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"Sapiosexualität" - Was ist das?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Wer sich als "sapiosexuell" bezeichnet, gebraucht derjenige/diejenige für euch nur eine pseudointellektuelle sprachlich-elegante Worthülse (mit entsprechendem Ausschlag des Blablameters) oder ist das einfach nur Ausdruck eines gesunden pragmatischen Umgangs mit dem allseits bekannten Reiz/dem Trigger "Alles kann, nichts muss"?

Mal wieder einfach nur "alter Wein in neuen Schläuchen" oder Aufbruch in eine neue Zeit des sich täglich als äußerst spannend empfundenen Neu- (Er-)Findens und Neupositionierens?

Beschreibt das vielleicht auch so eine schmale Gratwanderung zwischen "Planungssicherheit" einerseits und hassardeurmäßiger "Risikofreude" andererseits?

Was kann es daraüberhinaus noch beschreiben?

Wie seht ihr das?


LG xray666


Nurayia
Geschrieben

Hättst auch gern mal eine Definition dazuschreiben können. Ich hab zuerst an Tintenfisch gedacht muss ich gestehen

Keine Ahnung, schönes neues Wort, das alles kann, aber nichts sagen muss. Hab ich bisher noch nirgendwo gesehen. Wird bestimmt eine Kurzform für "ich weiss nicht wie ich mich beschreiben soll und weiss auch nicht was ich will, aber das hört sich gut an!"


Geschrieben

Die Fähigkeit, sich im I-Net Hintergrundwissen anzulesen und dieses für sich zu bewerten, unterstelle ich ernsthaften Diskutanten.


LG xray666


2terFruehling
Geschrieben

@Nurayia

so ähnlich wie "Geist ist geil" . das Gegenteil von "Dumm fickt gut".

Tintenfisch ist Sepia, auf den ersten Blick kann man sich aber wirklich verlesen.

Sepiasexualität würde ich dann mit "Klammern" beschreiben


DerWeisseRitter
Geschrieben

... mich interessiert das Thema zwar nicht so sonderlich, aber ich fütter mal an - vielleicht wird ja doch noch was draus

"Die „Zehnerjahre“ waren zwei Wochen alt, als mir der Begriff „sapiosexuell“ vor Augen geriet. Anlass war der 100. Geburtstag der deutsch-österreichischen, in London wohnenden Schauspielerin Luise Rainer. Die Diva ist zweifache Oscar-Preisträgerin (1936 & 1937), zu ihrem Hunderter hagelte es auf der Insel Würdigungen, ihre Affäre mit Albert Einstein (Rainer: „Er war ein simpler Mann“) blieb nicht unerwähnt – und dort fand sich auch das Wort „sapiosexual“. Ein Check bei Wikipedia verlief zunächst ergebnislos, seit wenigen Tagen aber ziert die englische Ausgabe eine kleine Referenz. Demnach meint „sapiosexual“ Leute, die „den Intellekt sexuell attraktiv finden“. Oben erwähnter „wolfieboy“ behauptet übrigens, den Begriff bereits 1998 erfunden zu haben. Der relevante Wind wurde aber von Sozialen Netzwerken gemacht. Auf Facebook gibt es drei sapiosexuelle Fanseiten, wo einschlägig animiert wird („Lass uns mit Einstein masturbieren“) oder auch den schönen-und-sonst-nix Menschen vorbeugend Abfuhren erteilt werden („Du bist schön, aber leer. Niemand könnte für dich sterben.“)" (Quote aus "Zeit im BLOG")


Geschrieben

Hättst auch gern mal eine Definition dazuschreiben können. Ich hab zuerst an Tintenfisch gedacht muss ich gestehen



Das ist Sepia, klingt zugegebenermaßen ähnlich.

Schon mal was von "homo sapiens" gehört?

Zum thema: Endlich hat meine vorliebe einen Namen! Ist aber nur ein anderer Begriff für "fuck my brain"


Nurayia
Geschrieben (bearbeitet)

Ich hab nicht jedesmal, wenn ich in eine Diskussion einsteige, Lust, erst noch fett Hintergrundrecherche zu betreiben. Davon ab, mir fehlt grad die Fantasie deine Thesen mit dem Begriff (bzw dessen grad angelesener Definition) auch nur ansatzweise in Einklang zu bringen. Vielleicht sollte ich es doch mal mit Kaffee versuchen, oder du erläuterst mal deine Gedankengänge?

Mandarina / 2terFrühling: Vokale sind Schall und Rauch! der Unterschied ist mir schon bewusst. Aber wehe dem, der wirklich mal seine ersten Assoziationen schreibt...


bearbeitet von Nurayia
Desroisiers
Geschrieben

Die Fähigkeit, sich im I-Net Hintergrundwissen anzulesen und dieses für sich zu bewerten, unterstelle ich ernsthaften Diskutanten


Das sind dann wohl jene berühmt-berüchtigten Frauen, „die mit der Zeit gehen“ – nehme ich zumindest an.

Entschuldige den kleinen Steinwurf.


Geschrieben



Entschuldige den kleinen Steinwurf.



Wer noch mit Steinen schmeißt, ist noch nicht reif für Sapiosexualität.


Nurayia
Geschrieben

Moment. Die Damen (und Herren) die sich hier als "sapiosexuell" bezeichnen stehen stumpf auf Intellekt, ja? Vom einen Extrem ("dumm fickt gut") ins Andere?


Geschrieben (bearbeitet)

Ich spüre mal wieder den üblichen Trend.

Na gut, dann also zur weiteren Diskussion zum Beispiel folgendes Zitat:

"30.04.2012 15:46 in Radar
Sapiosexualität
Geist macht geil


Text: Carolina Montejo
Illustrationen: Magdalena Weyrer


Die Fantasie des Körperlichen
Es ist Samstagnachmittag und du sitzt im Kaffeehaus. Du bist umhüllt von wohliger Wärme und liest ein neues Buch, das eine Reihe interessanter Charaktere vor dir ausbreitet. Du drehst dich um in Richtung Zuckerstreuer, und als du gerade danach greifst, kreuzt deinen Blick ein höchst ansprechendes türkisblaues Augenpaar. Der hübsche Kopf wird gekrönt von verwuschelten blonden Haaren. Das Gesicht von einem verwilderten Dreitagebart gesäumt und ja, tatsächlich, die perfekten Jeans spannen über einem muskulösen Hintern. Eine kleine elektrisierende Welle schießt durch deinen Körper, und als du dich wieder deinem Buch zuwendest, bemerkst du, dass die Wörter auf den Seiten für dich auf einmal keinen Sinn mehr ergeben. Du wendest dich also wieder dem Zucker zu und blickst in ein süßes Lächeln, das dir ein mutiges „Hallo" entlockt, denn so schlecht siehst du ja selber nicht aus. Ihr beginnt euch zu unterhalten, und die hypnotische Anziehung, die du anfangs gespürt hast, fällt von dir ab, als ob du die Schwerkraft gerade neu entdeckt hättest. Denn er ist zwar echt heiß, aber seine geistlosen Kommentare lassen dich kalt. Und zehn Minuten später würdest du dich eigentlich viel lieber wieder deinem Buch zuwenden.

Auf deinem Nachhauseweg kommt dir Mr. Anderson in den Sinn, dieser junge, auf unbeholfene Art anziehende Professor an der Uni, mit dem du so oft vor den Vorlesungen geplaudert hast. Die Gespräche mit ihm waren nicht nur intellektuell stimulierend, sondern hatten auch eine eigene erotische Komponente. Was also findest du anziehend? Was macht dich an? Wenn dir dann Attribute wie „abstraktes Wissen", „intelligenter Humor" und „Tiefsinn" einfallen, dann bist du vielleicht sapiosexuell.

Ein neuer Begriff für ein altes Gefühl
Sapiosexuell ist ein relativ neuer Begriff im Kulturwörterbuch. Ein Neologismus, der vor allem durchs Internet geistert und eine sexuelle Orientierung beschreibt, die sowohl auf den Geist als auch den Körper ausgerichtet ist. Stimulation durch Intelligenz. Der etymologische Ursprung des Begriffs liegt im indogermanischen Wort sapio - versuchen oder untersuchen - und hat dieselbe Wurzel wie das lateinische Wort sapiens, was so viel bedeutet wie „die Fähigkeit zur Wahrnehmung". Der zweite Teil des Wortes, sexuell, kommt offensichtlich vom lateinischen sexualis, also: sich beziehend auf Sex.

Da es sich um eine neue Wortschöpfung handelt, ist ihr Gebrauch noch nicht genau festgelegt. Von vielen wird sie verwendet, um sexuelle Anziehung zu beschreiben, die vom Geschlecht unabhängig ist und sich vielmehr auf die sexuelle Gleichung im Gehirn konzentriert. Für andere jedoch beschreibt Sapiosexualität eine weitere sexuelle Unterkategorie: Man ist schwul, hetero oder bi, aber es fühlt sich doch gleich ungezogener an, wenn dem Ganzen eine Philosophie, politische Einstellung oder Kritik innewohnt.

Schon Plato war sapiosexuell
Das Konzept mag innovativ sein, aber das Rad wurde damit nicht unbedingt neu erfunden. Schließlich waren schon viele Generationen (meine eingeschlossen), sei es heimlich oder offensichtlich, verknallt in Leute allein wegen deren Intelligenz. Wahrscheinlich hat jemand, nach vielen Jahren angestrengten Nachdenkens, angetrieben von wissenschaftlicher Neugier, dem Ganzen einen Namen verpasst. Aber was bedeutet nun diese sexuelle Vorliebe, und warum reicht ein ansprechendes Äußeres dem Sapiosexuellen nicht?

Ich habe dazu eine Theorie, die entstand, während ich einen philosophischen Text über Inspiration basierend auf Plato übersetzte. Als mein Geist von dessen Inhalt stimuliert wurde, gesellten sich in meinem Kopf auf einmal die Worte „Inspiration" und „Sapiosexualität" zueinander, als seien sie schon immer füreinander bestimmt gewesen. Der Kontakt mit intelligenten Gedanken bringt das Gehirn in Schwung, wirft Fragen auf, und du willst wenigstens versuchen, dem Homo sapiens gerecht zu werden. Wenn das geschieht, weht dich plötzlich ein Hauch von Inspiration an, dein Hirn wird wachgerüttelt, und der Strom neuer Ideen, der es durchschießt, macht dich ein bisschen high. Bei Menschen, die Intelligenz zu schätzen wissen, löst diese Euphorie eine sexuelle Reaktion aus, weil sie auf völlig rationale Art und Weise erregt sind. Sie entdecken Schönheit und Genuss in etwas, das über Äußerlichkeiten weit hinausgeht.

Die Philosophie der Anziehung
Da ich nun schon einmal Plato erwähnt habe, der so überaus relevant für das Thema Eros ist und höchstwahrscheinlich selber ein Sapiosexueller war, sollten wir uns kurz der Philosophie zuwenden. Eros stammt aus dem Altgriechischen und wurde verwendet, um die intime Liebe zu beschreiben. Laut Plato ist Eros ein philosophischer Begriff, der wörtlich übersetzt so viel bedeutet wie „Liebe oder Verlangen nach Weisheit". In seinem berühmten Dialog Symposium sagt er, dass Eros zum Verstehen der Wahrheit beitragen kann - was den Zusammenhang zwischen Erotik und Geist beweist. Vielleicht nicht für jeden, aber doch sicher für alle, die glauben, dass Intelligenz ein Wert ist. Fühlt ihr euch noch immer angesprochen? Carl Jung, Vater der Analytischen Psychologie, beschrieb Eros als das Gegenstück von Logos - also dem Prinzip der Rationalität. Genau wie Plato glaubte er, dass Eros vor allem das Streben nach Ganzheit ist.

Zurück zu unserer Kaffeehausfantasie: Der Leser des Buches, also du, fühlst dich nicht stimuliert von der Schönheit deines Gegenüber, weil hier das Verhältnis zwischen Eros und Logos unausgeglichen ist. Das Äußere hat zwar dein Interesse geweckt, aber euer Dialog erfüllt dich nicht. Du hast nicht den Eindruck, dass die Gedanken deines Gegenüber dich irgendwie weiser machen könnten. Dein Geist will zwar genauso spitz werden wie dein Körper, fühlt sich aber frustriert, weil all die Schwingungen und Informationen, die der andere sendet, verpuffen.

Das erfüllte Mysterium
Wir wissen jetzt, was Männer vergangener Epochen dachten. Der historische Standpunkt ist wichtig, aber auch ein moderner Standpunkt sollte hier Gehör finden. Diesen liefert der Psychologe Alejandro Spicker, ein attraktiver und intelligenter Mann zugleich. Ich fragte ihn nach seiner Meinung zur Sapiosexualität. Alejandro glaubt, einer der Gründe, warum sich manche von Intelligenz angezogen fühlten, sei, dass mysteriöse Gedankenprozesse anderer in uns den Wunsch erweckten, das Mysterium zu enthüllen. Was wiederum unser Interesse und somit unser sexuelles Verlangen stimuliere. Ein weiterer Grund, warum diese Situation erregend wirke, sei, laut Alejandro, dass hierbei ein von Unterwürfigkeit und Dominanz geprägtes Verhältnis entstehe, das viele von uns schlicht antörne.

Wahrheit ist bekanntermaßen subjektiv, und egal, ob wir eine oder vier Meinungen zum Thema hören, wird es doch immer Raum für andere Interpretationen geben. Im Falle der Sapiosexualität sind meine und Alejandros Einsichten und Interpretationen von Jung und Plato schon deshalb gültige Ansichten, weil es sich hier um ein völlig neues und gemeingesellschaftliches Konzept handelt. Ist es geschlechterunspezifisch und eigentlich näher am Konzept der Pansexualität? Oder ist es ein genderspezifisches Konzept? Beides könnte der Fall sein. Und da bis jetzt nur spärliche Informationen darüber existieren, finde ich es umso spannender, dass jeder von uns noch seine Informationen zum Thema beitragen kann. Denn schließlich sind es gerade unsere Intelligenz und Vernunft, die uns Menschen so einzigartig machen."
(Zitatende)

Nachtrag:
Da ich den Rest des Tages anderweitig zeitlich gebunden bin, meine Bitte an euch: "Bleibt gerne humorvoll-sachlich!"

@ BinUeberall:


LG xray666


bearbeitet von xray666
BinUeberall
Geschrieben



Was kann es daraüberhinaus noch beschreiben?

Wie seht ihr das?


LG xray666




Mann/Frau kann sich nicht nur alles schön saufen, gelegentlich klappt es auch mit dem schön reden.


Geschrieben

Das Kind hat einen Namen bekommen, nicht mehr und nicht weniger.
Der Aussagekraft in einer Selbstbeschreibung würde ich den gleichen Stellenwert einräumen wie der Aussage, dass sich jemand für attraktiv hält.

Ich musste erst einmal googeln, damit ich den Begriff zuordnen kann. Gehöre also offensichtlich nicht zu dem Personenkreis.

'Eine neue Generation', diese braucht neue Worte um Altbekanntes neu zu verpacken.


mundspieler
Geschrieben (bearbeitet)

Von einem Hirnfick habe ich auch schon mal in ein paar Frauenprofilen gelesen, aber vielleicht ist es ja nur eine andere Art der Umschreibung von Prüderie oder Platonie?

Du könnstest aber recht haben, dass es doch wahrscheinlicher sich ein modebengeliger Nerd ausgedacht hat, der auf der Suche nach dem Hype der Hipster ist und dabei am Sapiosex vorbeigeschrammt ist. Und wenn dann dergestalt Männer und Frauen aufeinandertreffen, muss es schon im Hirn und höheren Regionen funken.

Aber auch die Wissenschaft, habe ich noch heute gelesen, sucht angesichts des so seltenen Venus-Transits nach dem erotischen Kick, der puren Freude an der Neugier des Forschens. Und wenn der Groschen gefallen ist, gibt es das große ekstatische Aha-Erlebnis und die Glühbirne erstrahlt im hellsten Licht.


bearbeitet von mundspieler
rita07
Geschrieben

Back to the roots! Super! Bis gerade musste ich immer sagen: "Sorry, mit einem geistigen Bodenturner wie Dir steig ich nicht in die Kiste." Das hatte immer sowas verletzendes.

Jetzt kann ich mich lasziv mit dem Whiskeyglas in der Hand im Cocktailsessel zurücklehnen und geheimnisvoll nuscheln: "Sorry, mein Lieber, ich bin leider sapiosexuell!" Bis er den Ausdruck gegoogelt hat, kann er mir nicht böse sein. Und mir bleibt genügend Zeit zur Flucht. Danke dafür, Ray!


Mopeder
Geschrieben


Jetzt kann ich mich lasziv mit dem Whiskeyglas in der Hand im Cocktailsessel zurücklehnen und geheimnisvoll nuscheln: "Sorry, mein Lieber, ich bin leider sapiosexuell!" Bis er den Ausdruck gegoogelt hat, kann er mir nicht böse sein. Und mir bleibt genügend Zeit zur Flucht. Danke dafür, Ray!



Dann treffe dich aber besser nicht mehr mit Leuten von hier, die müssen ja jetzt nicht mehr googeln


mundspieler
Geschrieben (bearbeitet)

Soll ja auch ein Abturner sein, Rita, die Frage kurz vorm Orgasmus, WAS DENKST DU GERADE, die so ein Sapiosexueller stellen könnte?


bearbeitet von mundspieler
rita07
Geschrieben (bearbeitet)

Werter Mundspieler, diese Frage wird doch wohl kein Sapiosexueller in diesem Moment stellen?


bearbeitet von Rita07
mundspieler
Geschrieben

Vielleicht hast du ja das Wort "Orgasmus" zu wörtlich genommen Rita, und nicht in seiner sapiensisch transformierten Prägung, also kurz vor dem großen Aha-Erlebnis. Oder wie sagte der obige Psychologie: Enthüllung des Mysteriums.


rita07
Geschrieben

Das mag sein, Mundspieler. Liegt sicherlich daran, dass ich einfach gestrickt bin. Ein Orgasmus ist für mich kein Mysterium, sondern einfach ein Ergebnis.


Geschrieben

"Sorry, mein Lieber, ich bin leider sapiosexuell!" Bis er den Ausdruck gegoogelt hat, kann er mir nicht böse sein. Und mir bleibt genügend Zeit zur Flucht. Danke dafür, Ray!



Nicht dass gerade ER dieser neuen Erkenntnis zum Opfer fällt!


rita07
Geschrieben

Keine Sorge, Mandarina, "ihn" nenne ich nach wie vor "the brain".


Geschrieben

nenne ich nach wie vor "the brain".



und ich "the bad"


Ballou1957
Geschrieben

Für manche Menschen ist das auch ein Synonym!


rita07
Geschrieben

Danke, Ballou, Du hast meinen Tag gerettet!


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