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Zu viel Wissen - zu wenig Gefühl ~ Warum D/S verwirrend sein kann


L1NDA

Empfohlener Beitrag

Cool geschrieben und cool zu lesen 😁👍

Als Anerkennung....

ich  denke ich weiss was dich verrückt macht lesen bildet ja aber nur wenn man das richtige findet und das ist heut fast unmöglich

HansDampf77

Das IT kann eine Möglichkeit sein Informationen zu bekommen, doch sollte man mMn vorsichtig mit Informationen aus dem IT sein, da viel Mist verbreitet wird… 

Auch bei Sachbüchern gibt es große Unterschiede, bei der Qualität der Informationen. 
 

Dominant ist man oder nicht, da hilft auch kaum lernen… 

Ansonsten sollte man einen Schritt nach dem Anderen machen.
Wenn man z.B. mit sportlichen Laufen beginnt, ist man ja nicht gleich ein Sportler/in der/die zu Olympia gehen. Vielleicht ist man irgendwann soweit, doch das ist ein langer Weg, der durch Informationen nur bedingt verkürzt wird. 

vor 8 Stunden, schrieb L1NDA:

hat sich das bei euch ganz anders entwickelt?

So, 

aus dem Leben heraus, ohne Selbstzweifel und dem wühlen im Internet 


Die Anleitung zur Unzufriedenheit trifft auf Fetish. ;-) 

Warum eine Anleitung und Informationsflut, wenn man sich mit dem Gegenüber auch einfach absprechen kann, was geht und was nicht und dann gemeinsam entdeckt, was D/S füreinander ist?
Einfach so, kleinschrittig,  wie beide es für richtig halten und es sich für beide gut anfühlt.

Im Kern ist es doch nur eine zwischenmenschliche Dynamik und kein technisches Protokoll.

Das ewig leidige Thema BDSM – Dom/Sub.
Dieses Gefühl, dass man eigentlich nur neugierig ist und am Ende mit einem komplett überladenen Kopf dasteht, weil plötzlich überall Regeln, Begriffe und angebliche „Wahrheiten“ auftauchen.
Das Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass es diese Inhalte gibt, sondern wie sie oft dargestellt werden. Es wirkt schnell so, als gäbe es nur eine richtige Art, das zu leben. Als müsste man sich erst durch Leitfäden, Begriffe und Rollenbilder durcharbeiten, bevor man überhaupt „dazugehört“.
Die ganzen Anelitungen im Internet beweisen es aber auchwieder , das es kein richtig oder falsch gibt.
Jeder scheinnt sich da für ein Unikat zu halten, und nur seine Art es zu leben mache es echt.

Dabei ist genau das der Punkt, an dem viele sich selbst verlieren. Man fängt an, mehr darauf zu achten, ob man etwas richtig macht, als darauf, ob es sich überhaupt richtig anfühlt.
Und dazu kommt noch diese Spaltung innerhalb der Szene. Die einen leben es als festen Bestandteil ihres Alltags und stellen das gerne als die echtere Form dar. Die anderen sehen es eher als etwas, das in bestimmten Momenten stattfindet. Und genau da entsteht dann dieses unnötige Gegeneinander.
Kommt meine Dame zu mir und ist der Meinung, statt dem Blümchensex, mal eine härtere Gangart einzulegen und sie zieht sich ihr Latexoutfit und Strapon an um mich vor ihr
auf allen vieren den Sekt servieren zu lassen und ich soll sie Herrin nennen, dann ist das ein Dom/Sub Szenario. Fertig.
Und auch wenn ich ihr nur den Mund zuhalte und sie mir so platziere, wie es es möchte, das gleiche.
Wenn wir weiter gehen und ich ihr für Schmerz und Demütiging Dankbarkeit zeige oder Tribut zolle, ist auch ein Dom/Sub Verhältnis, aber eben nur als Rollenspiel.
Es hat rein gar nichts damit zu tun ober einer für den anderen den ganzen Tag den Beistelltisch macht oder den anderen den ganzen Tag mit Master oder Misstress anspricht.

Es sind einfach unterschiedliche Wege, mit derselben Sache umzugehen. Am Ende basiert beides auf denselben Grundlagen: Vertrauen, Kommunikation und Freiwilligkeit.Man muss sich nicht an hundert Regeln halten und irgendwelche Bücher auswendig lernen, um in einer Dom- oder Sub-Rolle zu sein. Diese Dynamik entsteht nicht durch Begriffe oder durch das Abhaken von Listen, sondern durch das, was zwischen zwei Menschen passiert.

Was viele meiner Meinung nach vergessen ist, dass es eben kein starres System ist. Es ist nichts, was man perfekt beherrschen muss. Es ist eher etwas, das sich entwickelt. Und zwar individuell.
Wenn man anfängt, sich komplett an fremden Vorstellungen zu orientieren, verliert man genau das, was eigentlich der Kern davon ist: das eigene Empfinden.
Man braucht kein Zertifikat und keine „Erlaubnis“, um das auszuleben. Und man muss es auch nicht rund um die Uhr leben, damit es irgendeinen Wert hat.
Alles andere sind am Ende nur Modelle, Beschreibungen oder persönliche Sichtweisen von anderen. Hilfreich vielleicht als Orientierung, aber kein Maßstab!

Peace

Ja, man kann sich schnell in Ratgebern verzetteln und am Ende macht man doch was eine gefällt.

Das Beste ist nicht zu verkopft ranzugehen:

- erstmal im Einvernehmen

- Safeword

- nicht zu viel auf einmal vornehmen, 2, 3 Sache genügen

- Spaß haben

- sich nicht unter Druck setzen

- sich nicht reinreden lassen, man müsste das so oder so machen, um dazuzugehören

Aller Anfang ist schwer.

Ich denke gerade an mein erstes BDSM-Date. Ich wusste eigentlich nur, dass ich Frauen einvernemlich schlagen will.

Meine Verabredung war sehr erfahren auf devoter Seite, allerdings nicht masochistisch. Sie hat mir einige Tipps gegeben und es war ein für mich bemerkenswertes Date im Restaurant. Wiedergesehen haben wir uns danach nicht. U. a. hat sie mir den Film "Secretary" von Anfang des Jahrhunderts empfohlen. Da wird das Machtgefälle zwischen Dom und Sub auf mentaler Ebene entwickelt, ohne das der Dom überhaupt die Peitsche schwingen muss. Ein einfaches Spanking (mit der Hand auf den Po) ist in der Szenerie eindrucksvoll genug.

Am 6.5.2026 at 12:53, schrieb MrVersatile:

Das ewig leidige Thema BDSM – Dom/Sub.
...
Peace


 

Guten Abend und volle Zustimmung, MrVersatile.
Du triffst den Nagel mit fast schon technischer Präzision auf den Kopf und beschreibst wunderbar mit sehr vielen verständlichen Worten, dass man keine (langen) Leitfäden braucht, sondern im Grunde nur 2 Menschen, die das am besten einfach gechillt angehen.

Einige hier beschriebene Erfahrungen anderer User:innen bestätigen das sehr passend.

:v:

  • 1 Monat später...
Mai 5, schrieb aragon616:

ich  denke ich weiss was dich verrückt macht lesen bildet ja aber nur wenn man das richtige findet und das ist heut fast unmöglich

So so? Das weißt du? Ja dann erzähle gerne mal 😊

vor 3 Minuten, schrieb L1NDA:

 

So so? Das weißt du? Ja dann erzähle gerne mal 😊

och das sollte man doch intern besprechen sonst werden hier einige noch unbeteiligt scharf

Vor 20 Minuten , schrieb aragon616:

och das sollte man doch intern besprechen sonst werden hier einige noch unbeteiligt scharf

Mach doch deren Problem nicht zu unserem, zumal ich es liebe, zu teasern 😊 so weiß man nachher nicht mehr, lag die Hitze jetzt an der Sonne oder war es doch anderes 🌞

vor 2 Minuten, schrieb L1NDA:

 

Mach doch deren Problem nicht zu unserem, zumal ich es liebe, zu teasern 😊 so weiß man nachher nicht mehr, lag die Hitze jetzt an der Sonne oder war es doch anderes 🌞

du meinst wir sollen hemmungslos hier sein weil wir es grad so sehr geniessen geil zu sein

Vor 5 Minuten , schrieb aragon616:

du meinst wir sollen hemmungslos hier sein weil wir es grad so sehr geniessen geil zu sein

Es stellen sich nun mehrere Fragen:
Wer ist geiler?
Du?
Ich?
Das Wetter?

Was würde passieren, wenn man alles miteinander kombiniert? 😅

bin ich froh, das ich zu bdsm kam, als es noch kein internet gab.😎🤣

Ich empfehle den Kanal von Morgan Thorne auf YT.. Sie erklärt in vielen Videos, auf was vor allem der devote Teil achten sollte.. red flags, safewords usw. In dem Bereich tummeln sich viele sog. Doms, die gerade die Bedürfnisse von Anfängern nicht kennen oder ignorieren. 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Man möchte in D/S einsteigen, also macht man, was man heutzutage macht:
Man goggelt, nutzt ChatGPT und Konsorten. [...]

Wieso geht jemand so vor?

Wenn ich eine Vorliebe für oder ein Interesse an etwas habe, dann steige ich nicht mit vollem "Karacho" in dieses Thema ein, sondern experimentiere auf meine eigene Art und mit meinem eigenen Tempo damit herum. Und ich achte bei meiner Partnerwahl darauf, dass ich diese experimentelle Vorgehensweise auch tatsächlich so erfahre, wie ich es will.

Sich stattdessen die volle Dröhnung der Internetcommunitys zu geben, in der mein individuelles Gefühl fast automatisch untergehen muss, kann dann natürlich eine große Hürde erzeugen. Zu schwimmen lernen wir üblicherweise auch nicht dadurch, dass wir von einer Klippe ins Meer gestoßen werden und dann zusehen sollen, wie wir mit dem Wasser, den Wellen und dem ganzen Rest klarkommen.

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Man möchte in D/S einsteigen, also macht man, was man heutzutage macht:
Man goggelt, nutzt ChatGPT und Konsorten.

Zu meiner Zeit musstest Du in die Bücherei gehen. 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Und plötzlich ist man nicht mehr neugierig... sondern leicht panisch.
„10 Regeln für den perfekten Dom.“
„7 Dinge, die ein echter Sub niemals tun darf.“
„Ultimativer Leitfaden.“
„So wirst du wirklich dominant.“

In der Bücherei bist Du erst einmal über medizinische Abhandlungen gestolpert Die dir sagten dass Du krank, pervers und falsch entwickelt bist und dass das was Du fühlst vermutlich eine pathologische Störung sein muss. 

Dann hast Du erst einmal genug davon und gehst verwirrt nach Hause. Du denkst Dir das kann nicht alles sein, also versuchst Du es noch einmal. 

Dann findest Du etwas das man als das große schwarze BDSM-Buch bezeichnen könnte, neue Runde ... 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Und plötzlich ist man nicht mehr neugierig... sondern leicht panisch.
„10 Regeln für den perfekten Dom.“
„7 Dinge, die ein echter Sub niemals tun darf.“
„Ultimativer Leitfaden.“
„So wirst du wirklich dominant.“

...wirklich?

Nach dem dritten Artikel: keine Erleuchtung.
Stattdessen: Ikea-Schrank ohne Anleitung. 

Panisch wurden Wir tatsächlich nicht, dafür resigniert. Das sind Wir nicht, vielleicht ein bisschen, - aber im Grunde - nein. 

Was lernten Wir dadurch? 

Ich lernte dass ich schon alleine deswegen kein richtiger Dom sein kann, weil ich (bis heute) die korrekte Kleiderordnung verweigert habe. 

Und im Zentai oder diesen ganzen bunten Sachen kann man eben nicht richtig Dom sein! Kleider machen Leute und dieser Satz war damals fast ein Mantra in der Szene. 

Das größte Verbrechen aber; - ich habe mit meiner Kleinen geredet. Und wenn mir ihre Ideen besser gefielen als Meine bin ich auch noch auf ihre Vorschläge eingegangen. So etwas macht ein richtiger Dom nicht. 

Und meine Kleine? Die hat sich auch belesen und festgestellt, dass Sie nie eine richtige "O" werden kann. Viel zu frech, viel zu selbstbewusst, viel zu anders. 

Nicht dazugehörig. 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

• 24/7
• Service Sub
• Brat Taming
• Aftercare Stufe 3b

Hier muss ich schmunzeln. Denn damals gab es diese Ausdrücke nicht, Kann mich nicht erinnern so etwas je gelesen zu haben, - ist fast 30 Jahre her inzwischen ... ich werde alt ... B| 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Und man sitzt da und denkt:
»Ich wollte doch einfach nur fühlen...
Warum brauche ich plötzlich ein Zertifikat?«

Je mehr man liest desto weniger vertraut man sich selbst.
„Mach ich das richtig?“
„Bin ich dominant genug?“
„Zu viel? Zu wenig?“

Ähnlichkeiten vorhanden. Die Botschaft Die bei Uns ankam: Ihr seid irgendwas Schräges, aber keinesfalls ist das BDSM was Ihr macht. 

Das war unsere kurzer Ausflug in die Szene. 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Herzlichen Glückwunsch, man wollte D/S entdecken und hat nun Selbstzweifel im Premium-Abo.

Das war ein bisschen anders bei Uns. Wir wollte sehen ob Wir zugehörig sind oder nicht. Das Szene-Urteil lautete: Nicht zugehörig. 

Und dann haben Wir einfach aufgehört und darum zu kümmern. 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Und nun folgt das absurde:
Man versucht zu kontrollieren, was vom loslassen lebt.
Man sucht Regeln für etwas, das von Verbindung lebt.
Man will perfekt sein in etwas, das nur echt sein will.

Dieser Kelch ist zum Glück an Uns vorbei gegangen. Wir hatten ja den Stempel "Szene-zertifiziert-Nicht-BDSM" aufgedrückt bekommen, so dass Uns diese Regeln auch nicht mehr interessierten. 

Gleichzeitig fanden Wir dann in Hamburg Anschluss an eine Fetisch-Szene und stellten für Uns fest, dass Wir Uns in dieser Szene viel wohler fühlten. Da gab es keine starren Regeln. Es wurde sich für andere Fetische interessiert. keiner sagte "Ihr seid falsch." Auch keines unserer Spiele wurde als falsch betrachtet dafür gab und gibt es ein Wort das unter Fetischisten meist für ein Lächeln sorgt; - bizarr. 

Bizarr waren Wir auch in der Fetisch-Szene, aber das wurde allgemein akzeptiert, so war das Thema BDSM für Uns abgehakt. 

Meine Kleine ist dann 2013 verstorben und mich hat das Leben für ein par Jahre auch ganz woanders hin gespült, nämlich erst einmal noch tiefer in das Fetisch-Ding, hatte dafür auch die richtige Madame. 

Erst vor wenigen Jahren durch ein Flashback als eine sehr schöne Dame mir Bilder von ihren Narben zeigte wachte meine Neigung wieder richtig schön auf. 

Am 5.5.2026 at 11:36, schrieb L1NDA:

Und das Gefühl?
»Cool... Ich komme später wieder.«

Das Gefühl wo ich jetzt nach den ganzen Jahren wieder in die BDSM-Szene eintauche? 

Als Erstes erlebe ich die gleiche Intoleranz wie früher, Fetischisten werden immer noch in der BDSM Szene als die Schmuddelkinder gesehen und auch behandelt. Selbst erlebt und auch beobachtet wie es anderen ergeht. 

Ich hatte die Hoffnung dass Fetisch.de was daran ändern kann und dann erlebte ich etwas das ich wirklich bizarr fand. Bei meinen Streifzügen im Forum fand ich keinen einzigen Fetischisten das Forum ist mit einem harten Kern aus BDSMlern besetzt Die dort auch den Ton angeben. Teilweise mit exakt den gleichen Ressentiments wie damals, - also, ich gehöre immer noch nicht dazu. 

Was allerdings jetzt noch oben drauf kommt ist die Sprache; - Brat, TPE, CNC, EPE, 24/7; - kennst Du doch von früher? Nicht? 

Also habe ich erst einmal gelernt das alles zu verstehen. Nicht dass dieses Wissen für mehr Klarheit sorgt; - Verwirrung pur, was mache ich mit diesem Wissen? 

Dann lernte ich dass 24/7 für Viele nicht die Bedeutung hat wie früher, denn auf einmal wird aus 24/7 TPE!? Dinge Die früher eine klare Trennung hatten werden heute konformiert und vereinnahmt, ist das Progression. Dabei können die Modelle kaum unterschiedlicher sein: TPE basiert auf absoluter Kontrolle was mich sehr abstößt und 24/7 ist symbiotisch. Warum muss das Zwangs-inkludiert werden, da stimmt für mich etwas nicht! 

Echt jetzt? 

Herr schmeiß eine Ladung Aspirin vom Himmel, Hilfe! 

Dann taucht eine Frage auf Die Wir Uns früher nicht stellten, da sich die Dinge ergaben; - will ich da überhaupt dazu gehören? 

Ist das überhaupt vereinbar mit dem stetigen Freiheitsdrang meiner alten Punker-Seele? Und wenn ich tief in mich rein schaue, dann ist die Antwort auf beide Fragen ein klares Nein! 

Wie gehe ich jetzt damit um, keine leichte Frage. Ich kann mich nicht komplett von BDSM lösen. Das Spannungsfeld ist das Gleiche wie damals; - Freunde sagen: "Klar ist das BDSM. Bunter als normal, aber was denn sonst?" 

BDSMler sagen: "Meisterin "Q" hat in Buch "Y" das so geschrieben und Meister "K" hat da eine Doktorarbeit geschrieben und da steht dass das so nicht geht." 

Ich mache mal die Umkehrprobe mit mir selbst, - da stünde eine perfekte "O" vor mir Die aussieht wie die Frau meiner Träume; - würde ich das wollen? Klares Nein. Ich will Jemanden mit Dem ich gemeinsam wachsen kann und wohin könnte eine perfekte "O" noch wachsen? Und in welche Richtung? 

Ich kann also auch an der Gegenseite wenig finden, denn ich will keine "O" oder perfekte BDSM-Sklavin, ich will eine Sub in Der Leben und Leidenschaft in sich hat und ich will die ganzen ungeplanten Dinge erleben Die sich daraus ergeben. 

Ist mein BDSM also kein BDSM? Doch. Nur mit einem Fetisch verbunden und auf etwas andere Art, eben nicht von der Stange. 

 

Und das ist meine Alternative für die Zukunft. Keine Gegenrede mehr wenn Jemand sagt es sei kein richtiges BDSM, - sondern stimmt, das ist etwas Eigenes. Ich bin da noch mitten drin in dem Prozess mich quasi von dem starren Konzept BSDM abzunabeln, aber ich habe das Meiste durch. 

Kann ich nur Jedem Der verwirrt ist oder diese starren Regeln nicht will raten; - nimm Dich da raus, finde Dich selbst. 

Der Rest kommt später. 

 

 

Ich kam zum BDSM wie die Jungfrau zum kinde🤷🏼‍♀️ war auf der Suche nach einer f+ und wurde von meinem Herrn gefunden. Er hat eine Seite in mir geweckt,die wohl schon immer da war, aber nie an die Oberfläche kam. 

Die 1000 fragen die du dir stellst, hatte ich auch und er hat sie mir beantwortet. Waren seine Antworten für mich nicht ausreichend habe ich das Internet um zusätzliche Informationen durchforstet. Aber nicht alles auf einmal!!! Sondern Stück für Stück. Frage für Frage. So bleibt es übersichtlich. 

Der persönliche Austausch mit einem Menschen ist viel hilfreicher als Bücher,Filme oder das Internet. 

Vielleicht gibt es in deiner Umgebung einen Stammtisch...die eignen sich gut für "neutrale" Kontakte und zum Informationsaustausch.

Viel Erfolg beim selbst entdecken, selbst erkennen und lernen.

 

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