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Was macht man um eine Scheidung zu überstehen?


De****

Empfohlener Beitrag

Naja. meine Trennung war 2019 und 2020 wurde die Scheidung eingereicht, ich hab lang gebraucht. Jedoch haben wir auch zwei gemeinsame Kinder und die Trennung war sehr speziell. Allgemein unsere Situation ist eine andere wie bei manchen Menschen.

Ich denke das es zwar keine Privatsache ist. Aber sehr individuell. Leider ist das was war nicht mehr änderbar, und Pläne oder konkrete zunkunftsideen wahrscheinlich nicht möglich in deiner Situation...die ich leider auch kenne.
Heute leben, das beste raus machen und schauen was passiert.

Kein konkreter Ratschlag sondern eine Lebensweise die ich mir angeeignet habe nach mehreren Jahrzehnte lange ehe und Scheidung.

Hey Dennis, ich bin in ähnlicher Situation, allerdings sehne ich mich nicht nach der Ehe zurück!
Alles andere würde ich unterschreiben und jeder der es nie erlebt hat sollte sich zurückhaltend bis gar nicht äußern.

(bearbeitet)

Da hilft nur die Reset - Taste ganz lange drücken, abwarten, sammeln und das Programm neu starten. Alles auf Anfang und neu überdenken. Nicht an den alten Zöpfen festhalten - Selbstreflexion hilft und ist die Basis für den neuen Weg

bearbeitet von Spicy_

Zuerst an sich selbst denken und sich selbst etwas gutes tun. Ich habe mir damals erstmal selbst etwas gegönnt ohne Rücksicht auf die Kosten und vor allem: ohne Rücksicht auf einen nehmen zu müssen, was diejenige will oder nicht. War am Wochenende einfach mal an der Ostsee - 5 Sterne Hotel inclusive. Halbes Jahr später zu meinem Geburtstag für einige Tage nach New York geflogen. Habe wieder mit dem Töpfern in einer Gruppe angefangen. Einfach erstmal das machen, was DIR Spass macht. Das Dich Leute verstehen, kommt von allein. Es ist nicht jede oder jeder, aber irgendwer ist es am Ende doch.

Die Macht der "Gewohnheit" muss man bei allen durchbrechen, wenn man etwas ändern will (oder muss) - Da wir alle Menschen sind gibt es immer etwas, was einen Positiv beeinflussen kann - bei mir ist es Musik und Sport oder auch eine chillige Runde mit Freunden. Man muss sich mehr oder weniger selber aus dem Tief ziehen

Ich bin geschieden, und ohne Familie und Freunde hätte ich die Zeit nicht überstanden. Depressive Episode, finanzielle Katastrophe, Bindungsangst, Vertrauensprobleme.
Meine Ärzte und The***uten haben sich gefreut.

Ja, vieles was du beschreibst geht in den Bereich Depression/Burnout.
Pass bitte auf dich auf.

(bearbeitet)

Ich bekomme den Eindruck das du dich voll und ganz auf Sie verlassen hast. Sie hat gemacht und getan und du hast dich ins gemachte Nest gesetzt. Mag mich täuschen, mach deinen Kopf frei. Mache Sport geh mit deinen Freunden weg, wenn du welche hast. Zieh den Finger aus dem Arsch und werde aktiv, mach nen Kochkurs oder oder oder... du musst selbst aus dem Quark kommen, viel Glück

bearbeitet von moppel1965

Wie war denn die Zeit zw. Trennung und Scheidung? War es da genauso wie jetzt?
Eigentlich ist die Trennung doch die größe Veränderung im Leben...

vor 8 Stunden, schrieb Dennis_HL:

Habt ihr auch diese Erfahrung gemacht, habt ihr Tipps für solche schwierigen Zeiten?

Ja, aber ich habe das gefeiert. Deine Gedanken hättest du die vielleicht früher machen sollen, dann wärst du jetzt vielleicht nicht geschieden.

 

Ich hab 2 Scheidungen hinter mir,die erste war easy...die zweite hab ich überstanden,weil ich mir gesagt hab,da komm ich wieder raus,nicht jammern,machen...wer sich hängen lässt,was soll man der Person nur raten... früher sagte man...'reiss dich mal zusammen '...es gibt einen Satz von Frei.Wild...' Sieger stehen dort auf wo Verlierer liegen bleiben...was mich wundert..die Scheidung war vor einigen Jahren,das zeigt mir dass Du keinen starken Charakter hast,Dich aufgegeben hast...wie soll man das beurteilen wenn Du scheinbar gar nicht aus dem Loch raus willst

Wenn du da alleine offensichtlich nicht rauskommst, hol dir professionelle Unterstützung - Trauerarbeit, Selbstwert usw. Es gibt ja immer einen Grund warum man sich nicht lösen kann.

Im ersten Moment, denkt man sehr viel nach und es wird immer weniger. Wichtig ist den Kopf nie in den Sand zu stecken, es wird dauern. Versuche das beste draus zu machen und lebe weiter dein Leben

Ich kann total nachvollziehen, wie du dich fühlst. Mir ging es vor etwa 4 Jahren ganz ähnlich, als sich meine Ex-Frau getrennt hat. Ich hatte das Gefühl, mir wird komplett der Boden unter den Füßen weggezogen Kind weg, Frau weg, Wohnung weg. Ich musste mich irgendwie neu erfinden.

Ich bin damals richtig tief gefallen, hatte mit Depressionen zu kämpfen und hab viel zu viel Alkohol getrunken. Eigentlich war ich nur noch in meinen eigenen vier Wänden und hab mich komplett zurückgezogen.

Irgendwann hab ich dann den Entschluss gefasst, mir Hilfe zu holen. Ich bin zum Psychiater gegangen und hab viele Gespräche geführt. Schritt für Schritt hab ich angefangen, an mir zu arbeiten, mich selbst zu reflektieren und mich von Dingen zu trennen, die mir nicht gutgetan haben.

Ich hab auch angefangen, mehr auf mich selbst zu achten äußerlich wie innerlich. Hab meine Zähne machen lassen, meinen Stil verändert, neue Klamotten geholt… einfach versucht, wieder ein besseres Gefühl für mich selbst zu bekommen.

Es war ein langer Weg, aber es wird wirklich besser. Du bist damit nicht allein.

Wen das schon einige Jahre her ist dan solltest du dir professionelle Hilfe suchen um die Scheidung zu verarbeiten. Glaube weniger das Poppen.de da sonderlich hilfreich ist.

Ich war 15 Jahre verheiratet. Es gab private und gesellschaftliche Umstände, die wir in unserer Ehe trotz Versuchen nicht gemeinsam gemeistert haben. Für mich war es eine unglaublich schwere Zeit danach. Da wir im Sinne unserer Kinder ein unbeschränktes Umgangsrecht vereinbart hatten (sowas gab es damals), war diese Seite wenigstens geregelt. Ich habe mich in den ersten Jahren mehr reflektiert, mein Leben neu organisiert und die schönen Erinnerungen behalten. Zudem hatte/habe ich einen wunderbaren Freundeskreis, der mir ebenfalls geholfen hat. Meine Exfrau und ich gehen heute noch erwachsen miteinander um, wenn wir uns bei unseren Kindern und Enkelkindern begegnen.

Freunde treffen, Dinge unternehmen die du magst bzw die dich interessieren wie zb Konzerte, Autorennen oder was dich sonst so interessiert. Fang an wieder am Leben teilzunehmen! Anders wird das nichts und das Leben wartet nicht dara dass du fertig bist dich selbst zu bemitleiden! Wenn du nicht aufstehst bleibst du einfach auf der Strecke!

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