Im**** Geschrieben am Dienstag um 18:10 Vor 2 Stunden, schrieb AntichristMaus: Männer fühlen das nicht immer als "sich wohl fühlen", wobei auch Frauen ihre besten Jahre vllt. dadurch vergeuden, weil sie "hoffen" von der Freundin zur Geliebten zur Ehefrau.... Ein Freundeskreis sollten nie aus der Ablage " nicht für ne Beziehung geeignet" entstehen Das sehe ich ganz genauso wie du. Denn in so einem Fall steckst du als Frau einfach nur in der fuckzone. Hat mich aber Jahre gedauert, das zu erkennen.
Su**** Geschrieben am Dienstag um 18:12 (bearbeitet) vor 4 Minuten, schrieb PhotographyLover: Kein Mann. Aber ich kenne die "Friendzone" ziemlich gut. Ich war immer nur der Kumpel, mehr nicht. Das soll kein Vorwurf sein, aber so habe ich es erlebt. Ich bin gerne Kumpeline, hab das für mich nie als "Problem" gesehen, beruhte (nach meinem dafür) auch immer auf Gegenseitigkeit. Es gibt welche, die meinen, ich sei ein Kerl in Frauengestalt, so eine zum Betreuten Betrinken und Pferde stehlen. Ich hab nie nachgefragt, ob das jetzt als Kompliment oder Scherz gemeint war 😅 bearbeitet am Dienstag um 18:14 von SuppenkOma
Im**** Geschrieben am Dienstag um 18:13 Vor 1 Stunde, schrieb SuppenkOma: Kann ich so nicht bestätigen. Ich habe mehr männliche als weibliche Freunde. Mein bester und ältester (im Sinne von Dauer) Freund ist leider viel zu früh von uns gegangen, vermisse ihn sehr🫶 Ich schätze, ich komme mit Männern besser als mit Frauen aus oder woran auch sonst es liegen mag. Die Männer hatten (meines Wissens nach) auch nie ein Problem mit ihrer friendzone (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen) und haben meinen Rat und meinen Humor gleichermaßen sehr geschätzt. Ja die Illusion hatte ich auch lange. Ich möchte überhaupt nicht bestreiten dass es auch echte Freundschaften zwischen Mann und Frau gibt. Aber in den allermeisten Fällen erhofft sich irgendeine Seite insgeheim doch immer mehr. Das zeigt sich ganz oft dann, wenn einer von beiden in einer neuen Beziehung steckt. Ich komme auch besser mit Männern zurecht, als mit Frauen und diese Erkenntnis macht mich schon sehr unglücklich.
Go**** Geschrieben am Dienstag um 18:24 Wenn ich in der Friendzone landete, dann war die Begründung immer, dass ich zu lieb bin oder einfach zu lange gewartet habe. Das doofe ist, wenn man sich mehr erhofft hat, dann bringt einem die Friendzone auch nichts und beendet es zum Selbstschutz lieber ganz.
Bo**** Geschrieben am Dienstag um 18:35 Wenn man in der Friendzone landet wird man wohl: von vornherein nicht im Beuteschema gewesen sein, aber man ist trotzdem ein "netter" Kerl oder man hat sich mit seinem eigenen Verhalten dahin manövriert. Wenn sie eine also über die Zeit eine andere emotionale Bindung zu dir aufgebaut hat, als du dir wünscht. Vielleicht hat man auch gewisse Zeichen nicht erkannt und sie glaubt dann, du hast kein Interesse und dann s.o. Gibt bestimmt 1000 verschiedene Gründe dafür
An**** Geschrieben am Dienstag um 18:38 Autor vor 7 Minuten, schrieb Goldie241277: Das doofe ist, wenn man sich mehr erhofft hat, dann bringt einem die Friendzone auch nichts und beendet es zum Selbstschutz lieber ganz. Ja, dieses Verhalten ist für mich nachvollziehbar und genau daraus resultiert auch meine Neugierde weshalb ich den Thread eröffnet habe, denn mir käme es im Leben nie in den Sinn mit einer Frau, dir mir ggü. unerwiderte Gefühle empfindet, eine rein plantonische Freundschaft zu pflegen (so nach dem Motto "Nee du, ich steh nicht auf dich aber als Kumpels können wir ja gerne was unternehmen"), sondern würde ich jeglichen weiteren Kontakt konsequent unterbinden, weil ich mir so eine Situation für die Person, die Gefühle empfindet, einfach nur schrecklich vorstelle.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Su**** Geschrieben am Dienstag um 18:46 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 8 Minuten , schrieb Anonymes_Mitglied666: Ja, dieses Verhalten ist für mich nachvollziehbar und genau daraus resultiert auch meine Neugierde weshalb ich den Thread eröffnet habe, denn mir käme es im Leben nie in den Sinn mit einer Frau, dir mir ggü. unerwiderte Gefühle empfindet, eine rein plantonische Freundschaft zu pflegen (so nach dem Motto "Nee du, ich steh nicht auf dich aber als Kumpels können wir ja gerne was unternehmen"), sondern würde ich jeglichen weiteren Kontakt konsequent unterbinden, weil ich mir so eine Situation für die Person, die Gefühle empfindet, einfach nur schrecklich vorstelle. Da gebe ich Dir recht. Ich bin mal so grob meine Freundesliste durchgegangen und da ist kein einziges Date dabei. Das sind einfach Männer, die mir im Laufe meines biblischen Alters beruflich oder privat über den Weg gelaufen sind, wir von Anfang an einen meistens humorvollen Draht zueinander hatten und aus diesem Draht hat sich dann über eine längere Zeit mit mal mehr oder weniger Kontakt eine herzliche Freundschaft entwickelt.
Ca**** Geschrieben am Dienstag um 18:47 vor 1 Minute, schrieb Anonymes_Mitglied666: Ja, dieses Verhalten ist für mich nachvollziehbar und genau daraus resultiert auch meine Neugierde weshalb ich den Thread eröffnet habe, denn mir käme es im Leben nie in den Sinn mit einer Frau, dir mir ggü. unerwiderte Gefühle empfindet, eine rein plantonische Freundschaft zu pflegen (so nach dem Motto "Nee du, ich steh nicht auf dich aber als Kumpels können wir ja gerne was unternehmen"), sondern würde ich jeglichen weiteren Kontakt konsequent unterbinden, weil ich mir so eine Situation für die Person, die Gefühle empfindet, einfach nur schrecklich vorstelle. Ich schätze da spielt immer der Gedanke oder Wunsch mit, "vielleicht entscheidet sie sich ja doch um, wenn sie sieht was für ein toller Freund ich bin".
Cl**** Geschrieben am Dienstag um 18:53 vor 11 Minuten, schrieb Anonymes_Mitglied666: Ja, dieses Verhalten ist für mich nachvollziehbar und genau daraus resultiert auch meine Neugierde weshalb ich den Thread eröffnet habe, denn mir käme es im Leben nie in den Sinn mit einer Frau, dir mir ggü. unerwiderte Gefühle empfindet, eine rein plantonische Freundschaft zu pflegen (so nach dem Motto "Nee du, ich steh nicht auf dich aber als Kumpels können wir ja gerne was unternehmen"), sondern würde ich jeglichen weiteren Kontakt konsequent unterbinden, weil ich mir so eine Situation für die Person, die Gefühle empfindet, einfach nur schrecklich vorstelle. Spannend. Hab mal irgendwo eine Studie gelesen, nach der Männer überwiegend mit solchen Frauen befreundet sind, die sie selbst attraktiv finden. Für Frauen spielt die Attraktivität ihrer männlichen Freunde dagegen überwiegend gar keine Rolle. Wenn es schon (unerwiderte) Gefühle gibt, ist man da natürlich schon einen Schritt weiter und die persönlichen Konsequenzen unterscheiden sich. Das Fundament dafür legen (manche) Männer allerdings mit ihrer eigenen Auswahl ihrer Freundinnen selbst.
l_**** Geschrieben am Dienstag um 19:30 Vor 2 Stunden, schrieb HerzensheimatBerlin: Ging mir genauso in der Jugend. War von vielen die beste Freundin. Nur mehr war nicht. Was sollen denn die Leute denken wenn man mit ner Dicken geht. Denen danke ich heute noch, die mich so gesehen habe. Ich wusste dann schnell was ich nicht wollte und die Friendzone hatte sich ausgefriendet. Jahrzehnte später, ich viel abgenommen, kamen sie angekrochen. Würg Same Here....aber es war mir ein inneres Blumenpflücken, auch wenn im Grunde sehr kindisch, einer nach der anderen der wohlverdienten Korb zu überreichen. (Hab ihnen quasi die eigenen zurück gegeben). Das hat sich in meinem Leben noch zweimal wiederholt, mit der Erkenntnis, dass es nicht am Alter liegt... Ich bin schlank geblieben, aber exklusiv nur noch für mich, aus den richtigen Gründen. Außenwirkung bockt mich nicht, nicht mal die positive. Auch die sich weniger kacke anfühlt.
Do**** Geschrieben am Dienstag um 19:32 (bearbeitet) vor 3 Stunden, schrieb Lausitz-Spreewald: So ist es. Das klassische Rollenbild in der Menschheitsgeschichte ist ja, der Mann ist der Jäger und Sammler, der die Nahrung ranholt und die Frau das heimische Nest in der Höhle und die Kinder hütet. Nun kam es aber nicht selten vor, dass der Mann auch mal bei der Jagd nach einem Mammut oder anderweitig verunglückte und dann hatte die Frau mit ihren Kindern keinen Ernährer mehr und brauchte dringend Ersatz. Dies spiegelt sich bis heute noch in der Evolution bei vielen Frauen wieder, die sich deshalb auch schon während einer Beziehung Kontakte zu Männern auf freundschaftlicher Basis warm halten. Nein, ich meine damit kein Fremdgehen. Was ein Glück, dass mittlerweile die Evolution ein gutes Stück weiter ist. Zumindest auf weiblicher Ebene. Ich habe mir noch nie jemanden "warm gehalten". Klare Ansage, was Masse ist und frisst oder stirb. Und stell dir vor: heutzutage sind viele Frauen mehr Jäger und Sammler als es Männer je waren 🤣 oder wie erklärt sich das Jammern der alleingelassenen Männchen derweil überall?! (Rhetorische Frage, ich brauche keine Antwort) bearbeitet am Dienstag um 19:34 von DonnaP Tippfehler
An**** Geschrieben am Dienstag um 19:34 Ich habe/hatte drei Freunde, die in der Friendzone waren/sind… Zwei davon sind die Exfreunde meiner damals besten Freundinnen, sie sind einfach wie Brüder für mich… Ich weiß sehr viel von ihnen, weiß sie sehr als Mensch zu schätzen, aber ich hätte mir nie vorstellen können, mit denen irgendetwas „anzufangen“… rational kann ich das nicht erklären, sie waren eben wie Brüder für mich… 🤔🤷♀️ Der eine ist mittlerweile verheiratet, der andere wohnt im Ausland… Der dritte ist wohl der „Klassiker“ in Hinblick auf Friendzone, zumindest für mein Verständnis… Ich schätze seinen Humor, seine Art, es gibt nichts, was ich negativ an ihm benennen könnte… dennoch war/ist er für mich nicht „anziehend“… vor etwa zwei Jahren habe ich sogar die selben Gedanken gehabt, „warum eigentlich nicht“… 🤔🤷♀️ meine Antwort darauf: er vermittelt mir den Eindruck, dass er einfach alles für mich machen würde… Ich will aber niemanden, der sich für mich sozusagen aufopfert… Und das ist das Gefühl, dass er mir vermittelt dabei… Er gibt mir das Gefühl, dass er ohne Rücksicht auf seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche alles für mich machen würde… Das ist einfach „zu viel des Guten“… 🤔🤷♀️ es hatte schon ein wenig von Love Bombing, auch wenn er sicherlich nur gute „Absichten“ hatte…  Hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel mit einbringen…
bo**** Geschrieben am Dienstag um 19:43 Erstmal danke für deine Fragestellung. Ich finde sie übrigens auch super gut formuliert! Da ich einige Antworten hier schon als Antwort für mich klar bestätigen kann, finde ich den Oberbegriff „zu nett“ sehr passend. Was das „nette“ meiner Meinung nach ausmacht ist: überwiegende Harmoniebedürftigkeit, Konflikte vermeiden, nicht Nein sagen können, sich selbst hinten anstellen, immer höflich und freundlich bleiben. Lg
On**** Geschrieben am Dienstag um 20:14 wenn ein Mann in der Friendzone landet, fehlt ihm der Erotikfaktor
Ca**** Geschrieben am Dienstag um 20:28 (bearbeitet) vor 2 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Mach doch mal den Selbsttest und biete deinen männlichen "Freunden" eine schnelle unverbindliche Nummer mit dir an. Manche Reaktion wird dich sicherlich überraschen. Ich kann dir sagen, würde eine meiner weiblichen Freundinnen mir sowas anbieten, würde ich fragen "Was sie genommen haben oder ob sie besoffen sind". Ich kenne nämlich auch immer deren Partner, die sind dann auch immer mit mir befreundet. Selbst wenn sie Single wären, würden die ein solches Angebot nicht machen. Da meine weiblichen Freunde generell ganz andere Dinge bei einem ( Sex ) "Partner" suchen, als ich ihnen geben könnte. Die sind nämlich alle eher der "Kuschel" Typ. Nähe und die ganze Nummer. Und genau diese Sachen brauche ich nicht. Wissen die. Was sie auch wissen, das ich meine Grundsätze und Grenzen mag. bearbeitet am Dienstag um 20:33 von Carbonated
su**** Geschrieben am Dienstag um 20:32 Was ist eine "Friendzone" - Kann man das nicht in Deutsch ausdrücken? Und was ist eine Freundschaftszone?
Go**** Geschrieben am Dienstag um 20:44 vor 1 Stunde, schrieb Cleo91: Spannend. Hab mal irgendwo eine Studie gelesen, nach der Männer überwiegend mit solchen Frauen befreundet sind, die sie selbst attraktiv finden. Ich finde solche Studien ja immer Schwachsinn. Meine besten weiblichen Freundinnen waren für mich immer sexuell völlig uninteressant. Sonst wären sie nie Freunde in dem Sinne geworden.
Cl**** Geschrieben am Dienstag um 20:52 vor 4 Minuten, schrieb Goldie241277: Ich finde solche Studien ja immer Schwachsinn. Meine besten weiblichen Freundinnen waren für mich immer sexuell völlig uninteressant. Sonst wären sie nie Freunde in dem Sinne geworden. Dass das bei dir selbst anders ist, macht etwaige Studien nicht zu Schwachsinn. Das ist gerade der Unterschied zwischen anekdotischer und empirischer Evidenz. Im Übrigen sagt auch diese konkrete Studie nur, dass das bei Männern überwiegend der Fall ist. Das impliziert, dass es auch einen nicht-überwiegenden Anteil an Männern gibt, bei denen das eben anders ist. Gut für dich, wenn du zur zweitgenannten Gruppe gehörst. Das trägt bestimmt zu stabileren und zufriedenstellenderen Freundschaften bei.
Dies ist ein beliebter Beitrag. CAT-IS-BACK Geschrieben am Dienstag um 21:50 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich glaube, dass die „Friendzone“ weniger ein aktives Wegsortieren ist, sondern meist das Ergebnis davon, dass sich bei einer Person schlicht keine romantische oder sexuelle Anziehung entwickelt – trotz Sympathie. Aus meiner Sicht passiert das aus sehr unterschiedlichen, oft ganz banalen Gründen. Zum Beispiel: Die Anziehung fehlt von Anfang an, ohne dass man das logisch erklären könnte. Man mag den Menschen, lacht gern mit ihm, fühlt sich sicher – aber eben nicht „angezogen“. Man nimmt den anderen eher in einer vertrauten, freundschaftlichen Rolle wahr (ähnlich wie einen guten Freund oder Kollegen), und dieses Bild verfestigt sich mit der Zeit. Die Art der Kommunikation wirkt sehr zugewandt, verständnisvoll und unterstützend, aber nicht flirtend oder spannungsvoll – was nicht „falsch“ ist, nur eben nicht automatisch romantische Gefühle auslöst. Manchmal passt es auch schlicht nicht auf Beziehungsebene: Lebensstil, Werte, Dynamik oder Timing. Wichtig finde ich dabei: In den allermeisten Fällen ist das keine bewusste Entscheidung gegen den Mann, sondern für Ehrlichkeit. Freundschaft anzubieten bedeutet nicht, jemanden kleinzuhalten, sondern anzuerkennen, dass man ihn schätzt, nur eben nicht als Partner. Deshalb tue ich mich auch schwer mit dem Begriff „Friendzone“, weil er oft so klingt, als würde jemand absichtlich in eine Schublade gesteckt. Häufig ist es einfach das Ergebnis fehlender gegenseitiger Anziehung – und die lässt sich leider weder erzwingen noch logisch herleiten.
La**** Geschrieben am Dienstag um 21:57 Der bitterste Grund ist wahrscheinlich, dass einem der Mann/die Frau als Freund zu wichtig ist. Die Angst, wenn man sich auf mehr einläßt, gibt es schnell Drama und kann viel zu schnell auch wieder vorbei sein und die Freundschaft ist für immer verloren. Gerade Menschen, die schon schlechte Beziehungen mit Beziehungen gemacht haben, sind Freundschaften oft wichtiger als jemand, mit dem sie Sex haben.
My**** Geschrieben am Dienstag um 22:02 vor 3 Minuten, schrieb LadySchatten: Gerade Menschen, die schon schlechte Beziehungen mit Beziehungen gemacht haben, Vielleicht sollten diese Menschen lernen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.
La**** Geschrieben am Dienstag um 22:42 vor 37 Minuten, schrieb Myrff: Vielleicht sollten diese Menschen lernen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Ja, sollten sie. Ist aber gar nicht so einfach. Beginnt bei vielen schon bei einem dysfunktionalen Elternhaus. Gerade Frauen landen oft bei einem Kerl, der siegenauso schlecht behandelt, wie ihr Vater ihre Mutter. Das Muster sitzt sehr tief. Und wenn dann jemand nettes auftaucht, wollen sie den einfach behalten. Und nicht dass er in einer Beziehung auch zum Monster mutiert....
Gelöschter Benutzer Geschrieben am Dienstag um 23:26 vor 1 Stunde, schrieb CAT-IS-BACK: Ich glaube, dass die „Friendzone“ weniger ein aktives Wegsortieren ist, sondern meist das Ergebnis davon, dass sich bei einer Person schlicht keine romantische oder sexuelle Anziehung entwickelt – trotz Sympathie. Aus meiner Sicht passiert das aus sehr unterschiedlichen, oft ganz banalen Gründen. Zum Beispiel: Die Anziehung fehlt von Anfang an, ohne dass man das logisch erklären könnte. Man mag den Menschen, lacht gern mit ihm, fühlt sich sicher – aber eben nicht „angezogen“. Man nimmt den anderen eher in einer vertrauten, freundschaftlichen Rolle wahr (ähnlich wie einen guten Freund oder Kollegen), und dieses Bild verfestigt sich mit der Zeit. Die Art der Kommunikation wirkt sehr zugewandt, verständnisvoll und unterstützend, aber nicht flirtend oder spannungsvoll – was nicht „falsch“ ist, nur eben nicht automatisch romantische Gefühle auslöst. Manchmal passt es auch schlicht nicht auf Beziehungsebene: Lebensstil, Werte, Dynamik oder Timing. Wichtig finde ich dabei: In den allermeisten Fällen ist das keine bewusste Entscheidung gegen den Mann, sondern für Ehrlichkeit. Freundschaft anzubieten bedeutet nicht, jemanden kleinzuhalten, sondern anzuerkennen, dass man ihn schätzt, nur eben nicht als Partner. Deshalb tue ich mich auch schwer mit dem Begriff „Friendzone“, weil er oft so klingt, als würde jemand absichtlich in eine Schublade gesteckt. Häufig ist es einfach das Ergebnis fehlender gegenseitiger Anziehung – und die lässt sich leider weder erzwingen noch logisch herleiten. Gut beschrieben. Genau so sehe ich das auch.
Hackenhoch00 Geschrieben am Mittwoch um 06:38 Liebe ist also Sex. Das vergessen wir wieder ganz schnell.
Cr**** Geschrieben am Mittwoch um 07:45 ...weil die Priorität einer Freundschaft dem Sex vorzugsweise gegeben wird, oder die Person in diesem Moment nicht in das Liebesleben hineinpasst, weil aktuell kein Anlass für Liebe, Romantik und Intimität gegeben ist, nimm es als Chance, manchmal bleiben solche Freundschaften dauerhaft bestehen, in anderen Fällen entwickelt sich daraus doch noch die große Liebe.
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