, wenn man bei dem Realitäts-Check feststellen würde: "er / sie ist es" - ja, dann wirds kompliziert...


du kannst sie in deinem Herzen bewahren. die " große Liebe" ist meistens so groß, weil man sie nicht (dauerhaft?) bekommen hat. (...) meistens entstehen diese heftigen Gefühlswallungen, wenn du dir konkrete Hoffnungen machen kannst, parallel aber Hindernisse auftreten. zum Beispiel räumliche Trennung oder diverse Nebenbuhler.



Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen / Überlegungen!


bearbeitet von Aspasia67
Geschrieben

@ kippenpackung


Du koenntest mal aufhören dieser 1.Liebe den Heiligenschein aufzudruecken.

Vielleicht würde dann auch anderes besser klappen.


Geschrieben

Ich hab fast 20 Jahre gebraucht die kleine analfixierte Rothaarige mit den süssen Titten aus der 11ten Klasse aus dem Kopf zu kriegen, aber wegen der Liebe war das nicht.

Pan

P.S.: Das ist absolut kein OT-Post. Mir gings darum zu zeigen das die rosarote Liebesbrille einem dem Blick auf die weniger allgemeinverständlichen Ursachen des Attachments versauen kann wie: "Keiner ist zu Hause wenn ich Heim komme", "Nix zu ficken", "Hoffnung" etc.


P.S.S.: Wahre Geschichte .. unglaublicher Arsch .. seufzt ..


Geschrieben

ich sage mal so: Wenn es Nebenbuhler gibt, dann liegt es an deiner Frau, ob sie standhaft bleibt und zu Dir steht oder nicht.
Wenn nicht, dann hat sie dich auch nicht verdient.
Kämpfen ist ja okay. Würde ich auch tun. Aber wenn es Dinge gibt, die zu Differenzen in der Partnerschaft führen (Eifersucht, unterschiedliche Vorstellungen oder was auch immer!), dann muss man sich überlegen, ob man weiter kämpfen möchte oder es lieber lässt.
Ich hatte bisher nur eine wirkliche Freundin. Meine erste große Liebe fand ich mit 21.
Habe mich nie getraut ihr das zu gestehen. Sie zog zu ihren Eltern. Rund 600 km weit weg. Ich überlegte, mir dort Arbeit zu suchen und in ihre NÄhe zu ziehen.
Arbeit fand ich nicht und ich hatte auch zu große Sorgen, daß ich dann dort arbeitslos werden würde und alles verlieren würde.
Also blieb ich, wo ich heute noch bin.
Wir telefonierten jede Woche.
Dann rief sie mich irgendwann an, und sagte: "Ich habe jetzt nen Freund" und ich flennte sofort los: "Warum denn nicht ich?"
Ich werde dieses eine Telefonat nie vergessen. Sie sagte nur noch: "Du hast dich nicht genug angestrengt"
Danach traf ich viele falsche Entscheidungen und irgendwie trauere ich ihr heute noch nach.
MIch wollten nie viele Frauen. Habe auch immer sehr viel Abstand gehalten.
Los wird man dieses Gefühl glaube ich nie.
Dennoch verliebte ich mich im Februar 2012 neu. Sie sagte mir rund drei Monate später diese tollen Worte. "Du bist ja echt nett und wir finden eine Freundin für dich"
Ich löschte ihre Nummer. Sie rief mich drei Tage später an und fragte, warum ich mich nicht mehr melde.
Und ich sagte: "Ich weiß nicht, ob ich dich nochmal sehen möchte"
Wir sahen uns wieder.
Sahen uns aber auch lange Zeit nicht.
Und nun habe ich nach langem hin und her den Schlusstrich gezogen und will sie endgültig nicht mehr sehen.
Habe dieser zweiten Frau viel zu viel verziehen.
Ich hoffe natürlich auch, daß ich nochmal eine wie meine Liebe aus den "Zwanzigern" treffe.
Sowas herzensgutes und liebes. Aber große Hoffnungen mache ich mir nicht.
Sehe nun, seit meiner zweiten Liebe, die Welt ein bisschen anders.
Denke auch viel nach und an Gefühle kommt nichts ran.

Ein Bekannter sagte mal kürzlich: "Je älter man wird, desto konkreter werden die Vorstellungen, weil man immer mehr erlebt und man immer mehr einschränkt, was man mag und was nicht."
Da ist irgendwie was wahres dran.

Und es gibt auch nur wenige Menschen, die ich vermisse.
Kümmere mich leider kaum noch um andere. Mache mein eigenes Ding.
Ich hoffe, daß ich irgendwann mal über meine erste Liebe hinweg komme. Aber ich denke dennoch jeden verfluchten Tag an sie!
Am Ende war ich es, der es verkackt hat. Weil ich nicht zu ihr ziehen wollte.
Weil mir der Mut gefehlt hat. Weil ich insgeheim auch wusste, daß sie abhauen wird. Und dann hätte ich dort alleine gehangen.
600 km weit weg. Von meinen Freunden und Bekannten.


Naja, genug von den Sonntags-philosophen.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und dass du in der Trennung auch was gutes siehst. Was auch immer das sein wird.


Geschrieben (bearbeitet)

Kippenpackung kennst du denn diese erste liebe heute noch, hast noch kontakt zu ihr? wenn nicht, kann es doch gut sein das sie sich in den 10 jahren so verändert hat das du heute nicht mehr mit ihr zusammen sein wolltest. kannste ja mal prüfen.


*** edit by Mod - Reaktion auf gelöschtes Posting ***


bearbeitet von MOD-Brisanz
Geschrieben

Meine erste große Liebe liebe ich auch heute noch....
wenn wir uns begegnen, können wir miteinander reden/lachen wie damals.
Aber es ist eine platonische Liebe...ebenso wie zu meinen anderen EXn.

Nee..als normal empfinde ich es nicht eine Beziehung
nach 10 Jahren noch nicht überwunden zu haben.
Mir scheint da wird so manches idealisiert.....
Wenn Du allerdings sogar von ihr träumst, könntest Du
entweder ein klärendes Gespräch mit ihr in Betracht ziehen
oder Dich in therapeutische Behandlung begeben um Vergangenheitsbewältigung zu erlernen.


Geschrieben (bearbeitet)

Schade, dass sich der Threadstarter nicht mehr meldet. es könnte beispielsweise sein, dass er seine Exangebetete hin und wieder sieht oder über Dritte Informationen bekommt. Es hilft wirklich nur eine absolute Kontaktsperre, ansonsten macht sich der Limerente aus irgendwelchen Nichtigkeiten immer wieder Hoffnungen. vielleicht würde aber auch ein Wiedersehen nach 10 Jahren helfen, damit der Threadstarter nachprüfen kann, ob seine Angebetete noch seinen idealisierten Vorstellungen entspricht. das wäre allerdings nicht ungefährlich, denn die Gefühle könnten wieder aufflammen. no Risk no Fun?

Therapien bei Liebeskummer können kontraproduktiv werden, wenn sich die Verliebtheit auf den Threapeuten überträgt. also wenn schon Therapie dann beim gleichen Geschlecht, Heterosexualität vorausgesetzt. ein Gespräch mit nem guten Freund tut es aber auch wie ich finde...




Ein Bekannter sagte mal kürzlich: "Je älter man wird, desto konkreter werden die Vorstellungen, weil man immer mehr erlebt und man immer mehr einschränkt, was man mag und was nicht."
Da ist irgendwie was wahres dran.



was aber nicht heißt, dass man sich mit 45 nicht genauso heftig verlieben kann wie mit 12... mir ist das passiert. ansonsten bestätigt deine Geschichte mal wieder die Forschungsergebnisse von Dorothy Tennov. die räumliche Trennung hat deine Gefühle verstärkt. bei deiner Angebeteten hat das nicht funktioniert. das könnte daran liegen, dass sie einfach nicht- limerent ist. auch ihre Beschwerde, du hättest dich "nicht genug angestrengt" deutet in diese Richtung. Sie ist eher eine Frau, die die Liebe als Mittel zum Zweck nutzt, ohne tiefergehende Gefühle. sie erwidert bei keinem Mann heftige Liebesgefühle. insofern ist es sehr gut, dass du sie losgeworden bist und dein Herz frei wurde für eine, die deine Gefühle zu schätzen weiß...


bearbeitet von K_Blomquist
Geschrieben

Therapien bei Liebeskummer können kontraproduktiv werden, wenn sich die Verliebtheit auf den Threapeuten überträgt. also wenn schon Therapie dann beim gleichen Geschlecht, Heterosexualität vorausgesetzt. ein Gespräch mit nem guten Freund tut es aber auch wie ich finde...



*hüstel*

Pan

P.S.: Ich möchte nur mitteilen das ich das anders sehe, einen Diskurs darüber aber vermeiden möchte - ich bitte um Verständnis dafür das es mir bei solchen Aussagen schwer fällt einfach mal die Fresse zu halten.


Geschrieben (bearbeitet)

@Hirtengott

Konntest du ja nicht, lol

In der Psychologie nennt man das Übertragung. du hast es bestimmt schon ergoogelt ;-)
Sagen wir mal so : Wenn die Therapie dazu beiträgt, den Kontakt zum Limerenzobjekt vollständig abzubrechen, ist diese sinnvoll. wenn nicht, dann nicht.

jetzt gibts ja sogar spezielle Urlaubsreisen für "Liebeskranke"... eine ganze Industrie lebt von diesen Menschen, angefangen mit Therapeuten, alles Mögliche aus dem Esotherikbereich, Buchautoren, Musiker...
wem fällt noch etwas ein?


bearbeitet von K_Blomquist
Geschrieben

Die Limerenten Menschen. .....die sich in den Therapeuten verlieben
......angelehnt an die Thesen von Frau Dorothy Tennov.




Nicht normal. .....
Es lebe die Uebertragung.


Es lebe die Insel fuer jeden Juenger.


Geschrieben (bearbeitet)

Die Limerenten Menschen. .....die sich in den Therapeuten verlieben
......angelehnt an die Thesen von Frau Tennov....



nee, das waren die Thesen des Therapeuten meiner ersten großen Liebe... Das Schwein sich an sie rangemacht und gebumst. Missbrauch von Abhängigen.

in einem anderen Zusammenhang war ich mal bei einem Therapeuten mit sehr schönen blauen Augen. An obige Begebenheit erinnert habe ich ihn gefragt, ob sich Patientinnen in ihn verlieben und wie er dann damit umgeht. Seine Antwort war:"es kommt darauf an, wie sie aussieht"...

Natürlich möchte ich keinen ganzen Berufsstand diskreditieren, aber immerhin habe ich schon zwei Schwarze Schafe entlarvt


bearbeitet von K_Blomquist
  • 3 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

...es gibt nix, was es nicht gibt, hift aber auch nicht weiter:
@ K_Blomquist:
<<< ...nee, das waren die Thesen des Therapeuten meiner ersten großen Liebe... Das Schwein sich an sie rangemacht und gebumst. Missbrauch von Abhängigen.

in einem anderen Zusammenhang war ich mal bei einem Therapeuten mit sehr schönen blauen Augen. An obige Begebenheit erinnert habe ich ihn gefragt, ob sich Patientinnen in ihn verlieben und wie er dann damit umgeht. Seine Antwort war:"es kommt darauf an, wie sie aussieht"...

Natürlich möchte ich keinen ganzen Berufsstand diskreditieren, aber immerhin habe ich schon zwei Schwarze Schafe entlarvt. >>>


bin selbst mit therap.-profession. ausbildung gesegnet, habe auch schon selbst profess. hilfe eingefordert ...
-es gibt "psycho-hygiene", die sich jeder erhalten muss, genauso wie es "verliebte" therapeuten gibt, die es mit dieser psychohygiene nicht genau genug nehmen...
-allerdings ist das mit patienten ein TABU, ein NOGO,
& wenn es liebe ist, bleibt dafür nacht abgeschlossener therapie genug zeit für die liebe! ...


zurück zum thema: erste große liebe / nicht normal
@TE: -behalte sie in deinem herzen als gute, wichtige erinnerung,
genauso wichtig ist frei zu werden für neues!
wer immer der alten großen liebe hinterherhinkt, wird nicht frei für neues, wird ggf. immer die gefühle vergleichen, etc.
klar, es gibt nicht viele, die ich geliebt habe,
-liebe wächst nach dem sex- das kann auch in einer affaire passieren,
ich finde es schön, bzw. möchte es nicht missen,
allerdings sich davon so abhängig zu machen, fast wie eine sucht... zeigt die eigene unfreiheit auch ohne die/den anderen zu sein,
will sagen, eine liebe die sich nur aus sich ernährt, nur "wir" ist,
ohne du und ich, bzw. ohne sie und ihn, wird in sich ersticken.
erinnere dich mit genus an deine große liebe, an eine schöne vergangene zeit,
versuche es abgeschlossen zu erhalten, nicht wie es aufgewärmt wäre, das macht dich unfrei für neues, anderes unvergleichbares.


bearbeitet von Filou4you33
so besser verständlich
Geschrieben




bin selbst mit therap.-profession. ausbildung gesegnet, habe auch schon selbst profess. hilfe eingefordert ...
-es gibt "psycho-hygiene", die sich jeder erhalten muss, genauso wie es "verliebte" therapeuten gibt, die es mit dieser psychohygiene nicht genau genug nehmen...
-allerdings ist das mit patienten ein TABU, ein NOGO,
& wenn es liebe ist, bleibt dafür nacht abgeschlossener therapie genug zeit für die liebe! ...


.



Hattest du selbst Liebeskummer als du professionelle Hilfe in Anspruch genommen hast? oder war das nur Supervision? ansonsten freut es mich, dass es noch vertrauenswürdige Therapeuten gibt. vielleicht ist es dabei kein Zufall, dass du weiblich bist? ich fürchte, viele männliche Therapeuten denken auch nur mit dem Schwanz, wenn sich ne günstige Gelegenheit bietet. kennst du das Buch von Dorothy Tennov?


Geschrieben

@K_Blomquist
verschiedenes beantworte ich dir ggf. per pn, gehört hier nicht in den thread;

therapeuten sind auch nur menschen, mit gleichen stärken u. schwächen ... -und gehen nicht unbeding immer therapeutisch mit anderen um ...
daß sich patienten in therapeuten verlieben, kommt durchaus vor (i.s. übertragung), jedoch sollten professionelle haltung u. d. von dir angesprochene supervision davor schützen, bzw. dieses aufzeigen, um weiterhin professionel tätig sein zu können:
um einer vermischung von individuellen patientenbedürfnissen und persönlichen bedürfnissen des therapeuten vorzubeugen.

mir half damals : das paar im zwiegespräch, v. lukas möller;
auch wenn es für meine damalige beziehung zu spät war (auch eine therap. empfehlung)


Geschrieben

@K_Blomquist
verschiedenes beantworte ich dir ggf. per pn, gehört hier nicht in den thread;

therapeuten sind auch nur menschen, mit gleichen stärken u. schwächen ... -und gehen nicht unbeding immer therapeutisch mit anderen um ...
daß sich patienten in therapeuten verlieben, kommt durchaus vor (i.s. übertragung)



deshalb auch meine Empfehlung sich nen gleichgeschlechtlichen Therapeuten zu suchen, Heterosexualität vorausgesetzt. meiner Meinung nach hilft aber letztendlich nur die Zeit und eine absolute Kontaktsperre zum Limerenzobjekt. eine Therapie kann bestenfalls begleitend-unterstützend wirken.


Geschrieben

@K_Blomquist

...eine gegengeschlechtliche therapeutIn kann das genauso gut,
hilft ggf. mit der "anderen" sichtweise mehr, abseits jeder übertragung.
-es ist übrigens eher selten, dass therapeuten sich der ihnen entgegen gebrachten "liebe" eines patienten eigennützig annehmen.
"mein chefarzt" behauptete nicht ohne grund, das z.b. ein sog. "kurschatten" heilungsprozesse beflügelt ...

auch einer limerenten person muss sich ihrem handeln sowie der negativen wirkungen für sich und die mitbetroffene(-n) person(-en) bewußt werden, nur so können therapeutische gespräche nicht nur die derzeitige situation aufklären, sondern auch präventiv wirken. schließlich dient therapie nicht nur situativ, sondern soll auch wiederholungsgefahren von solch fehlgesteuerten gefühlen und verhaltensweisen vorbeugen.
erst dann würde ich es Therapie nennen.


Geschrieben (bearbeitet)



auch einer limerenten person muss sich ihrem handeln sowie der negativen wirkungen für sich und die mitbetroffene(-n) person(-en) bewußt werden, nur so können therapeutische gespräche nicht nur die derzeitige situation aufklären, sondern auch präventiv wirken. schließlich dient therapie nicht nur situativ, sondern soll auch wiederholungsgefahren von solch fehlgesteuerten gefühlen und verhaltensweisen vorbeugen.
erst dann würde ich es Therapie nennen.



verliebt zu sein ist keine Krankheit, sondern das was den Menschen zum Menschen macht. und gegen die Limerenz hilft präventiv keine Therapie sondern bestenfalls " negative Lebenserfahrungen" mit der Limerenz.
Deine Limerenz scheint extrem negativ verlaufen zu sein. ich war in meinem Leben dreimal limerent verliebt und möchte keine Erfahrung missen. es gab ja auch höchste Glücksgefühle.

Für Therapeuten, Wahrsager und sogar neuerdings Reiseveranstalter scheint Liebeskummer ne prima Einnahmequelle zu sein. dabei würde schon die Lektüre eines Buchs völlig genügen. ist besser und billiger :-)

Ach ja, den "Kurschatten" kannst du bei akutem Liebeskummer völlig vergessen. der hilft vielleicht bei nem Holzbein... dein Chef kennt offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Liebe und Herumbumsen...


bearbeitet von K_Blomquist
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