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Moralapostel auf Poppen.de?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Es beruhigt mich jetzt etwas, dass diese Phänomen doch nichts neues ist (schreiben BabetteOliver ja auch schon).
Das macht es aber nicht besser.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

weil es als nicht hilfreich und gut empfunden wird, reden wir ja drüber.


Geschrieben (bearbeitet)

mich faszinieren beispielweise TEs, die, obwohl ihr fred eigentlich normal bis gut läuft, sich von diesem absentieren
weil sie unzufrieden sind mit dem verlauf und sich darüber in anderen threads ausheulen.


Der Verlauf in "meinem" Thread ist, mittlerweile, wieder gut. Du hättest es fast geschafft, daß ganze zum Kippen zu kriegen!
Wieso?
Genau aus dem Grund, den ich hier in meinem 1. Post erwähnte.
Schön übrigens, wie du hier andere anprangerst, die gar nicht angesprochen waren. Wie ich das meine? Da kommst du schon selber drauf (oder auch nicht) .
Weiter sag ich nix mehr dazu, denn es ist hier OT


bearbeitet von Geile72
Geschrieben

Ich habe es immer gewusst:
Das Synoym für POPPER ist Moralapostel.

Hier bin ich richtig und fühl mich auch deshalb so wohl hier

Ich gebe es ja zu, ich bin ja fremdgegangen, so richtig mit allem drum und dran und dann passierte was fatales.... ich durfte keine ey-fi--n-Pn schreiben..... und dann dachte ich mir, dann gehe ich doch lieber wieder dahin zurück, wo das Leben pulsiert und die Schwarte kracht um jeden Preis. Wo es einen Igno- und Nein-Danke-Button gibt, ohne große Diskussion.

Das Leben unter und mit Moralaposteln ist sooooo schön.



LG Mondi


Geschrieben (bearbeitet)

Der Verlauf in "meinem" Thread ist, mittlerweile, wieder gut. Du hättest es fast geschafft, daß ganze zum Kippen zu kriegen! ...
Schön übrigens, wie du hier andere anprangerst, die gar nicht angesprochen waren. Wie ich das meine? .../

quote]

blödsinn das mit dem kippen des threads!
und wen, sollte ich denn bitte an nicht angesprochenen angeprangert haben?

geile - ich kann das einfach nicht so gut wie andere das können.
da fehlt es mir sowohl an begabung wie an jahelangem trainin[SIZE=3]g [/SIZE]




[SIZE=1]ich werd mich allerdings auch nicht bemühen, dass zu lernen [/SIZE]


ende der durchsage !!!

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bearbeitet von geilbinich
Geschrieben (bearbeitet)

@mondi
Vor allem, wenn sie so schön sind

Eine Bitte an die beiden geilen:
Ich weiß gerade nicht, worum es geht.
Ich weiß nur, dass ein Weiterführen Eures Disputs diesen Thread zerfetzen würde, könntet Ihr das also bitte an geeigneter Stelle klären?
Danke


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Danke für diesen Thread, Hannah

Seit einer Weile habe ich ziemlich viel im Forum gelesen. Dabei bin ich immer wieder auf Themen gestoßen, die mich schon sehr interessieren und zu denen ich auch sehr wohl eine Meinung habe.
In vielen Fällen beschleicht mich dann aber im Verlauf der Diskussion genau jenes Gefühl, das Du - für mein Empfinden! - so treffend beschrieben hat. Und ich muss feststellen: ich verliere dann schlicht und einfach die Lust, mich überhaupt zu äußern.
Wird wahrscheinlich niemanden ernsthaft kratzen, aber schreiben möchte ich das hier doch einmal.

Nun gut... ich kann mich auch aufs Blödeln beschränken...


Geschrieben (bearbeitet)

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gern, hannah, hab ja die durchsage schon beendet....

*** edit by Mod ***

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bearbeitet von CaraVirt
Textteile entfernt, da diese hier nicht mehr reingehören
Geschrieben

Geniesserin und auch Hannah als TE,

was spricht denn dagegen, sich bei aller Unbill trotzdem zu beteiligen?. Je mehr sich diejenigen zurückziehen, die auch etwas zu sagen haben, umso mehr gibt man der "Meute" die Oberhand.


Geschrieben

Natürlich hast Du vollkommen recht, mondi
OT: Schön, Dich auch mal wieder zu lesen!

Nur muss ich mir dann auf die Frage, ob mir solche "Diskussionen" wichtig genug sind, ganz klar mit Nein antworten. Glatte Energieverschwendung- so sehe ich das. Lass es dann halt die "Meute" unter sich ausmachen.
Bei allem Spaß an der Freude ist poppen.de ja schließlich und Gottseidank nicht das reale Leben. Man kann ja auch abschalten

Und damit auch gute Nacht für heute.


Geschrieben

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es ist doch nicht nur die 'meute', die immer wieder abgleitet.

es sind dies doch auch altbewährte forenmitglieder, die sich immer wieder übertritte herausnehmen, sei es jetzt gezielt, oder ins blaue hinein. ds geschieht vielleicht nciht ganz so plump, abe es passiert

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Geschrieben

Wäre ich Eines dieser "altbewährten Forenmitglieder", könnte ich diesen Satz wahrscheinlich nicht mehr lesen...und würde nur noch mit den Augen rollen.

Ich glaube eben, dass es sich immer wiederholt....und wenn ich Jahre im Forum aktiv bin/wäre.....hätte man eben vieles schon tausend Mal gelesen....und sieht Einiges sicherlich anders.

Auch hat man sich "angepasst", wie man hier diksutiert und wie man manche User eben zu nehmen hat....

und die "Moral" von der Geschicht:
altbewährte User simma noch nicht....


Geschrieben

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na, ich hätte das 'altbewährt' wohl besser als ironie gekennzeichnet...

und ja, du magst recht haben, dass mancher aus nem gewissen überdruss die contenance verliert. aber egal, ich meinte nur, dass ich das nicht meutebezogen sehe, das angesprochene verhalten.

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Geschrieben

Um mich mal auf Dein Niveau runterzulassen: hast Du spitze Haare am Arsch oder was?
Oder soll das von Dir geschriebene provokativ sein und ich habe das nicht mitbekommen?

Ne, ich war heute nur einfach ganz schlecht drauf - sorry an Alle!


Geschrieben

Ich zähle mich durchaus selbst zu den Moralaposteln! Jeder steckt da seine Toleranzgrenzen in einem anderen Terrain. Es gibt Themen, da bin ich unendlich tolerant und andere, da endet meine Toleranz sehr schnell. Das mag nervig, manchmal dämlich und inkonsequent sein und im Laufe meines Lebens habe ich die Grenzen auch x mal verschoben, aber ich finde das ehrlich gesagt noch besser als komplette Gleichgültigkeit.

Ganz generell habe ich nicht den Eindruck, dass übertriebene Moral ein Hauptproblem unserer Gesellschaft oder dieses Forum wäre!


Geschrieben



Ganz generell habe ich nicht den Eindruck, dass übertriebene Moral ein Hauptproblem unserer Gesellschaft oder dieses Forum wäre!



Stimmt warum wird Moral als so negativ angesehen. Warum ist es "falsch" als moralisch zu gelten?

Auch auf diesem Portal?

Nur weil ich hier bin alles gut heißen zu müssen ist für mich intolerant und moralisch verwerflich.


Geschrieben (bearbeitet)

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da stellt sich mir die frage:

ist moral denn zwangsläufig gleichbedeutend mit intolerant?


moral ist doch erstmal was wertfreies, sowas wie ethik, sitte, eine in einer gesellschaft übliche verhaltensweise.
und dann wird erst gewertet, also in zweiter linie.

warum also sollte nicht jemand einem bestimmten verhaltenskodex folgen und trotzdem gegenüber
anderen oder anderem tolerant sein können?

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bearbeitet von geilbinich
Geschrieben

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ist moral denn zwangsläufig gleichbedeutend mit intolerant?

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öhm....ich sehe es nicht so.

Wenn ich mich selber als moralisch aber bezeichne....Andere dies als "doof" sehen, vor allem ja bei poppen.de, dann empfinde ich schon das dieser Gedanke intolerant ist.


Geschrieben

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ja, brisanz, nur, dass du jetzt die allgemeine begrifflichkeit oder auffassung dessen umdrehst.

aber recht hast du. also können sowohl die moralisten wie die gegner gleichermaßen intolerant sein. und das womöglich gleichzeitig... trau, schau, wem...

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Geschrieben (bearbeitet)

Moral ist (für mich) verkehrt, weil sie einen sachfremden Maßstab an einen Gegenstand anlegt. Da spielt z.B. gar keine Rolle, ob Fremdgehen in der Gesellschaft Leute glücklich oder unglücklich macht, sondern da zählt oft nur ein "das gehört sich nicht" oder "das darf nicht sein" (oder das persönliche "ich kann/will das nicht (also ist es verkehrt)"), eben weil die Bestimmung der Ehe/festen Beziehung eine Ausschließlichkeit der Beziehung vorgibt.

"Toleranz" ist noch so Begriff, auf den ich recht allergisch reagiere. Denn tolerieren tut man nur Sachen, die von den eigenen Vorstellungen (also auch moralischen) eh schon abweichen. Die man eh schon als falsch ansieht. Da bringt man aber immer noch keine Argumente gegen die Sache hervor, sondern "toleriert" sie einfach. Wozu jedoch etwas tolerieren, was man als verkehrt ansieht?

Im Umkehrschluss kann man nämlich alles, was man tolerieren kann, auch als richtig bzw. wenigstens nicht kritikabel ansehen. Nur bräuchte man es dann eben nicht zu tolerieren! Sonst würde man ja doch mal Argumente dagegen vorbringen, um diesen "Misstand" zu beseitigen. Mit moralischen Apellen wird dies aber nicht geleistet, sondern lediglich eine Meinung (siehe oben) postuliert.

Zur (grundlegenden Kritik der) Moral empfehle ich den Vortrag "Die Moral und ihre großen Werte - nichts wert!
Fleiß - Sparsamkeit - Bescheidenheit - Ehrlichkeit - Altruismus - Höflichkeit" von Dr. Rolf Röhrig, leicht als Audiodatei zu finden.

Treue (im Sinne der Ausschließlichkeit bei romantischen Zweierbeziehungen) ist dort zwar nicht explizit dabei, aber das sachfremde Prinzip der Moral findet auch dort Anwendung.

PS: Bei "Toleranz" muss ich immer an die Toleranz von Homosexualität in unserer (nachwievor) homophoben Gesellschaft denken. Schrecklich, daß es da überhaupt etwas zu tolerieren gibt!


bearbeitet von Inkognizo
Geschrieben (bearbeitet)

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na gut, aber es muss ja einen begriff geben für das, was man nun für sich selbst nicht leben mag oder was man umgekehrt an werten hat und lebt, was man von andern aber nicht fordert, so wie man selbst nicht gefordert werden will. weil eben jeder verschiedene meinungen oder lebensstile haben darf.

es gäbe ja dann noch die unterscheidung zwischen toleranz und akzeptanz,
aber diese begriffe sind heute schon fast zusammengerutscht.

und auch 'weise' leute, die für die meisten eigenwilligikeiten anderer individuen ein lächeln haben, denen das wirklich völlig egal ist, wie anders da nun jemand ist, würden vermutlich von toleranz, oder annehmen sprechen.

vielleicht müsste man den begriff mal in der dimension seiner möglickeiten erkunden,
ihn nicht nur so eng und bürokratisch ansehen.

ich denke neugier wäre ein begriff, den man von toleranz ausgliedern könnte, aber nicht muss.

ein forscher ist neugierig. wenn der ein naturvolk oder eine tierpopulation beobachtet ist er neugierig. obvowhl... ich könnte mir aber vorstellen, wer vor 150 jahren das sozialverhalten der bonobos studiert hat, der wird neben der neugierde auch toleranz gebracht haben.... oder doch nciht? oder man stelle sich den christlichen missionar vor, der bei den inuit sah, wie selbstverständlich dem besucher die eigene frau angeboten wurde.

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bearbeitet von geilbinich
Geschrieben

Die Problematik, die im Anfangspost angesprochen wird lese ich allerdings eigentlich in andere Foren auch

Menschen sind verschieden. Ihre Meinungen auch. Jeder sollte sich respektieren und Gegenargumente auf seine Argumente in Kauf nehmen oder einem Vorlieben und Abneigungen lassen.


Geschrieben

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stimmt. ob respekt ein begriff wäre, mit dem sich toleranz ersetzten ließe?
warum einen anderen begriff für toleranz suchen - weil der begriff zu moralisierend ist?

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Geschrieben (bearbeitet)

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na gut, aber es muss ja einen begriff geben für das, was man nun für sich selbst nicht leben mag oder was man umgekehrt an werten hat und lebt, was man von andern aber nicht fordert, so wie man selbst nicht gefordert werden will. weil eben jeder verschiedene meinungen oder lebensstile haben darf.
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wieso muss es da einen begriff für geben? in welchem kontext sollte man den benutzen?

ich würde einfach sagen: "ich gehe nicht fremd" und punkt. wieso muss man sich denn überhaupt wertend zu einer sache stellen, die andere leute betrifft, wenn man die werte angeblich doch nur für sich selbst lebt?!

oder man stelle sich den christlichen missionar vor, der bei den inuit sah, wie selbstverständlich dem besucher die eigene frau angeboten wurde.


Ja klar, der musste tolerant sein. Weil seiner christlichen Moral nach das verwerflich war und er diese Moral auf alle Leute und Kulturen projiziert. Und genau da liegt dann auch das Problem und die Gefährlichkeit der Moral - Die Menschen sind natürlich nicht immer tolerant, sondern zwingen anderen entweder mit Gewalt ihre Werte auf oder sind halt Moralapostel. Bauen z.B. Kirchen in Afrika und erzählen dummes Zeug über HIV und Kondomgebrauch oder quatschen auf poppen.de andere User voll, daß sie nicht fremdgehen sollen.

Ich sehe bei solchen Leuten immer nur, daß sie zum Glück nicht die Machtmittel haben, um ihre Moral andern aufzuzwingen. Denn die meisten Moralist_innen würden das tun. Ein gutes Beispiel sind die wiedererstarkten Fundis in den USA, die gegen Homo- und jugendliche Sexualität immer stärker vorgehen. Einfach widerlich.


bearbeitet von Inkognizo
Geschrieben

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das ist schon richtig. ich gehe fremd. das ist ein statement.

ich könnte mir vorstellen, die formuierung: ich toleriere aber, wenn du es doch tust, soll den anderen von möglichen gewissensbissen freistellen.

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