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Wie geht man mit einseitigem Geben und Nehmen um?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Wie, bitte schön, soll das Verhältnis fair b l e i b e n? Da ist doch garnichts fair dran. Da hätte ich schon längst den Mund aufgemacht. Das kann ja nicht immer nur von einer Seite genutzt werden, während die andere Seite sich bemüht, aufräumt usw.. Wäre jetzt zu klären, wer mehr an dem Verhältnis interessiert ist? Aber ohne was zu sagen, geht das immer so weiter. Aber bitte nicht alles bis zum Abwinken ausdiskutieren, wie das heute ja so üblich ist. Eine klare Ansage und dann wirst Du sehen, was passiert. Auf Fairness kannst Du von der anderen Seite sowieso nicht warten - meine Meinung - muss nicht richtig sein aber leider sehe ich das in den meisten Fällen richtig. Lebenserfahrung kann man das auch nennen. Auf jeden Fall alles Gute und ich hoffe, Du bekommst das, zu Deiner Zufriedenheit, geregelt.

😳......ähm........Also eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit dann mal wenigstens zum essen einzuladen, beim Geschier in die Geschirrspülmaschine räumen hilft oder solche Dinge halt

Ich frag mich gerade wie gut man im Bett sein muss, damit das überhaupt eine zeitlang läuft😂😂😂

(bearbeitet)

Wenn's einen so fuchst, dass man es hier postet - ansprechen.
Nur dann kann die andere Person Deine Erwartungen und Grenzen der Gastfreundschaft kennen.

Ohne es relativieren zu wollen: Vielleicht sieht man manches auch nicht: Wie hoch sind z. B. Fahrtkosten? Wer zahlt die Verhütung? 

Hilfsbereitschaft sollte natürlich immer gegeben sein, gerade wenn man Gast ist.

bearbeitet von Dee_light

Wenn es nur um Reifen geht , okmaber so wie das gesamte heißen ist , wlii der die das schreiber eher eine feste Partnerschaft, aber letztendlich fehlen hier viele detaillierte sachen in der frage um genaues zu sagen, und wenn jemand nicht alleine lebt und alles bei dir stattfindet klingt alles eher nach Affäre,

Das  Ungleichgewicht ist langfristig eine enorme Belastung für jede Beziehung. Es ist nachvollziehbar und notwendig, diese Einseitigkeit offen  anzusprechen. Mach der Person bewusst, wie viel Arbeit und Geld im Hintergrund investiert wird.

Du solltest klar sagen, dass Gastfreundschaft keine Einbahnstraße ist. Fordere aktiv Unterstützung ein, statt darauf zu warten, dass die Person von selbst hilft. Ein konkreter Vorschlag wäre, dass der Gast künftig konsequent die Verpflegung oder Getränke mitbringt.

Auch beim Aufräumen darfst du die andere Person direkt einbinden und um Mithilfe bitten. Da die Treffen nur bei dir stattfinden können, muss der Ausgleich eben auf anderen Wegen erfolgen. Setze klare Grenzen, bevor sich noch mehr Frust aufbaut.

Eine echte Freundschaft hält ein ehrliches Gespräch darüber aus.

So toll könnte der Sex und die Person gar nicht sein das ich das mit machen würde.

Aber scheinbar ist diese Person ziemlich pfiffig und die andere Person ziemlich naiv.

(bearbeitet)
vor 7 Minuten, schrieb 2_Meter_Typ:

Ich frag mich gerade wie gut man im Bett sein muss, damit das überhaupt eine zeitlang läuft😂😂😂

Ich glaube,  dass das gar nicht wirklich etwas damit zu tun hat, wie gut der andere ist, sondern,  wie man von Kindesbeinen an sozialisiert worden und in was für einen Umfeld man groß geworden ist.  

Damit gehen dann ganz unterschiedliche Mindsets einher und ein ganz anderes Verständnis,  was "normal" ist, bis man mal ein anderes "normal" kennengelernt hat.

Das passiert aber sehr selten, da sich gleich und gleich gerne gesellen, weil unbewusst gesucht wird, was einem vertraut ist, egal,  ob das gesund oder ungesund für einen selbst ist.

Den wenigsten Menschen gelingt es, da auszubrechen,  weil man dazu auch oft erst einmal gesehen haben muss, was ein anderes "normal" ist.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Zum einen das mir eine Person die " nicht besuchbar"ist mir schon gar nicht in die Tüte käme,würd ich nicht ständig das Dienstmädchen spielen und alles zur Verfügung stellen.
Entweder man macht es dann zusammen oder garnicht.

Es gehören allerdings immer Zwei dazu, einer der immer gibt und der Andere der nur nimmt. Man sollte sich mal hinterfragen ob man das möchte. Ich würde das schlichtweg beenden denn da bringt auch reden nichts, wenn die Person das nicht selbst erkennt.

Wurde es im Vorfeld irgendwie schon mal zur Sprache gebracht?Meine damit ,ob es im Vorfeld als gemeinsame Aktion zur Planung stand?Beispielsweise gemeinsam einkaufen oder planen?
Oder hat es sich irgendwie von alleine so eingespielt?
Kann aus eigener Erfahrung sagen,daß es sich ziemlich schnell verselbstständigte bei Einkäufen.Anfangs fragte ob man noch dies oder das bräuchte oder mitnehmen sollte.Am Ende fanden sich Dinge im Einkaufswagen bzw an der Kasse,wo gar nicht so gleich mitbekam.
Will aber gar nicht darüber jammern oder beschweren oder gar verurteilen.War letztendlich zu dem damaligen Zeitpunkt ,meine Freundin (oder Partnerin-wie man sehen will.
Tat und tut mir auch heute deswegen nicht leid.Wollte nur als Beispiel erwähnen,wie sich einige Dinge schnell als Gewohnheit verselbstständigen können.Und danach ist es oft schwierig das wieder zur Sprache zu bringen bzw umzukehren.

Mann müsste die Personen genau kennen und es beurteilen zu können. Wenn es aber wirklich so ist dann würde ich demjenigen in den Hintern treten. So etwas gehört sich nicht den anderen die ganze Arbeit machen zu lassen, solche Menschen braucht man nicht und fas würde ich ihm auch klar machen. Aber wie gesagt ich kenne sie nicht persönlich von daher ist rs schwierig, es gibt auch Personen die sind jemanden hörig usw.

Ich nehme die Menschen im Allgemeinen so wie sind😁

Der Eine ist so - der Andere - anders und nicht Jeder passt zu mir...😁

 

Also ich bin ja immer wieder dafür, daß man Probleme am besten direkt genau mit der Person, mit der man sie hat, an- und bespricht und im besten Fall auch löst.

Von daher - ja, unbedingt ansprechen, wenn es einen zu sehr beschäftigt oder gar belastet.

 

Und wenn sich die Situation nicht verbessern lässt und man sich damit nicht weiter arrangieren kann und möchte, das Ganze am besten beenden. 🤷‍♂️

 

vor 9 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:


Würdet ihr so etwas ansprechen?
Und wie würdet ihr in so einer Situation damit umgehen, damit das Verhältnis trotzdem fair bleibt?

Sicherlich würde ich das ansprechen. Aber es hat sicherlich auch seinen Grund, weswegen ein solches Gespräch bis dato nicht stattgefunden hat. Allem voran vermutlich die Angst, dass man dann als unbequem gilt und die Situation durch die hauptsächlich nehmende Person beendet wird. Ich sehe allein schon aus diesem Konstrukt ein massives Gefälle, das hat von Haus aus nichts mit Fairness zu tun, also kann von "fair bleiben" gar keine Rede sein. Ich seh da wenig Handlungsspielraum - zumindest aus dem hier Beschriebenen abgeleitet.

Kommt darauf an, ob es beiden so gefällt oder nicht. Wenn es nicht okay ist, ständig geben oder nehmend zu sein, dann sollte man das ansprechen. Sonst wird sich nie etwas ändern.

Kommunikation ist immernoch das A und O! Sowohl bei Dates, auf Arbeit, in der Beziehung (jeglicher art) wie auch bei Familie.
Wer nicht kommuniziert, dem kann auch nicht geholfen werden.

(bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb DARKSOUL0012:

Oder hat es sich irgendwie von alleine so eingespielt?
Kann aus eigener Erfahrung sagen,daß es sich ziemlich schnell verselbstständigte

Das ist ein wahrer Punkt. 

Ich glaube solche Fehler macht jeder in der ersten Beziehung. 

Entweder anfangs zuviel zu geben und den anderen bestimmte Dinge abzunehmen und der andere,  der es anfangs zulässt, aber später keine Eigenständigkeit mehr in dem Beteich bekommt. 

Aber solche Fehler macht man kein zweites Mal.

Man lässt sich das Heft des Handelns nicht mehr komplett aus der Hand nehmen,  macht es aber umgedreht auch nicht.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Wie du damit umgehst... musst du ja selbst wissen. Ich würde mich damit gar nicht erst abgehen. Solche Menschen brauche ich nicht. Aber wenn ich darüber nachdenke macht schon Sinn. Ist jetzt nur Spekulation. Die andere Person, die nicht alleine wohnt... wird wohl in einer "Beziehung" sein. Also geht sie zum TE / der TE. Sprich "die andere" Person bringt ihren Körper mit :joy:. Wird das als ausreichend empfinden und... welche Option hat die andere Seite denn? Klar ansprechen. Aber Tatsache das man so ein Thema aufmacht um erst mal zu Fragen was andere machen würden... anstatt eine Ansage zu machen... spricht auch für sich oder eben gegen dem / die TE.  

Stört mich was, spreche ich das an. Immer. Gut ich treffe mich auch nur mit Single Frauen... also wohnen die auch in der Regel alleine. Maximal Kinder zu Hause. Daher trifft man sich da auch schon in der Mitte.

Wenn ich nun jemand zu mir einlade, dann auch was koche... will ich aber auch keine Hilfe. Ich mache meinen Haushalt lieber alleine. Ausnahmen... wenn man vorher beschließt zusammen zu kochen. Aber bis ich soweit bin... dauert das eh. Selbst dann hab ich kein Problem wenn ich alleine sauber mache. Mein Haushalt... und andere "machen das eh nicht richtig". :joy:

(bearbeitet)

Einseitigkeit  im Nehmen und Geben ist nie gut.


Einfach für die andere Person (mit weniger Engagement) nett und freundlich obligatorisch Aufgaben organisieren zuteilen.


Z.B. : "Wenn du kommst, bring' uns bitte das und das mit (Semmeln/Brot/Bretten , Getränke, Lebensmittel, Betriebs-/Verbrauchsmittel, Imbiss oder und/vom Lieferdienst bestellen und den anderen bezahlen lassen).
 

Den anderen nicht leer gehen lassen.
"Du gehst runter? Dann nimm doch bitte die Pfandflaschen mit nach unten".

Auch mal Wünsch äußern, die dir z.B.
das Haushalten erleichtern.
Du es gibt da so einen neuen elektrischen Kehrbesen/Fensterputzer von Bosch/Kärcher.
Wenn du mir mal 'ne Freude machen willst, dann schenk' mir z.B. nahenden zum Geburtstag einen.

Oder ihm wissen lassen, dass die oder die Tischdecke/Bettwäsche gefallen würde.

Dann siehst du schon, wie er reagiert.

Bleibt er weiterhin so lethargisch, dann sag' ihm klipp und klar freundlich, dass nicht so toll ist und dass er engagierter sein muss, wenn er dich weiterhin als Freundin haben möchte.

Eine Beziehung ist nämlich nicht harmonisch/gesund, wenn nur einer gibt und nur einer verlangt.

bearbeitet von SensualMarc

Lass dich bezahlen!

Nicht für den Sex, da holst du dir hoffentlich das, was du brauchst ... aber für die anderen Dienstleistungen: kochen, Endreinigung, Unterhaltung etc. Ordentliche Rechnung auf den Tisch gelegt - entweder er löhnt oder er kömmt eh nicht wieder ... im ersten Fall ists dann etwas fairer, im letzten Fall isses nicht schlimm, tut ein bissel weh, aber dann ist auch gut 😊  

Hier muß ich keine 30 Zeilen verfassen..da bedarf es nur einen Satz...

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass in solchen Fällen HINTERHER keine klare Grenze gezogen wurde...hier wäre/ist präventiv handeln gefragt (gewesen)!

Herzlichst,

Sugar-Daddy's-Darling:yum:

(Rhetorisch?)


 

 

Ich denke so gut wie jeder hat sowas schon mal so oder ähnlich erlebt und aus meiner Sicht klingt das sehr toxisch. Der Gebende bringt enorm viel Verständnis auf, die Ursache für diese Situation liegt wahrscheinlich wesentlich tiefer und sicher auch weit zurück, bevor es zu dieser Verbindung überhaupt kam. Letztlich muss sich wahrscheinlich der Gebende die Frage stellen, ob er nicht einem Traum hinterher läuft der sich nur schwer realisieren lässt in dieser Konstellation. Das mag unheimlich weh tun und schmerzhaft sein, ich kann diesem Menschen nur viel Kraft wünschen.

(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb SensualMarc:

Bleibt er weiterhin so lethargisch, dann sag' ihm Klipp und Klar freundlich, dass nicht so toll ist und dass er engagierter sein muss, wenn er dich weiterhin als Freundin haben möchte.

Das Ding ist, wenn man jemanden so etwas erst sagen muss, geht man besser wortlos. 

Denn ändern, wird man den Menschen nicht.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
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