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Topbody

Nomen est omen (dt.: der Name ist ein Vorzeichen)

Empfohlener Beitrag

Topbody
Geschrieben (bearbeitet)

Vor ein paar Tagen bin ich an einem Spielplatz vorbei gekommen. Eine Menge Kinder haben da gespielt und getobt. Dabei ist mir ein Junge wegen seines fast asozial zu nennendem Verhalten besonders aufgefallen. Irgendwann hat ihn seine Mutter gerufen - und wisst ihr, wie er hieß? Marvin.

Dabei ist mir, wieder mal, aufgefallen: wenn ein Kind negativ auffällig ist, heißt es meist Marvin oder Kevin.

Woran liegt das nur? Dass der Name einen negativen Einfluss ausübt, kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht nennen auch ganz bestimmte "seltsame" Eltern, ihr Kind bevorzugt Marvin oder Kevin?

So wie es bekanntlich auch ist: eine ganz bestimmte "seltsame" Menschengruppe hat immer einen Hund. Aber nicht jeder, der einen Hund hat, gehört auch zwingend zu diesem "seltsamen" Personenkreis.

Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?
.


bearbeitet von Topbody
vergessener Buchstabe
carstuckgirl
Geschrieben

Ich sag nur Chantalismus.


SexyAusMarzipan
Geschrieben

ein besseres beispiel für polarisierung
und sich für was besseres halten gibt es wirklich nicht!

das es viele menschen gibt die in problembezirken wohhnen ist klar,
auch ist dort der bildungsstand nicht immer optimal, aber es gibt wirklich sehr, sehr viele menschen die sich bemühen da herraus zu kommen.
manchmal schaffen sie es alleine nicht.
dann aber auf menschen zu treffen die dich ablehnen weil der name kevin, justin oder marvin ist oder cindy, zu spüren das sie abgeleht werden und sich das gegenüber für was besserees hält ist eher kontraproduktiv.

aber wundern tut mich das thema nicht wirklich...


Geschrieben

Für mich hat Marvin das Gehirn von der Größe eines Planeten und ist wegen geistiger Unterforderung depressiv...


CadillacCouple
Geschrieben

Für mich hat Marvin das Gehirn von der Größe eines Planeten und ist wegen geistiger Unterforderung depressiv...



100 Sympathie-Punkte für dich!

(Sie)


Geschrieben (bearbeitet)

@Topbody:

Ich glaube, du solltest dich mehr mit Menschen umgeben.
Dann würdest du rausfinden, daß es niemals sonderlich
schwer ist, unter all den Marvins und Kevins die assozialsten
rauszusuchen. Das liegt einfach daran, daß die Namen Kevin,
Marvin usw. alle mal in Mode waren. Wenn du mal deine
Vorurteilskiste zumachst, werden dir genausoviele Marvins
und Kevins begegnen, die schwer in Ordnung sind.

Einen Gruß,

Marvin.


(.. ne Scherz beiseite, ich heiße in Wirklichkeit Kevin)


bearbeitet von Berbaron
Was zur Hölle?...es gibt eine Begründungszeile? Oo
Geschrieben

Hi ,
ich glaube so manche Eltern machen sich kaum Gedanken über den Namen ihrer Kinder.
Die Kinder können leider nichts für ihre Namen.

Nicht so schön finde ich ,
Justin
Kevin
Dustin
Jason
Ronny
Bei den Mädchen ,
Chantal
Jacqueline
Yvonne
Mandy

Gruß Gaby


Geschrieben

*gääähn* Hübsche Schublade Topbody...,gab's net auch mal eine für den hier gewählten Nick!?

Zumindestens haben sich den die User hier selbst ausgesucht !


in10thief
Geschrieben (bearbeitet)

Genau!
....und je bunter und aufwändiger die Fingernägel der Kindsmutter gestaltet sind, desto größer sind die Erziehungsdefizite des Kindes...

(dies ist ausnahmsweise nicht ironisch gemeint sondern leider blanke Realität)

Kindernamen aus meinem Berufsalltag: Justin-Dustin, Peneloppe-Latoya, Marcel-Maurice, Jaqueline in sämtlichen Schreibweisen, Rihanna, Kevin, Angel, Prudence, Tyreese....
(Nein, ich arbeite nicht im englischsprachigen Raum. Nein! keiner der Elternteile hat englischsprachige Wurzeln. Ja! die Nachnamen sind Deutsch und relativ gewöhnlich)


bearbeitet von kurvigrund
Geschrieben

Ich bin mal einer Frau mit bunten Fingernägel begegnet, deren Sohn Dustin hieß. Und sie rief ihn Dusty.....


Geschrieben (bearbeitet)

Puh, ich bin raus aus dem Raster! Hab ich wohl schwein gehabt.
Kann nicht mit aufwändig bunten gegelten Nägel dienen...bei der Kindsnamensgebung schon mal eh nicht und mein Kind das gerade sein Abi macht, hat keinen der aufgeführten Namen.

Edit: Gab es dieses "scheinbare" Phänomen eigentlich auch schon früher oder ist dies ein Zeichen der jüngsten Vergangenheit, bzw.Gegenwart?
Wobei ich dies in meinem direkten Umfeld nicht so sehr wahrnehme....seit einigen Jahren heissen die Kinder bei uns im Städtchen vermehrt Viktor, Juri, Ludmilla und Tatjana!


bearbeitet von Sensuality66
Geschrieben

Man nennt das glaube ich Modenamen.
Die gibt es in jeder Generation. Zu meinen Schulzeiten hatten wir 4 Jungs die Thomas hiessen in der Klasse.

Joah
dat
Dschakkeline
Dschajänn
und nicht zu vergessen Dschandall

Lena und Lisa zuzügl. jedes beliebigen Beinamens (Marie wird gerne genommen).

Ich habe selbst zwei Kinder und habe bei der Wahl der Namen darauf geachtet dass sie gerade nicht in Mode waren, nicht altbacken waren, natürlich auch das sie mir gefielen und dass sie nicht abkürzbar waren(ich hasste es, dass ich immer Andy gerufen wurde früher).
Jeder denkt an etwas anderes wenn er einen Namen für sein Kind sucht.

Topbody dein Statement halte ich für vollkommenen Mumpitz.
Da es sich bei Kevin um einen echten Modenamen handelt(schon seit über 20 Jahren).
Ich stimme da Berberon 100% zu.


Geschrieben

Klar sind das Modenamen, das steht denke ich ausser Frage, aber hatten Namen früher auch dieses negative Stigma wie die genannten Namen heute?


Desroisiers
Geschrieben

Genau!....und je bunter und aufwändiger die Fingernägel der Kindsmutter gestaltet sind,


Ja, so ein dummes, auf den optischen Auftritt bedachtes Modepüppchen kenne ich auch. Allerdings hat genannte Dame neben modischen Extravaganzen und lackierten Fingernägeln auch zwei MA, spricht mehrere Sprachen fließend und ist Ministerpräsidentin von Dänemark.
Aber nicht umsonst wird dieses hohle Naivchen vom Boulevard (und dem SPIEGEL) nur Gucci-Helle genannt. Und einen Hund hat sie auch! Und Kinder! Können ja auch nix anderes als ficken, die dösigen Schlampen.
Nein. Lackierte Fingernägel, Hunde und Kinder – klare Anzeichen für drohenden gesamtgesellschaftlichen Schaden und Dummheit.
Auch Namen sind selbstverständlich klare Indizien. Wer beispielsweise Christian heißt, ist von Haus aus sicherlich kein Schmarotzer und kostet die Gesellschaft entsprechend auch kein Geld. Uwe – auch so ein wohlklingender, westdeutscher Name und da verzeiht man generös gleich jede Mitgliedschaft in Terrorzellen. Man überlege sich, der Nonnenmacher hieße nicht Dirk, sondern Marvin! Da wäre ich über den Millionenbonus auf Staatskosten schon ein wenig verärgert. So macht es mir natürlich nix.
Nein, die Kevins und Mandys samt lackierten Parfumpüppchen sind das Problem. Um auf den Eingangsbeitrag zurückzukommen. Welche rabenähnliche Mutter geht auch mit ihren Kindern auf einen Spielplatz? Gleich das Jugendamt einschalten! Klare Anzeichen von erzieherischer Verwahrlosung.

Kinder, ich würde gern noch mit Euch plaudern, aber ich gehe jetzt ein paar Falschparker aufschreiben.


Geschrieben

Nein. Lackierte Fingernägel, Hunde und Kinder – klare Anzeichen für drohenden gesamtgesellschaftlichen Schaden und Dummheit.



Ich mag Sarkasmus, wenn er in die richtige Richtung gekotzt wird.

Danke für diesen Beitrag!


Geschrieben

@Desroisiers

Keine Ahnung was du mit Modepüppchen meinst, aber wenn ich mir Bilder der von dir benannten Dame anschaue, dann fehlt mir wohl doch die nötige Fantasie in ihr eine dieser Personen zu sehen die hier "möglicherweise" Thema sind!
In meinem Umfeld begegnen mir eher weniger dieser "Püppchen" und scheint mir dann doch eher ein Phänomen der Grossstadt zu sein.


in10thief
Geschrieben

Desroisiers,
weder habe ich die Mütter als dumm bezeichnet, noch als Modepüppchen und von lediglich lackierten Fingernägeln war auch nicht die Rede.


Fi_mia
Geschrieben

Mich würde viel mehr interessieren, wie sich dieses asoziale Verhalten geäussert hat?


hannah65
Geschrieben



Edit: Gab es dieses "scheinbare" Phänomen eigentlich auch schon früher oder ist dies ein Zeichen der jüngsten Vergangenheit, bzw.Gegenwart?


Dustins oder Chantals Mutter heißt meißt Nancy oder Nicole und ist zwischen 18 uns 20 ( falls es das erste Kind ist), die Großmutter heißt Anita oder Melanie und ist noch keine 40..... So war es jedenfalls vor 10 Jahren.

Aber auch schon im meiner Schulzeit war es ähnlich.
Die Mütter von Ruby, Jacqueline,Sabrina, Jens, Oliver und Melanie waren wesentlich jünger als die von Annett, Thomas oder Michael.... (aber auch Ruby, Jacqueline, Sabrina, Jens, Oliver und Melanie schafften das Abitur)




Vielleicht nennen auch ganz bestimmte "seltsame" Eltern, ihr Kind bevorzugt Marvin oder Kevin?



Kann schon sein.
Mir fällt auf, dass sie Namen der Kinder (häufig) je komplizierter werden, desto einfacher und jünger die Eltern sind.
Das Schlimme ist, dass Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen diese Kinder dann manchmal auch in Schubladen stecken, in die die Eltern durchaus passen könnten, die Kinder nicht immer.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Über dieses Phönomen gibt es doch schon einige wissenschaftliche Untersuchungen! Natürlich ist Kevin seit langem ein Modename, aber eben nur in bestimmten Kreisen! Eltern, die ihren Kindern einen "Unterschichtennamen" geben, vermindern seine Chancen, weil viele Lehrer aufheulen, wenn sie Kevin, Justin, Jeremy Cheyenne oder eben Chantal auf ihren Namenslisten finden und das Kind gleich in eine bestimmte Ecke drängen. Umgekehrt haben natürlich auch Kinder unter typischen Altphilologennamen (Gisbert, Edelgard, Gunther, Gisela, Ekkehart...) sehr zu leiden.

Googelt mal Chantalismus, da gibt es echt lustige Beispiele von Namen, für die man die Eltern zur Schnecke machen sollte.


MannsuchtLust
Geschrieben

Oh Gott, ich habe gerade Chantalismus gegoogelt. Ich hoffe inständig, das sich manche der Mitteilenden dort, nur einen pösen pösen Scherz geleistet haben.


Geschrieben (bearbeitet)

Also sind Namen nicht nur Schall und Rauch?

Finde persönlich, dass englische oder französische Namen einen besseren Klang haben.

Modenamen waren ja auch mal: Heinz, Hans, Gerd,Helmut, Harald, Hildegard, Else, Helga usw.

Marvin gefällt mir zB. sehr gut. Kenne sogar einen und mag ihn sehr.
Wenn Lehrer wirklich auf sowas achten würden, fände ich es doch sehr traurig. Warum schon Kindern auf Grund eines Namens Steine in den Weg legen.


bearbeitet von Chantala
ein Komma vergessen
Geschrieben

Ich habe einen absoluten Modenamen, und ich hatte
weder in der Schule noch im Leben jemals Probleme damit gehabt.

Woran das wohl liegt? Ein Lehrer, der im übrigen
seine Schüler nach Namen bewertet, dürfte nicht allzulange
in Amt und Würden bleiben


Sterntaler41
Geschrieben

Googelt mal nach: Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose

und

Stupidedia: Kevinismus (das Gegenteil ist Schakkelinismus)
Kevinismus ist ein Virus, aus einem Sprachlabor in Sachsen entwichen ;-)


krokofant
Geschrieben

Wenn man in einem Problembezirk einer Großstadt auf dem Spielplatz die kinder beobachtet (warum eigentlich?) dann wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein bis man einem originellem Kind mit dem gewünschten Namen entdeckt.

Vielleicht haben aber alle Kinder einer Generation ähnliche Ticks.
Deshalb kommt es dazu, dass es immer Überschneidungen in Namen, Alter und Verhalten gibt. Man hört den Namen und kann rel. oft das Alter zuordnen usw.


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