Willkommen BesucherIn,
gerade suche ich eigentlich nicht... bin jedoch gerne für eine Unterhaltung zu haben. Interessen entstehen durch Austausch und ein tieferes Kennenlernen und daher schließe ich auch ein mehr nicht zwingend aus. Solltest du also Interesse haben, dich mit mir austauschen zu wollen, dann sei herzlich willkommen.
Ansonsten gilt, ich lebe schon sehr lange mit meinem BDSM und das Thema ist auch ein wichtiges für mich, macht es doch sehr viel mit mir und ist somit auch ein wichtiger Bestandteil meines Seins.
Ich bin ein konsensueller Sadist, ich bin Dominant. Ich schätze gemeinsame Entwicklung und wenn, eine langfristige Verbindung.
SM Praktiken und Shibari mag ich sehr. In den vielen Jahren, in denen ich BDSM praktiziere, habe ich so einiges ausprobiert und weiß sehr genau, was ich mag und will.
Grenzen sind fließend und hängen eher vom Gegenüber ab.
Rechte Ideologen und ihre Anhängerschaft. Das gleiche gilt für die extreme Linke. Ideologien, braunes Gedankengut, ich verachte es. Homophob, Transphob und alle weiteren 'Phoben', welche anders denkende, lebende, sexuell orientierte verurteilen und ihnen ihre Existenz absprechen, kein Interesse an solchen Leuten. Rassismus und Diskriminierung, bleibt mir weg mit eurer kleingeistigen Weltanschauung.
:1775124322,1290702,Gehalt..gibt es gar nicht, es ist freiwillige Arbeit und ich habe es über 5 Jahre sehr gerne gemacht^^
Das ist ja auch gut aber wenn ich darüber nachdenke, wieviel ich bereits in meinem Leben an Zeit geschenkt habe, bin ich heute an dem Punkt, wo so kleine Dinge Weiterlesen… wie die Gruppe und das teilnehmen in den Foren ausreicht.
Eine Diskussion in einer Gruppe zu führen ist leider nicht so komfortabel wie im Forum. Der Lesefluss ust doch etwas gestört, da man immer wieder irgendwelche Antworten öffnen muss und ich empfinde das als unpraktisch.
Eine technische Umsetzung, um die gleiche benutzerfreundliche Handhabung wie Weiterlesen… im Forum zu haben, wäre da schön.
Das werde ich gerne machen Uyen.
Die Frage ist nur, wo finde ich den Bereich, "machen wir Fetisch gemeinsam besser"?
:1775120892,4930898,Sag mal Ademar. Du scheinst ja die Gruppen irgendwie zu deiner Mission gemacht zu haben. Bewerbe dich doch wirklich mal bei Fet. 😊 Soweit ich weiss, suchen die immer Leute. Und du erkennst viele Probleme sehr gut.
Ich fürchte, die wollen nicht mein Gehalt zahlen 😂
Js, ich kenne alle diese Begriffe und noch viel mehr. Das,war das erste, womit ich mich beschäftigt habe, als ich mich erkannt habe. Und ich muss es jetzt sagen, in den 1990er Jahren gab es das Internet noch nicht so, wie wir es heute haben. Gefüllt mit allerlei und noch mehr. Daher, ich kann Weiterlesen… erstmal nicht nachvollziehen, wieso du 9 Jahre dafür brauchst, Dinge zu finden, mit denen man hier, anderswo und sowieso überhäuft wird.
Das Netz bietet eine gewaltige Bandbreite an Informationen. BDSM Stammtische sind eine gute Möglichkeit, sich zu informieren und es gibt eine Menge an Literatur zum Thema.
Die BDSM Bubble hat sich natürlich in den Jahren verändert. Es wäre ein Wunder, wäre das nicht so. Das Thema spricht deutlich mehr Menschen an als früher. Macht es das dadurch besser?
BDSM ist für eine Menge Menschen eine Spielart, eine Ergänzung ihrer Sexualität und hat nicht unbedingt etwas mit dem tiefen Bedürfnis zu tun, sich zu unterwerfen oder zu führen usw. Es ist der extra Kick. Und hier, auf dem tollen Markt der Eitelkeiten, da versammelt sich jede und jeder, der sich dazu berufen fühlt.
Ein tieferes Verständnis für die eigenen Bedürfnisse zu erwarten, dass ist schön und gut, jedoch zerbricht das doch schnell an der Wirklichkeit im Netz. Geht es doch primär um die Erfüllung der eigenen Vorstellungen und meist auch um den schnellen Schuss.
Ich kann nichts mit pseudo Submissiven anfangen oder mit "hau mich, aber tu mir dabei nicht weh und dann bitte dominant fi__en". Genauso wie diese Leute mit meiner Form des BDSM nichts anfangen können.
Und da wird dann schwierig. Ich habe hier keine Erwartungen mehr, jemand interessanten kennenzulernen. Eine gewisse Art der Ermüdung ist da eingetreten. Wenn ich aber jemanden kennenlernen möchte, dann eher da draußen, in der realen Welt des BDSM.
Und wenn ich da an deine spezielle Welt denke, die des Little, dann erkenne ich die Herausforderungen, denen du begegnen musst. Eine Sexualisierung des Little finde ich persönlich fragwürdig. Aber wer bin ich schon, das zu beurteilen?
Ich selber verspüre dahin keine Affinität. Aber ich verstehe dich, denn in meinem SM ist Sexualität nur ein Nebenprodukt und nicht Mittel zum Zweck. Sprich, ich kann da gut drauf verzichten, weil es mir, gerade im SM, um andere Themen geht als Sex.
Und ja, das löst Irritation aus, bei denen, die nicht tiefer blicken, die BDSM als kleine Ergänzung zum alltäglichen Sex sehen.
Erstmal herzlichen Dank für deine Antwort. Das hilft wirklich weiter.
Aber warum kann ich, als Leitung, keinen Beitrag löschen? Es geht mir um den kompletten Beitrag, nicht um einen einzelnen Kommentar in diesem.
Nachtrag: Ziehe die Frage zurück, habe es gerade gefunden
:1774794131,2215177,Ich finde es recht logisch, dass in Gruppen Regeln erstellt werden können. Und keine Dategesuche ist eine solche und im Übrigen im Forum auch nicht erlaubt.
Mir geht es um Übersichtlichkeit. Wenn seitenweise Gesuche in einer Gruppe auftauchen, man suchen muss, wo es Themen, Diskussionen gibt, dann verliert man schnell die Lust. Jedenfalls merke ich das, das ich davon schwer genervt bin...
Aber es ist richtig, daß wiedholt sich permanent. In der Gruppe sollte es eigentlich um Inhalte gehen.
Stattdessen Weiterlesen… kommt: "Hallo, bin Karl aus Berlin und suche eine Femdom. Werde gerne nackt gehalten. Melde dich bei Interesse".
Ein fiktives Beispiel, aber so ähnlich wiederholen sie sich abermals.
Und ich hoffe mal, das Karl sich sein Gesuch verkneifen kann.
:1774787857,3166216,wenn der Leiter aber ja eh nichts machen kann, was macht es für einen Unterschied?
Ich stelle mir gerade daher die Frage, wozu denn überhaupt eine Gruppenleitung? Verantwortung für etwas zu übernehmen, eigentlich eine gute Sache und dem ganzen damit auch etwas Weiterlesen… Struktur zu geben. Das bedeutet aber, nach meinem Verständnis, das man eibe gewisse Entscheidungshoheit hat. Andererseits, wenn denn etwas aus dem Ruder laufen würde, inwieweit würde eine Leitung dann zur Verantwortung gezogen werden?
Erstmal stelle ich die Frage, warum sollte es jemanden interessieren, welche Neigungen ich habe und warum sollte ich darüber mit Dritten sprechen?
Das BDSM für die meisten gesellschaftlichen Normen und Einstellungen erstmal ein massiver Widerspruch ist, das ist ja jetzt nichts überraschendes. Weiterlesen…
Frauen, die sich unterwerfen? Das kollidiert schon mal kräftig mit Feminus und Gleichberechtigung.
Männer die sich unterwerfen? Noch 'schlimmer', denn da greifen alte übernommene Rollenbilder, auch bei einigen BDSMlern.
Ja, mein Umfeld weiss Bescheid über meine Neigungen und das ist okay. Aber dazu muss ich auch erwähnen, die meisten meiner Freunde und Bekannten kommen aus der gleichen Bubble. Die wenigen 'Stinos', die haben jedoch kein Problem damit. Wobei das auch kein Thema ist, warum ich so bin.
Und die anderen? Muss ich meine Andersartigkeit wie ein Schild vor mir hertragen und bin auf einem Kreuzzug für die gerechte Sache der Akzeptanz oder ist es meinem Ego wichtig, meine 'Besonderheit' hervorzuheben und zu zeigen, wie toll ich doch bin?
Ich sehe keinen Grund, warum ich ArbeitskollegInnen oder irgendwelchen Menschen, denen ich irgendwo begegne, meine Sexualität aufzuzwingen. Wenn mich eine Frau außerhalb meiner Bubble kennenlernen möchte, dann teile ich ihr früh mit, dass ich nicht der Norm-Mann bin. Das ist für mich ein Grund, darüber zu sprechen.
Und ja, ich habe früher auch viel öffentlicher das Thema behandelt und habe echtes Interesse erleben können aber auch totale Verurteilung.
Sex und Sexualität ist schon etwas, was ich in einer Beziehung als Eementar betrachte und BDSM? Das ist etwas, was ich als absolut gegeben ansehe. Eine Beziehung ohne? Kommt für mich nicht in Frage.
Irgendwie verstehe ich den Zusammenhang von 'mein BDSM ist nicht öffentlich' zu, im Forum geht es drunter und drüber nicht.
Das eine hat doch mit dem anderen erstmal rein gar nichts zu tun. Ob jemand öffentlich durch Buxtehude oder Köln, Peitsche schwingend läuft oder das lieber hinter Weiterlesen… verschlossenen Türen betreibt, hat doch meiner Meinung nach keinen kausalen Zusammenhang mit Aktivitäten hier oder generell im Netz.
Und wenn jemand meint, hier in den Foren aktiv sein zu wollen, dann ist das ja erstmal schön. Das 'Wie', das ist dann mal wieder eine andere Frage.
Es gibt Themen, die polarisieren und lösen bei einigen scheinbar reflexartig Widerspruch und Widerstand aus. Es wird moralisiert, verurteilt und Themen totgeschlagen, weil sie nicht in das Weltbild der gerechten und wahren BDSMler passen.
Das ist nichts neues, das war schon in der Vergangenheit hier so und das wird es auch in der Zukunft so geben.
Ich habe mich bewusst dazu entschieden, mich von den meisten Gesprächen hier inzwischen fernzuhalten. Es ist sehr erschöpfend, sich nicht (ab)wertend zu äußern, auch wenn ich am liebsten manchmal Fragen möchte, ernsthaft, dass ist deine Sicht darauf? (Eigentlich würde ich lieber dann etwas anderes dazu schreiben... 🤨)
Wieviel Energie ist man bereit, hier zu investieren? Wieviel Anfeindungen, weil man eine andere Perspektive hat, ist man bereit, hinzunehmen?
Ich muss nicht jede Art von gelebter BDSM Realität gutheißen aber ich würde mal behaupten, dass ich in der Vergangenheit meistens recht entspannt mit gewissen Vorstellungen umgegangen bin und das kann ich von einigen, mit denen ich in die Diskussion gekommen bin, nicht behaupten.
Die mentale Stärke einer dominanten Person, die sollte sich in Führungsqualität, Gelassenheit und Achtsamkeit zeigen. Die der submissiven Person in der Bereitschaft, sich führen zu lassen, sich einlassen zu können. Und ja, es gibt natürlich noch mehr Punkte, die man ansprechen könnte.
Ich sehe in Weiterlesen… Sub keine schwache Person. Jemand, der sich mit sich beschäftigt, sich mit sich auseinandersetzt hat, ist mental stark.
In Stark und schwach zu unterscheiden, ist ein Klischee, bedient sich an alten Rollenmustern und hat so gar nichts mit den meisten Erfahrungen zu tun, die ich mit den Menschen in der BDSM Welt gesammelt habe.
Was würde es denn bedeuten, wie müsste man diese Schwäche definieren?
Ist es Unselbstständigkeit? Vielleicht Willenlosigkeit? Ist es Vermeidung von Entscheidungen? Was macht jemanden in dem Augen anderer schwach?
Und ist eine Schwäche nicht zugleich auch eine Stärke, wenn sie auf den passenden Gegenpart trifft, sich ergänzen?
Auf der anderen Seite gibt es genügend Herrschaften, die ihre Dommigkeit aus ihrer Schwäche im Umgang mit anderen Menschen entwickelt haben. Die, die Unterdrückung als Mittel einsetzen und Angst und Gewalt als probate Maßnahmen einsetzen, um jemanden gefügig zu machen. Das Feld der Dominanten ist sehr vielfältig und bedient unterschiedlichste Bedürfnisse.
Was also als Stark angesehen wird, ist so unterschiedlich und hat keine allgemeine Gültigkeit.
Meine Stärken sind auch nicht für jede das, was die Person vielleicht für sich definiert hat und genauso gilt es umgekehrt, dass ich nicht in jeder Sub die optimale Partnerin sehe.