Dies ist ein beliebter Beitrag. De**** Geschrieben am Sonntag um 10:39 Dies ist ein beliebter Beitrag. Hi an alle, mich beschäftigt dieses Thema leider schon seit einem großen Teil meines Lebens. Ich weiß nicht genau, ob es hier richtig eingeordnet ist, aber mir fällt keine passendere Kategorie ein. Zur Erklärung: Ich stehe auf Sex – und zwar gern und häufig. Je älter ich werde, desto mehr setze ich mich mit mir selbst auseinander, auch mit meinen Vorlieben und Abneigungen. Vielleicht spät, aber besser als nie. Vor einigen Jahren hatte ich definitiv häufiger Sex als heute. Damals habe ich vieles einfach hingenommen, ohne groß darüber nachzudenken. Das möchte ich ändern. Ich liebe Sex, genieße ihn jedoch kaum, weil ich extrem empfindlich bin. Für mich ist es manchmal kaum vorstellbar, wie dehnbar andere Frauen sind und was sie alles mit ihrem Körper machen können – ich gebe zu, ich bin da ein bisschen neidisch. Ich habe keine inneren Schamlippen, mein Kitzler ist vorhanden, liegt aber unter der Haut. Besser kann ich es kaum beschreiben. Vereinfacht gesagt habe ich – wie manche es nennen – „nur einen Schlitz“. Glücklicherweise empfinde ich vermutlich genauso viel wie andere, auch der Bereich des Kitzlers ist stimulierbar. Allerdings kann ich dort weder grob noch sehr lange zugange sein, da die Haut irgendwann wund wird. Die Heilung ist dann schmerzhaft, unangenehm und dauert oft mehrere Tage. Das passiert auch, wenn jemand zu rabiat ist oder Schamlippen bzw. sogar die Pobacken zu stark auseinanderzieht – was bei mir ohnehin kaum möglich ist. Sex an sich ist durchaus möglich, und ich fasse mich selbst ja auch an. Ich liebe Vibration. Doch andere Menschen bringen oft weniger Feingefühl mit. Das ist schade, denn ich mochte früher sehr die Vorstellung, einen ganzen Tag miteinander zu verbringen: viel Sex, reden, spielen, anheizen, weitermachen – einfach genießen. Mittlerweile habe ich kaum noch Sex. Und wenn ich mich doch auf jemanden einlasse, bereue ich es oft, weil ich nach wenigen Minuten schlicht „kaputtgespielt“ bin. Das Kuriose daran: Kein einziger Mann hat bisher bemerkt, dass ich anatomisch anders gebaut bin. Dabei sehe ich anders aus und muss mich auch anders anfühlen. Ich selbst weiß ja, wie eine Vulva üblicherweise aussieht und was „normalerweise“ da ist. Inzwischen kommuniziere ich das bei intensiveren Chats offen, wenn es eventuell zu mehr kommen könnte. Leider reagieren viele dann sehr penetrant, wollen Fotos sehen und fixieren sich nur noch auf dieses Thema. Das nervt mich so sehr, dass ich oft wieder abspringe. Ich lebe nicht im Mittelalter und möchte nicht für eine Kuriositätenausstellung herhalten. Ich verstehe, dass es reizvoll sein kann, etwas anderes kennenzulernen, und ich bin wirklich nicht prüde – aber irgendwo hört es auf. Gibt es unter euch Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen? Wie geht ihr damit um? Oder Menschen, die bereits Sexual- oder Beziehungspartner hatten, die ähnlich gebaut waren – wie war euer Sexleben? Ich merke, dass ich Hemmungen entwickelt habe, mich fallen zu lassen. Ich bin „anders zu bedienen“, vermutlich braucht es mehr Feingefühl und vielleicht mehr Aufmerksamkeit, um mich zum Orgasmus zu bringen – obwohl ich es allein ja auch schaffe. Ich möchte nicht, dass Sex für andere zu einem anstrengenden oder frustrierenden Erlebnis wird. Deshalb gebe ich oft lieber, als selbst etwas einzufordern, obwohl ich mir genau das eigentlich wünschen würde. Zusätzlich habe ich Interesse daran, meine devote Seite zu erkunden. Dafür bräuchte ich allerdings jemanden, der Erfahrung hat, weiß, was er tut, und bereit ist, sich auf meine körperlichen Gegebenheiten einzulassen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich Diabetes habe, was sich unter anderem auf die Hautbeschaffenheit auswirkt – gerade bei längeren oder intensiveren Sessions. Daher auch meine Frage an dominante Menschen: Wie handhabt ihr Spiele, wenn körperliche Einschränkungen vorhanden sind? Mir ist bewusst, dass das sehr individuell ist, aber mir schwirrt einfach unglaublich viel durch den Kopf. Abgesehen davon liebe ich auch den Gedanken, einen devoten Partner oder eine devote Partnerin – zum Beispiel einen Femboy – zu finden, mit dem oder der ich gemeinsam entdecken kann. Der Gedanke, zusammen Erfahrungen außerhalb der Norm zu machen, reizt mich sehr. Gleichzeitig frage ich mich, ob das Spielspektrum dadurch kleiner wird. Natürlich gibt es trotzdem noch vieles – auch wenn viele Toys für mich nicht funktionieren, da sie stark auf direkte Klitorisstimulation ausgelegt sind. Es ist alles ziemlich viel und sicher nicht perfekt formuliert. Aber vielleicht gibt es hier Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, Ideen oder einfach Lust auf einen respektvollen Austausch – ohne sich ausschließlich an meiner kleinen „Andersartigkeit“ aufzugeilen. So oder so: Ich wünsche euch einen hinreißenden Tag
Al**** Geschrieben am Sonntag um 10:49 Mir fällt dazu was ein. Beschäftige dich mit Tantra. Es ist da immer ergebnisoffen und du wirst dann loslassen können und viel positive Energie spüren.
Ko**** Geschrieben am Sonntag um 10:49 Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Ich bewundere deine Offenheit. 😘
norby76 Geschrieben am Sonntag um 10:49 Puhh, das solltest du vielleicht vor dem Sex mit dem Mann kommunizieren. Wäre meine Ansicht. Schließlich ist nicht jeder Mann Frauenarzt und hat das notwendige Wissen. Reden schafft Vertrauen und überbrückt Missverständnisse.
He**** Geschrieben am Sonntag um 10:49 Ich kenne das ähnlich wie in deiner Beschreibung. Das war für uns allerdings kein Problem, penetrativer Sex ging immer okay. Und klitorale Stimulation hatten wir leicht aber geil und zielführend eher mit Zunge statt mit fingern
Dies ist ein beliebter Beitrag. Lu**** Geschrieben am Sonntag um 10:50 Dies ist ein beliebter Beitrag. Mädel, du bist einfach großartig. wünsche dir den einfühlsamen Partner, den du verdienst. LG
rainbow_1954 Geschrieben am Sonntag um 10:52 Ich würde an Deiner Stelle medizinsche Beratung in Anspruch nehmen. Das ist zu komplex, als dass man es mit gutgemeinten Ratschlägen lösen könnte.
Ax**** Geschrieben am Sonntag um 10:52 Ich glaube mit viel Feingefühl wirst auch Du glücklich und wahrscheinlich bist du innen empfindlichicher wie außen! Ich denke da geht auch für dich etwas!
Anonymes-Mitglied-1 Geschrieben am Sonntag um 10:53 Ich finde es schade, das manche Männer rücksichtslos sind. Das funktioniert bei Frau A, dann funktioniert es auch bei Frau B. Und gerne auch gehört, stell dich doch nicht so an. Vielleicht findest Du einen der zu dir passt. Auf jeden Fall, reden.
St**** Geschrieben am Sonntag um 10:53 Hallo desi vielleicht probiertst du es es erstmal mit oralen Sex bzw Orgasmuskontrolle einfach in kleinen Schritten zum Orgasmus!Meiner Frau geht es auch so daß sie schnell überreizt ist und dann keine Lust mehr hat !damit kommen wir ganz gut klar
Al**** Geschrieben am Sonntag um 10:56 Es gibt seriöse Institute wo ausgebildet Ergothe***uten, Sex Coach oder mit Sportstudium , Tantra erlernt haben. Es findet ein Vorgespräche statt. Es geht um Körperwahrnehmung, Lösung von Blockaden, Probleme. Später geht man gemeinsam einen Weg. Ich habe letzte Woche meine erste Tantramassage genossen. Ich war extrem frei und es war sehr schön für mich.
Ei**** Geschrieben am Sonntag um 10:58 Sehr interessant zu lesen und für dich demnach schwierig. Meine Erfahrung sagt jedoch "normale muschi" gibt es nicht. Alles ist normal. Mini innere Schamlippen und auch seeehr große innere Labien. Ich mag beides, und natürlich auch alles dazwischen. Wenn du schnell wund bist, sollte vielleicht einfach dein Flasche babyöl oder gleitgel immer dabei sein. Da kenne ich einige schöne Varianten, auch eine empfindliche muschi mehr als hinreichend zu stimulieren. OHNE Untersuchung der Lunge ;) Ja ich bin ein Mann und habe keine Muschi, kenne mich da aber vermutlich besser aus, als so manche Frau mit ihrer eigenen muschi. Gibt leider viele, die da nicht mit ihrem Körper in Einklang sind, geschweige denn, ihn so genießen können wie er ist. Lieben Gruß
Dies ist ein beliebter Beitrag. Kl**** Geschrieben am Sonntag um 11:02 Dies ist ein beliebter Beitrag. Danke für deinen wertvollen Beitrag. Ich fühl manche Punkte sehr. Und ich verstehe dich total, man will sowas kommunizieren und nicht immer nur geben müssen und dann kommen solche Reaktion. Man da macht das ganze doch keinen Spaß mehr 😩 Mir vergeht da die Lust, wenn der Sexpartner nicht zuhört und reden mag, ob intime Dinge, die mich beschäftigen. Genauso wie das Thema den ganzen Tag Sex, reden, spielen, anheizen, weitermachen. Das können viele Männer einfach nicht. Oder sie verstehen es nicht, dass genau das manche Frauen brauchen oder wollen. Auch vieles schnell unangenehm oder schmerzhaft wird, verstehen sie nicht, dass man(n) nicht immer die gleiche Technik bei jeder Frau einsetzen kann, das Frauen nunmal unterschiedlich sind. Würde auch noch gerne vieles erleben, ausprobieren, aber ich bin des Redens müde. Online haben viele ne große Klappe, aber wenns drauf ankommt und man sich von Angesicht zu Angesicht sieht, ist es dahin mit der offenen Kommunikation und dem ausprobieren und gucken, was gefällt und was nicht. Dann wird reingesteckt und fertig. Shit egal, was die Frau braucht.
Un**** Geschrieben am Sonntag um 11:03 Vor 4 Minuten , schrieb EinHamburgEr70: Sehr interessant zu lesen und für dich demnach schwierig. Meine Erfahrung sagt jedoch "normale muschi" gibt es nicht. Alles ist normal. Mini innere Schamlippen und auch seeehr große innere Labien. Ich mag beides, und natürlich auch alles dazwischen. Wenn du schnell wund bist, sollte vielleicht einfach dein Flasche babyöl oder gleitgel immer dabei sein. Da kenne ich einige schöne Varianten, auch eine empfindliche muschi mehr als hinreichend zu stimulieren. OHNE Untersuchung der Lunge ;) Ja ich bin ein Mann und habe keine Muschi, kenne mich da aber vermutlich besser aus, als so manche Frau mit ihrer eigenen muschi. Gibt leider viele, die da nicht mit ihrem Körper in Einklang sind, geschweige denn, ihn so genießen können wie er ist. Lieben Gruß Oh bitte kein Baby Öl für uns Frauen unten rum. Lieber Gleitgel auf Wasserbasis 👍
Bi**** Geschrieben am Sonntag um 11:03 Erstmal Hut ab das du das so offen kommunizierst, ich denke auch das REDEN miteinander sehr wichtig ist, wenn der passende einfühlsame Part gefunden ist, kann man auch seine devote Seite gut mit einbinden. Ich hoffe das es hier den einen oder anderen Schreiber noch für dich was passendes hinzuzufügen kann.
We**** Geschrieben am Sonntag um 11:03 Deine devote Seite erkunden zu wollen, bedeutet nicht zwangsläufig, alles mitzumachen, und schon gar nicht, Sachen über dich ergehen zu lassen, die dich körperlich belasten. Das Problem bei all den sogenannten Doms ist, dass sie eigentlich komplett unerfahren sind und ihre Fantasien aus irgendwelchen Schmuddelfilmchen mit Zwang umsetzen wollen, ohne auf deine Bedürfnisse einzugehen. Wir empfehlen dir, dich selbst erstmal zu informieren, in welche Richtung deine devote Ader geht. Dazu gibt es genügend Fachbücher, aber auch Romane. Eine gut umgesetzte Dom-Sub-Beziehung muss nicht auf besonders hartem und schmutzigem Geschlechtsverkehr aufgebaut werden, es geht hierbei genauso um Raffinesse, Vertrauen und die Art, wie er dich führt. Ein guter Dom sollte immer in der Lage sein, dich körperlich und mental wieder auffangen zu können.
ni**** Geschrieben am Sonntag um 11:07 Mein erster Gedanke ist der gleiche wie @Alpha-Frau eine tantrische Basis egal in welcher Spieler das endet könnte helfen. Deine Kommunikationsbereitschaft wirkt ja recht gesund, dass solltest du auch meiner Meinung nach so beibehalten. Ich drück dir die Daumen dass du genau den Partner findest, der sich auf deine Bedürfnisse einlassen kann.
M0**** Geschrieben am Sonntag um 11:08 Ich denke irgendwann wird der richtige kommen der Verständnis und offene kombination und das richtige Vertrauen mitbringen wird. Wer nicht mal merkt das du anatomisch anders bist geht leider nicht auf dich ein und denkt leider nur egoistisch an dich.
ca**** Geschrieben am Sonntag um 11:11 Ich kannte das Thema vorher nicht. Ich danke dir für die Beschreibung. Und es tut mir leid, dass so viele Artgenossen dermaßen unsensibel mit dir umgehen.
Dies ist ein beliebter Beitrag. al**** Geschrieben am Sonntag um 11:16 Dies ist ein beliebter Beitrag. Liebe Desi...ich hab gesehen dass Du ' erst' 37 bist....bitte sag nicht 'Ich bin alt'....Scheinbar hast Du bist jetzt nur Partner gehabt,die die Tour mögen 'Rammeln bis der Arzt kommt bzw.bis es schmerzt'.....glaube mir,da bist Du nicht die einzige....auch mir ist es schon passiert,dass ich Schmerzen hatte, tagelang sogar nicht auf Toilette könnte...da half dann Salbe u.ä.....Abhilfe könnte ein Gleitgel schaffen,dann hilft es auch dem Partner zu sagen wann es unangenehm wird....manche sind rabiat und es ist nicht Sinn der Sache das nur der Mann sein Vergnügen hat,Sex sollte beiden Spaß und Vergnügen bereiten.....wenn die Männer nicht bemerkt haben,wie Dein 'Keller 'aufgebaut ist....Glückwunsch...die Vielfältigkeit der Anatomie mancher menschlichen Körper ist faszinierend.. .und dass Du zeitweise eine Unlust verspürst..ich denke ,Dein Körper und Psyche will Dir zu verstehen geben,dass sie eine Pause brauchen.....also mach Dir deswegen keine Gedanken....manchmal passiert das auch in der Menopause...ach übrigens...manche Männer brauchen eine Führung,denn jede Frau liebt den Sex anders und soweit sind manche Männer noch nicht....
Do**** Geschrieben am Sonntag um 11:25 Ich denke du wirst auch in deiner Umgebung Männer finden die auf deine Bedürfnisse eingehen können. Ich selber kenne leider keine Frau die solche Gelüste hat wie du und diese auch so frei kommuniziert. Ich selber bin Bi und ein 3er, jedem mit jedem wäre bestimmt das geilste Erlebnis.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ba**** Geschrieben am Sonntag um 11:30 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) vor 52 Minuten, schrieb Desi2901: Hi an alle, mich beschäftigt dieses Thema leider schon seit einem großen Teil meines Lebens. Ich weiß nicht genau, ob es hier richtig eingeordnet ist, aber mir fällt keine passendere Kategorie ein. Zur Erklärung: Ich stehe auf Sex – und zwar gern und häufig. Je älter ich werde, desto mehr setze ich mich mit mir selbst auseinander, auch mit meinen Vorlieben und Abneigungen. Vielleicht spät, aber besser als nie. Vor einigen Jahren hatte ich definitiv häufiger Sex als heute. Damals habe ich vieles einfach hingenommen, ohne groß darüber nachzudenken. Das möchte ich ändern. Ich liebe Sex, genieße ihn jedoch kaum, weil ich extrem empfindlich bin. Für mich ist es manchmal kaum vorstellbar, wie dehnbar andere Frauen sind und was sie alles mit ihrem Körper machen können – ich gebe zu, ich bin da ein bisschen neidisch. Ich habe keine inneren Schamlippen, mein Kitzler ist vorhanden, liegt aber unter der Haut. Besser kann ich es kaum beschreiben. Vereinfacht gesagt habe ich – wie manche es nennen – „nur einen Schlitz“. Glücklicherweise empfinde ich vermutlich genauso viel wie andere, auch der Bereich des Kitzlers ist stimulierbar. Allerdings kann ich dort weder grob noch sehr lange zugange sein, da die Haut irgendwann wund wird. Die Heilung ist dann schmerzhaft, unangenehm und dauert oft mehrere Tage. Das passiert auch, wenn jemand zu rabiat ist oder Schamlippen bzw. sogar die Pobacken zu stark auseinanderzieht – was bei mir ohnehin kaum möglich ist. Sex an sich ist durchaus möglich, und ich fasse mich selbst ja auch an. Ich liebe Vibration. Doch andere Menschen bringen oft weniger Feingefühl mit. Das ist schade, denn ich mochte früher sehr die Vorstellung, einen ganzen Tag miteinander zu verbringen: viel Sex, reden, spielen, anheizen, weitermachen – einfach genießen. Mittlerweile habe ich kaum noch Sex. Und wenn ich mich doch auf jemanden einlasse, bereue ich es oft, weil ich nach wenigen Minuten schlicht „kaputtgespielt“ bin. Das Kuriose daran: Kein einziger Mann hat bisher bemerkt, dass ich anatomisch anders gebaut bin. Dabei sehe ich anders aus und muss mich auch anders anfühlen. Ich selbst weiß ja, wie eine Vulva üblicherweise aussieht und was „normalerweise“ da ist. Inzwischen kommuniziere ich das bei intensiveren Chats offen, wenn es eventuell zu mehr kommen könnte. Leider reagieren viele dann sehr penetrant, wollen Fotos sehen und fixieren sich nur noch auf dieses Thema. Das nervt mich so sehr, dass ich oft wieder abspringe. Ich lebe nicht im Mittelalter und möchte nicht für eine Kuriositätenausstellung herhalten. Ich verstehe, dass es reizvoll sein kann, etwas anderes kennenzulernen, und ich bin wirklich nicht prüde – aber irgendwo hört es auf. Gibt es unter euch Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen? Wie geht ihr damit um? Oder Menschen, die bereits Sexual- oder Beziehungspartner hatten, die ähnlich gebaut waren – wie war euer Sexleben? Ich merke, dass ich Hemmungen entwickelt habe, mich fallen zu lassen. Ich bin „anders zu bedienen“, vermutlich braucht es mehr Feingefühl und vielleicht mehr Aufmerksamkeit, um mich zum Orgasmus zu bringen – obwohl ich es allein ja auch schaffe. Ich möchte nicht, dass Sex für andere zu einem anstrengenden oder frustrierenden Erlebnis wird. Deshalb gebe ich oft lieber, als selbst etwas einzufordern, obwohl ich mir genau das eigentlich wünschen würde. Zusätzlich habe ich Interesse daran, meine devote Seite zu erkunden. Dafür bräuchte ich allerdings jemanden, der Erfahrung hat, weiß, was er tut, und bereit ist, sich auf meine körperlichen Gegebenheiten einzulassen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich Diabetes habe, was sich unter anderem auf die Hautbeschaffenheit auswirkt – gerade bei längeren oder intensiveren Sessions. Daher auch meine Frage an dominante Menschen: Wie handhabt ihr Spiele, wenn körperliche Einschränkungen vorhanden sind? Mir ist bewusst, dass das sehr individuell ist, aber mir schwirrt einfach unglaublich viel durch den Kopf. Abgesehen davon liebe ich auch den Gedanken, einen devoten Partner oder eine devote Partnerin – zum Beispiel einen Femboy – zu finden, mit dem oder der ich gemeinsam entdecken kann. Der Gedanke, zusammen Erfahrungen außerhalb der Norm zu machen, reizt mich sehr. Gleichzeitig frage ich mich, ob das Spielspektrum dadurch kleiner wird. Natürlich gibt es trotzdem noch vieles – auch wenn viele Toys für mich nicht funktionieren, da sie stark auf direkte Klitorisstimulation ausgelegt sind. Es ist alles ziemlich viel und sicher nicht perfekt formuliert. Aber vielleicht gibt es hier Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, Ideen oder einfach Lust auf einen respektvollen Austausch – ohne sich ausschließlich an meiner kleinen „Andersartigkeit“ aufzugeilen. So oder so: Ich wünsche euch einen hinreißenden Tag Danke dir für deinen offenen, reflektierten und sehr respektvollen Text.👍 Man merkt, wie viel Selbstarbeit da schon drinsteckt und wie sehr dich das Thema gleichzeitig belastet. Du bist damit nicht falsch, nicht kompliziert und ganz sicher keine Kuriosität. Hier kommen mir ein paar Gedanken, die ich dir gern mitgeben möchte: - Dein Körper ist nicht defizitär, er braucht andere Rahmenbedingungen.☝️ Was du beschreibst: Hohe Sensibilität, schnell wund werdende Haut, verdeckter, überdeckter Kitzler, kaum oder keine inneren Schamlippen, liegt vollständig im Spektrum normaler Vulva-Varianten. Das Problem ist nicht dein Körper, sondern dass sehr viele Menschen Sex nach einem groben Standard-Drehbuch gelernt haben. Also schneller, fester, direkter, besser. Für empfindsame Körper stimmt das halt schlicht und einfach nicht. Dass du alleine gut zum Orgasmus kommst, ist ein ganz wichtiger Hinweis. - Dein Körper funktioniert.👍 - Das Setting mit anderen funktioniert oft nicht. - Kaputtgespielt sein ist ein reales Warnsignal, kein persönliches Versagen. - Wundheit, Brennen, tagelange Heilung, das sind keine Kleinigkeiten. Das ist dein Körper, der sagt: "Stopp, das war zu viel, zu direkt, zu wenig abgestimmt." Gerade mit Diabetes denke ich, ist dies doppelt relevant. Haut regeneriert langsamer, Mikroverletzungen sind häufiger, Reibung und Feuchtigkeit plus Druck gleicht einem schnellen Overload. Das heißt nicht "Kein Sex“, sondern bewusster, langsamer, intelligenter Sex. - Viel Gleitmittel (auch regelmäßig nachlegen, nicht nur am Anfang).😉 - Eher weniger Reibung, mehr indirekte Stimulation. - Pausen nicht als Abbruch, sondern als Teil des Spiels betrachten. - Unbedingt klare Absprachen, dass "Weniger" nicht "Langweiliger" ist. - Kommunikation: Du machst schon viel richtig, aber du darfst selektiver sein. Dass du es ansprichst, bevor es intim wird, ist wie ich finde unglaublich stark.👍 Und dass Viele dann aufdringlich werden oder Fotos verlangen, ist leider sehr beschämend und sagt schon gar nichts über dich, sondern über deren mangelnde Reife aus. Vielleicht hilft dir ja ein innerer Filter: - Wer nach Fotos fragt, raus.👎 - Wer dich "Spannend wegen "Anders“ findet, aber nicht wegen dir, raus.👎 - Wer neugierig, aber respektvoll fragt und Grenzen akzeptiert, potenziell richtig.👍 Auch musst Du nichts beweisen, erklären oder vorführen. Dein Körper ist kein Bewerbungsschreiben. "Ich will nicht anstrengend sein" Das tut mir beim Lesen besonders weh.😢Das ist ein Satz, den viele sensible, gebende Menschen entwickeln. Aber Sex, bei dem du dich zurücknimmst, um niemanden zu belasten, hinterlässt auf Dauer genau das, was du beschreibst. Hemmungen, Rückzug, Frust. Ein passender Partner (Egal ob dominant, devot oder vanilla), empfindet deine Bedürfnisse nicht als Last sondern als Teil der Intimität und erlebt Feinfühligkeit nicht als Einschränkung, sondern als Tiefe. Zum Thema devote Seite erkunden: Gute dominante Menschen arbeiten immer mit Grenzen, nicht gegen sie und in verantwortungsvollem Konsens, also Achtsamkeit und Anpassung. Viele Doms empfinden es sogar als reizvoll, ein Spiel maßgeschneidert auf einen Körper zu entwickeln. Macht über Tempo, Pausen, Reizdosierung, Kontrolle ohne rohe Stimulation. psychische Dominanz statt mechanischer Überforderung.😉 Ein Safeword und klare Absprachen wären bei dir nicht "Nice to have", sondern essenziell und das sollte völlig legitim sein. Dein Spielraum ist größer, nicht kleiner Auch wenn viele Toys nicht passen und direkte Klitorisstimulation schwierig ist, bleibt trotzdem enorm viel: Rollen, Machtgefälle, Sprache, Fantasie. Berührung ohne Reibung. Nähe, Zurückhaltung, Erwartung, gemeinsames Erkunden, statt abarbeiten. Ein devoter Partner oder eine devote Partnerin kann gerade dann schön sein, wenn ihr zusammen lernt und zwar ohne Leistungsdruck, ohne Vergleich mit Normen. Zum Schluss: Du klingst nicht "Schwierig“. Du klingst wie jemand mit, hoher Körperwahrnehmung, viel Lust und leider zu vielen schlechten Erfahrungen mit Menschen, die nicht zuhören konnten oder wollten.😑 Es gibt sie, die feinfühligen, neugierigen, respektvollen Menschen, dominante wie devote. Sie sind nur leiser, weniger plump, und schwerer zu finden als die Lauten. Unabhängig davon: Du musst dich niemals für deinen Körper entschuldigen.🙂 bearbeitet am Sonntag um 11:32 von BartBaerlie Textverbesserung.
Fo**** Geschrieben am Sonntag um 11:32 Hallo, ich schreibe dir als Mann, deshalb kann und will ich nicht behaupten, das selbst zu erleben, was du beschreibst. Aber ich kann sehr gut verstehen, was du meinst – vor allem dieses Spannungsfeld aus Lust, Neugier, Offenheit auf der einen Seite und körperlichen Grenzen, Verletzlichkeit und falschen Reaktionen anderer auf der anderen. Was mir beim Lesen besonders hängen geblieben ist, ist nicht deine Anatomie, sondern dein Wunsch nach Feingefühl, Zeit und echtem Wahrnehmen. Das, was du beschreibst, klingt für mich nicht nach „schwierig“ oder „kompliziert“, sondern nach etwas, das Aufmerksamkeit und Achtsamkeit braucht. Und das ist eigentlich nichts Exotisches – nur leider etwas, womit viele Menschen überfordert sind oder das sie nie gelernt haben. Dass du früh gemerkt hast, wie schnell dein Körper wund oder überreizt reagiert, und dass du darauf achtest, ist keine Schwäche, sondern ein sehr gutes Körperbewusstsein. Dass andere das nicht immer respektieren oder sofort in Neugier, Fixierung oder Grenzüberschreitung kippen, kann ich gut nachvollziehen – das sagt meiner Meinung nach deutlich mehr über sie aus als über dich. Was deine Hemmungen angeht, dich fallen zu lassen: Die wirken für mich logisch. Vertrauen entsteht nicht durch Worte oder Labels, sondern dadurch, dass jemand zuhört, ernst nimmt und sein eigenes Tempo zurücknimmt. Wer dazu nicht bereit ist, wäre – egal wie erfahren oder dominant er sich nennt – vermutlich kein guter Spiel- oder Beziehungspartner für dich. Vielleicht ist ein Gedanke hilfreich, den ich aus anderen Lebensbereichen kenne: Nicht alles, was weniger ist, ist automatisch eingeschränkt. Manches wird einfach anders, manchmal sogar klarer. Menschen, die bereit sind, gemeinsam zu entdecken, statt ein festes Drehbuch abzuspulen, empfinden das oft nicht als Verlust, sondern als Bereicherung. Ich wünsche dir sehr, dass du Menschen begegnest, die deine Offenheit nicht ausnutzen, sondern würdigen – und die verstehen, dass Lust nicht von Lautstärke oder Härte kommt, sondern von Aufmerksamkeit. Danke, dass du das so ehrlich geteilt hast. Alles Gute für dich.
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