Ra**** Geschrieben Februar 22 Autor (bearbeitet) vor 35 Minuten, schrieb JohnCandy-1979: Der Titel ist vielleicht nicht ganz so glücklich gewählt. Ich verstehe ihn so dass mit Point of no return der Moment gemeint ist, an dem das sensible, vielleicht auch beziehungsgefährdende, Thema angesprochen wurde. Dann ist es raus. Der Titel ist ganz bewusst so gewählt. Ich finde, er passt 100%ig. Die Begründung hast Du absolut richtig erkannt und beschrieben. bearbeitet Februar 22 von Radreisender-1960
Kr**** Geschrieben Februar 22 Wenn der TE den Titel für richtig empfindet, isses egal wie diesen der Rest empfindet 🤷♂ In einer Partnerschaft sollte reden immer das a und o sein, auch egal wie lange diese schon geht. Theoretisch ist auch das Thema egal, weil Ehrlichkeit schuldet man sich grundsätzlich. Wie in seinem beschriebenen Fall, man redet drüber und schaut ob man einen Nenner findet oder nicht 🤷♂ Wenn man den nicht findet, schaut man auch dann zusammen wie es weiter geht. Entweder gibt es dann noch eine Basis, oder aber nicht
Geschrieben Februar 23 Reden hilft, aber nur wenn man dabei wirklich wertschätzend und überzeugend betont, dass es um ein Update und nicht um einen "einseitig sanften" Ausstieg aus der Beziehung geht. Doch wenn das "Nachverhandeln" Ergebnis einer Beziehungskrise ist, das Ergebnis des Gesprächs bei einem von beiden bereits feststeht, der oder die vielleicht sogar Intimität verweigert, bis man sich durchgesetzt hat... dann ist es toxisch. Solch ein Gespräch geht nur auf Basis eines glaubwürdig vermittelten Sicherheitsgefühls und eines unbeschädigten Vertrauens.
Gelöschter Benutzer Geschrieben Februar 23 Die eigentliche Frage ist doch: Nimmt das, was du zusätzlich (?) willst deiner Partnerin was weg? Welche unerfüllten Wünsche / Defizite hat sie vielleicht? Wer das nicht zuerst fragt, denkt bereits als Single.
Luderwicht Geschrieben Februar 23 Wir wussten gefühlt Alles voneinander, bevor wir nach sieben Jahren Beziehung geheiratet haben. Spezielle Vorlieben zu haben, ist doch erst einmal nicht dramatisch. Die Frage ist eher, ob man Alles ausleben muss 🤔 Es gibt wirklich Wichtigeres als Sex!
Fu**** Geschrieben Februar 23 Das größte problem bei vielen, die sich diese Frage stellen, ist ja meistens recht einfach erklärt... es wird erst über das ansprechen von solchen Themen nachgedacht, wenn diese unausweichlich sind bzw oft schon zuspät sind, dabei hätte viele Leute solche Themen schon viel früher ansprechen können, wenn sie offen und ehrlich in einer Beziehung kommunizieren würden, was einige von vornherein nicht machen... Träume, Vorlieben oder sonst was, kommen nicht von heut auf morgen und wer sowas vor sich hin schiebt und lieber schweigt und den Partner bzw Partnerin darüber im unklaren lässt, macht sich selber unglücklich und unbewusst den Partner bzw Partnerin ebenfalls, weil wenn man jemanden gut kennt dann merkt man jede Veränderung... Fakt ist wer zu lange wartet um Themen anzusprechen, verpasst irgendwann den Punkt an dem man vielleicht noch mögliche Lösungen oder Kompromisse hätte finden können... nichts ist schlimmer in einer Beziehung, wenn man nicht offen und ehrlich mit einander umgehen kann und dazu zählt nun auch mal die Kommunikation...
Du**** Geschrieben Februar 23 Vor 10 Stunden, schrieb glaubensfrage: Deshalb schrieb ich ja, von manchmal und das ich gerade die Erfahrung mache. Umstände können recht komplex sein und erheben somit auch keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Mein bewusstes schweigen war jedenfalls kein „zuschauen bis der Kragen platzt“. Dass das für die Klarheit auch kontraproduktiv sein kann sollte man zumindest in der Theorie wissen. 😜 Nun das mit der Klarheit und dem Schweigen stimme ich nicht ganz zu. Ich erfahre immer wieder aus Gesprächen, dass vieles in einem Personenkreis lieber totgeschwiegen wird. Ich habe oft das Gefühl, dass man vieles lieber aussitzt, als eine unangenehme Diskussion. Man sucht eher bei unangenehme Dinge im Beruf due Lösungen als im Privaten. Und ja, man kann Deine Aussage nicht auf die Allgemeinheit umlegen, was ich auch nie daraus gelesen habe.
Jo**** Geschrieben Februar 23 Warum macht man das an Materialien wie Haus usw, reden und wenn nicht anders geht gehen,
El**** Geschrieben Februar 23 vor 12 Stunden, schrieb Funbird1980: Wenn die Probleme so groß sind und absolut nicht gelöst werden können, dann heißt Liebe auch loslassen können... wenn jemand einen menschen liebt, dann will er auch das dieser mensch glücklich ist bzw wird und wenn das heißt das man dafür getrennt wege gehen muss, dann heist Liebe halt auch loslassen können... Das sehe ich komplett anders. Der Spruch "Liebe heißt Loslassen" appelliert an die Bedingungslosigkeit in der Liebe. Nicht Trennung, Schmerz und getrennte Wege gehen... sondern von Anfang an dem Partner mit liebevoller Toleranz begegnen, um glücklich zusammenzubleiben. Denn nur wer innerhalb einer Beziehung loslassen kann, liebt den anderen Menschen bedingungslos. Das bedeutet, sich gegenseitig Freiräume zu gewähren, ohne mit dem Kopf zu schütteln. Quasi Leben und Leben lassen... bis dass der Tod uns scheidet.
Fu**** Geschrieben Februar 23 vor 14 Minuten, schrieb ElliPyrelli: Das sehe ich komplett anders. Der Spruch "Liebe heißt Loslassen" appelliert an die Bedingungslosigkeit in der Liebe. Nicht Trennung, Schmerz und getrennte Wege gehen... sondern von Anfang an dem Partner mit liebevoller Toleranz begegnen, um glücklich zusammenzubleiben. Denn nur wer innerhalb einer Beziehung loslassen kann, liebt den anderen Menschen bedingungslos. Das bedeutet, sich gegenseitig Freiräume zu gewähren, ohne mit dem Kopf zu schütteln. Quasi Leben und Leben lassen... bis dass der Tod uns scheidet. Tja und genau darin besteht bei vielen auch das Problem... Toleranz muss immer auf Gegenseitigkeit beruhen, nur das heist auch nicht das man bedingungslos alles tolerieren muss, besonders wenn man sich selber dafür komplett aufgeben muss... sorry aber es gibt nun mal dinge, die kann, will und wird nicht jeder tolerieren... daher ist in dem Punkt ein klarer getrennter weg für alle Beteiligten der beste weg... niemand wird sein eigenes Leben bedingungslos an das leben eines anderen anpassen, denn das würde heißen man gibt sein eigenes leben auf und lebt nur das leben eines anderen...
El**** Geschrieben Februar 23 vor 8 Minuten, schrieb Funbird1980: Tja und genau darin besteht bei vielen auch das Problem... Toleranz muss immer auf Gegenseitigkeit beruhen, nur das heist auch nicht das man bedingungslos alles tolerieren muss, besonders wenn man sich selber dafür komplett aufgeben muss... sorry aber es gibt nun mal dinge, die kann, will und wird nicht jeder tolerieren... daher ist in dem Punkt ein klarer getrennter weg für alle Beteiligten der beste weg... niemand wird sein eigenes Leben bedingungslos an das leben eines anderen anpassen, denn das würde heißen man gibt sein eigenes leben auf und lebt nur das leben eines anderen... Wie schon gesagt... Die bedingungslose Liebe bringt keine Probleme, sondern liebevolle Aufgaben ins Leben. Wer sich allerdings freiwillig hinter Extremen in die Ecke stellt, sollte wirklich seinen Weg besser alleine gehen.
Wi**** Geschrieben Februar 23 Ja, reden hilft ungemein, aber man sollte über solche Dinge schon gleich zu Anfang der Beziehug reden Man sollte seinem Parter gleich zu Anfang sagen das Sex einen sehr hohen Stellenwert in der Beziehung haben sollte Denn nur wenn beide auch offen sind und sich gerne gemeinsam sexuell erweitern wollen kann man über viele Jahre Spaß in der Beziehung haben Man muss sexuell auch nicht alles mitmachen, seinem Partner aber sexuellem Freiraum lassen Wenn man erst nach Jahren feststellt sexuell etwas zu vermissen hilft oft auch kein reden mehr, meist läuft es auf eine Trennung hinaus
Ma**** Geschrieben Februar 23 Vor 14 Stunden, schrieb NoKings: Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass durch das "Reden" sehr wohl ein irreparabler Schaden entstehen kann. Nehmen wir ein simples Beispiel: der Mann erklärt der Frau dass er sich beim Vögeln vorstellt, wie sie von fremden Männern hart benutzt wird und dass er davon träumt, das real mal erleben zu dürfen. Oder ein vergleichbares Szenario (bitte jetzt nicht an dem genauen Beispiel aufhängen). Ich fände es absolut nachvollziehbar, wenn der Sex dieses Paares dadurch einen nachhaltigen Schaden erleidet. Nämlich wenn/falls die Frau die Aussage und die Fantasie vielleicht nicht nur nicht anregend, sondern sogar abstoßend findet. Ich kann Dir garantieren, dass sie das in diesem Fall nämlich nie wieder aus ihrem Kopf herausbekommen wird..... Ganz genau. Ich selbst bin auch immer schnell dabei hier zu raten, dass das Paar reden sollte. Aber was soll man auch anderes raten...? Wenn ich hier schon in Threads lese "Wir haben schon geredet, aber ich hab immer noch nicht bekommen, was ich wollte" (um bei deinem Beispiel zu bleiben: ich hab ihr schon gesagt es reizt mich meine Frau zu teilen, aber soe zeigt kein Interesse), kann ich nur mit den Augen rollen. Reden ist ein Garant dafür, dass sich etwas verändert. Aber das muss nicht immer im Sinne des Partners sein, der sich Änderung wünscht. Daher sollte man gerade bei sexuellen Wünschen genau überlegen, was das Best-Case-/Worst-Case-Szenario wäre und wie gut man mit beidem klar kommt. Wobei ich ner ebenso glaube, dass das unterdrücken von Neigungen/Wünschen etc auch schaden kann. Irgendeinen Tod muss man eben sterben.
Fu**** Geschrieben Februar 23 vor 2 Stunden, schrieb ElliPyrelli: Wie schon gesagt... Die bedingungslose Liebe bringt keine Probleme, sondern liebevolle Aufgaben ins Leben. Wer sich allerdings freiwillig hinter Extremen in die Ecke stellt, sollte wirklich seinen Weg besser alleine gehen. Was für die einen Extreme sind, kann für andere völlig normal sein... Menschen sind nun mal vollkommen unterschiedlich und das spiegelt sich nun mal auch in Form von Grenzen, Toleranz und Kompromisse wieder... bedingungslose liebe, nach deiner Interpretation würde bedeuten, man würde alles für einen menschen tun. Das ist auch richtig, aber halt auch nur bis zu einem gewissen Punkt... wobei bedingungslose liebe, kann man so garnicht verlangen, denn auch die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit und dafür müssen auch beide was dafür tun, somit gibt es auch Bedingungen dafür ... so jetzt aber genug... im Endeffekt muss das eh jeder selber wissen, wo seine Grenzen sind und was er oder sie so alles toleriert und an Kompromisse eingeht.
El**** Geschrieben Februar 23 (bearbeitet) vor 48 Minuten, schrieb Funbird1980: bedingungslose liebe, nach deiner Interpretation würde bedeuten, man würde alles für einen menschen tun. Falsch interpretiert. Versuche doch mal wegzukommen von deiner pragmatischen Handlungsebene. Liebe spielt sich auf der feinstofflichen Gefühlsebene ab. vor 48 Minuten, schrieb Funbird1980: Liebe beruht auf Gegenseitigkeit Der nächste Denkfehler. vor 48 Minuten, schrieb Funbird1980: dafür müssen auch beide was dafür tun, somit gibt es auch Bedingungen dafür Das gilt strukturell für alle Arten von Freundschaften, Beziehungen oder Partnerschaften... geschäftlich oder privat... hat aber mit der eigentlichen Liebe nichts zu tun. bearbeitet Februar 23 von ElliPyrelli
Fu**** Geschrieben Februar 23 vor 35 Minuten, schrieb ElliPyrelli: Falsch interpretiert. Versuche doch mal wegzukommen von deiner pragmatischen Handlungsebene. Liebe spielt sich auf der feinstofflichen Gefühlsebene ab. Der nächste Denkfehler. Das gilt strukturell für alle Arten von Freundschaften, Beziehungen oder Partnerschaften... geschäftlich oder privat... hat aber mit der eigentlichen Liebe nichts zu tun. Ah es ist also ein Denkfehler das liebe auf Gegenseitigkeit beruhen sollte... naja einseitig liebe mag für den einen oder anderen auch ausreichend sein, aber ob das so glücklich macht... genauso wie auf der gefühlsebene ... aber jeder hat halt seine eigene Interpretation davon.
Ku**** Geschrieben Februar 23 (bearbeitet) vor 21 Stunden, schrieb LadySchatten: Aber eine wirklich glückliche Liebesbeziehung würde ich nicht für irgendwelche Sexfantasien opfern. Ich kann das auch nicht nachvollziehen, hatte aber auch nie große, die nicht erfüllt wurden, daher kann ich da wohl nicht mitreden 🤷♀️ Kann nur sagen, dass ich in Beziehung Monogamie-Fan bin und der Rest sich dann erübrigen würde. Dann passt es eben nicht (mehr). bearbeitet Februar 23 von Kuschelbär1956
gl**** Geschrieben Februar 23 (bearbeitet) vor 6 Stunden, schrieb Duplo-13: Nun das mit der Klarheit und dem Schweigen stimme ich nicht ganz zu Das bezog sich eher auf das schweigen bis einem der Kragen platzt. Warum erst dann reden, wenn einem die angestaute Emotion beim platzen um die Ohren fliegt? bearbeitet Februar 23 von glaubensfrage
Du**** Geschrieben Februar 23 Vor 7 Minuten , schrieb glaubensfrage: Das bezog sich eher auf das schweigen bis einem der Kragen platzt. Warum erst dann reden, wenn einem die angestaute Emotion beim platzen um die Ohren fliegt? Ist es kein Machtspiel um zu schauen, wer als erstes nachgibt bzw. um zu demonstrieren wer der stärkere ist? Heißt es nicht, wenn ein Paar nicht mehr streitet und redet ist es meist mit der Beziehung am Ende!
gl**** Geschrieben Februar 23 vor 3 Minuten, schrieb Duplo-13: Ist es kein Machtspiel um zu schauen, wer als erstes nachgibt bzw. um zu demonstrieren wer der stärkere ist? Heißt es nicht, wenn ein Paar nicht mehr streitet und redet ist es meist mit der Beziehung am Ende! Das beantwortet meine Frage nicht.
Du**** Geschrieben Februar 23 Vor 3 Minuten , schrieb glaubensfrage: Das beantwortet meine Frage nicht. Nun ja, neigen viele Menschen nicht dazu, wenn Emotionen ins Spiel kommen, übers Ziel hinausgehen?
gl**** Geschrieben Februar 23 vor 4 Minuten, schrieb Duplo-13: Nun ja, neigen viele Menschen nicht dazu, wenn Emotionen ins Spiel kommen, übers Ziel hinausgehen? Immer noch keine Antwort. 😂Warum erst „bis der Kragen platzt“?
Du**** Geschrieben Februar 23 Vor 5 Minuten , schrieb glaubensfrage: Immer noch keine Antwort. 😂Warum erst „bis der Kragen platzt“? Gut, habe ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt. Viele warten bis es nicht mehr geht. Emotionen schaukeln sich hoch, nan merkt dass das kindische Spiel mit Macht und Stärke nicht funktioniert, sein Gegenüber reagiert anders als erwartet. Irgendwann platzten bei vielen der Kragen, da die Situation sich nicht verändert durch das Schweigen. Wenn ich Dir Deine Frage nun immer noch nicht beantwortet habe, bist Du an der Reihe!😉
gl**** Geschrieben Februar 23 (bearbeitet) vor 17 Minuten, schrieb Duplo-13: Viele warten bis es nicht mehr geht Aber warum bis zu dem Zeitpunkt warten, wo es explodiert, um dann in den Austausch gehen und „Klarheit“ schaffen zu wollen? Ist ja eher kontraproduktiv, weil eben die sich in einem Knall entladenden Emotionen (zB Ärger) dazu führen, das man sich nicht wirklich gegenseitig zuhören kann, geschweige denn versteht. Also noch mal die Frage, warum wartest du so lange bis du platzt? Du und nicht warum andere. bearbeitet Februar 23 von glaubensfrage
Du**** Geschrieben Februar 23 Vor 43 Minuten , schrieb glaubensfrage: Aber warum bis zu dem Zeitpunkt warten, wo es explodiert, um dann in den Austausch gehen und „Klarheit“ schaffen zu wollen? Ist ja eher kontraproduktiv, weil eben die sich in einem Knall entladenden Emotionen (zB Ärger) dazu führen, das man sich nicht wirklich gegenseitig zuhören kann, geschweige denn versteht. Also noch mal die Frage, warum wartest du so lange bis du platzt? Du und nicht warum andere. Ich warte nicht bis mir der Kragen platzt. Sorry, da haben wie wohl aneinander vorbei geschrieben.
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