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BabetteOliver

wie zurückhaltend sollte man mit persönlichen Daten umgehen?

würdest Du Dein Foto für die HP des Arbeitgebers freigeben?  

21 Stimmen

  1. 1. würdest Du Dein Foto für die HP des Arbeitgebers freigeben?

    • ja, freigeben
    • nein, nicht freigeben
    • weiß ich auch nicht


Empfohlener Beitrag

BabetteOliver
Geschrieben

mir ist klar, dass diese Frage jeder für sich entscheiden muss.

In meinem Fall geht es darum, dass mein Arbeitgeber Fotos der Mitarbeiter gemacht hat und die Gesichter mit Namen auf der Homepage veröffentlichen wird. Die dahinter steckende Idee, einem unpersönlichen Unternehmen ein wenig Persönlichkeiten zu geben, finde ich nicht falsch.

Da ich aber (auch privat) einen Firmenwgen mit großer Beschriftung fahre, ist dann über einen Blick auf die Homepage mein Name zu ermitteln und nachfolgend auch Telefonnummer und Adresse.

Nun frage ich mich, ob mich das nun mit Bedenken erfüllen sollte. Ich neige nicht wirklich dazu, mit fremden Menschen in Streß zu geraten, daher mache ich mir konkret keine Sorgen. Aber so prinzipiell ist das Gefühl schon ein wenig komisch.

Ich bin aber nicht sicher, ob nicht in Deutschland ein zu großer (unnötiger) Wert auf Privatheit der Daten gelegt wird.
Wenn ich mir z.B. die Diskussion um Google-Streetview anschaue. Es wird argumentiert, dadurch kann der Bankberater sehen, in was für einem Haus man z.B. wohnt. Aber ein guter Bankberater sollte die Umgebung seiner Bank kennen und wenn er nicht wirklich nicht weiß, in welcher Art Haus ich lebe, kann er einfach an meinem Haus vorbeifahren.
Ich weiß dass in anderen Ländern wie USA oder Skandinavien mit solchen Angaben wesentlich offener umgegangen wird. Von großen Problem, die daraus resultieren habe ich noch nicht gehört.
Ähnliches gilt z.B. für die Angabe des Einkommens. Bei uns wissen es oft die Ehefrauen nicht, in USA ist es (so sagt man) so ziemlich das erste, was einem mitgeteilt wird, wenn man jemanden kennenlernt.

Wie würdet Ihr entscheiden, das Foto für den Arbeitgeber freigeben oder nicht?


Geschrieben

Hi,

bei mir ist das seit etwa zwei Jahren (Dienstwagen + Photos auf homepage der Firma).
Im Anfang war mir auch recht mulmig, aber das hat sich gelegt.
Und was soll`s, da hat einer Bild und einen Namen dazu, dann wird`s zumindest bei uns doch recht aufwändig uns zu finden, wir stehen nicht im Telefonbuch und googeln bringt auch nichts.
Sage ich nur: wem die Zeit nicht zu schade ist, viel Spaß beim suchen und dann?

Das Einzige, wir parken nicht mit dem Dienstwagen vor Sexshops, PK`s oder dergleichen.
Möchte da keinen Anruf vom Cheffe warum der Wagen (gibt nur einen von der Sorte in der Firma) dort stand

Was aber passiert ist: ein anderes Unternehmen hat unsere Photos+ Namen kopiert und auf deren homepage veröffentlicht, da läuft das Verfahren noch.

Greetz
die Paderse


MacabEr
Geschrieben

Hallo Babette Oliver

ich bin in der IT Branche tätig, wenn man möchte erfährt man meine kompletten Daten im Internet. Ich habe / hatte halt keine Chance das zu umgehen. Wenn man eigene Webseiten betreibt ist man dazu verpflichtet 'sich zu outen' :-) Ich optimiere Internetseiten (SEO / SEM) für Suchmaschinen (Beruf & Hobby)

Wichtig ist, m. E. n. welche Art von Daten sichtbar sind. Ich frage mich dann immer 'dürfen das alle wissen'?

Die Daten die über mich in gängigen Suchmaschinen auffindbar sind, sind harmlos, Die kann ich jedem zeigen. Die Daten die mein Profil hier hergibt sind 'etwas prekärer', nicht die Angaben selbst, sondern der 'Ruf' dieser Seite. Daher habe ich auch ersteinmal das gesamte Netz nach Daten von 'poppen' abgegrast, Ich mich erst angemeldet, als klar war, dass Profildaten bei eingeschaltetem Filter nicht bei Google plötzlich 'Toprankings' erfahren

i c h - b i n - m i r - n i c h t - g a n z - s i c h e r ! ! !
Es gibt mittlerweile ein Grundsatzurteil das m. W. besagt, dass man sich gegen die Nennung des Namens auf der Firmen-Internetseite nicht wehren kann, aber gegen die Veröffentlichung des Bildes. Ich finde das Urteil gerade nicht wieder, bin mir aber relativ sicher das nicht geträumt zu haben
i c h - b i n - m i r - n i c h t - g a n z - s i c h e r ! ! !

manche überlesen hier manchmal etwas

Gruß MacabEr


cuthein
Geschrieben

Generell wird in D höherer Wert auf die Wahrung der Privatspäre gelegt als vielleicht in manch anderm Land.

Wenn Dir das zu heavy ist, dann sprich doch mit Deinem Arbeitgeber, teil ihm Deine Bedenken mit und sage ihm, daß Du das vorerst nicht möchtest.


hannah65
Geschrieben

Auch mein Arbeitgeber veröffentlicht auf der Homepage Namen und Fotos alle Mitarbeiter.
Ich werde dem auch in Zukunft nicht zustimmen.

Es reicht meines Erachtens doch völlig, dass vor Ort eine große Tafel mit Namen und Fotos aushängt.

Ich denke nicht, dass mich irgendjemand zu einer Veröffentlichung meines Fotos zwingen kann, schließlich gibt es doch hierzulande das "Recht am eigenen Bild.

Oder irre ich mich da?


BabetteOliver
Geschrieben

zumindest mein Arbeitgeber fragt mich und lässt uns eine Einverständniserklärung unterchreiben.

Das ist deshalb aber nicht mein Problem. Ich kann mich weigern. Ich frage mich nur, ob es notwendig ist, sich zu weigern.


hannah65
Geschrieben

Ich habe mal ziemlich hautnah miterleben müssen, was aus im Internet veröffentlichten Bilder gemacht werden kann, wenn jemand einem nicht wohlgesonnen ist, um es mal ganz vorsichtig auzudrücken.

Deshalb will ich nicht, dass im Internet erkennbare Bilder von mir zu finden sind, schon gar nicht mit Namen.

Ganz einfach.


Geschrieben

Da die URL meiner HP mein Auto 3 mal verziert, ist es mir "Latte".
Ich habe nix zu verbergen. Bin mein eigener Chef und würde mich immer wieder einstellen.

@ hannah, ich würde niemals Fotos hochladen, egal wo, die man mir anschließend um die Ohren hauen könnte. In welcher Form auch immer.

Ich kenne kaum Firmen in meiner Branche, wo die Mitarbeiter nicht auf der Firmen-HP abgebildet sind.


gruenerWombat
Geschrieben



Ich bin aber nicht sicher, ob nicht in Deutschland ein zu großer (unnötiger) Wert auf Privatheit der Daten gelegt wird.
Wenn ich mir z.B. die Diskussion um Google-Streetview anschaue. Es wird argumentiert, dadurch kann der Bankberater sehen, in was für einem Haus man z.B. wohnt. Aber ein guter Bankberater sollte die Umgebung seiner Bank kennen und wenn er nicht wirklich nicht weiß, in welcher Art Haus ich lebe, kann er einfach an meinem Haus vorbeifahren.



Was weißt du über den Bankberater? Würdest du ihm vertrauen, wenn du wüßtest, er wohnt in einer schrägen Gegend? Hat ne Kontopfändung oder ne Riesenvilla?
Sache ist: er bekommt mehr Infos dich einzuschätzen, um sein Geschäft zu optimieren. Es ist einseitig: Du weißt nicht, was er über dich weiß. Und du weißt kaum was über ihn.

Was soll über jemand bekannt sein? Wer soll die Datenhoheit haben?

Ein Bankberater, der bei mir rumschnüffelt, welche Farbe meine Vorhänge habe, dem würde ich nicht vertrauen.

Die einzelnen Daten sind nicht unbedingt wichtig, aber zusammengeführt, werden daraus Schlüsse gezogen, auf die du keinen Einfluss hast.

Man kann sich auch an die Aldi-Kasse stellen und notieren, was jeder einkauft. Macht keiner, ist zu aufwändig. Aber wenn man überall per Karte zahlt und festgehalten wird, wofür gezahlt wird, hat man Daten über die Konsumgewohnheiten einzelner Menschen. Ist das wichtig? Wenn du auf Flügen in den USA Essen bestellst, das islamischen Vorschriften entspricht, ist das ein Grund, mal näher hinzuschauen, wer du bist.

Anhand der Art sich zu bewegen, will man auf Flughäfen Terroristen und andere Verdächtige erkennen.

und auch, wenn man nicht unmittelbar mit Maßnahmen konfrontiert wird, erzeugt
sowas einen Druck, sich möglichst 'normal' und unauffällig zu verhalten. Das BigBrother-Gefühl schränkt die Freiheit ein.

Niemand kann zu jedem nach hause fahren. Aber per Google kann man dann irgendwann überall in den Garten schauen, wie es bei jemanden zu Hause aussieht. Gesichtserkennung von Leuten, die irgendwo im Cafe sitzen und deren Foto mal eben per Handy abgeglichen werden, führen irgendwann dazu, dass du nicht mehr anonym unterwegs sein kannst. Und über die IP-Nummer oder Browserkonfigurationen lassen sich auch locker sensible Daten mit allgemein zugänglichen vermengen.

Wer in einem kleinen Dorf aufgewachsenen ist und die Anonymität einer Großstadt schätzt, wird sich wohl bald einen neuen Planeten suchen müssen.

Ne, da wäre mir etwas mehr Sensibilität schon lieber, auch in den USA und Skandinavien.






Ich weiß dass in anderen Ländern wie USA oder Skandinavien mit solchen Angaben wesentlich offener umgegangen wird. Von großen Problem, die daraus resultieren habe ich noch nicht gehört.
Ähnliches gilt z.B. für die Angabe des Einkommens. Bei uns wissen es oft die Ehefrauen nicht, in USA ist es (so sagt man) so ziemlich das erste, was einem mitgeteilt wird, wenn man jemanden kennenlernt.

Wie würdet Ihr entscheiden, das Foto für den Arbeitgeber freigeben oder nicht?



Das ist eine Frage des Einzelfalls, zu dessen Beurteilung die von dir gelieferten Angaben imho nicht ausreichen. Du müsstest die Branche nennen, am besten die Firma, aber es ist natürlich sehr nachvollziehbar, dass du das nicht tust.


Geschrieben

Ein kurze Geschichte:

Eine Freundin von mir betreibt einen kleinen Markthandel. Sie lernte einen Kunden kennen, war mit ihm auch zweimal Kaffee trinken, und man hat sich nett gegrüsst, wenn wieder Markttag war und über dies und das gequatscht.

An ihrem Geburtstag bekam sie von diesem Mann ein Paket mit ihrer Lieblingsschokolade zugeschickt. Und bekam dann einen Telefonanruf mit Glückwünschen.

(Wer ein wenig Ahnung hat denkt an Reisegewerbeschein und Denic - obwohl sie dort gar nicht direkt gelistet ist).

Jetzt stell Dir den Schreck vor, den Du haben würdest, wenn jemand, den Du nicht einschätzen kannst, Deinen Geburtstag und Deine Adresse weiß und Dich dann auch noch anruft.

Dann kannst Du die Frage beantworten.


gruenerWombat
Geschrieben

Bei Heise gbt es gerade einen interessanten Artikel "History Stealing 2.0: Ich weiß, wo du wohnst" (News-Meldung vom 21.05.2010). Nur durch Auslesen der History (auch bei ausgeschaltetem JavaScript) kommt man in vielen Fällen sogar an die PLZ des Users.

Etwas Glück braucht der Schnüffler dabei schon, aber gerade das Zusammenführen für sich harmloser Daten erleichtert ihm die Aufgabe dabei enorm.


Geschrieben

Na die leute die sowiso im kundenkontakt sind find ich ja ok wen die das wollen aber das alle mitarbeiter veröffentlicht werden ist überzogen !!!!

Auserdem finde ich das die wirkung überbewertet wirt, eine firma sollte durch gute produkte und ein kompetenten mitarbeiterstamm und dessen service punkten ?

Mir währe auf den meisten firmen Homepages mehr produktinformation mit maßangaben und leistungsechwerten ,und eine Preisliste für den endverkauf viel wichtiger ?
Es ärgert mich nähmlich maßlos wenn ich auf einer homepage nur blabla ,hochglanzfotos und firmenhistorie finde !
Dann steht eine I-Mailadresse unter einem foto vom berater ,der einem ne antwortmail mit online prospekten in denen auch nicht konkretes steht schickt, haste diesen gutausehenden jungen dynamischen menschen dann mal am telefon ,merkste spätestens das er auch noch erfolglos ist weil er dir keine auskunft geben kann sondern dich an irgend wehn weiter verweist !!!!!

Das sind deutsche firmenhomepages ,bunt mit animierten clips und pic´s der mitarbeiter ,info fehlanzeige,produktsuchmaschine fehlanzeige, händlernetz veraltet !!!

Das find ich "ToLL" und damit die seite voll wird kommt es gut den mitarbeiterstamm zu posten und was ihr aufgabenbereich ist !!!

Mobbingbeauftragte ist übrigens die putzfrau ,weil die mim mop durchwischt !!!???!!!!


curvychick
Geschrieben (bearbeitet)

ich habe noch eine frage an den/die TE: sind dann alle mitarbeiter der firma auf der homepage zu sehen oder will der chef nur ein paar bilder reinstellen? ich weiß ja nicht, wieviele leute bei euch arbeiten. denn wenn genug leute bei euch arbeiten - ich sage jetzt mal ab 20 mitarbeitern - dann besteht evtl. nicht die notwendigkeit, daß alle mitarbeiter auf dieser homepage zu sehen sind.

aber grundsätzlich gilt bei sowas doch wohl : wenn du nicht mußt und dich bei dieser vorstellung nicht wirklich wohl fühlst - dann sage deinem chef, daß du das nicht möchtest. er muss das akzeptieren und kann dir daraus auch keinen strick drehen.

du hast aber noch folgende möglichkeiten:
du könntest ein älteres bild reinstellen lassen - soweit vorhanden.
der chef könnte aber auch ein gruppenbild machen lassen....da hat man dann eher die chance, sich ein wenig zu "verstecken"

ich persönlich habe außer in meinem messenger kein gesichtsbild von mir.
ich würde mich als angestellte auch niemals dafür hergeben, denn ich muss mit dem risiko leben, dadurch irgendwelche patienten anzuziehen. (hatte 2 jahre einen stalker, daher gehe ich mit themen wie diesem sehr sensibel um)


bearbeitet von curvychick
BabetteOliver
Geschrieben

[COLOR=blue]@Wombat, mir ist es egal, in welchen Verhältnissen der Bankberater lebt, für mich ist nur wichtig, ob er mich gut berät. Wobei ich es für sehr sinnvoll halten würde, wenn ein Kreditgespräch zuhause stattfinden würde, dann würde so mancher Kredit nicht vergeben werden. [/COLOR]
Ich finde auch das Ermitteln von Konsumgewohnheiten einzelner Menschen nicht grundsätzlich verdammenswert - so wie ich persönlich optimierte Werbung nicht falsch finde. All das kann man auch positiv nutzen.
Wenn man dadurch auf Sperrlisten kommt, ist es allerdings verheeerend. Aber das soll nicht unser Thema hier sein.

[COLOR=blue]@Auchnichtanders, die Adresse jedes Markthändlers sollte problemlos ermittelbar sein. Ganz klassisch: er hat ein Schild mit Namen und Adresse am Stand. Daher ist nur der Geburtstag noch unbekannt. Aber der hängt z.B. bei jedem guten Meister an der Wand (samt Geburtsort).[/COLOR]
Ich bin aber auch anders gestrickt als Deine Bekannte, ich würde mich über ein Päckchen mit Schokolade immer freuen. Ich verstehe aber, was Du meinst - daher danke für Deine Stellungnahme.

[COLOR=blue]@boeserbub - ja, bei uns sind alle mehr oder weniger im Aussendienst tätig. Und ansonsten - Thema verfehlt, sechs, setzten. Die Frage ist nicht, ob die HP meines Arbeitgebers gut oder schlecht gestaltet ist. Es geht mir nur um die Frage, ob mein Unbehagen von Euch geteilt wird und wie Ihr entscheiden würdet.[/COLOR]

[COLOR=blue]@curvychick - wie ich schon in der Eingangsfrage geschieben habe, weiss ich, dass ich das nicht muss. [/COLOR]
Hatte Dein Erlebnis mit einem Stalker denn einen Bezug zum Internet?


Geschrieben

Wenn ich -der Not gehorchend- bei einem dubiosen Inkasso-Unternehmen oder bei einer Zeitarbeitsfirma der Sorte "Sklavenhändler" arbeiten müsste, hätte ich sicher meine Probleme mit einer Veröffentlichung meines Namens/Bildes.

Aber wenn ich bei einer honorigen Firma einer honorigen Tätigkeit nachgehe, hätte ich kein Problem mit einer (bitte aber nicht Suchmaschinen-tauglichen) Veröffentlichung von Bild und Namen.

Es ist Standard, dass in Firmenprofilen Fotos gezeigt werden. Und bei kleinen Firmen kann das auch bis in die "unteren Ränge" greifen. Ich finde das durchaus sympathisch, wenn man über die Telefonstimme hinaus auch das Bild von einem Menschen sehen kann.

Da ich aber (auch privat) einen Firmenwgen mit großer Beschriftung fahre, ist dann über einen Blick auf die Homepage mein Name zu ermitteln und nachfolgend auch Telefonnummer und Adresse.

Falls Du damit auch zu Poppen.de-Dates fahren möchtest, bei denen Du eigentlich Deine Identität nicht offen legen möchtest, dann hast Du allerdings ein Problem. Mit Fotos auf der Homepage bist Du mühelos enttarnt. (Sonst vermutlich auch, aber eben längst nicht so mühelos.)

Das beleuchtet meiner Meinung nach den Kern des Problems: Verstreute Einzeldaten tun selten weh. So lange man sie nicht in mehr oder weniger komplette Profile zusammen führen kann.


gruenerWombat
Geschrieben

[COLOR=blue]@Wombat, mir ist es egal, in welchen Verhältnissen der Bankberater lebt, für mich ist nur wichtig, ob er mich gut berät. Wobei ich es für sehr sinnvoll halten würde, wenn ein Kreditgespräch zuhause stattfinden würde, dann würde so mancher Kredit nicht vergeben werden. [/COLOR]



In einer Welt, in der Kreditberater und andere Menschen, die mein Geld wollen, mein Interesse an oberste Stelle stellen, hätte das sicherlich auch Vorteile.

Mit Viagra-Spam kann ich inzwischen gut umgehen. Die gehen automatisch ab in den Filter. Aber Spams, die soweit auf meinen persönlichen Geschmack abstimmen, dass ich Zeit aufwenden muss, um Werbung als Werbung zu erkennen, sind ein echtes Problem.

Zielgruppen orientierte Werbung ist da ok, wo ich mich aktiv darauf einlasse. Nicht da, wo jemand meine Daten abgreift, um mirr seinen Mist anzudrehen. Mir ist es - anders als euch? - eben wichtig, selbst zu bestimmen, wann und in welchem Umfang ich meine Souveränität aufgebe.

Aber wenn es im RealWeb 47.0 individualisierte Etiketten auf Marmeladengläser gibt, werde wohl auch ich zu dem Glas greifen, auf der mich diejenige Person anlächelt, die am besten zu meinem Poppen.de-Profil passt. Wenn ich da selbstvergessen zur Kirsche greife, hat das nichts mehr mit dem Inhalt des Glases zu tun.


Und ja, von mir gibt es viele Bilder im Netz, aus beruflichen Gründen. Weil ich es so will.


BabetteOliver
Geschrieben

(bitte aber nicht Suchmaschinen-tauglichen) Veröffentlichung von Bild und Namen.

kannst Du dazu Hinweise geben?


gruenerWombat
Geschrieben

Man kann Suchmaschinen anweisen, den Text bestimmter Seiten nicht aufzunehmen.
Es wirkt technisch wie ein Parkverbotsschild, dessen Missachtung mit keinerlei Sanktion verbunden ist. Nichtsdestotrotz wird es von Suchmaschinenbetreibern allgemein beachtet. (Ob die Daten nicht erfasst oder nur nicht veröffentlicht werden, kann aber niemand wissen).
Etwas sicherer wäre den Namenszug, in schöner Handschrift ins Bild zu integrieren.

Hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich nicht. Aber es ist immer eine Frage des Verhältnisses von Aufwand und Wert des zu schützenden Gutes.


Im Anhang einer Facebook-Einladung wurden mir kürzlich unter "Weitere Personen auf Facebook, die du vielleicht kennst:" neun Namen aufgelistet. Sechs davon kenne ich tatsächlich.


curvychick
Geschrieben

[COLOR=blue]@curvychick - wie ich schon in der Eingangsfrage geschieben habe, weiss ich, dass ich das nicht muss. [/COLOR]
Hatte Dein Erlebnis mit einem Stalker denn einen Bezug zum Internet?




entschuldige bitte, daß ich dir noch einmal sagte, daß du das nicht machen musst. (wie schlimm...!)

aber meine frage hast du nicht beantwortet.....oder einen kommentar zu meinem vorschlag abgegeben.

und nein, das erlebnis mit dem stalker hatte keinen direkten bezug zum internet, der arbeitete nur in meiner damaligen firma, wo er zugang zu meinen daten hatte.... ich wollte damit auch nur darauf hinweisen, daß man heutzutage sehr vorsichtig sein muss, welche persönliche daten man in der öffentlichkeit preisgibt. (wenn die daten schon kaum IM betrieb sicher sind)


BabetteOliver
Geschrieben

[COLOR=blue]@curvy, es geht mir wirklich nicht um die Frage, wie erkennbar ich auf dem Foto bin, ob vielleicht ein Foto von meiner Einschulung nett wäre oder ich mich auf dem Gruppenfoto hinter die Kollegen ducken kann. Daher war mein Kommentar, dass mir klar ist, dass ich das nicht muss, auch auf Deine Vorschläge gerichtet. (wobei ich aber wiederum keine Handhabe hätte, ein veraltetes Bild veröffentlichen zu lassen) Es geht mir nur um die von mir gestellte Frage.[/COLOR]

(und am Rande, wenn für Dich in Anspruch nimmst, bekanntes nochmal zu schreiben, warum sollte ich dann nicht ebensolches tun )

Die Interpretation der Datensicherheit sehe ich anders. Dass es innerhalb eines Betriebes möglich ist, persönliche Angaben zu "erforschen" halte ich für selbstverständlich und nicht erstaunlich.
Im Internet ist es nicht ganz so einfach. Allerdings eben möglich.


Geschrieben (bearbeitet)

daß man heutzutage sehr vorsichtig sein muss, welche persönliche daten man in der öffentlichkeit preisgibt. (wenn die daten schon kaum IM betrieb sicher sind)

Die alte Binsenwahrheit kann nicht oft genug wiederholt werden:

Sicher sind nur Daten, die niemand hat.

Wenn man (das tun hier manche) Daten veröffentlicht, die man nicht unbedingt mit der Realperson verbunden sehen möchte, muss man etwas aufpassen. Ein Geburtsdatum ist (außer für den FSK-Check) genau so gut, wenn es ein paar Tage daneben liegt. Eine PLZ erfüllt praktisch den selben Zweck, wenn sie die vom Nachbarbezirk ist.

BabetteOliver, zu "nicht suchmaschinentauglich" hat Wombat schon das nötige gesagt. Ein Beispiel findest Du hier bei Poppen.de im Impressum: Was wie Text aussieht, ist in Wirklichkeit eine Grafik.


bearbeitet von SommerBrise
curvychick
Geschrieben (bearbeitet)

immer ganz locker durch die hose atmen. ich hab doch nur ein paar vorschläge gemacht - die nebenbei ja nicht soo schlecht waren und eine gute alternative. wenn du diesen punkt für dich ausgeschlossen hast, hättest du das ja auch mit ein paar worten erwähnen können.

du findest es also ok, wenn jeder mitarbeiter deine persönlichen daten wie telefonnummer, adresse, bankverbindung etc. erfahren kann? dann wunder ich mich allerdings über dein beschriebenes problem.....den leuten in deiner firma scheinst du bedenkenlos zu vertrauen, den menschen draußen aber null....schon merkwürdig. und ich gehe mal davon aus, daß du kein enges persönliches verhältnis zu all deinen kollgen hast und deren persönliche daten. außerdem, was gehen meine kollegen-außer die in der buchhaltung natürlich- meine persönlichen daten an? auch im job habe ich ein recht auf den schutz dieser daten!


(stauch doch bitte dann auch den cuthein zusammen, denn der hat dir etwas ähnliches gesagt...*petz*)


@brise: und was ist mit der sicherlich auch von dir verlangten ehrlichkeit beim ausfüllen des profils? angaben wie diese müssen nicht stimmen?


bearbeitet von curvychick
nachtrag...
Geschrieben (bearbeitet)

und was ist mit der sicherlich auch von dir verlangten ehrlichkeit beim ausfüllen des profils?

und was ist mit der sicherlich auch von dir gemachten erfahrung, dass suggestivfragen nur bei simpel gestrickten gemütern wirkung zeigen?


bearbeitet von SommerBrise
curvychick
Geschrieben

brise...das ist natürlich auch eine möglichkeit, sich um die antwort einer nicht unwichtigen frage zu drücken....


gruenerWombat
Geschrieben

Mit

Ein Geburtsdatum ist (außer für den FSK-Check) genau so gut, wenn es ein paar Tage daneben liegt. Eine PLZ erfüllt praktisch den selben Zweck, wenn sie die vom Nachbarbezirk ist.


ist die Frage doch hinreichend beantwort. Und zwar bevor sie gestellt wurde. Jeopardy!


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