Hier treibe ich nun in einem Ozean von Menschen, die auf der Suche sind. Mir ist bewusst, dass wir uns hier in einer groĂen Gruppe befinden, in der die Grundemotion durch Verletzungen, Ăngste, unerfĂŒllte SehnsĂŒchte, EnttĂ€uschungen geprĂ€gt ist und von der Hoffnung getragen wird, in einem anderen Menschen zu finden, was man sich selbst nicht geben kann.
Mit diesem GrundgefĂŒhl zieht man aber â gemÀà dem âGesetz der Anziehungâ â ebensolche Menschen wieder an. Und wer diese Anziehungskraft kennt, der weiĂ, dass ein anderer Mensch, der selbst Mangel verspĂŒrt, nichts hat, um deine MĂ€ngel aufzufĂŒllen.
Dem du die Schuld gibst, dem gibst du die Macht!
Im Netz wird viel Wert gelegt auf Dinge wie z.B. Alter, Figur, Ă€uĂeres Erscheinungsbild, Beruf. Die Kriterien fĂŒr wahre Zuneigung und wirkliche NĂ€he liegen aber jenseits dessen, was wir mit dem âersten Blickâ erfassen können.
Dieses âwirkliche, wahre, echteâ findet unter der OberflĂ€che statt, und ich werde dich erkennen, denn ich werde dich fĂŒhlen. Und du mich.
Ich suche nicht. Jedenfalls nicht unbedingt einen Partner, sondern eher nette Menschen, nette Unterhaltungen, Austausch, Inspiration. Denn es gibt nichts Interessanteres, als andere Menschen wahrzunehmen â Wie fĂŒhlst du? Wovon fĂŒhlst du dich angezogen, wovon abgestoĂen? Wie sehen deine TrĂ€ume aus? Wer bist du, und wer wĂ€rst du ohne negative oder schmerzhafte Gedanken ĂŒber dich selbst?



