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Freundschaft+ – gut fürs Bett, aber nicht fürs Leben? ❤️‍🔥🤔


L1NDA

Empfohlener Beitrag

Für mich selbst ist an einer F+ nur wichtig, das man sich klar darüber austauscht, bevor man sich darauf einlässt, welche Erwartungen man daran knüpft. Sollte sich daraus ein Beziehung ergeben, auch gut. Es kristallisiert sich doch heraus, ob man wirklich so gut zusammenpasst. Wenn nicht, und es einfach primär um Sex und vielleicht einen freundschaftlichen Umgang geht, ist das doch auch völlig ok. Dann darf man gleichzeitig auch offen sein für eine Partnerschaft mit jemand anderem. Einfach ehrlich über die eigenen Gefühle reden, auch in der F+, damit es nicht missverstanden wird. Gleichzeitig ist es eben nicht ein Anspruch auf Exklusivität in meinen Augen. Übergangslösung, Warmhalten oder schlussendlich auch sich benutzt fühlen sind unschöne Worte. Man muss sich doch auch selber reflektieren, ob plötzlich solche Gefühle und Ängste auftauchen. Dann ist es eventuell an der Zeit die Notbremse zu ziehen.
Das ist aber meine Ansicht. Ich bin gespannt wie das andere sehen.

Gibt es hier eigentlich auch die Variante einer langjährigen Freundschaft, bei der das + irgendwann dazu kam? Ich vermute: nein. 

Vor 15 Minuten , schrieb DoofieBerlin:

Gibt es hier eigentlich auch die Variante einer langjährigen Freundschaft, bei der das + irgendwann dazu kam? Ich vermute: nein. 

Nein, das fände ich verwunderlich. Das würde bedeuten, daß man unter Umständen jemand verliert, mit dem man viel geteilt hat und den man gut kennt. Setzt man sowas aufs Spiel, nur wegen Sex?

Vor 2 Stunden, schrieb L1NDA:

Da muss ich jetzt aber doch mal ein bisschen nachhaken. 😏

Du möchtest also eine Freundschaft+, bei der auf beiden Seiten kein Druck entsteht, keine klassischen Beziehungsschritte erwartet werden und alles möglichst entspannt bleibt. Soweit kann ich deinen Gedanken durchaus nachvollziehen.

Gleichzeitig erwartest du aber Exklusivität und würdest es zumindest infrage stellen, wenn die andere Person nebenbei nach einer festen Partnerschaft sucht.

Merkst du den kleinen Widerspruch? 🤔

Du möchtest einerseits keine Verpflichtungen hinsichtlich einer gemeinsamen Zukunft eingehen, andererseits aber durchaus mitbestimmen, welche Möglichkeiten sich die andere Person offenhalten darf.

Natürlich kann man Exklusivität auch innerhalb einer F+ miteinander vereinbaren, sofern beide das wirklich möchten. Nur ist das dann eben eine gegenseitige Vereinbarung und kein selbstverständlicher Anspruch.

Und genau deshalb interessiert mich: Was unterscheidet dein gewünschtes Modell eigentlich noch von einer festen Beziehung, außer dass du bestimmte Entwicklungsschritte von vornherein ausschließt?

Und vor allem: Wenn du selbst keine gemeinsame Zukunft im klassischen Sinne anstrebst, mit welcher Begründung sollte die andere Person darauf verzichten, nach jemandem zu suchen, mit dem sie sich genau diese Zukunft vielleicht wünscht?

Denn keinen Druck haben zu wollen, finde ich völlig legitim. Aber Freiheit für sich selbst zu beanspruchen und gleichzeitig die Möglichkeiten des Gegenübers einzuschränken, wäre für mich dann doch eine ziemlich einseitige Vorstellung von Unverbindlichkeit. 😉

Also es wäre doch ein wiederspruch wenn ich das eine verlange und das für mich selbst anders ausleben möchte. Wenn sich aber beide einig sind ist doch alles gut und wenn nicht dann kommt man nicht zusammen oder einer muss zurück stecken was seine Vorstellungen angeht in die eine oder andere Richtung.

Mit dem Wort "Freundschaft" gehe ich nicht leichtfertig um. Das dauert Jahre, bis ich jemanden als Freund bezeichne. Dazu kommt, dass ich keinen Sex mit Freunden will. 

Also ist Freundschaft  + für mich zu gar nichts gut. Weil ich nichts davon halte. 

Es kommt halt auf die 2 Mitwirkenden an.
Eine F+ Beziehung kann ja genauso wie eine feste Beziehung geführt werden, nur ohne klassische Liebesbekundungen/-schwüre.
Eine F+ Beziehung kann oberflächlich oder ernsthaft (und sogar monogam) geführt werden.
Wie man halt es gemeinsam beschlossen hat, so führt man diese.
Und dann gibt's doch nichts zu meckern, oder?

vor einer Stunde, schrieb Möllnir:

Nein, das fände ich verwunderlich. Das würde bedeuten, daß man unter Umständen jemand verliert, mit dem man viel geteilt hat und den man gut kennt. Setzt man sowas aufs Spiel, nur wegen Sex?

Nö, deshalb sage ich ja, dass es gar keine Freundschaft ist, die würde man kaum riskieren. Das sind Fick-Bekanntschaften und bei denen stört es halt auch nicht, wenn der Kontakt abreißt, weil man nicht mehr ficken will, kann oder darf. Bei Dir klingt es auch, dass die F+ etwas ist, in der man nicht viel geteilt hat und sich nicht gut kennt.. lol

Vor 50 Minuten , schrieb DoofieBerlin:

Nö, deshalb sage ich ja, dass es gar keine Freundschaft ist, die würde man kaum riskieren. Das sind Fick-Bekanntschaften und bei denen stört es halt auch nicht, wenn der Kontakt abreißt, weil man nicht mehr ficken will, kann oder darf. Bei Dir klingt es auch, dass die F+ etwas ist, in der man nicht viel geteilt hat und sich nicht gut kennt.. lol

Ja. Wenn man es unbedingt so ausdrücken muss. Einverstanden, eine Fick-Bekanntschaft. Kann doch aber durchaus auch mehr sein. Wenn es denn mehr ist, dann ist der grosse Unterschied aber, das man nicht zuerst einen auf dicke Freundschaft macht und erst danach das ganze sexuell vertieft.

Freunds haft + kann klappen. Meisten geht's aber nicht gut da er oder sie dann doch mehr wollen.
Gut das ist meine Meinung. Ich habe schon Freundschaft +gehabt und mehrfach

(bearbeitet)
Am 22.10.2026 at 21:03, schrieb L1NDA:

Was bedeutet Freundschaft+ für euch persönlich? Steht die Freundschaft tatsächlich im Vordergrund oder eher das Plus?

Ich weigere mich, mich in ein Schublade pressen zu lassen. Ich genieße das Zusammensein mit all seinen Facetten.  

 

Am 22.10.2026 at 21:03, schrieb L1NDA:

Ist es für euch in Ordnung, eine F+ zu führen und gleichzeitig aktiv nach einer festen Partnerschaft zu suchen?

Mache ich nicht.  Ich fahre nicht parallel.  Wenn ich irgendwann der Meinung sein sollte, dass mir die Verbindung nicht das geben kann, was mich erfüllt ,  dann würde ich es eher beenden und mich neu aufstellen,  als parallel zu suchen und die bestehende Liason als fallback zu begreifen. 

 

Am 22.10.2026 at 21:03, schrieb L1NDA:

Wo liegt für euch die Grenze zwischen einer ehrlichen, unverbindlichen Verbindung und dem bewussten Warmhalten eines Menschen?

Unverbindlich in dem Sinne, dass ich mich nicht voll und ganz auf mein Gegenüber einlasse, gibt es für mich nicht.

Ich bin in einem Alter, wo ich mich keinen Schubladen mehr unterwerfen, keine Lebenspläne mehr erfüllen muss, sondern einfach entspannt schaue, wie sich etwas entwickelt.

Ich möchte diese Reise,  diese Entwicklung bewusst genießen.

Und diese Entwicklung hat keine Grenzen, keinen Zeitdruck und keinen Ergebniszwang.

Sie basiert auf Ehrlichkeit und Vetrauen und dem, was beide mit der Zeit zuzulassen bereit sind.

Vielleicht entwickelt sich mit der Zeit eine solche Bereicherung, die ich als  echte Liebe beschreiben würde.

Vielleicht stellt man auch irgendwann fest, dass die gemeinsame Reise ein Ende gefunden hat.

Nur parallel reise ich nicht. Entweder macht  man eine Sache richtig und mit vollem Einsatz oder man macht viele Dinge nur halb. Ich bevorzuge den vollen Einsatz und nicht die halbe Kraft. 

Das Leben ist zu kostbar, um halbherzig zu agieren. 

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
Vor 9 Stunden, schrieb DoofieBerlin:

Gibt es hier eigentlich auch die Variante einer langjährigen Freundschaft, bei der das + irgendwann dazu kam? Ich vermute: nein. 

Das wäre Inzest 😜

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