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Bin ich in der Midlife-Crisis?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

vor 2 Stunden, schrieb irgendwannwieder:

Mal zufrieden sein, wenn du gesund bist, das ist das Wichtigste !!!
Job und Dach über dem Kopf hast !!!

Viele haben das nicht !!!!

Genau so!

Da erscheint mir ein Ehrenamt, bei dem man Menschen hilft, denen es wirklich schlecht ergeht, sinngebend!

THW, Arche, … 

Oder/und Aktivitäten mit der Familie oder mit den Kindern, die keinen Luxus bedeuten, sondern euch auf die Grundfeste zurückwerfen! 

Psychologiestudent hier: Ich glaube, dieses "War es das jetzt schon?" haben sehr viele! Und das ist mMn weniger eine Midlife-Crisis, sondern ne "Zeitgeistkrise". Es gibt noch keinen neuen sozialen Standard von "wie ein Leben im Bestfall verlaufen sollte".
Jeder muss sein eigenes Leben gestalten und das ist schön, aber sorgt auch für Druck! "Führe ich ein gutes Leben?" ist keine Frage, die noch beantwortbar ist. Denn man kommt -solange man im Internet ist- nicht an extremen Gegenbeispielen vorbei: Es gibt unzählige Leute, die es sehr viel besser haben als du, aber auch min. genauso viele, denen es schlechter geht.

Ist nicht fies gemeint, aber: Du musst dich da wirklich selbst auf die Suche nach dem Bedürfnis begeben, welches bei dir derzeit "unterversorgt" ist :)
Erst dann kannst du ins "dran arbeiten" kommen. Und: Da das so schwer ist, gibt es zum Glück mittlerweile viele Beratungs- oder Therapieangebote! Ich würde mich aber von allem, was nur online ist fernhalten!

vor einer Stunde, schrieb Michaela4711:

Mitte 40,  männlich. Steht so im EP 

So weit habe ich nicht gelesen. Dankeschön 🙏 

Das Leben hat doch verschiedene Phaen. Manche fallen oft in einen bestimmten Alterszeitraum. Ausbildung beendet, Familiengründung, Mittelalter, Ruhestand etc. Ob man da für sich jetzt Stillstand reflektiert oder sich neue Ziele setzt, hängt wohl von jedem selbst ab. Auf jeden Fall sollte man mit Mitte 40 noch zu jung sein, den Kopf in den Sand zu stecken und alt genug, um überlegt neue Ziele in Angriff zu nehmen.

Mag sein das es eine Midlife Crisis ist , Außenstehende können das schlecht beurteilen, niemand kennt dich persönlich. 

Ich denke das viele nicht mehr wertschätzen was sie haben und irgendwann an den Punkt kommen , das sie alles hinterfragen . Per se ist hinterfragen ja nicht schlecht , aber man sollte sich immer wieder vor Augen führen , wie gut man es eigentlich hat. Das wird m.M.n. oft vergessen. 

Typisch für Mitte 40 ist bei Männern, dass der Testosteronspiegel abflacht. Warum sonst hat man Viagra erfunden? 😉 Heutzutage kann man auch einfach eine Hormomtherapie machen, am besten mit bioidentischen Hormonen. Als Frau in den Wechseljahren ist das auch eine große Hilfe, sich wieder "normal" zu fühlen. 🤷🏻‍♀️

Mit 46 habe ich meine jetzige Partnerin gefunden. Habe nach einer beängstigenden Krankheit mein Leben komplett geändert, führe seitdem eine offene Beziehung und hab eine.neue Welt für mich entdeckt.
Wenn dich dein jetziges leben nicht mehr ausfüllt, sei mutig und geh neue Wege. Ich habe nie bereit was ich gemacht habe. Nur was ich nicht gemacht habe. 😜

Ich denke, dass es vielen Menschen so geht, das ist ja ganz normal. Man entwickelt sich weiter im Leben. Entweder kaufst du dir jetzt nen Porsche und gehst fremd, oder aber du suchst dir mit deiner Frau gemeinsam ein neues Hobby, vielleicht um sich auch wieder anzunähern und das Interesse wieder steigren zu lassen, vielleicht ein Tanzkurs? Du könntest dir auch ein Ehrenamt suchen, um einfach noch eine neue Aufgabe im Leben zu haben und Zeit sinnvoll zu füllen und den Kopf wieder neu zu füttern.

Mitte 40, der Testosteronspiegel geht langsam nach unten. Kläre das am besten mal mit deinem Doc ab. Boxhornklee- Extrakt kann helfen. Ist Hormonaktiv und verhindert die Umwandlung von Testosteron in Östrogen, dadurch mehr aktives Testosteron im Körper. Hat noch ein paar andere positive Nebeneffekte. Einfach mal informieren......

der 2 Meter Typ hat durchaus Recht mit dem Hinweis auf Testo. ob boxhornklee da allerdings viel hilft?

als jemand Mitte 40, der zwar weder Frau noch Kind hat, aber das Gefühl trotzdem kennt, würde ich sagen, dass dein Gefühl "normal" ist.

Habe Anfang 40 noch mal den Job gewechselt und kann daher bestätigen, dass es das absolut noch nicht war. gibt ständig neues. und da der körperliche Verfall immer schneller voran schreitet, muss man auch immer mehr dagegen tun 😂😂 sieh's positiv!

vor 19 Minuten, schrieb Stadtflaneur:

der 2 Meter Typ hat durchaus Recht mit dem Hinweis auf Testo. ob boxhornklee da allerdings viel hilft?

als jemand Mitte 40, der zwar weder Frau noch Kind hat, aber das Gefühl trotzdem kennt, würde ich sagen, dass dein Gefühl "normal" ist.

Habe Anfang 40 noch mal den Job gewechselt und kann daher bestätigen, dass es das absolut noch nicht war. gibt ständig neues. und da der körperliche Verfall immer schneller voran schreitet, muss man auch immer mehr dagegen tun 😂😂 sieh's positiv!

Bei Extrakten von 500-600mg über 12 Wochen Steigerung von 12-46%. Allerdings nur bei veränderten bzw niedrigen Testosteronwerten. 

Ich hab einen sehr hohen Testosterionspiegel...mal sehen, wie das dann mit +50 oder 60 so sein wird ... ich war kürzlich bei nem Endokrinologen im Zusammenhang mit einem Check, den ich mal machen wollte und hab das da wieder erfahren.

(bearbeitet)

Ich wünsche Dir, dass Du den Prozess in dem Du grade bist, zu schätzen und nutzen lernst… Dein letztes Lebensdrittel hat vermutlich längst begonnen und es ist Zeit, sich darüber klar zu werden, was Du noch vom Leben willst und wovon Du Dich verabschieden möchtest. Darin liegt eine große Chance, die viele weder erkennen, noch nutzen, solange sie noch dazu in der Lage sind.

vor 20 Minuten, schrieb Nussknacken:

Ich hab einen sehr hohen Testosterionspiegel...mal sehen, wie das dann mit +50 oder 60 so sein wird ... ich war kürzlich bei nem Endokrinologen im Zusammenhang mit einem Check, den ich mal machen wollte und hab das da wieder erfahren.

Hoffentlich bist Du in wirklich guten ärztlichen Händen, das muss nicht immer was Positives bedeuten, seltene Tumore der Hoden oder Nebennieren, die Hormone bilden, wirken sich so auf den Testosteronspiegel aus, war bei meinem langjährigen LG der Fall und wurde erst erkannt, als es zu spät war 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Anonymes-Mitglied-4

Kann ja nie verkehrt sein, sich ab und zu mal ein paar Gedanken über sein Leben zu machen, was man erreicht hat, was man vielleicht noch erreichen möchte. Und schön, dass Du mit Deiner Frau darüber sprechen kannst, hört man hier ja eher selten. Wenn Du allerdings vor lauter Gedankenkreisen nachts nicht schlafen kannst, läuft was verkehrt und Du solltest das angehen, was Dich nicht schlafen lässt. Sport ist doch schonmal gut, vielleicht noch was Entspannendes, falls das was für Dich ist. Progressive Muskelentspannung vielleicht? Job - hab ne Freundin, die hat mit Anfang 40 noch ein neues Studium angefangen und dann auch abgeschlossen, völlig anderer Bereich, wie das Erststudium, nichts ist unmöglich. 😀 Das Leben ist lang und Veränderungen können gut sein.

Das Leben ist Veränderung. Du möchtest irgendeine Veränderung, irgendwas Neues Frisches. Vielleicht gibt es etwas, dass du schon immer mal machen wolltest, aber es aufgeschoben hast oder es irgendwie nicht passte. Und jetzt ist Zeit dafür.
Ich glaube, dass passiert jedem im Leben.

vor 58 Minuten, schrieb Supernova_69:

Hoffentlich bist Du in wirklich guten ärztlichen Händen, das muss nicht immer was Positives bedeuten, seltene Tumore der Hoden oder Nebennieren, die Hormone bilden, wirken sich so auf den Testosteronspiegel aus, war bei meinem langjährigen LG der Fall und wurde erst erkannt, als es zu spät war 

Ja, hab da nen top Endokrinologen ... alles bestens und auch keine Tumore ;)
ich hab den hohen Testosteronspiegel schon immer.... weiß ich weil ich die Werte zB schon Anfang 20 auch mal wegen ner Sportuntersuchung bekommen habe. 

Ist einfach so, dass Männer unterschiedlich hohe Tesosteronspiegel haben. 

(bearbeitet)

Die typische Midlife-Crisis sehe ich eher in dem Zusammenhang der "Torschluss-Panik."

Also in wenigen Worten ausgedrückt nochmal auf "jung" zu machen und alles dafür über den Haufen zu werfen. 

Auf der anderen Seite steht für mich Reflexion. Sich Gedanken über sich selbst und das Verbrachte Leben zu machen. Sowie hieraus zu Erkenntnis zu gelangen. Eventuell andere Wege für sich zu sehen und daraus zu entwickeln. 

Beides kann für den äußeren Betrachter zunächst recht identisch wirken.

Die zweite Variante halte ich für Klug, denn oft geht sie mit der Erkenntnis einher, dass man ein Leben gelebt hat, dass auf der Grundlage von erlernten sowie auch übernommen Werten stattgefunden hat. Also nicht den Eigenen.

Variante 1 habe ich nicht erlebt. Variante zwei sehr wohl - ich war dennoch davor und schon sehr reflektiert "unterwegs."

Die Reflexion kann erhebliches Wachstum in sich tragen. Ich denke, allgemeingültig kann man hier nichts raten.

Also Zweisitzer kaufen, Haare färben wird vermutlich nicht mit Reflexion einhergegangen sein...😁😉

Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einer Dame geführt, die sich von ihrem Partner trennte und die eigene Familie sich von ihr abgewendet hat. Die Dame tat es aus Reflexion ihrer toxischen Verbindung heraus. Ihre Familie will sie zur "Vernunft" zwingen, da man aus einer vermuteten Midlife-Crisis heraus kein ungünstiges Umfeld für ein Kind schafft.

Ich wünsche Dir viele tolle und nützliche Erkenntnisse 👍

bearbeitet von maximus-mma-spirit
Anonymes-Mitglied-5

Ganz nüchtern betrachtet, hat der Mensch mit Ende 20 sein Soll erfüllt und baut ab.
So funktioniert die Natur.

Hatte ich mit 36 schon, aber lief mit Partner auch sehr mies und es hab alle paar Monate Sex. Dann Trennung und Leben umgekrempelt. Jetzt findet ich keine feste Beziehung mehr weil ich kann und will keine Kinder mehr und bin nur für bedeutungslosen Sex noch interessant 🥲 Ob ich die Trennung bereue? Nö.

Du hast ja mehrere Punkte, die Dich unzufrieden machen. Nenn es Midlifecrisis, Stagnation, falsch abgebogen, unaufmerksam Dir selbst gegenüber, es bleibt beim Gleichen. Vorbei geht es nur, wenn Du a die Ursachen gehst und und Lösungen findest, berufliche Veränderung oder Weiterbildung, wo ein Wille, da ein Weg. Zu wenig Sex, dann beschäftige Dich mit der Prämenopause und verstehe die tieferen Zusammenhänge, sollte Deine Frau ebenso tun und es nicht als Schutzschild vor sich hertragen, um Sexualität mit einer Ausrede zu verhindern. Kommunikation, dann gibt es einen Weg. Man kann sich auf viele Dinge einigen, offene Beziehung, eine nicht-heimliche Affäre, nicht-heimliche Sexdates, was auch immer. Übers Reden kommen die Leut zusammen.

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