je**** Geschrieben gestern um 08:53 Beides zieht sich an - der Moment der Anziehung ist entscheidend 😉
En**** Geschrieben gestern um 11:01 Gegensätze ziehen sich an... ist für mich ein Spruch aus einer Zeit, zu der man sich schönreden musste, mit wem man da von außen bestimmt gerade verkuppelt und/oder verheiratet wird. Ich hatte noch NIE in meinem Leben mehr Spaß mit einer Person, die ganz anders ist, als ich und mit der sich alles irgendwie falsch und erzwungen anfühlt. Wenn ich dagegen eine Person finde, die mit mir so auf einer Wellenlänge ist, dass man sich blind versteht, hat das für mich tausend mal mehr Potenzial. Ich kann alles andere nichtmal im Ansatz nachvollziehen. Aus meiner Sicht reden sich die Menschen Dinge schön und haben dafür eine schöne Volksweisheit bzw. einen Kalenderspruch gefunden, mit dem das Schönreden ein bißchen Witz und Charme bekommt. Aber am Ende bleibt es schönreden.
ku**** Geschrieben gestern um 15:46 Die meisten sollten sich niemals jemanden aussuchen wo genauso tickt wie ein (oder beide) Elternteil(e). Es sei denn, man will genauso eine Beziehung wie die Eltern haben. Also, schaut euch genau an, wie die Beziehung eurer Eltern miteinander verlief und wie sie sich verhalten haben, und dann schaut was ihr an Personen anzieht. Wird der Müll reproduziert, oder kann man mit der Person eine Beziehung wie Erwachsene führen. Zur Frage Gegensätze oder Gleich: Die Mischung machts und muss zulassen können, dass sich beide entwickeln können. Wenn man aber so Typen anzieht wie die eigenen Eltern, steckt man meist fest - es sei denn natürlich, die eigenen Eltern waren richtig gute Eltern, und nicht nur subjektiv gut.
Se**** Geschrieben gestern um 17:22 Ich finde, dass man bei wichtigen, lebensentscheidenden Dingen schon Gemeinsamkeiten haben bzw. eine gemeinsame Blick richtung geben muss. Bei kleinen Dingen kann man gern' unterschiedlichen Geschmack haben. Daher bin ich eher Team: "Gemeinsamkeiten verbinden". (Bei essentiellen Dingen)
Cl**** Geschrieben vor 22 Stunden Spannende Frage. Ich war mal mit jemanden zusammen, der wirklich zu 90 % einfach nur die männliche Version von mir war. Wir waren uns in vielerlei Hinsicht extrem ähnlich und haben oft gewitzelt, dass wir uns nur eine einzige verbleibende Hirnzelle teilen. Auf Beziehungsebene kann das total schön sein, weil man vergleichsweise schnell eine enge Bindung entwickelt und sich gegenseitig einfach versteht. Auf der Ebene der persönlichen Weiterentwicklung kann das aber schwierig werden, wenn man sich in negativen Eigenschaften gegenseitig verstärkt, statt ein Gegengewicht zu bilden. Dieser Mann ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingsmenschen und mein engster Vertrauter. Als Paar funktionieren wir aber einfach nicht so, wie wir uns das beide vorstellen. Umgekehrt war ich auch schon mit Männern zusammen, die das komplette Gegenteil von mir waren. Das kann insbesondere zu Beginn sehr spannend sein, weil die Anziehungskraft oft extrem hoch ist. Langfristig ist mir das aber zu anstrengend und auch nicht das, was ich von einer Beziehung will. Die Wahrheit im Sinne des Optimums liegt für mich irgendwo in der Mitte: Grundlegend gleiche Werte und Einstellungen in ganz unterschiedlichen Ausprägungen.
ma**** Geschrieben vor 16 Stunden Alle meine bisherigen Partnerschaften basierten eher auf Ungleichheit beider Partner, gemeinsame Basis - tiefen Liebe zueinander. Diese Konstellation war mit mir als Partner immer nur zeitlich begrenzt möglich. Sicher auch unter dem Einfluss junger Persönlichkeiten auf beiden Seiten und ergab immer Konflikte, die in der Beziehung selbst nicht lösbar waren, einstellungsbedingt. Heute erlebe ich für mich, was es heißt auf höheren Ebenen verbunden zu sein. Menschen und Partner spüren zu können. Von der Seite aus betrachtet bedingt es bei Menschen zumindest die gemeinsame Basis, die dennoch sehr unterschiedlich in ihrer Verteilung sein kann. Basis schließt Entwicklung nicht aus - bedingt sie in diesem Falle sogar. Denn allen diesen Menschen gleich - ihr Weg - Ihrer eigenen Entwicklung. Das Gegenteil vom Leben im Stillstand. Lebensweg im Wachstum und Aufeinandertreffen von Wachsenden schafft hierbei oft automatisch Verbindung. Bei Partnern selbst können sich höchste Verbindung ergeben bishin zur Vorsehung. Hier sehe ich es so - dass nichts die Verbindung trennen kann, als die Vorsehung selbst. Was durchschritten wird soll/muss durchschritten werden. In meiner Wahrnehmung ist bei Partnern schon vor dem Aufeinandertreffen die gemeinsame Basis gegeben, welche eine wunderschöne, weitere und gemeinsame Entwicklung Beider auf allen drei Ebenen ermöglichen wird.
Ge**** Geschrieben vor 15 Stunden Die Grundwerte müssen absolut stimmen, Hobbies dürfen natürlich auch unterschiedliche sein, aber Gemeinsamkeiten in der Freizeitgestaltung spielen schon eine wichtige Rolle. Bei uns ist es “gleich und gleich”, Gegensätze würden in nahezu allen Bereichen, die uns wichtig sind, nicht funktionieren, Bildung, Kunst, Kultur, Literatur, Stil/Niveau (Wohnen, Einrichtung, Kleidung, (Körper)Bewusstsein, Werte/Erziehung, Persönlichkeit/Charakter/Haltung,….), Unabhängigkeit,… Nein, Gegensätze funktionieren da niemals, klappt schon nicht im Freundeskreis, in der Beziehung erst recht nicht.
Im**** Geschrieben vor 13 Stunden Beides gleichzeitig. Darin, wie das Leben gestaltet wird und was einem Spaß macht, braucht es Gemeinsamkeiten - aber es muss nicht deckungsgleich sein. In der Persönlichkeit muss es Elemente geben, die gut vereinbar sind - aber damit es klappt, ist es besser, wenn es da auch Unterschiede oder gar Gegensätze gibt, mit denen beide sich ergänzen können und sich etwas bewegt statt dass sie gemeinsam in einer Bubble der Stagnation versinken.
Anonymes-Mitglied-3 Geschrieben vor 11 Stunden Gleich und gleich. Wenn man beachtet wie viele hier das gleiche Geschlecht suchen 🤢
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