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The Point of No Return


Ra****

Empfohlener Beitrag

Der Titel ist vielleicht nicht ganz so glücklich gewählt. Ich verstehe ihn so dass mit Point of no return der Moment gemeint ist, an dem das sensible, vielleicht auch beziehungsgefährdende, Thema angesprochen wurde. Dann ist es raus. Und dann die Frage nach den Erfahrungen damit, solche Themen anzusprechen.

(bearbeitet)
vor 35 Minuten, schrieb JohnCandy-1979:

Der Titel ist vielleicht nicht ganz so glücklich gewählt. Ich verstehe ihn so dass mit Point of no return der Moment gemeint ist, an dem das sensible, vielleicht auch beziehungsgefährdende, Thema angesprochen wurde. Dann ist es raus. 

Der Titel ist ganz bewusst so gewählt. Ich finde, er passt 100%ig. Die Begründung hast Du absolut richtig erkannt und beschrieben.

 

bearbeitet von Radreisender-1960

Wenn der TE den Titel für richtig empfindet, isses egal wie diesen der Rest empfindet 🤷‍♂

In einer Partnerschaft sollte reden immer das a und o sein, auch egal wie lange diese schon geht. Theoretisch ist auch das Thema egal, weil Ehrlichkeit schuldet man sich grundsätzlich.
Wie in seinem beschriebenen Fall, man redet drüber und schaut ob man einen Nenner findet oder nicht 🤷‍♂ Wenn man den nicht findet, schaut man auch dann zusammen wie es weiter geht.
Entweder gibt es dann noch eine Basis, oder aber nicht

Anonymes-Mitglied-2

Reden hilft, aber nur wenn man dabei wirklich wertschätzend und überzeugend betont, dass es um ein Update und nicht um einen "einseitig sanften" Ausstieg aus der Beziehung geht.

Doch wenn das "Nachverhandeln" Ergebnis einer Beziehungskrise ist, das Ergebnis des Gesprächs bei einem von beiden bereits feststeht, der oder die vielleicht sogar Intimität verweigert, bis man sich durchgesetzt hat... dann ist es toxisch.

Solch ein Gespräch geht nur auf Basis eines glaubwürdig vermittelten Sicherheitsgefühls und eines unbeschädigten Vertrauens.

 

Die eigentliche Frage ist doch:

Nimmt das, was du zusätzlich (?) willst deiner Partnerin was weg?

Welche unerfüllten Wünsche / Defizite hat sie vielleicht? 

Wer das nicht zuerst fragt, denkt bereits als Single. 

 

 

Wir wussten gefühlt Alles voneinander, bevor wir nach sieben Jahren Beziehung geheiratet haben.

Spezielle Vorlieben zu haben, ist doch erst einmal nicht dramatisch. Die Frage ist eher, ob man Alles ausleben muss 🤔

Es gibt wirklich Wichtigeres als Sex! 

 

Das größte problem bei vielen, die sich diese Frage stellen, ist ja meistens recht einfach erklärt... es wird erst über das ansprechen von solchen Themen nachgedacht, wenn diese unausweichlich sind bzw oft schon zuspät sind, dabei hätte viele Leute solche Themen schon viel früher ansprechen können, wenn sie offen und ehrlich in einer Beziehung kommunizieren würden, was einige von vornherein nicht machen... Träume, Vorlieben oder sonst was, kommen nicht von heut auf morgen und wer sowas vor sich hin schiebt und lieber schweigt und den Partner bzw Partnerin darüber im unklaren lässt, macht sich selber unglücklich und unbewusst den Partner bzw Partnerin ebenfalls, weil wenn man jemanden gut kennt dann merkt man jede Veränderung... Fakt ist wer zu lange wartet um Themen anzusprechen, verpasst irgendwann den Punkt an dem man vielleicht noch mögliche Lösungen oder Kompromisse hätte finden können... nichts ist schlimmer in einer Beziehung, wenn man nicht offen und ehrlich mit einander umgehen kann und dazu zählt nun auch mal die Kommunikation...

Vor 10 Stunden, schrieb glaubensfrage:

Deshalb schrieb ich ja, von manchmal und das ich gerade die Erfahrung mache. Umstände können recht komplex sein und erheben somit auch keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.  Mein bewusstes schweigen war jedenfalls kein „zuschauen bis der Kragen platzt“. Dass das für die Klarheit auch kontraproduktiv sein kann sollte man zumindest in der Theorie wissen. 😜

Nun das mit der Klarheit und dem Schweigen stimme ich nicht ganz zu. Ich erfahre immer wieder aus Gesprächen, dass vieles in einem Personenkreis lieber totgeschwiegen wird. Ich habe oft das Gefühl, dass man vieles lieber aussitzt, als eine unangenehme Diskussion. Man sucht eher bei unangenehme Dinge im Beruf due Lösungen als im Privaten.
Und ja, man kann Deine Aussage nicht auf die Allgemeinheit umlegen, was ich auch nie daraus gelesen habe.

Warum macht man das an Materialien wie Haus usw, reden und wenn nicht anders geht gehen,

vor 12 Stunden, schrieb Funbird1980:

Wenn die Probleme so groß sind und absolut nicht gelöst werden können, dann heißt Liebe auch loslassen können... wenn jemand einen menschen liebt, dann will er auch das dieser mensch glücklich ist bzw wird und wenn das heißt das man dafür getrennt wege gehen muss, dann heist Liebe halt auch loslassen können...

Das sehe ich komplett anders. 

Der Spruch "Liebe heißt Loslassen" appelliert an die Bedingungslosigkeit in der Liebe. Nicht Trennung, Schmerz und getrennte Wege gehen... sondern von Anfang an dem Partner mit liebevoller Toleranz begegnen, um glücklich zusammenzubleiben. Denn nur wer innerhalb einer Beziehung loslassen kann, liebt den anderen Menschen bedingungslos. Das bedeutet, sich gegenseitig Freiräume zu gewähren, ohne mit dem Kopf zu schütteln.

Quasi Leben und Leben lassen... bis dass der Tod uns scheidet. 

vor 14 Minuten, schrieb ElliPyrelli:

Das sehe ich komplett anders. 

Der Spruch "Liebe heißt Loslassen" appelliert an die Bedingungslosigkeit in der Liebe. Nicht Trennung, Schmerz und getrennte Wege gehen... sondern von Anfang an dem Partner mit liebevoller Toleranz begegnen, um glücklich zusammenzubleiben. Denn nur wer innerhalb einer Beziehung loslassen kann, liebt den anderen Menschen bedingungslos. Das bedeutet, sich gegenseitig Freiräume zu gewähren, ohne mit dem Kopf zu schütteln.

Quasi Leben und Leben lassen... bis dass der Tod uns scheidet. 

Tja und genau darin besteht bei vielen auch das Problem... Toleranz muss immer auf Gegenseitigkeit beruhen, nur das heist auch nicht das man bedingungslos alles tolerieren muss, besonders wenn man sich selber dafür komplett aufgeben muss... sorry aber es gibt nun mal dinge, die kann, will und wird nicht jeder tolerieren... daher ist in dem Punkt ein klarer getrennter weg für alle Beteiligten der beste weg... niemand wird sein eigenes Leben bedingungslos an das leben eines anderen anpassen, denn das würde heißen man gibt sein eigenes leben auf und lebt nur das leben eines anderen...

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