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ladyallista

Stierkampf

Empfohlener Beitrag

ladyallista
Geschrieben (bearbeitet)

Einfach mal in den Raum gestellt. Stierkampf ist scheußlich, schrecklich, unmenschlich - oder?? Ich schrieb aus Erfahrung. Und ihr?

Stierkampf in Barcelona

Ich sitze in der U-Bahn auf dem Weg zur Uni. Es ist noch nicht einmal acht Uhr morgens, ich bin todmüde und das Wetter ist scheußlich. Müßig lasse ich den Blick durch den überfüllten U-Bahn Waggon schweifen.
Gegenüber liest ein Mann BZ, eine Photo auf der letzten Seite springt mich förmlich an, und die dazugehörige Schlagzeile findet den Weg an der morgendlichen Traumverwirrtheit vorbei in mein Bewußtsein:

Ein Mann in blauer Hose und goldbesticktem Jacket, in der Hand den Rest eines stoffumwickelten Stockes, schwebt etwa in Schulterhöhe über dem Boden, fein säuberlich aufgespießt vom linken Horn eines spanischen Kampfstieres. "Seinen letzten Stierkampf der Saison hatte sich der Matador Manuel Jesus `El Cid´, 28, bestimmt anders vorgestellt. Er wurde in der Arena von Sevilla vom Bullen auf die Hörner genommen. Anstatt in die Winterpause ging `El Cid´ jetzt erst einmal mit einer 25 cm langen Fleischwunde ins Krankenhaus."

Plötzlich bin ich hellwach: Ich kenne Manuel Jesus. Wenn keine zufällige Namensgleichheit vorliegt, habe ich ihn selbst vor zwei Jahren kämpfen sehen. Schlagartig ist alles wieder da.

Barcelona, Sonntag, 20. August 2000. Ich stehe vor der Placa de Toros Monumental, der Stierkampfarena, in den schwitzenden Händen eine Karte, auf der steht: Sombra, Sobre Puertas, Fila 4, No24. Die Sonne knallt vom Himmel, ein Staubschleier hängt in der Luft, und ich weiß nicht, ob mein Schweiß aufs Wetter, oder schlicht auf Angst zurückzuführen ist. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, ob diese Idee so gut war. "Sich selber eine Meinung bilden", "Über nichts urteilen, was man nicht gesehen hat", so lauteten meine Entschuldigungen - inzwischen schreit mein europäisches Gewissen: "Sensationsgier" und "Unterstützung von Tierquälerei".

Schuld an allem war der Schriftsteller James A. Michener. In seinem Buch "Mexiko" beschreibt er ein dreitägiges Stierkampffestival in einer fiktiven mexikanischen Stadt. Er sieht den Stierkampf dabei als Symbol für die Lebenseinstellung der Spanier. Eine Auseinandersetzung mit dem Tod, wie sie in dieser Form in keiner anderen Kultur vorkommt. Eine Annahme des Todes und zugleich eine Aufwertung des Lebens, eine Bejahung des Seins, ein Lächeln im Augenblick der Gefahr und ein Mut, der an Verachtung grenzt. Es beeindruckte mich, was er da schrieb. Und ich schwor mir, sollte ich je die Gelegenheit bekommen, würde ich mir selber einen Stierkampf ansehen.

Und nun stehe ich in Barcelona, und der erste Kampf findet in mir statt, zwischen Tierliebe und Neugier, zwischen morbider Faszination und Gewissen. Ich durchschreite das steinerne Tor, betrete die Arena und nehme meinen Platz oberhalb des Tores, im Schatten, ein. Von hier aus habe ich das Geschehen gut im Blick. Der Kampf ist fast ausverkauft, die Stimmung fröhlich und von verhaltener Spannung, wie hierzulande im Zirkus. Die Leute kommen mit der ganzen Familie, um sich am Wochenende zu amüsieren, niemand scheint sich etwas dabei zu denken. Männer, Frauen, Kinder wuseln durcheinander, lachen, rufen sich zu und essen eisgekühlte Melonen, die man bei einem der vielen Verkäufer erstehen kann, die mit ihren Körben und Bauchläden durch die Reihen gehen.
In der Mitte des Stadions befindet sich eine kreisrunde Fläche von vielleicht 150 bis 200 m Durchmesser, auf der Arenadiener in bunten Kostümen mit Hilfe eines in die Mitte gerammten Pflockes und eines Seiles sorgfältig einen Kreidekreis ziehen. Der jetzt noch sauber geharkte Sandplatz ist von einer Bretterbarriere und einem dahinter liegenden, schmalen Gang von den ersten Zuschauerreihen getrennt. Die Ränge erheben sich ringsum in drei Etagen, wie in einem Fußballstadion; die eine Hälfte der Plätze liegt im Schatten, die andere in der heißen Nachmittagssonne: Sol y sombra. Als Faustregel gilt: Je näher am Geschehen und je schattiger man sitzt, desto teurer ist der Platz. Ich sitze etwa auf halber Höhe über einem der Tore, was mir einen ziemlich freien Blick auf die Arena gewährt. Als hitzeempfindlicher Mitteleuropäer habe ich mich für einen Schattenplatz entschieden, trotz des empfindlichen Preisunterschiedes.


bearbeitet von ladyallista

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ladyallista
Geschrieben

Ein Trompetensignal ertönt, die Menschen beeilen sich, zu ihren Plätzen zu kommen. Dann spielt die Kapelle einen Marsch, und der Einzug der drei Matadore des heutigen Kampfes beginnt.
Sie gehen nebeneinander, Seite an Seite. In der Arena gibt es keine Standesunterschiede, kein reich oder arm, kein "berühmt" oder "weniger berühmt". Drei Männer werden je zwei Stiere bekämpfen, und hier zählen ausschließlich Geschicklichkeit, Mut und Glück. Jeder dieser Männer könnte nach dem Kampf ein Star sein - oder tot. Jede Bevorzugung oder Benachteiligung entfällt im Angesicht dieser Tatsache.
Die drei Hauptakteure drapieren ihre bunten Paradecapas, die nur zu diesem Zweck existieren, vor ausgesuchten Arenagästen. Dann ziehen zwei sich hinter die Absperrung, die Barrera, zurück, und die eigentlichen Kämpfe beginnen.

Ich gestehe, daß ich damals von dem, was ich sah, nicht viel verstanden habe, nicht viel verstehen konnte. Im Nachhinein versuchte ich, die widerstreitenden Gefühle, die dieser Nachmittag in mir ausgelöst hatte, zu analysieren und ihnen durch Fakten einen gewissen Hintergrund zu geben. In meiner Erinnerung verwischen fünf der sechs Kämpfe zu einem einzigen, ich kann sie kaum mehr auseinanderhalten. Nur zwei Dinge haben sich klar in mein Gedächtnis eingegraben: Der Name Manuel Jesus und der andere, für mich namenlose Matador, der sich als sogenannter Rejoneador herausstellte, jemand, der den Stier vom Pferd herab bekämpft.

Ich sehe den ersten Stier hereinstürmen. Einige Helfer des Matadors lassen ihn abwechselnd scheinbar willkürlich hinter großen, kanariengelben Capas herlaufen. So findet man heraus, in welche Richtung der Stier bevorzugt hackt, wie er sich bei einem Angriff verhält: feige, mutig, unentschlossen - das Wissen hierum kann für den Matador zwischen Leben und Tod entscheiden.
Bis zu diesem Punkt ist das Schauspiel äußerst malerisch: Der tiefschwarze Stier, ein einziges Muskelpaket, stolz und selbstbewußt. Die buntgekleideten Männer, die gelben Capas, der helle Sand, darüber der strahlendblaue Himmel: Gute-Laune-Farben, wie aus einem Bilderbuch.

Jetzt ziehen sich die Hilfstruppen hinter die Barrera zurück, und der Picador tritt auf. Er sitzt auf einem schwer gepanzerten Pferd und trägt selbst dicke Schutzkleidung. Seine Aufgabe besteht darin, den Stier vom Pferderücken herab mit der Lanze zu schwächen. Der Mann reizt den Stier zum Angriff, und während dieser noch herandonnert, reitet er ihm entgegen, beschleunigt, bringt sein Pferd längsseits und rammt ihm die Lanze mit voller Wucht tief in die linke Schulter. Der Stier tobt und kämpft, er geht mit aller Kraft gegen Mann und Pferd an, hebt diese mehrmals fast in die Luft. Der Picador hält ihn mit bloßer Kraft auf Abstand und drückt die Lanzenspitze dabei immer tiefer in die Wunde. Blut beginnt zu fließen und läuft die Flanken des Stieres hinunter, kaum zu sehen auf dem dunklen Fell. Ich habe ein flaues Gefühl im Magen und beschließe, daß der Stierkampf genauso eklig und blutig ist, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich werde nach dem ersten Kampf gehen.

Der zweite Abschnitt des Kampfes dreht sich um die sogenannten Banderillos, kleine Speere mit Widerhaken, die von den Banderrilleros aus dem Lauf heraus in die Nackenmuskulatur des Stieres getrieben werden. Die Männer betreten die Arena und reizen den Stier erneut zum Angriff. Dann laufen sie abwechselnd los, bis sie neben ihm sind, springen in die Höhe und versenken die fähnchengeschmückten Speere in seiner Seite. Mir wird langsam wirklich schlecht - die bunten Fähnchen, die fröhlich in der Sonne flattern, stehen in krassem Gegensatz zu dem, was dort unten geschieht. Und doch, ich beginne auch, den Mut der Männer zu bewundern, die es wagen, diesem Muskelberg so nahe zu kommen, der jetzt nicht mehr selbstbewußt, sondern verängstigt und wutentbrannt ist und auf alles losgeht, was sich bewegt, in der festen Absicht, es zu töten.

Nach den Banderilleros tritt der Matador selber in Erscheinung. Er arbeitet jetzt mit der Muleta, dem berühmten roten Tuch, dem Sinnbild des Stierkampfes. Diese ist wesentlich kleiner, als die Capas und erfordert, daß der Mann unmittelbar am Tier arbeitet. Und während der Matador dort unten den Stier immer und immer wieder in unterschiedlichsten Stellungen dicht an sich vorbei lenkt, ihn erneut zum Angriff reizt und ihn wieder ins Leere laufen läßt, irgendwann zwischen Luftanhalten und erleichtert Aufatmen stelle ich erschrocken fest, daß ich meinen Ekel für kurze Zeit vergessen habe. Ich bin fasziniert von dem, was dort unten geschieht, ich kann meine Augen nicht von dem Mann lösen, der mit dem Tod spielt. Eine morbide, zwiespältige Faszination hat mich ergriffen.
Urplötzlich ist alles vorbei. Der Matador beugt sich weit über den Stier und treibt ihm seinen Degen in den Nacken. Das große Tier fällt um und der Kampf ist zuende. Ich begreife einige Sekunden lang gar nicht, was passiert ist, so schnell ging es auf einmal. Später werde ich lesen, daß der Matador dem Stier das Rückenmark durchtrennt, was zu dem sekundenschnellen Tod führt. Unter dem Applaus der Menge wird der Stier aus der Arena gezogen und die Arenadiener glätten den Sand für den nächsten Kampf.

Ich bleibe. Ich schwanke zwischen Faszination und Ekel, zwischen Empörung und Bewunderung, zwischen Mitleid für die Stiere und Hochachtung für die Menschen. Ich fühle mich wie jemand, der auf der Autobahn an einem Unfall vorbeifährt und einerseits aus Anstand nicht langsamer werden möchte, andererseits aber schuldbewußt versucht, einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen. Ich will die anderen Kämpfe sehen.

In meiner Erinnerung kann ich die ersten fünf Kämpfe und den Beginn des sechsten Kampfes nicht mehr trennen. Ich weiß noch, daß bei einem Kampf der Matador lange vergebens versuchte, den Stier zu töten. Sein Degen prallte immer wieder auf Knochen, der Stier wollte und wollte nicht sterben, die Menge buhte und pfiff. Eine blutige, ekelige Angelegenheit, und doch galt mein Mitleid nicht nur dem Tier.
Dann weiß ich noch, daß einer der Banderilleros erwischt und dreimal durch die Luft geschleudert wurde, bevor die eingreifenden Matadore den Stier ablenken konnten. Er wurde mit mehreren blutenden Wunden aus der Arena getragen, und ich hatte erstaunlich wenig Mitleid mit ihm. Ich gestehe, ich freute mich für den Stier.
Doch dann kam der letzte Teil des letzten Kampfes. Und dieser ist mir unauslöschlich im Gedächtnis geblieben.

Der Matador betritt die Arena im Gegensatz zu den vorherigen Malen nicht zu Fuß, sondern auf dem Pferderücken. Dieses Pferd ist nicht sonderlich geschützt, und auch der Mann trägt ein normales Kostüm. Er legt die Zügel um den Sattelknauf und lenkt das Pferd nur mit Gewicht und Knien, um beide Hände frei zu haben. Und was dort unten jetzt geschieht, zieht mich völlig in seinen Bann.
Mensch und Pferd bilden eine perfekte Einheit. Das Tier reagiert auf die kleinsten Hilfen, auf Gewichtsverlagerungen und Stimme, scheinbar auf die Gedanken seines Reiters. Ich habe viele, sehr viele gute Reiter gesehen, von der spanischen Hofreitschule bis zu professionellen Westernreitern. Und doch scheint mir, daß sie alle verblassen hinter dem, was dieser kleine, blau-gold gekleidete Mann dort unten bietet.
Er webt aus Stier und Pferd Muster, er verbindet die drei Lebewesen in der Arena zu einer harmonischen Bewegung, die fast tänzerisch anmutet. Immer wieder reizt er den Stier zum Angriff, begegnet ihm, läßt ihn dicht am Pferd unter dem an einer Lanze befestigten Tuch passieren. Nähe und Distanz. Das Ganze sieht so leicht und spielerisch aus, wie die Darbietung eines Hochseilartisten. Die beiden Tiere und der Mensch scheinen in einer ständigen, unsichtbaren Verbindung zu stehen, die alle drei dazu anhält, sich ununterbrochen möglichst harmonisch und ästhetisch zueinander und voneinander zu bewegen und diese Harmonie während des Kampfes um keinen Preis zu verlieren. Die Tiere treffen sich ein letztes Mal in der Mitte der Arena, der Mann beugt sich vor und der Degen verschwindet beim ersten Versuch tief im Nacken des Stieres. Der Rejonador wendet blitzartig sein Pferd, so daß die beiden Tiere fast Flanke an Flanke stehen. Einige Sekunden verstreichen, und dann bricht der Stier langsam zusammen. Der Kampf ist vorbei.

Das Publikum brüllt und jubelt, es werden Rosen geworfen, der Matador erhält ein Ohr des Stieres und muß mehrere Ehrenrunden um die Arena gehen. Er hat ein grandioses Schauspiel geliefert.

Und ich? Ich stehe auf meinem Platz und sehe mich selber jubeln und rufen, bis ich ein wenig benommen wieder zu mir komme. In der letzten Phase dieses Kampfes habe ich alle moralischen Wertungen vergessen, ich habe nicht mehr gezweifelt, ich habe mich völlig hinreißen lassen. Die Zweifel kamen später. Stärker.

Die U-Bahn hält, ich muß aussteigen. Ich stapfe durch das morgendliche Halbdunkel zu dem häßlichen Universitätsbau. Der Gedanke an das sonnige Barcelona läßt den Nieselregen hier etwas leichter ertragen. Ich denke an den Matador Manuel Jesus, der jetzt im Krankenhaus liegt. Trotz Hemingway habe ich weder den Stierkampf, noch meine Reaktion darauf bis heute richtig verstanden. Ich weiß nur, daß ich, wenn sich die Gelegenheit bietet, vermutlich wieder hingehen werde.


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Pumakaetzchen
Geschrieben

Für mich ist Stierkampf ein barbarisches, tierquälerisches Spektakel. Dämliches "Männlichkeitsgebaren". Möchtegernmachos im Kampf mit der wilden Bestie. Idioten!

Würd ich mir nie antun. Ehrlich gesagt, finde ich es gut, wenn auch mal der Stier gewinnt und der Torero auf der Strecke bleibt. Ausgleichende Gerichtigkeit.

Ich halte nichts von Tierquälern, egal, an welchem Tier sie sich vergreifen. Einfach nur erbärmlich. Meine Meinung.

Wenn ein Tier geschlachtet wird, sollte es schnell und schmerzlos vonstatten gehen. Aber diese Quälerei ist das Letzte und überflüssig wie ein Kropf!


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Frecherpeter
Geschrieben

Wer in einem Land zu Gast ist sollte zumindest die bestehenden Dinge respektieren, egal ob man in England mit dem Auto links fährt, in Indien die Kühe heilig sind (egal wie elend es Mensch und Tier geht), man in Signapur keine Abfälle auf die Strassen wirft oder in der Türkei kein Schweinefleisch isst. Wenn man Gast ist, sollte man sich als solcher verhalten und nicht an allem und jedem rummeckern. Wenn man organisiert und vernünftig gegen etwas vorgeht, so kann das Erfolg bringen und manchmal sogar Anerkennung. Es gibt ganz sicher Organisationen, die sich das Ziel gesetzt haben den Stierkampf zu bekämpfen, wenn Sie also Gegner sind, schliessen Sie sich dort an und meckern bitte nicht einfach in der spanischen Öffentlichkeit und das dann möglichst auch noch in deutsch, schliesslich wollen wir auch nicht unsere Frauen mit Kopftuch auf die Strasse schicken, nur weil einige Besucher Deutschlands das für richtiger halten. Ganz sicher ist es eine Frage der Zeit. Je besser es den Menschen geht, desto mehr Menschen kümmern sich auch um Tiere (incl. Stiere) und Spanien befindet sich auf einem guten Weg dorthin.



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Hendrix28
Geschrieben

Schwieriges Thema,ich glaube wenn man nicht in dieser Tradition aufgewachsen ist,findet man immer einen Kontrapunkt.
Es ist leicht zu urteilen,aber schwer zu reflektieren


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Geschrieben

es ist schön dass sich menschen ändern können hendrix und somit auch ein ganz volk...

was traditionen bewirken kann man sehen (nicht nur im stierkampf) und somit zum stierkampf:

pseudomaskulines gehaber!

tierquäler; stellt sich die frage ob spanier keine menschen mögen?

ich müsste mir überlegen ob ich ein tierquäler sein könnte, immerhin entsteigt mir bei bildern über stierkämpfe eine inner wut auf die die dort quälen.


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Geschrieben



Ich halte nichts von Tierquälern, egal, an welchem Tier sie sich vergreifen. Einfach nur erbärmlich. Meine Meinung.


Aber Frühstückseier,Hähnchen oder Schweinebraten magst du gerne oder?

Da gehts bei der Haltung noch viel brutaler zu als beim Stierkampf


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Geschrieben

ist es ein unterschied ob man aus ggf. tiergerechter haltung fleisch isst um sich zu ernähren und zum anderen der schaulust wegen tiere bis zum tode quält?

im fall der ernährung handelt jeder für sich und wird/könnte damit....
im fall soner hinrichtung handeln alle gleich und es ändert nichts.

dein vergleich lässt auf weiteres schliessen was eben ist wie es ist, du mathematiker


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Delphin18
Geschrieben

@Lady
mir geht es wie Dir. Ich stehe dem "Phänomen" Stierkampf völlig ambivalent gegenüber. Als "aufgeklärter" Mitteleuropäer verurteile ich die sinnlose Abschlachterei der Stiere.

Als Hemmingway-Leser und Spanien-Liebhaber, der ein bisschen an der Kulturgeschichte der Stierkämpfe in Spanien gekratzt hat, kann ich mich der Faszination des Stierkampfes nicht vollständig entziehen.


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