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Wie flexibel seid Ihr?


Ra****

Empfohlener Beitrag

vor 2 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Wach wurde ich dann wieder in eine großen Pfütze vor den Dixiklohs, wo mich die Sanis von der Trage gekippt hatten. 😂

Ist das scheiß Klo wohl übergelaufen 🤢🤭

Meine Flexibilität und mein innovatives Schaffen in vielen Bereichen, sowie meine unkonventionellen Entscheidungen haben bei Freunden eher zu neidischen Blicken geführt. Auf jeden Fall hatte ich immer den Eindruck, dass ich wesentlich flexibler und unorthodoxer ans Werk gehe als diese.

(bearbeitet)

Musikalisch bin ich ziemlich festgefahren und höre gerne Interpreten wie Maiden, Judast Priest, Brunner&Brunner, ACDC, Kiss, Die Flippers, Bob Dylan, Doro, Andy Borg, Smokie, Elvis, Roger Whittaker, Ozzy, Trio, Motörhead, Nena, Stones, Andrea Berg...und viele mehr, die in diese eindeutige Schiene passen 🕺💃

Beim Sex bin ich flexibler 🤓

bearbeitet von Bolero2000

Es kommt mit dem Alter und der Selbstsicherheit, dass man nicht mehr jedem gefallen muss und möchte. Zudem entdeckt man, dass das Leben zu kurz ist um auf geilen Scheiss zu verzichten 😂
RENNE NIE EINER FRAU ODER EINEM BUS HINTERHER, DU WIRST IMMER ZURÜCK GELASSEN

Ich war schon immer open minded und hab mich höchst selten um irgendwelche Gruppenzwänge gekümmert. Eingeschränktes Denken bezieht sich ja oft nicht nur auf einen Lebensbereich und da zeigen sich für mich dann schnell die nicht passenden Schnittmengen. Ansonsten kann man immer miteinander reden. 🤷‍♂️

Warum soll ein Punk nicht auch Vivaldi hören.Warum soll ein Bäcker nicht seine Wohnung renovieren.
Wer sich selbst Scheuklappen aufsetzt hat nunmal ein sehr eingeschränktes Blickwinkel.
Mein Leben meine Entscheidung was ich mache und was nicht.

Ein Wein-Sommelier mag mit Sicherheit auch mal Bier. Ein Gourmet mag auch mal eine Currywurst oder Döner. Ein Pianist hört mit Sicherheit auch gerne das ganz normale Radioprogramm. Bei mir ist es ähnlich. Was mir gefällt weiß ich bin aber auch neugierig auf gewisse Sachen, weiß aber auch genau, was ich nicht möchte.

Ich würde es nicht flexibel nennen, eher neugierig. 

Sexuell kannte ich sehr früh meine Grenzen. 

Musikalisch ist es quer Beet. Manchmal ist es oft auch nur ein Song der gefällt. 

Essen bin ich komplett eine Mäkeltante. Lebe ich aber gut mit. Omma sagte immer "erst probieren, dann entscheiden". Zumindest was das Essen betrifft.

Was ich ganz genau weiß. Mit welchen Menschen ich mich umgeben möchte. Da mach ich, was Freunde und über belangloses hinaus geht, keine Abstriche. 

Bei Musik bin ich nicht sehr flexibel: Kein Deutscher Schlager, keine Zwölftonmusik und kein Synthesizer!

Bei Klamotten gilt: Hauptsache Schwarz

Bei Menschen: Keine Arschlöcher und keine Vollpfosten 

 

vor 20 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

In meiner Jugend musste man sich entscheiden, Stones oder Beatels, Schlager oder Pop, Hippie, Punk oder Rocker.

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Ich war Rocker und hätte niemals zugeben dürfen, dass ich auch gerne Schlager von Mireille Mathieu oder eine Wagner Oper höre.

Erst viel später im Leben habe ich begriffen, dass diese Einstellung völlig gaga ist, und ich mir damit nur selber schade, weil ich völlig überflüssigerweise auf vieles Schöne verzichte.

 Warum sollten Handballfans nicht auch mal ein Fußballspiel schauen oder Harley-Fahrer mal einen Ritt auf ner BMW genießen?

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Beim Sex habe ich im Laufe der Jahre für mich entdeckt, dass ich gerne dominant bin und auch  liebend gerne mal einer Süßen kräftig den Arsch versohle. 

Ich habe allerdings nicht die Absicht deswegen auf irgendeine andere Spielart zu verzichten. Warum nicht mal vanilla unterwegs sein, oder in sie devote Rolle schlüpfen? Auch NS-Spielchen können manchmal richtig nett sein. 

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Wie sieht dass die Community?

Soll der Schuster bei seinen Leisten bleiben, oder darf der Wein-Sommelier auch mal ein Bierchen schlabbern?

Ich freue mich auf Eure Meinungen.

Bitte bleibt lieb und fair aufeinander.

 

Ich verstehe nicht, warum Menschen sich das Leben immer selbst so unsagbar schwer machen mit all diesen Schubladen, Klischees und Ediketten.... 

Als ich damals anfing, Gothic zu sein, habe ich das genau deshalb gemacht, weil ich das so wollte. Ich war dann auch in Berlin die erste ohne toupierte Haare, weil mir was anderes besser gefiel. Ich hab immer gesagt:"wenn ich morgen Lust habe, ein gelbes Kleid anzuziehen, tue ich das!" Ich kannte auch keinen, der nicht mindestens eine Band möchte, die mit Gothic so gar nichts zu tun hat...

Und Sex... braucht keine Schubladen und Edeketten. Sex soll Spaß machen und Ende. Bis ich auf Seiten wie dieser hier gelandet bin, wusste ich gar nichts von all den seltsamsten Bezeichnungen. Ich hab einfach mit meinen Partnern und Partnerinnen gemacht, worauf wir Lust hatten, ohne vorher nachzuschlagen, wie das heißt, oder gar, ob man das jetzt macht oder nicht. Das ist alles so überflüssig!!

vor 20 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Wie sieht dass die Community?

Gelassen 

Dass der Schuster bei seinem (!) Leisten bleibt und nicht die Maurerkelle schwingt, das erscheint mir als durchaus sinnvoll. Abgesehen davon, der Rest ist ziemliches Schubladendenken. Bereits in der Schule habe ich mich zwischen den verschiedenen Gruppen bewegt, mir war sowas schon immer zu blöd. Für Engstirnigkeit ist kein Platz in meinem Leben.

vor 6 Stunden, schrieb Spicy_:

Woher weiß Frau was ihr nicht liegt, ohne es zuvor ausprobiert zu haben? 🙄

🙈z.B. Lack Fetisch - finde die Haptik und Optik - "ganz schlimm" 🙈.. /Dominanz Spiele 🙊.. Weder devot /noch dominant.. Mag Augenhöhe! - schon immer! /Sado Maso - mag keine Schmerzen usw. 

Flexibel, facettenreich..egal wie man es nennen mag,wichtig ist ein frischer Geist,lebendig, dynamisch und man bleibt seinem " Ich immer treu,ich ließ mich nie verbiegen und meinem inneren Kind stets treu.Was die 🎶 angeht auch da gibt es keine Veränderungen ,es schwank je nach Muse mal Klassik,Soul..
Und was den Sex angeht auch da war ich neugierig, es gab keine großen tabus,denn ohne es erlebt zu haben konnte ich mir kein Bild machen ob es etwas für mich ist oder eben nicht.Heute genieße ich die Momente der Stille,der Nähe...und wichtig ist und bleibt die Menschlichkeit.

Wir leben alle nur einmal. Ich denke, in jungen Jahren ist das nichts Ungewöhnliches, dass man noch nicht weiß, was einem gefällt, ja, manchmal auch, dass man noch nicht dazu stehen kann, zuzugeben, dass man auf dieses oder jenes steht. Wir müssen alle erst unsere Erfahrungen sammeln, austesten und herausfinden und auch Fehler machen, um daraus zu lernen. Wichtig finde ich, dass man selber glücklich ist mit dem, was man macht oder eben nicht macht. Wenn der Schuster mit seinen Leisten glücklich ist, dann ist das doch schön und legitim. Wenn er aber nicht glücklich damit ist, darf er gerne seinen Horizont erweitern. Man hat jeden Tag die Möglichkeit, etwas an sich oder seinem eigenen Verhalten zu verändern, solange man lebt, jeden Tag auf's neue. Das Einzige, was ich immer nur nicht verstehen kann, ist, wenn man nicht glücklich ist und nichts verändert, man hat doch nur das eine Leben. 🤷‍♀️

Tja, ich war noch nie konform, in keine Richtung.
Insurgent, Allegiant, Divergent.

vor 23 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

Ich war Rocker und hätte niemals zugeben dürfen, dass ich auch gerne Schlager von Mireille Mathieu oder eine Wagner Oper höre.

Erst viel später im Leben habe ich begriffen, dass diese Einstellung völlig gaga ist, und ich mir damit nur selber schade, weil ich völlig überflüssigerweise auf vieles Schöne verzichte.

Ja hör mal! Da haben wir ja endlich was gefunden, wo ich dir mal zustimmen kann. Nice! 
Sehe ich komplett genau so. Ich höre so gut wie jede Musikrichtung. Ja, ich mag Metallica und Maite Kelly. Ich mag Eminem und Besoffski-Malle. Eigentlich schließe ich nur diesen Migrantenrap von heute aus. Den find ich strunzdumm und melodisch ... auto tune. Musik ist bei mir stimmungsabhängig. Und da lasse ich mich doch nicht limitieren, weil andere ne Religion draus machen. Hab ich nie verstanden... 

Ich habe meine Grenzen, die ich nie überschreite, aber innerhalb dieser Grenzen bin ich flexibel und offen für neues.:coffee_happy:

Wie heisst's so schön- "Wer offen für alles ist kann nicht ganz dicht sein".

Und manchmal hat's evtl. auch was mit Rückgrat zu tun, wenn man auf gewisse Dinge ganz einfach verzichtet.

 

Also bei Musik hört bei mir der Spaß auf!!!

Mich schmerzt z.b. Schlager, wenn ich ihn hören muss.

Ich "kenne" ihn und weiß, dass er für mich definitiv verzichtbar ist.

 

Ansonsten bin ich bei vielem definitiv nicht der Bauer, der nur frisst was er kennt.

Ich bin durchaus so manchem gegenüber offen, lerne immer gerne Neues, aber alles hat halt auch seine Grenzen.

 

Ich finde wie überall ist's auch oder grade beim Sex ganz gut seine Grenzen und Vorlieben zu haben.

Ich konzentirere mich da lieber auf meine Vorlieben, die sind breitgefächert genug.

 

Die Zeit, dass ich alles in den Mund nehme wie Baby's, oder dass ich ner Frau auf's Popöchen Klatschen muss, wie Papi dem ungezogenen Mädchen- ich weiß nicht...

Ich kann mit gewissen Sexpraktiken einfach nix anfangen, ich find's vielfach irgendwie einfach nur süß und albern, komisch, definitiv nicht geil.

Ich respetiere Männer, die in Kleidchen rumlaufen, find Rocky Horror einfach geil, sehe mich aber nicht in Strapsen und kann darauf auch sonst bei männern gut verzichten.

 

Ich finde manche Dinge sagt, bzw. "verbietet einem evtl. auch der gesunde Menschenverstand und Lebenserfahrung.

Grade Herren, die immer so auf Letzteres pochen.

Ich weiß z.b. einfach, dass ich nix in meinen Arsch möchte und ich brauch's auch selbst nicht zwingend bei ner Frau- ausser sie liebt es.

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