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Hartz-IV-Bonus für gute Schulnoten?

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25.03.10
Lernanreiz für bildungsferne Schichten schaffen
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland fordern eine Hartz-IV-Prämie für gute Schulnoten, um Kinder aus bildungsfernen Schichten besonders zu fördern. Das berichtet die ’Bild’.

Die Idee der jungen Ökonomen: Das Schuljahreszeugnis soll finanziell belohnt werden. Bei einem Durchschnitt von 2,5 oder besser könnten die Eltern gegen Vorlage beim zuständigen Sachbearbeiter Zuschläge in Höhe von 100 Euro kassieren. Durch die finanzielle Hilfe sollen Lernanreize geschaffen werden, die Kinder aus sozial schwachen Familien zu guten Leistungen motivieren. Den Kindern soll so ermöglicht werden, durch gute Bildung das Hartz-IV-Muster innerhalb der Familie zu durchbrechen.

“Die Lernanstrengungen von Eltern und Kindern finanziell zu belohnen, ist ein starker Leistungsanreiz. Der Staat würde damit gerade denen helfen, die dringend Bildung brauchen“, sagte die Bundesvorsitzende Eva Fischer der ’Bild’. Vom Bonus würde letztlich jeder profitieren – die Familien, aber auch die deutsche Wirtschaft.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland bilden mit rund 10.000 Mitgliedern aus der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren Sie engagieren sich vor allem für eine bessere Bildung.



warum kassieren die eltern das geld - lernwille hat nicht immer was mit den eltern zu tun -?? warum werden für die kinder keine sparkonten und/oder stipendienenfonds angelegt - so denn es irgendwann realisiert werden sollte - ??


bearbeitet von ampaarbln

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paarstms
Geschrieben (bearbeitet)

Werden dann bei Kindern, wo die Eltern studiert haben und diese kein Harz4 bekommen, die 100,-@ auf ihren Bafög-Zahlungen angerechnet?

Wer Ironie findet....


bearbeitet von paarstms

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hannah65
Geschrieben

.... wird das dann auf das ALGII angerechnet?

Warum eigentlich alles immer mit staatlicher Regulierung?

Habe in einer ländlichen Region in den USA folgendes erlebt: Die Schüler mit guten und sehr guten Schulnoten/ Zeugnissen bekamen in den Läden vor Ort gegen Vorlage ihres Zeugnisses Rabatte auf bestimmte Artikel, ermäßigten Eintritt ins Spaßbad und ähnliches. In meinen Augen mal eine interessante Art der Werbung. Aber deshalb haben die Kinder trotzdem nicht besser oder schlechter gelernt.

Mein Lehrer dozierte früher immer, nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Und jetzt eben für die Arbeitsagentur?

Sorry, ist das nicht eine eklatante Benachteiligung von Kindern, deren Eltern selber für ihren Lebensunterhalt sorgen und keinen Cent übrig haben für derartige Boni?

Außerdem heißt mE bildungsfern nicht unbedingt gleich Hatrz-IV, es gibt sowohl arbeitslose Akademiker als auch berufstätige Hilfsabeiter, deren Geld dann aber wieder nicht für solche Extras reicht, s.o.

Diejenigen, die Bildung förden wollen, sollen lieber für die Einstellung von mehr Lehrer, für eine vernünftige Ausrüstung der Schulen sorgen...

Na ja, BILD dir deine Meinung.


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Geschrieben (bearbeitet)


Na ja, BILD dir deine Meinung.



och hannah, ich bei finanznachrichten . de thema


bearbeitet von CaraVirt
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hannah65
Geschrieben

Aus dem Eröffnungsposting:

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland fordern eine Hartz-IV-Prämie für gute Schulnoten, um Kinder aus bildungsfernen Schichten besonders zu fördern. Das berichtet die ’Bild’.


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Geschrieben

Halte ich garnichts von....
Da gibts andere Möglichkeiten der Förderung, von denen schon ein paar genannt wurden...so einen -sorry für den Ausdruck- Bullshit halte ich für Weltfremd...das funktioniert nicht...
Es würde eben nur eingetrichtert werden, dass es immer Belohnungen gibt und wo endet das dann wenns drum geht, sich wirklich ne Arbeit zu suchen?`Auch Anreize zahlen?

Nee so ein Vorschlag geht garnicht


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Es GIBT sie wohl tatsächlich, jene bildungsfernen Schichten und Schulen in sozialen Brennpunkten, wo der Gedanke an Schulnoten nur ein Schulterzucken hervorruft.

Wenn ein gutes Zeugnis Bargeld auf die Hand bedeuten kann, dann könnte das dort durchaus etwas bewegen. Wir leben in einer Gesellschaft, wo Leistung belohnt werden soll. Die Mohrrübe vor der Nase hat schon immer besser gewirkt, als der Knüppel auf das Hinterteil.

Es gibt Gegenden, da interessiert die Gleichung Schlechtes Zeugnis = Schlechte Chancen im Leben keine Sau.
Weil in der Wahrnehmung die Chancen mit und ohne gutes Zeugnis gleichermaßen trübe erscheinen.

- - - - -

Es würde eben nur eingetrichtert werden, dass es immer Belohnungen gibt und wo endet das dann wenns drum geht, sich wirklich ne Arbeit zu suchen?`Auch Anreize zahlen?

Ja, das tut man doch schon. Wer arbeitet, bekommt Arbeitslohn. Der stellt den Anreiz dar.


bearbeitet von SommerBrise

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Geschrieben

Saudumme Idee!

Denn nur weil es dafür Geld geben soll, setzen sich trotzdem nicht alle Eltern hin und lernen mit den Kindern.
Ich sehe auch nicht wirklich den Grund, warum Hartz IV Kinder dümmer sein sollen als andere.
Wir selbst bekommen auch ergänzend H IV und trotzdem bringen die Kids gute Noten mit nach Hause.
Das geht aber nur, weil ich mir die Zeit nehme und auch selbst in die Bücher schaue, um ihnen helfen zu können.
Ich kenne leider viele Eltern, die das nicht... weil sie keinen Bock haben oder selbst keinen blassen Schimmer.
Um das zu ändern, würden einmalige Zahlungen nicht reichen.

Abgesehen davon, finde ich es ein Unding, sowas bezahlen zu wollen.
Von den Lehrern bekommen wir immer zu hören, dass gute Noten nicht mit Geld belohnt werden sollen.

Obwohl wir das Geld gut brauchen könnten, finde ich es eine total schwachsinnige Idee.

der weibliche Part


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root82
Geschrieben

warum kassieren die eltern das geld - lernwille hat nicht immer was mit den eltern zu tun -??


Kann mir auch vorstellen, dass manche Eltern dann auch entsprechend Druck aufbauen um an das Geld zu kommen. Gefährliche Geschichte, auch wenn die Intention nicht schlecht ist.
Ist ja schon doof, wenn Du mit 12 Jahren scheiterst, weil Dir Deine Eltern keine 5 Stunden Nachhilfe bezahlen können.


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Geschrieben


Ist ja schon doof, wenn Du mit 12 Jahren scheiterst, weil Dir Deine Eltern keine 5 Stunden Nachhilfe bezahlen können.



Nachhilfe soll doch nach dem Urteil vom BGH jetzt bezahlt werden, also keine Ausrede mehr.
Abgesehen davon:
Die Familien, die immer als "typisch Hartz IV" hingestellt werden, geben das von den Kindern "verdiente" Geld nicht an die Kinder weiter.
Es heißt doch so schon immer "Hartzies versaufen eh alles".... was soll dann der Vorschlag?
Man sollte, wenn überhaupt, die Kinder belohnen, denn die haben die Arbeit.
Aber Staatssache ist das sicher nicht


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......mal so zum nachdenken:


1. hartz 4 und bildungsfern in einem atemzug zu nennen ist stammtischgeschwätz und in der form nicht hinzunehmen.
2. hartz- 4- kinder sind keineswegs dümmer als kinder, deren eltern nicht vom größten deutschen arbeitgeber bezahlt werden.
3. ist der vorschlag des TE, wenn denn "prämien" gezahlt werden, diese in sparkonten/ stipendienfonds anzulegen mehr als zu begrüßen.
4. bildungsferne, einer regelmäßigen tätigkeit nachgehenden mit ebenso bildungsfernen blagen kenn´ich zu genüge.

der hebel muß bei ALLEN eltern angesetzt werden, deren kinder probleme in der schule haben- diese nur unter den 4´ern auszumachen ist einfach zu dämlich im ansatz.

"pimp-my-kid-for-money"

was für ein schwachsinn !!!!


bearbeitet von berauschdich

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Geschrieben


4. bildungsferne, einer regelmäßigen tätigkeit nachgehenden mit ebenso bildungsfernen blagen kenn´ich zu genüge.



Allein diese Ausdrucksweise zeugt nicht gerade von einem hohen Bildungsniveau...


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@77: das zeigt, daß du den allerersten satz entweder nicht gelesen- oder (was ich nicht hoffe), nicht verstanden hast.

nichts für ungut


bearbeitet von berauschdich

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Geschrieben

Doch, sowohl als auch. Das machts aber nicht besser...


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Geschrieben

...hm, dann solltest du an "um-die-ecke-denken" arbeiten.


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Geschrieben

Der Bezeichnung "Blagen" ist respektlos und asozial. Solltest Du es ironisch gemeint haben, hättest Du es besser kennzeichnen sollen. Ansonsten gibts da keine Ecke zum "drumrum denken"... es ist, was es ist.


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aha- du hast es ja doch- obwohl sträflicherweise nicht extra gekennzeichnet- erfasst.

lass uns den rest per pn klären.

das thema ist zu ernst, als sich in zweikämpfen zu ergehen.

*geklärt*


bearbeitet von berauschdich

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Nuala
Geschrieben

Hartz IV-Bonus für gute Noten? Na ja, ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

Kleines Beispiel, wie es auch anders geht, Schüler und Eltern gleichermaßen zu motivieren.
Nicht nur gemeinsam zu lernen, sondern auch das Umfeld der Schule attraktiv zu gestalten, zu fördern und weitere Aktivitäten (außerhalb des normalen Stundenplanes) anzubieten, wo Schüler gemeinsam, egal ob Hartz IV oder nicht, etwas tun (nicht nur für die Bildung).
Ich stamme ursprünglich aus einer strukturschwachen Gegend, in der die Arbeitslosenquote aktuell bei ca. 60 % liegt. Entsprechend viele Langzeitarbeitslose gibt es vor Ort. Meine Schwester gehört ebenfalls zu den Hartz IV-Empfängern, meine Nefffen leben also in einer sozial benachteiligten Familie. Trotzdem nicht bildungsfern.... das Gegenteil ist eher der Fall.
Die Grundschule im Ort trägt dazu einen großen Beitrag. Lernen macht nur in einer gesunden Atmosphäre Spaß. Dies gilt es an Schulen gleichermaßen als auch in den Familien umzusetzen.
Gemeinsam mit den Eltern werden dort Freizeitaktivitäten organisiert. Sei es auf dem Gebiet des Sports, gesunder Ernährung, handwerkliche Kurse, Forschen, Lesen etc.
In dieser Schule gibt es mehr als 20 Zusatzangebote zum Unterricht.
Die finanziellen Mittel sind knapp, wie man sich vorstellen kann und trotzdem gelingt es, Eltern und Kinder gleichermaßen einzubinden, den vielen ehrenamtlichen Helfern und dem Förderverein sei Dank.
Der Gemeinschaftssinn wird so gefördert, ohne die individuelle Entwicklung außer Acht zu lassen.
Meine Neffen jedenfalls gehen gern zur Schule, wenn auch manchmal gemault wird
So schafft es eine kleine Grundschule, auch eine gewissen kulturellen Kern zu bilden in einem Ort, in dem es nichts für Kinder gibt, in dem das örtliche Jugendzentrum eingestampft wurde etc.
Und, was ich besonders wichtig finde - es wird bei den Kleinen angefangen, denn hierbei handelt es sich um eine Grundschule

Diese Art von Einsatz sollte in meinen Augen belohnt werden, weil es allen Kindern zu Gute kommt.

Btw. machmal wird Einsatz auch belohnt


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Geschrieben

Solche Beispiele sollte es viel mehr geben.
Es wird immer bemängelt, dass die Kinder und Teens heute nicht gut gebildet sind.
Aber liegt das wirklich an den Kindern?
Oder vielleicht auch an den ständig ausfallenden Stunden?
Den unmotivierten Lehrern?
Können wir wirklich was dafür, dass es bei meiner Tochter seit Wochen nur eine Deutschstunde pro Woche gibt, weil "keine Lehrer da sind"?

Aber wenn man versucht, die Kids zu Hause zu bilden, wird man schon mal schief angeguckt.
Ich böse böse Mama habe doch wirklich meine Kinder dazu "verdonnert", abends mit einem Buch ins Bett zu gehen und zu lesen.
Bis vor Kurzem hatten die weder TV noch DS oder sowas in ihren Zimmern.
Da hab ich sogar schon zu hören bekommen "Sie Rabenmutter machen Ihre Kinder aber zu Außenseitern"!!
Und dass nur, weil sie nicht unkontrolliert vor der Glotze sitzen sondern auch mal lesen oder draußen spielen sollen.
Ach, was ich bin ich böse....

Die Freizeitangebote für Kinder sollten überall besser gestaltbar sein, denn dann kommen die weniger auf dumme Gedanken und die Schule steht vielleicht auch länger im Vordergrund.
Mehr Interesse - mehr Spaß - bessere Noten.
Das darf vom Staat nicht bezahlt werden, denn dann will ich auch in Zukunft für gute Ausstattung, Erziehung und Freizeitgestaltung belohnt werden.

der weibliche Part


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Geschrieben

man sollte dieses Geld lieber in Fördervereine stecken, damit es allen Kindern zugute kommt.Das Lernverhalten ist nicht abhängig von HartzIV bezüglern.Sie sind keinesfalls dümmer als andere. Und in Hartz IV kann jeder schnell rutschen.
Schwachpunkte sind ausserschulische Betreuung, Freizeitagebote,Mittagessen welches sich viele nicht leisten können.Dort sollte man investieren..!!


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wirbeiden6069
Geschrieben

fellmaus und auch den letzten 2 beiträgen davor ... *bravo
das lernen bezahlen ??
dann sind wieder die familien benachteiligt die nicht von hartz4 leben ...die aber durch ihre eigene arbeitskraft mit ihrem einkommen auch nur knapp an die grenze des hartz4 betrags gelangen....

außerde lernen die kids für sich selbst und für ihr späteres leben ....entweder begreifen sie das und strengen sich gerne an oder eben nicht...


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SinnlicheXXL
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Buh - was ist das wieder für eine Einseitigkeit! Natürlich bedeutet HartzIV nicht automatisch, dass ein Kind dumm ist. Dennoch ist die Anzahl von schlechten Schülern unter HartzIV-Empfänger-Familien um ein Vielfaches höher als unter wohlsituierten Familien. Das hat verschiedene Ursachen. Zum einen gibt es in unserer hochindustrialisierten Gesellschaft kaum noch Jobs für Menschen mit sehr niedrigem IQ, was einen Teil der HartzIV-Empfänger ausmacht. Dann leben sie oft in einem sozialen Umfeld, in dem Bildung eher geächtet ist. Die Eltern wissen vielfach nicht, wie sie ihre Kinder richtig fördern, es ist ihnen egal oder es mangelt einfach am Geld für Nachhilfe, Bücher, etc. Und leider muss man auch feststellen, dass viele sozial Schwache nicht richtig mit Geld umgehen können. Von Kindern in einer Förderschulklasse hatte ein Großteil kein Kinderbuch daheim, aber alle Gameboys. Die Kinder hatten kein Pausenbrot und ständig fehlten Materialien, dafür berichteten sie dann täglich vom Volksfestbesuch, etc.

Dummerweise ist es auch nicht so, dass die Schulen nur tolle Angebote machen müssten, dann kämen alle Kinder in Scharen. Es kommen vorwiegend diejenigen, die es nicht nötig hätten. Leider gibt es einen bestimmten Prozentsatz an Menschen, die, vermutlich aufgrund eigener schlechter Erfahrungen mit Schule, nur sehr schwer motiviert werden können.

Ob sich das bessert, wenn man 100 Euro zahlt, wage ich zu bezweifeln, aber vielleicht ist es den Versuch wert. So setzt sich wenigstens die Erkenntnis durch, dass sich Leistung lohnt. Hier boten auch Elektromärkte, Vergnügungsparks und sogar der öffentliche Nahverkehr Belohnungen für jeden Einser.


bearbeitet von SinnlicheXXL

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hannah65
Geschrieben

Es wäre auch schön, wenn Lehrer und auch Eltern den Kindern nicht den Spaß am Lernen vermiesen würden!

Kinder sind von Natur aus neugierig, saugen Wissen auf wie ein Schwamm.
Aber wenn ihnen aber frühzeitig die Neugier abgewöhnt wird, weil Eltern durch die ständige Fragerei genervt sind, und Schule auch keinen Spaß macht....

In schlecht ausgestatteten Schulen, großen Klassen bei auch dadurch überforderten Lehrern lernt es sich nicht so schön. Kommen dann noch Stundenausfälle dazu- wie sollen da die Kinder zu Lernen motiviert werden?

Das ist an Privatschulen (von denen ich weiss) anders.
Warum nur?
Die Lehrer verdienen dort nicht besser, und sind nicht mal pensionsberechtigt.
Aber sie haben auch nicht die Sicherheit, einen fast unkündbaren Job im öffentlichen Dienst zu besitzen, egal was sie tun oder wie gut oder schlecht sie sind.


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Geschrieben


Bis vor Kurzem hatten die weder TV noch DS oder sowas in ihren Zimmern.



öhm..ab wann müssen die TV im zimmer haben..ich gebs zu, ich bin nur ne halbe rabenmutter.......meen jör hat nen dsi und nen schleppi..allerdings war ich fies und hab des w-lan gekappt


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root82
Geschrieben

Nachhilfe soll doch nach dem Urteil vom BGH jetzt bezahlt werden, also keine Ausrede mehr.


Genau darum ging es ...

Abgesehen davon:
Die Familien, die immer als "typisch Hartz IV" hingestellt werden, geben das von den Kindern "verdiente" Geld nicht an die Kinder weiter.


Es gibt einen sehr klaren Trend, wie viele Prozent der Kinder aus welchen Familien z.B. ein Abitur schaffen. Da stellt sich nun mal heraus, dass Kinder von Akademikern weitaus höherer Wahrscheinlichkeit dieses Ziel erreichen. Ich glaube nicht, dass dies an der Intelligenz der anderen Kinder liegt. Ich glaube ebenfalls nicht, dass es daran liegt, dass die Hartz-4 Empfänger alles nur versaufen anstatt das Geld weiterzugeben.
Aber es macht wohl schon einen Unterschied, ob ich mit zwei Erwachsenen und 2 Kindern problemlos in ein Museum, ein Kino, ins Ausland, sonstwohin kann oder nicht. Ebenso macht es einen Unterschied, ob ich mir z.B. mal ein Jahr in Mathe Nachhilfe leisten kann oder eben nicht. Und genau an der Stelle, will man eine Art vererbten Teufelskreis aufbrechen. Nur das Konzept ist eben noch nicht so ausgereift.


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