Wir verabreden uns. Keine Namen, keine großen Worte. Nur dieses unausgesprochene Verlangen.
Die Tür ist offen.
Du kommst einfach hinein. Leise. Selbstsicher. Als würdest du genau wissen, was dich erwartet.
Die Wohnung ist ruhig, fast still. Nur das gedämpfte Licht weist dir den Weg. Schritt für Schritt gehst du weiter, bis du schließlich das Schlafzimmer erreichst.
Die Tür steht einen Spalt offen.
Du schiebst sie langsam auf.
Ich liege dort. Auf dem Bett. Die Augen verbunden. Wehrlos wirkend – und doch voller Erwartung. Mein Atem verrät, dass ich weiß, dass du da bist.
Du sagst nichts.
Du kommst näher.
Jeder deiner Schritte lässt die Spannung wachsen. Es ist dieses Spiel aus Kontrolle und Hingabe. Ich sehe dich nicht – aber ich spüre dich. Deine Nähe. Deine Energie.
Du bleibst kurz stehen. Lässt den Moment wirken.
Dann bewegst du dich weiter. Langsam. Bestimmt.
Ich spüre, wie sich die Luft verändert, wie sich alles auflädt. Mein Körper reagiert, noch bevor du mich überhaupt berührst.
Du bist jetzt direkt bei mir.
Ganz nah.
Ich hebe leicht den Kopf, als würde ich dich suchen, obwohl ich dich nicht sehen kann. Ein leises Lächeln, ein Hauch von Ungeduld.
Und dann…
bewegst du dich so, dass ich deine Präsenz noch intensiver wahrnehme. Deine Nähe wird spürbar, körperlich, unvermeidbar. Ich reagiere darauf, automatisch, instinktiv.
Die Distanz zwischen uns verschwindet endgültig.
Alles wird enger. Wärmer. Intensiver.
Du übernimmst die Führung – und ich lasse es zu.
Der Moment dehnt sich, wird langsamer… dichter… bis nichts mehr zählt außer dieses Gefühl zwischen uns.






