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Narzisstische Gewalt nimmt spürbar zu


An****

Empfohlener Beitrag

das musst du wieder lernen deine eigenen gefühle und bedürfnisse zu zeigen und zu sagen...ansonsten wirst du nur ausgenommen und nicht gebraucht sondern benuzt...und das wird dir auf zeit nicht gut tun

Warum achtest du auf das, was andere von dir denken oder erwarten? Warum machst du dich zum Sklaven einer langsam verblödenden Gesellschaft? Nenne deine bedürfnisse und schreie sie notfalls heraus. Wer will dich dafür verklagen?

Ich bin zwar verwundert es von einem Mann zu lesen, dass liegt aber vermutlich eher daran das sich nur wenige trauen so etwas zuzugeben. Mein Respekt an dieser Stelle.
Ich glaube das diese „Haltung“ weder selten ist noch stark zunimmt.
In Anbetracht der historischen Entwicklung wurde allzu oft der „freie Wille“ in vielerlei Hinsicht unterdrückt, eingeschränkt oder in gesellschaftlichen dokmen beschnitten.

Der Ratschlag, mach mal nur was du willst ist in sexueller Hinsicht bedenklich. Du würdest letztlich ja nur deine Situation auf jemand anderen übertragen.

Wichtiger oder eher richtiger wäre es für dich, dich zu trainieren deine Wünsche zu äußern, und ggf. Durchzusetzen.
Und bei nicht zu deinen Wünschen passenden Dingen auch einfach mal Nein zu sagen, anstatt den Kompromiss oder den Wünschen anderer nachzugeben.

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Analddin:

Einerseits wird mir ständig empfohlen mich wieder „gesund“ ficken zu lassen, ohne dabei groß auf äußere Bedürfnisse zu achten.
Genau da liegt für mich das Problem: ...Wie geht ihr damit um?

Den Tipp solltest Du annehmen und umsetzen - mehr ficken statt schwätzen, mehr ausprobieren und tolerieren - dann ergibt sich der Rest ganz von selbst

 

bearbeitet von Spicy_

Das ist ein sehr komplexes Thema.Einfach gesund ficken lassen? Lach.Wenns hilft? Sex tut definitiv gut.Auch ich bin in einer schon komischen Beziehung.Narzist ist ein sehr hartes Wort, mit sehr viel negativen Gefühlen belastet.Meiner Ansicht nach befreit guter, oder überhaupt Sex die Seele.Ob harter, oder Kuschelsex,muss jeder selbst entscheiden und ist vom Typ Mensch und Veranlagung abhängig.Es ist auf jeden Fall schade, wenn man in einer Beziehung komplett drauf verzichtet.
Frohe Ostern

Boah…. Großes Thema… mit dem ich mich die vergangenen 4 Jahre intensiv beschäftigen habe…..
Ich versuche es sehr vereinfacht und kurz - aus meiner Sicht - zusammenzufassen:
1. häufig haben in narzistischen Konstellationen beide auch narzistische Anteile. Der erste Schritt ist, die Konstellation zu erkennen/anzuerkennen. Der zweite Schritt, die Konstellation zu beenden. Der dritte Schritt, sich mit seinem eigenen Narzissmus auseinander zu setzen. Wo kommt er her? Welche Auswirkungen hat es auf einen selbst? Wie kann das „Innere Kind heilen“?
2. das eigene innere Kind „anzunehmen“, zu „beschützen“ (selbst!) und es heilen zu lassen. Das erfordert Zeit und viel Selbstreflektion! 
3. ganz lange NICHTS, außer 2.
4. wenn man das geschafft hat - so gut es geht, Narben werden immer bleiben -, DANN bist du offen für andere Menschen, damit du weder diese noch dich selbst wiederholt verletzt.
5. Selbstliebe und absolute Konsequenz im Umgang damit. Sprich, definiere im Zuge von 2. und 3. deine echten Werte und Bedürfnisse. Was DIR gut tut, ohne Einfluss von außen. Und erlaube anschließend niemandem(!) daran zu rütteln. Sobald du merkst, dass jmd deine Werte oder Bedürfnisse infrage stellt, beende den Kontakt. Komplett. Aus Eigenschutz! Wer das nicht akzeptiert, ist deiner nicht wert.
So habe ich es gemacht und mache ich.

Du bist auf gar keinen Fall damit allein! Nur die wenigsten schaffen es, bei sich selbst zu bleiben. Sich selbst zu lieben, bevor sie jemand anderen dazu „missbrauchen“, geliebt zu werden. Die Konsequenz ist dann häufig, dass sich die Geschichte immer wieder auf ähnliche Art und Weise wiederholt. Du allein(!) kannst diesen Teufelskreis durchbrechen,  auch wenn es ein anstrengender Weg dahin ist. Und dieser Weg ist geprägt von Rückschlägen und jedes Mal hilft dabei der Blick zu dir selbst. Zu deinen Werten, zu deinen Bedürfnissen. Es ist ein steiniger und „undankbarer“ Weg, aber er lohnt sich!
Wünsche dir dafür viel Kraft, Selbstreflektion und Geduld! 💪🍀🍀🍀🤓☺️

Gefühle zu zulassen und zu zeigen muss gelernt und gewollt sein,. Zu dem was andere über dich denken... Ich für mich bin da so eingestellt, ich sage was ich denken und mich juckt es auch nicht was andere über mich denken 🤷

Hinterfrage deinen eigenen Bindungsstil, dann verstehst du, warum du welche Menschen ( Bindungsstile) anziehst.

'Nimm' nur, was dir gut tut, die Anderen lass gehen. Da musst halt in erster Linie ehrlich zu dir selbst sein.

Sehr schlauer Tipp. 👍 Wie wäre es mal mir Kopf denken, anstatt mit der Hose 🤦 ???

Ach ja, manchmal fällt man halt doch noch mal auf die Nase, aber bemerkt es früh genug. Souverän  bleiben, sich den Fehler zugestehen und gehen. 

Ängstliche Bindungstypen ziehen z.B. 'Vermeider' und Narzissten an. 

 

Leider kenne ich mich was Partner und narzisst ist zu gut aus....mein noch Ehemann (SCHEIDUNG zieht sich dank ihm hin) er lässt mich nicht in ruhe und ich kann kaum noch zu leuten vertrauen aufbauen...
Leider ist meine jetzige Beziehung dahingehend auch betroffen

vor 4 Stunden, schrieb Analddin:

Aus diesem Grund (und dem aktuellen gesellschaftlichen Diskurs) trau ich mich kaum noch klar und direkt zu sagen was ich will und brauche ?

Kannst du das mal näher ausführen. Worum geht es?  Welchen Diskurs meinst du?

Vor 31 Minuten , schrieb Spicy_:

Den Tipp solltest Du annehmen und umsetzen - mehr ficken statt schwätzen, mehr ausprobieren und tolerieren - dann ergibt sich der Rest ganz von selbst

 

Sehr schlauer Tipp. 👍 Wie wäre es mal mir Kopf denken, anstatt mit der Hose 🤦 ???

Erstmal Kompliment, dass du darüber kommunizierst. Ich versuche dir einen Hinweis zu geben - ich erlebte in den letzten Monaten etwas das ähnlich war - ich konnte mich erst davon lösen, als mir jemand die Frage stellte, ob ich in dieser ganzen Sache einen Traum verfolge, einen Traum der nie real wird da diese Person nie diesem Traum entsprechen wird...also stand plötzlich die Frage im Raum, ob ich eher den Traum liebe...natürlich hat alles Schöne, Liebevolle auch mit Träumen zu tun, deshalb - mein Rat dazu - wenn jemand sich zu einem Alptraum entwickelt hör auf zu träumen, zumindest im Bezug auf diesen Menschen, da gibts noch andere die vielleicht besser in deine Träume passen. Alles Gute für dich und deinen Weg.

Anonymes-Mitglied-1

Der Begriff "Narzist" wird heutzutage echt inflationär gebraucht. 

Wenn du dich ständig unterordnest und nicht für dich einstehst, woher soll dein Gegenüber wissen, was du dir wünschst? Menschen können nur vor deinen Kopf schauen, aber nicht deine Gedanken lesen. 

Wenn mir es ständig jemand bequem macht, mir nie was von seinen Bedürfnissen sagt, mich die Beziehung ausschließlich nach meinen Wünschen gestalten lässt, dann macht mich das nicht zu einer Narzistin. Vielleicht bin ich etwas unsensibel, vielleicht auch egoistisch, vielleicht frage ich nicht genug - aber eine Beziehung ist keine Einbahnstraße und ich bin nicht die Mutter meines Partners und werde ihm weder Nase noch Arsch abputzen. Ich erwarte, dass ein erwachsener Mann in der Lage ist zu kommunizieren. Und ist er das nicht, soll er nicht rumheulen, wenn ich alle Entscheidungen für uns treffe. Mal abgesehen davon wäre ein solcher Partner in Lichtgeschwindigkeit mein Expartner...

vor 4 Stunden, schrieb Analddin:

Moin 🙋‍♂️

Der letzte Versuch einer Beziehung schlug richtig fehl. Meine Gefühle waren mir weder jemals unzugänglich noch schwer zu zeigen- eher das Gegenteil war der Fall.
Einerseits wird mir ständig empfohlen mich wieder „gesund“ ficken zu lassen, ohne dabei groß auf äußere Bedürfnisse zu achten.
Genau da liegt für mich das Problem:
Menschlich ist es mir grundsätzlich wichtig, mich nicht zu übervorteilen, partnerschaftlich gesehen war ich ohnehin zu kompromissbereit.
Diese Kombination hat dazu geführt, dass ich mich viel zu lange einer Person ausgesetzt habe, die mich auf jede nur erdenkliche Weise angegriffen hat.
Das hat mich sehr verunsichert.
Nicht im Sinne von Selbstzweifeln, sondern „einprogrammierter“ Gehorsamkeit.

Aus diesem Grund (und dem aktuellen gesellschaftlichen Diskurs) trau ich mich kaum noch klar und direkt zu sagen was ich will und brauche ?

Wie geht ihr damit um?
Oder bin ich damit allein ?

Du bist damit absolut nicht allein. Was du beschreibst, passiert vielen nach einer Beziehung, in der Grenzen immer wieder überschritten wurden. Dein System hat gelernt, sich anzupassen, um Stress zu vermeiden. Das wirkt wie Gehorsam, ist aber eigentlich ein Schutzmechanismus. Auch deine Klarheit ist nicht weg, sie ist nur überlagert. Dass du früher gut sagen konntest, was du willst, ist ein gutes Zeichen. Das kommt auch wieder zurück. Langsam üben statt sofort perfekt sein. Fang doch mit kleinen Dingen an. Im Alltag klar äußern, was du möchtest oder nicht möchtest. Dein Tempo ist richtig. Dieses "Gesund vögeln lassen"-Gerede ignoriert komplett, was du erlebt hast. Nähe ohne Sicherheit verstärkt oft eher das Problem. Grenzen sind nichts Aggressives. Sie sind ein Filter und wer damit nicht klarkommt, passt nicht zu dir. Unsicherheit heißt nicht Schwäche. Sie zeigt nur, dass dein System gerade neu startet. Du bist nicht "Zu viel“ oder "Zu kompliziert", du bist gerade dabei, dich wieder auf dich selbst auszurichten. Das ist eigentlich ein Fortschritt, auch wenn es sich gerade wackelig anfühlt.👍

Naja, unter 4 Augen sollte mansich schon alles sagen (können). Da spricht für mich nichts dagegen.

vor 4 Stunden, schrieb Analddin:

dem aktuellen gesellschaftlichen Diskurs

Das verstehe ich nicht ganz. Wie verunsichert die Gesellschaft dich und was meinst du mit "aktuell"?

Zum Thema "narzistisch", da hilft nur Hilfe von außer und die Einsicht, daß dies nicht gesund ist. Eine Trennung ist zumeist wirklich nur der einzige Ausweg.

 

vor 31 Minuten, schrieb HEL:

Sehr schlauer Tipp. 👍 Wie wäre es mal mir Kopf denken, anstatt mit der Hose 🤦 ???

Es ist ein Tipp für den Kopf und nicht für die Hose.

Denn das Problem befindet sich im Oberstübchen - erst wenn diese Blockade wegfällt, stellt sich die Alternative ein - meine eigenen Erfahrungen 🍀

Wenn du überlegen musst, was du sagen darfst, ist es das falsche Publikum. Wechsel die Bühne.

Die konventionellen Definitionen von Partnerschaft teile ich nur teilweise.
Monogam bin ich aus innerem Bedürfnis heraus und kenn Eifersucht eigentlich nicht. Wenn mir damit weh getan werden soll, verstehe ich die Geste dann schon als solche.

Da ich nun lange und oft genug (wörtlich) geprügelt wurde, möchte ich mir als Vorsatz Zeit lassen.
Ich möchte derzeit keine Versprechen abgeben. Mein Herz ist unverändert offen. Allerdings habe ich verstanden, dass auch Frauen fürchterlich grausam sein können.
Ebenso wie Männer, sind sie mitunter emotional gefährlich unreif.

Tiefer möchte ich (in diesem Kontext) nicht (ein)dringen. 😉

Die einzige Lösung zum Selbsterhalt solche Figuren an den Kai schicken.
Selbstverliebte Personen werden nie auf andere Rücksicht nehmen wer mit dem Spiegel vor dem Gesicht herumlaufen wird immer nur sich selbst sehen

Vor 50 Minuten , schrieb BartBaerlie:

Du bist damit absolut nicht allein. Was du beschreibst, passiert vielen nach einer Beziehung, in der Grenzen immer wieder überschritten wurden. Dein System hat gelernt, sich anzupassen, um Stress zu vermeiden. Das wirkt wie Gehorsam, ist aber eigentlich ein Schutzmechanismus. Auch deine Klarheit ist nicht weg, sie ist nur überlagert. Dass du früher gut sagen konntest, was du willst, ist ein gutes Zeichen. Das kommt auch wieder zurück. Langsam üben statt sofort perfekt sein. Fang doch mit kleinen Dingen an. Im Alltag klar äußern, was du möchtest oder nicht möchtest. Dein Tempo ist richtig. Dieses "Gesund vögeln lassen"-Gerede ignoriert komplett, was du erlebt hast. Nähe ohne Sicherheit verstärkt oft eher das Problem. Grenzen sind nichts Aggressives. Sie sind ein Filter und wer damit nicht klarkommt, passt nicht zu dir. Unsicherheit heißt nicht Schwäche. Sie zeigt nur, dass dein System gerade neu startet. Du bist nicht "Zu viel“ oder "Zu kompliziert", du bist gerade dabei, dich wieder auf dich selbst auszurichten. Das ist eigentlich ein Fortschritt, auch wenn es sich gerade wackelig anfühlt.👍

Danke für dein Verständnis und deinen Beistand🙏

Doch darüber bin ich schon hinweg.
Nicht die resultierenden Effekte benennen und Stelle einfach gewisse Erwartungen an meinen gegenüber.
Genau, du sagst es.
Eine Grenze verhandle ich nicht mehr.
Und es fällt nun mal in meine Verantwortung, da auch standhaft zu bleiben. Diverser Umstände ist mir das beim letzten Mal nicht gelungen, womit ich dann auch den Raum für solche Dinge überhaupt erst freigegeben habe. Der Regel sind es ja unter anderem solche Dynamiken, die zu so hohen Zahlen von Femiziden führen.

Ich freue mich, dass du das angesprochen hast.
Gerade auf einem Portal, wie diesen ist es vielleicht enorm wichtig über diese Thematik zu sprechen.

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